Beiträge von Karpatenköter

    Ich hätte jetzt auch gesagt, dass du erst an dir arbeiten musst um deine „Angst“ in den Griff zu bekommen weil du ihr gegenüber sonst überhaupt nicht souverän rüberbringen kannst dass alles ok ist und sie sich nicht darum zu kümmern hat.

    Ich denke auch, dass das in der Situation die größte Hilfe sein könnte. Du sagst ja selbst, dass du angespannt bist, wenn du andere Menschen schon siehst - das wird Amy vermutlich merken. Und dann ist sie unsicher, weil du unsicher bist und ihr schaukelt euch gegenseitig hoch, ohne das ggf. zu merken.

    Wie du deine Unsicherheit wieder unter Kontrolle bekommst, kann ich dir leider nicht sagen, jedenfalls hab ich keinen konkreten Vorschlag.

    Was mir damals geholfen hat, als Dino auch fremde Menschen auf der Straße angebellt hat: "Ist halt so, kann ich jetzt nix dran ändern". Je öfter ich mir das gedacht habe und die Situation einfach akzeptiert habe, desto seltener hat Dino dann wirklich Fremde angebellt. Selbstverständlich hab ich darauf geachtet, Bögen zu laufen und auszuweichen, ihm also auch durch meine Handlungen zu zeigen "Hey, ich kümmer mich drum, du kannst entspannen". Und gutes Verhalten wurde auch belohnt - entweder mit nem Keks oder einem ruhigem, entspannten "Gut gemacht".

    Hat bei uns zwar rund 6 Monate gedauert, bis Dino Fremde auf der anderen Straßenseite nicht mehr angebellt, sondern nur noch kritisch beäugt hat, aber heute ist's für uns kein Thema mehr. =)

    Vielleicht hast du die Möglichkeit, das (ggf. erstmal ohne Amy) mit Freunden/Bekannten zu üben? Einfach, damit du wieder Sicherheit gewinnst. Trockenübungen sozusagen. Deine Freunde stehen einfach an abgesprochenen Punkten entlang eurer Gassistrecke rum - und du läufst einfach Bögen etc., so wie du es mit Amy tun würdest. Und denkst dir dabei "Joa, da sind halt Anne und Tom und Peter und Hans, aber das ist halt jetzt so".

    Ich weiß nicht, ob der Ansatz für dich Sinn macht, besonders wenn Amy nicht dabei ist. Kam mir jetzt nur so in den Kopf...

    Nein, habe ich nicht.

    Ich bin ein Laie, das hast du richtig erkannt. Und ich ging - auch weils die Tierarzthelferin am Telefon gesagt hat! - bei Mashas Verhalten erst von Demenz aus. Übers Telefon, wohlgemerkt.

    Und ich sags gerne auch hier noch mal: ich bin gerade selbst krank, bei mir liegen die Nerven blank, weil ich nix essen kann und bei jedem bisschen Überanstrengung überm Pott hänge. Und da dürfte es doch wohl mal verständlich sein, dass ich Dinge wie "Alte Hunde sind anstrengend" äußere, wenn ich selbst nicht auf der Höhe bin.

    Ich schätze deine Meinung in vielen Fällen, aber entweder verstehst du mich falsch oder du willst mir bewusst etwas in den Mund legen, was ich so nie gemeint habe.

    Ja, Masha ist JETZT GERADE anstrengend. Weil ich auch nicht gesund bin und Ruhe brauche, um wieder auf die Beine zu kommen.

    Nein, sie wird nicht eingeschläfert, weil am Telefon gesagt wurde "Oh, na bei einem 11,5-jährigen Hund könnte das auch beginnende Demenz sein".

    Sie wird auch nicht eingeschläfert, weil ich jetzt unbedingt einen neuen Hund will. Ein 'neuer' Hund geht so oder so nicht im Moment. Weder finanziell noch zeitlich noch sonstwie. Weil mein Trio noch da ist, weil ich keinen Platz für einen 'neuen' Hund habe.

    Wenn irgendwas unklar gewesen sein sollte, hättest du auch einfach fragen können, anstatt (so kommt es für mich gerade rüber) direkt auf Konfrontationskurs zu gehen.

    Und damit bin ich aus der Diskussion raus.

    ist dir mal der gedanke gekommen das deine masha dich spiegelt?

    das sie einfach so ist weil es dir nicht gut geht?

    Mir gings ja soweit gut, bis die Gastritis bei mir wieder reingehauen hat. Mashas Symptome fingen schon am Montag an, ich hatte erst am Donnerstag wieder Probleme. Denke eigentlich nicht, dass sie mich da spiegelt - gestern zB war sie ja sehr entspannt, obwohl es mir schlecht ging. Sie ist auch definitiv nicht der Typ Hund, der in solchen Situationen spiegelt.

    Im Moment geht es ihr ja auch besser als mir. Die Dosis Iberogast hab ich heute morgen bei ihr auf 10 Tropfen beschränkt, sie kriegt jetzt noch den Rest Kartoffelpü mit Brühe und dann wird mit Hühnersuppe ergänzt...

    Ich lieg im Moment halt selbst flach und bin froh, wenn ichs für die Löserunden mit den Hunden raus schaffe.

    Einkaufen im Laden ist momentan nicht drin. Es gibt hier im Ort leider auch keinen Lieferdienst, über den ich mir meinen Einkauf bringen lassen könnte.

    Ulmenrindenpaste hab ich schon bestellt, die soll Dienstag kommen ... und Montag sind wir ja eh zum Abklären beim Tierarzt, wenn mir meine Erkrankung keinen Strich durch die Rechnung macht.

    Von Globuli halte ich nichts, ist nicht böse gemeint :tropf: Ich setze da eher auf pflanzliche Geschichten (z. B. Iberogast) und die Schulmedizin, wo man eben auch wirklich durch Studien belegte Beweise hat ...

    Bei aller Liebe meinen Hunden gegenüber, wenn ich irgendwann nicht mehr kann und mein ggf. kranker Hund darunter leidet, dann ist das für beide Seiten nicht schön. Man denke an die Hundehalter, die sich wirklich für ihren Seniorenhund aufopfern, Urin-, Kotinkontinenz, Demenz etc. nebst (Klein-)Kindern und Haushalt stemmen. Da ist auch bei den Haltern irgendwann eine Grenze erreicht und das gilt es mMn zu tolerieren.

    Es ist ja nicht nur alles schwarz oder weiss.

    Den Hund unendlich leiden lassen oder sich aufzuopfern halte ich beides als nicht ganz normal.

    Das du jetzt viel von Demenz schreibst, möchte ich mal anmerken, dass auch eine Demenz kein Todesurteil ist.

    Und da du ja bevorzugt sehr betagten Senioren Hunden ein Heim gibst, wirst du viel Erfahrung sammeln mit Demenz, den Folgen und dem Leben mit dementen Hunden.

    Der Verdacht auf Demenz ist bei Masha doch erstmal wieder zweitrangig - in ihrem Fall warens nur Bauchschmerzen... die ich aufgrund ihrer Äußerungen erst nicht als solche erkannt habe. :ka:

    Klar ist Demenz per se kein Todesurteil. Ich rede im zitierten Beitrag aber von Hunden, deren Demenz soweit fortgeschritten ist, dass sie ihren Halter nicht mehr erkennen und den lieben langen Tag nur noch herumirren ... also dann wirklich 24/7 intensive Betreuung brauchen.

    Im Übrigen wird der nächste Hund ein Welpe, da ist dann erstmal Schluss mit dem Gnadenbrotplatz für betagte Hunde. Zwei Senioren auf einmal reichen mir erstmal für eine Weile, zumal Dino ja auch nicht jünger wird...

    aber es ist eben auch nicht immer und überall das Beste, einem Hund das Sterben abzunehmen. Auch Tiere haben in meinen Augen das Recht auf einen normalen Tod.

    Das mag zum Teil stimmen - aber wenn der Hund sich mit seiner Krankheit nur noch abquält, ist das Warten auf einen "normalen Tod" mMn Tierquälerei.

    Es ist meine Pflicht als Hundehalter, dafür zu sorgen, dass mein Hund nicht unnötig leidet. Wie ich das anstelle, sollte ich im Idealfall immer mit einem Tierarzt abklären.

    Und ab wann ein Hund in den Augen des Besitzers keine Lebensqualität mehr hat, ist ja auch individuell.

    Der eine Hund ist vielleicht noch glücklich, wenn er nur noch im Garten herumliegen kann und Gassigänge nicht mehr zum Alltag dazugehören, weil die Beine nicht mehr so mitmachen.

    Der andere Hund leidet vielleicht schon massiv unter dieser Situation. Und da liegt es dann auch in der Verantwortung des Halters, das zu erkennen.

    Und, was ich ebenfalls wichtig finde: das Befinden des Halters. Was bringt es mir, wenn ich mich durch die Intensivpflege meines schwer kranken Hundes selbst zermürbe und kaputt mache? Nix.

    Es gibt mMn irgendwann einen Punkt, an dem man auch seinen eigenen Zustand in die Entscheidung "einschläfern lassen oder nicht" einfließen lassen sollte.

    Bei aller Liebe meinen Hunden gegenüber, wenn ich irgendwann nicht mehr kann und mein ggf. kranker Hund darunter leidet, dann ist das für beide Seiten nicht schön. Man denke an die Hundehalter, die sich wirklich für ihren Seniorenhund aufopfern, Urin-, Kotinkontinenz, Demenz etc. nebst (Klein-)Kindern und Haushalt stemmen. Da ist auch bei den Haltern irgendwann eine Grenze erreicht und das gilt es mMn zu tolerieren.

    Selbstverständlich ist in vielen Fällen ein natürlicher oder "normaler" Tod die schönere Option. Diese Option hat aber nicht jeder Hundehalter und da finde ich persönlich es wesentlich besser, wenn man ggf. auch schon früh die Entscheidung zur Sterbehilfe trifft.

    Mein Vertrauen in das was TÄ sagen ist momentan massiv angeknackst...

    Es läuft also wohl meist drauf raus was man für einen TA hat.

    Das denke ich auch. Habs ja auch selbst erlebt...

    Mashas Physiotherapeutin in der Großstadt wollte uns z. B. keine Schmerzmittel für ihre Arthrosen mitgeben. Obwohl (!) sie ja selbst wusste, wie besch...eiden Masha läuft, welche Probleme sie hat etc. pp.

    Unsere Tierärztin zwei Dörfer weiter hat uns nach einer Untersuchung von Mashas Gelenken dann sofort bereitwillig Metacam verkauft. Hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht, also haben wir Previcox ausprobiert.

    Siehe da: Masha läuft etwas runder und geht nicht mehr mit Schmerzgesicht Gassi. Und die Physio war auch happy - war aber dennoch ein bisschen dagegen, dass Masha jetzt halt dauerhaft Schmerzmittel bekommt ...

    Es gibt solche und solche. Da muss man auch immer auf sein Bauchgefühl hören und ggf. Zweitmeinungen einholen.

    Ich seh das auch ziemlich kritisch ...

    Egal wie man die Ratten trainiert, es ist und bleibt Stress für sie. Wenn man mich in einen winzigen Käfig ohne Versteckmöglichkeit sperrt und einen Löwen darauf loslässt, dann krieg ich auch Schiss und hab Stress - da mag der Käfig noch so stabil sein!

    Für Hunde, die zur Rattenjagd gezüchtet worden sind, ist das sicher eine tolle Beschäftigung... aber wenns nur ums Training geht, dann reicht doch sicher auch ein Stück Fell, das nach Ratte riecht.

    Wenn die Hunde dann tatsächlich auch als Schädlingsbekämpfer eingesetzt werden - ok, meinetwegen. Aber nur zum Spaß und zur Show andere Tiere in Angst und Schrecken versetzen, bis sie durch den Stress sogar daran sterben? Nein danke.

    Ich vertrete die Ansicht, dass der Hund besonders im Alter oder bei nicht heilbarer/chronischer Krankheit nicht zu lange leiden sollte.

    Und das kommuniziere ich meinen Tierärzten auch so. Bei Masha läuft im Moment alles auf Muskelerhalt hinaus - und wenn sie trotz regelmäßiger Physio so stark abbaut, dass sie nicht mehr alleine aufstehen kann, dann hab ich für mich entschieden, dass sie gehen darf. Auch, wenn sie vielleicht noch gerne frisst, wenn sie vielleicht noch gerne im Garten rumliegt - sie ist ein alter Hund mit Vorgeschichte, war massiv übergewichtig .... irgendwann ist dann auch gut.

    Das wissen meine behandelnden Tierärzte auch und die stehen hinter mir. Wäre das nicht so ... ja, gute Frage. Ich verlasse mich auch darauf, dass meine Tierärzte mir gegenüber ehrlich sind - möchte aber auch, dass gerade bei dem Thema auf mich eingegangen wird.

    Wenn es die Möglichkeit gibt, die Lebensqualität des Tieres noch ein bisschen länger auf akzeptablem Niveau zu halten - okay, einen Versuch ist es wert.

    Grundsätzlich bin ich aber fürs frühzeitige Einschläfern, besonders wenn die Aussichten auf Heilung/Rehabilitation sehr schlecht sind. Ich will meinem evtl. schwer kranken Hund keine Experimente zumuten, wenn die Lebensqualität darunter leidet und man das Unvermeidbare nur hinauszögert.

    Bisher habe ich nur zwei meiner Ratten einschläfern lassen müssen. Beide Male Verdacht auf Hirntumor - da war beim Termin zur Abklärung der Ursach bei einer Ratte schon klar, dass man mit Medikamenten nicht mehr helfen kann und der kleine Kerl wurde eingeschläfert.

    Bei einer anderen Ratte meinte der (gleiche) Tierarzt, man könnte es noch mit Medikamenten probieren - rückblickend war das nur der Griff nach irgendeinem Strohhalm. Als sich nach drei Tagen keine Besserung eingestellt hat, wurde auch diese Ratte eingeschläfert.

    Eigentlich hätte man sich die Medikamente sparen und ihn gleich erlösen können. Einen Hirntumor (der bei Ratten ja leider nicht so selten ist) kann man mit Medikamenten oft nicht mehr wirklich behandeln...

    Bei Hotspots Schneide oder rasiere ich die Stelle aus, sprühe Octenisept drauf und sorge dafür, dass der Hund nicht dran kann. Wir haben die meist am Hals, wenn sie denn kommen.

    Sobald es aufhört feucht zu sein, höre ich auf zu behandeln und schaue nur noch, dass das Fell nachwächst.

    So geht es für uns am schonendsten

    So mache ich das auch. Freischeren, desinfizieren, Kragen auf den Hund drauf. Wir haben bisher keine tierärztliche Unterstützung dabei gebraucht - bei uns waren die aber auch allesamt oberflächlich, sodass kein AB nötig war.

    Wichtig ist, dass es gut trocknen kann. Das Freischeren sorgt dafür, dass das Fell nicht am Hotspot klebt und ggf. ziept, außerdem kommt mehr Luft dran.

    Je nach Stelle scher ich auch rundherum noch 1-2 cm Fell weg, damit ich die Stelle großflächig desinfizieren und gut beobachten kann.