Beiträge von Karpatenköter

    Da wurde zusätzlich eine 11mm große Veränderung auf der Milz entdeckt. Von einer OP wurde mir von zwei Tierärzten abgeraten, die meinen Hund gut kennen. Zum einen, weil schon ‚zu viel los ist‘ auf den Organen und wegen der Umstände.

    11 mm sind schon nicht wenig für eine "Veränderung"...
    Es geht nicht darum, dass man da jeden Monat drauf schaut, sondern vielleicht alle 3-6 Monate. Aber...

    Könnte zb sein, dass die Veränderung der Milz mittlerweile größer geworden ist (letzter Ultraschall war ja Sommer 25)

    ... der letzte US ist 6+ Monate her. In der Zeit können die 11 mm ordentlich gewachsen sein, was mich zur nächsten Sache bringt.

    Vielleicht hat Dein Hund gerade einen großen schmerzhaften Milztumor oder ähnliches

    Genau DAS war auch mein Gedanke.

    Ich weiß, dass eure Lage schwierig ist und Rocky für jeden Tierarztbesuch sediert werden muss. Ich weiß auch, dass das letzte Blutbild lt. deinen Tierärzten unauffällig war. Aber da kommt's drauf an: was für ein Blutbild war es, welche Werte wurden geprüft, wurden u. A. auch Tumormarker gecheckt?
    Selbst wenn - manche Tumore sieht man im Blutbild gar nicht. Und wenn doch, dann ist's häufig schon 5 nach 12.

    Ja, natürlich können wir nicht sicher wissen, ob's ein Milztumor ist - aber gerade deshalb würde ICH trotz aller Umstände auf einen erneuten Abdomenultraschall bestehen. Einfach um zu wissen, was Sache ist. Klar, Sedierungen und Narkosen können eine bestehende Demenz verschlimmern, aber da bin ich jetzt mal pragmatisch - kann's denn aktuell überhaupt noch schlimmer werden?

    Edit: ich möchte noch ergänzen, dass Milztumore im schlimmsten Fall auch platzen können. Heißt: dann kommt's zu inneren Blutungen. Alleine schon deshalb wüsste ich persönlich gerne, was in meinem Hund so vor sich geht. Erst recht wenn bekannt ist, dass die Milz verändert ist.

    So viel Blut, so viel Durchfall

    Wieviel Blut etwa? Nur Beimengungen oder doch eher in Richtung "da kommt nur noch Blut"?
    Auch wenn der Hundedarm bei Durchfall schnell gereizt werden kann und Blutbeimengungen ansich nicht soo überraschend sind - mich erinnert das an Mashas hämorrhagische Enteritis, die sie letztes Jahr 2x hatte. Fing auch beide Male sehr plötzlich an; bei ihr war der Auslöser aber vermutlich verunreinigtes Wasser aus'm Garten (ne alte Schubkarre, in der sich eben Wasser sammelt). Seit die vermutliche Quelle entfernt ist, hatten wir das Problem nicht mehr. Ließ sich auch mit AB sehr gut in den Griff kriegen.

    Ich will dich aber nicht beunruhigen. Nur, dass es im Hinterkopf bleibt, falls das mit dem Blut im Durchfall doch mehr wird. Daumen sind gedrückt und gute Besserung für alle!

    Mal blöd gefragt ... du sprichst von "Veränderungen" bei Galle und Leber. Wie genau und wann wurden diese Veränderungen zuletzt untersucht? Wurde da mal ein Ultraschall gemacht? Ich weiß, dass man sowas aufm Röntgen erkennen kann, aber bei Weichteilveränderungen würd ich grundsätzlich auf einen US zur genauen Abklärung setzen.

    Und wenn du seit einer Woche auf den Rückruf deines Tierarztes wartest, dann würde ich persönlich gleich morgen die Initiative ergreifen und den TA selbst anrufen. Ich kenn das ja selber, dass einem ein Rückruf versprochen wird, man wartet und wartet und es kommt nix, man ruft dann an... "Entschuldigung, das ging unter, hier sind die Ergebnisse XYZ". Soll jetzt kein Vorwurf oder ne Unterstellung sein, nicht falsch verstehen =)

    Ja, ansonsten, es ist halt ne schwierige Situation. Ich kanns in Teilen nachvollziehen; ich hab hier ja auch einen gefährlichen und mehr oder weniger maulkorbpflichtigen Hund sitzen. Aber man muss auch ehrlich mit sich selbst sein ... super viele Optionen bleiben dir nicht. Betreuung zuhause fällt raus. Betreuung woanders fällt raus. Mitnehmen zur Arbeit ist schwierig. Schmerzmedikamente schlagen (scheinbar) nicht an. Da könnte man unter Umständen noch mal ansetzen und eine andere Art Schmerzmittel probieren. Vielleicht auch angstlösende Medikamente, wie hier schon mal vorgeschlagen wurde. Eventuell ist da der Besuch eines Verhaltenstierarztes ne gute Idee, weil die sich - wie der Name schon sagt - aufs Verhalten bzw. auf Verhaltensauffälligkeiten spezialisiert haben. Die meisten (Haus-)Tierärzte, so kompetent sie auch sein mögen, haben da häufig leider nicht soo sehr die Kompetenz.

    Wenn alles nichts hilft, dann ist's dem Hund gegenüber wahrscheinlich am fairsten, ihn gehen zu lassen. Auch wenn's ihm körperlich für sein Alter noch gut gehen mag - ein Leben mit starker Demenz, gerade wenn's den Hund so stresst, ist auch nicht (mehr) schön...

    Hm, aber Füchse sind doch deutlich kleiner als Wölfe, die kann man schon sehr gut auseinanderhalten. Im Schnitt 40 cm, also ne gute Ecke kleiner als ein Wolf (oder DSH, 55-65 cm SH).

    Interessanterweise hab ich ne Zeit vorher ne Ansammlung von Tieren auf dem Feld am Ortsrand gesehen und mich gefragt was das ist. War aber so weit weg dass ich es nicht einschätzen kann, dachte daher dass das wahrscheinlich Wildschweine gewesen sind. Hab mich da schon gefragt was die dort machen, hab hier noch nie Wild ( abgesehen vom Fuchs ) so nah am Ort gesehen.

    Ich würde mal vermuten, dass die Tiere so nah am Ort standen, weil sie geahnt haben, dass die Wölfe derzeit durch euer Gebiet ziehen. Und auf offenen Flächen können die Tiere auch eher die Umgebung im Blick behalten als im Wald. Spricht ja auch wieder dafür, dass die Tiere vor den Wölfen "geflüchtet" oder zumindest ausgewichen sind.

    Kannst du irgendwen fragen, ob bei euch gerade welche unterwegs sind? Oder seid ihr eh mitten im Wolfsgebiet?

    https://www.dbb-wolf.de/Wolfsvorkommen…der-territorien

    Wenn ichs richtig im Kopf habe, kommt Terri-Lis-07 irgendwo aus der Ecke zwischen Chemnitz und Dresden - also ja, doch, das würd ich schon als Wolfsgebiet beschreiben :tropf:

    "Unsere" europäischen Wölfe haben meistens etwa Schäferhundgröße. Sagte zumindest die Betreiberin des Wildparks Schorfheide, bei der wir mitm Verein mal eine Wolfswanderung mit mitternächtlicher Wolfsfütterung gemacht hatten.

    Edit: und ich sehe gerade, laut Karte ist meine Ecke gar nicht als Wolfsgebiet eingetragen. Huh. Ich meine gelesen zu haben, dass wir am Truppenübungsplatz Storkow Wölfe haben :???:
    Edit 2: oops. 2023/2024 waren wir bestätigtes Wolfsgebiet, aber die Daten für 25/26 sind (noch) nicht aktuell.

    Der Andere Hund knurrt, nicht Hank. Ich gehe dann weiter um Konflikte zu vermeiden. Meine Frage an wilderbse bezog sich eher darauf ob ich zu übervorsichtig bin. Und dem anderen Hund vlt mehr Zeit geben sollte. Hank geht dann einfach mit. Deswegen war es gut mal die andere Seite zu hören.

    Übervorsichtig find ich das nicht, der Hund knurrt ja und das ist nunmal ein Warnsignal. Je nach Hund entweder ein deutliches "komm mir bloß nicht näher" oder eben ein "mooooment, das geht mir jetzt zu schnell". Da kommt's dann aber eben drauf an, wie der Rest vom Hund aussieht, über Text lässt sich das schwer beurteilen - und den meisten Hundehaltern, die man spontan beim Gassi trifft, trau ich eher nicht zu, die feinen Signale ihres Hundes lesen zu können.

    Wenn's wirklich Kontakt geben soll, muss es ja nicht gleich Freilauf geben. Man kann ja auch schlicht mit den angeleinten Hunden ein Stück zusammen gehen. Das ist z. B. für meinen Knallkopf (tendenziell eher unverträglich mit Fremdhunden) wesentlich angenehmer und entspannter als Leinen los und gib ihm.

    Ich bin allerdings nicht der Typ Hundehalter, der sich über spontane Kontakte beim Gassi freut, sondern sowas lieber plant. Hatte schon einige sehr angenehme Gassitreffen mit Leuten aus dem DF, das war immer sehr schön und fast jeder Hund hat davon profitiert :applaus: Es gab auch mal zwei "große" Gassitreffen, als ich vor ein paar Jahren über Weihnachten in München war, das war schön...