Beiträge von Karpatenköter

    Achso! :tropf:

    Was sagen denn die Trainer zu deinem Wunsch, dass sie dir bitte auch sagen sollen, was du gut gemacht hast etc?

    Wir hatten in der HuSchu-Gruppe zwei Trainerinnen. Eine für die Anfänger, eine für die Fortgeschrittenen. Meist ist die VP einfach gleich für 2-3 Hunde im Versteck geblieben und dann durfte sich wer anders verstecken - die Trainer sind dann irgendwann gar nicht mehr mitgelaufen und haben draufgeschaut, sondern schon das nächste Team zur nächsten VP losgeschickt. Also wirklich reine Massenabfertigung.

    Für den Preis (12€/Stunde) wars ok. Wenn weniger Teilnehmer da waren, war auch mal Zeit für komplexere Aufgaben oder es wurden gezielt Dinge geübt ... Aber das war verdammt selten.

    Für den Einstieg und um zu gucken, ob Dino überhaupt Spaß daran hat, wars wie gesagt ok. Aber rückblickend hätten Hundi und ich mehr davon gehabt, wenn wir gleich zum Verein gegangen wären.

    Nur MIR wurde eigentlich nie so richtig erklärt was ich machen soll, wie ich reagieren soll außer "gib leine" und "vertrau deinem Hund". Ja, dafür muss ich ihn aber auch sauber lesen können

    Das war in meiner alten HuSchu-Gruppe genauso ... da hat man auch so Themen wie Leinenhandling gar nicht behandelt. Hund raus, Hund fertig machen, Suchkommando geben, VP finden, Hund belohnen, "hatta guuut gemacht!" von der Trainerin und das wars.

    Seit dem Wechsel in meinen jetzigen Verein ist das deutlich besser, es gibt nach jedem Trail eine ausführliche Besprechung - was war gut, wo muss man noch dran arbeiten, was hat der Hund völlig unerwartet mega gut gelöst, wo hat der HF super reagiert ...

    HuSchu-Trailen ist als oberflächliche Beschäftigung oder zum Schnuppern ganz okay, aber mir wars auf Dauer echt zu flach. Und in einer Stunde (!) Training kann man halt auch nicht mega viel trainieren.

    Da sind mir die 3, 4, 5 h, die wir sonntags im Verein trainieren, viel lieber.

    Mein Tipp wäre, ein Ferienhaus zu buchen und sich das Programm selbst zu gestalten. =)

    Als ich Kind war (wir hatten keinen Hund), haben wir in Italien fast immer in irgendwelchen Hotels mit Bespaßungsprogramm für Kinder gelebt. Und ich fand diese Kinderprogramme einfach unheimlich doof, ich bin teilweise richtig bockig geworden :ops:

    Ich weiß ja nicht, welches Reiseziel ihr anstrebt. Aber gerade (kleine) Wanderungen mit Kind und Hund bieten sich da doch an - dann macht man z. B. Pause in einem Café oder Restaurant, jeder kann sich stärken und dann geht es zurück.

    Oder mal einen Ausflug in einen örtlichen Tierpark machen. Da kann Hund auch oft mit (zur Not halt vorher im Web nachschauen).

    Oder ihr teilt euch zwischendurch auf. Du machst was mit den Kids, deine Begleitung passt auf den Hund auf und legt im Ferienhaus die Füße hoch =)

    Ich bin selbst nicht soo der Urlaubsmensch und hab auch keine Kinder, kann daher also auch keine konkreten Tipps zwecks Unterkunft geben.

    Was ist denn bezüglich der Zähne geplant?

    Ehrlich gesagt zunächst einmal gar nichts. Der Tierarztbesuch vor ca. drei Wochen war der vermutlich Erste überhaupt für den Hund. Seine Verfassung war so naja und wir waren bemüht, erstmal einen Überblick über die Baustellen zu erhalten. Zähne hat er vielleicht noch vier oder fünf. Die sehen natürlich alles andere als gut aus. Die Tierärztin hatte das Thema allerdings erstmal nicht priorisiert. Jetzt wird der Hund in unserer Obhut allerdings von Tag zu Tag besser. Entsprechend könnte das vielleicht doch nochmal ein Thema werden? Macht es Sinn, da mit 15 nochmal ran zu gehen oder stellt die Sedierung bzw. Narkose eher ein enormes Risiko für ein Ableben dar?

    Lasst die Zähne bitte unbedingt genau angucken. Wenn der Hund soweit fit ist, also z. B. keine Herzkrankheiten etc. hat, spricht mWn nichts gegen eine Narkose. Die Narkosen bei Zahn-OPs sind auch nicht so tief wie z. B. bei einer Bauchraum-OP, meine 13-jährige Hündin hat ihre große Zahn-OP (10 Zähne wurden gezogen, primär Backenzähne) wunderbar überstanden.

    Die Zähne können von außen zwar "gut" aussehen, innen aber bereits völlig gammelig sein. So war das bei meinem Mädel, die neigt leider extrem zu schlechten Zähnen. Einmal jährlich Zähne checken/sanieren ist bei ihr leider Muss...

    Ich weiß gerade nicht, ob beim Dentalröntgen (nicht Digitalröntgen!) sediert werden muss, sonst könntest du erstmal ein Dentalröntgen durchführen lassen, sodass man sich den aktuellen Zahnstatus mal so angucken kann.

    Mal ein anderes Beispiel, vielleicht hilft das, das Thema verständlicher zu machen.

    Stell dir vor, Cash ist ein Welpe. Welpen machen naturgemäß viel ins Haus, weil sie die Blase noch nicht so wirklich kontrollieren können. Nun schaffst du es aber, den kleinen Cash regelmäßig rauszubringen, sodass fast nix ins Haus geht. Es geht die meiste Welpenzeit über richtig gut, ihr habt kaum Unfälle! Dementsprechend verlängerst du nun die Zeiten zwischen den Lösegängen und passt auch nicht mehr so super auf... und schwupps, landet eine Pfütze auf dem teuren, neuen Sofa, während du gerade abwesend bist. Duschen, kochen, whatever. Und dir fällt es daher auch nicht sofort auf.

    Würdest du, wenn dir die Pfütze dann später doch auffällt, den kleinen Cash auch bestrafen? Ihm auch mit einem Mal die Zuneigung entziehen und sauer auf ihn sein, weil ein Unfall passiert ist?

    Denn nichts anderes ist hier imho vorgefallen. Ein Unfall, weil man die Situation schlicht zu entspannt gesehen und die Anzeichen dafür nicht früh genug gedeutet hat. Nur: die Schuld liegt weder beim Pipiunfall-Beispiel noch beim Katzenunfall bei Cash. Sondern bei dir.

    Und das musst du, glaube ich, als allererstes wirklich einsehen.

    Ja, du bist emotional in einem Ausnahmezustand. Das ist verständlich, ich glaube, das würde mir auch so gehen. Da ist man erstmal wie gelähmt, muss die Dinge für sich sortieren ...

    Hier im Forum hat sich vor kurzem jemand gemeldet, dessen Schäferhund urplötzlich das eigene Kind und die Besitzerin selbst so heftig gebissen hat, dass Kind und Besitzerin ins Krankenhaus mussten. Natürlich ist das Verhältnis zum Hund erstmal gestört! ABER diese Leute schaffen es trotz dieses Ausnahmezustands in der Situation klar zu sehen und den Hund fair zu behandeln.

    Auch da muss bald eine schwere Entscheidung getroffen werden. Wird der Hund in eine kinderlose Familie abgegeben? Oder bleibt er bei seiner Familie und wird strikt vom Kind getrennt?

    Bitte geh nochmal in dich und überlege dir genau, ob Cash wirklich schuld an diesem Vorfall ist. Und wenn du daran festhalten willst, dass er schuld ist und trotzdem bei dir bleiben soll - willst du dem Hund ein Leben lang jegliche Zuneigung entziehen, weil er deine Katze schwer verletzt hat?

    Max läuft seit ein paar Monaten immer mehr hinter mir her, wenn ich mich in der Wohnung bewege. Das hat er noch nicht mal als Welpe gemacht. Es stört mich jetzt nicht so besonders, finde es für ihn nur echt nervig. Kennt ihr das von Euren Oldies auch?

    Nicht nur von den Oldies - der Jungspund trabt mir auch hinterher, wenn ich mich durchs Haus bewege. Es könnte ja was zu fressen geben :roll:

    Mir wuseln alle drei hinterher, außer ich geh ins Bad - dann verkrümelt sich Dino in die Stoffbox, Masha lässt sich enttäuscht brummend (weil ich ja doch nicht in die Küche latsche, welch Drama!) im Flur nieder und döst. Nur Bonny wuselt mir begeistert ins Bad hinterher, damit sie sich auf der Toftbo-Matte einkringeln und da weiterdösen kann.

    Da sich alle drei beim Zimmerwechsel auch einfach wieder hinlegen, stört mich das nicht. Und ich glaube, sie stören sich daran auch nicht. Wenn die Bande doch mal keinen Bock auf Stalken hat, bleiben sie einfach liegen und kommen erst dann gucken, wenn ich längere Zeit in einem anderen Zimmer bin.

    Ich will Cash nicht abgeben, aber ich will, dass er versteht, dass er sowas nie, nie, NIE wieder tun darf. Er soll merken, wie tief er mich damit enttäuscht und verletzt hat, er soll sehen, dass ich seinetwegen leide.

    Der Hund wird das nicht verstehen können. Der versteht auch nicht, dass du "seinetwegen" leidest. Hunde denken nicht soweit, die leben im Hier und Jetzt - was sie gestern ausgefressen haben, haben sie am nächsten Tag schon längst wieder vergessen :ka:

    Du denkst da viel zu menschlich, wirklich.

    Ich foltere ihn bestimmt nicht seelisch, er bekommt nach wie vor Fressen und ich gehe auch Gassi mit ihm, wenn auch kürzere Runden. Er bekommt einfach momentan keine Streicheleinheiten, keine Übungen und kein Spielen.

    Du deckst seinen Grundbedarf, die absoluten Basics - aber dass du ihm Aufmerksamkeit, Zuneigung und auch Auslastung entziehst, ist unfair und für den Hund auch absolut unverständlich.

    Cash wird daraus nichts lernen - außer, dass du auf einmal völlig unberechenbar bist. Im schlimmsten Fall entsteht daraus Frust und dann lässt der nächste Vorfall nicht lange auf sich warten.

    Ich kann verstehen, dass du sauer auf Cash bist. Aber: der Fehler liegt NICHT beim Hund, sondern bei dir.

    Du hast von Anfang an die Grundsteine für Ressourcenfrust gelegt.

    Du hast zugelassen, dass Cash mit den Katzen "spielt" - und dadurch auch Teile des Jagdverhaltens an ihnen üben darf!

    es gab kein bellen oder knurren, im Gegenteil, er hat sogar manchmal dabei mit dem Schwanz gewedelt.

    Wedeln heißt erstmal nur Aufregung. Ob die positiv oder negativ ist, ob der Hund sich freut oder kurz vorm Angriff steht, kommt auf so viele Faktoren an.

    Ich fürchte, du hast nicht nur bei der Lerntheorie, sondern auch beim Deuten der Körpersprache massiven Nachholbedarf.

    Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich einen Trainer brauche, ich hatte gehofft ich kann es mir ersparen, da ich bereits verdammt viel Geld dank Cash in der Tierklinik ausgeben musste und weiterhin noch muss.

    Nein, nicht "dank Cash" - dank deines Verhaltens von Anfang an!

    Ja, es ist absolut scheisse was passiert ist und du hast sicher auch irgendwo mein Mitgefühl, aber wälz die Schuld verdammt noch mal nicht auf den Hund ab. Dir haben jetzt so viele Leute erklärt, warum der Hund nicht schuld ist und wo die Probleme liegen.

    Mein Rat:

    Lass die Ratschläge eine Nacht lang sacken, lies sie dir morgen in einem ruhigen Moment durch und reflektier mal darüber.

    Und dann such dir bitte einen vernünftigen Trainer, der sich die Situation genau anschaut und dir auch sachkundige Tipps gibt. Wenn du verrätst, wo du wohnst, kann dir vielleicht auch jemand einen Trainer empfehlen.

    Ich kann deine Wut voll verstehen und würde für den Hund ein neues Zuhause suchen. Es ist der Katze absolut nicht zumutbar, sowas weiter zu ertragen. Die anderen Katzen haben das ja auch mitbekommen... für die ist es ja auch richtig scheisse.

    Das wäre in dem Falle auch meine Entscheidung.

    Du hast jetzt einen schwer verletzten Kater, der wahrscheinlich für den Rest deines Lebens panische Angst vor dem Hund haben wird. Die anderen zwei werden nicht weniger traumatisiert sein - da wäre es für alle, auch für dich, das fairste, wenn du Cash ein neues Zuhause suchst.

    Wo die Fehler und mögliche Ursachen liegen, wurde ja schon oft genug erwähnt, dazu muss ich nichts weiter sagen.