Beiträge von Karpatenköter

    Edit: hab mal aus Neugierde nachgefragt, warum das Kleinteil nicht geimpft/gechipt ist. Und im gleichen Zuge auch mal das Profil gemeldet.

    Es gab Antwort...

    "Hallo und vielen Dank für Ihr Interesse. Ich mache das als Hobby nebenbei und halte nichts von Impfungen und Chips. Das kann man dann als neuer Besitzer aber jederzeit machen. Der Hund ist kerngesund. Viele Grüße"

    Was wetten wir, dass die Inserentin/Hobby"züchterin" auch Schwurblerin ist? :ugly:

    https://www.reddit.com/r/hundeschule/…%BCr_dobermann/

    Kurzfassung: Dobermann muss weg, weil der ursprüngliche Besitzer die Pflege nicht mehr leisten kann und der Hund in der Pflegestelle (?) den anderen Hund attackiert hat. In den Kommentaren werden dann mehr Details deutlich, u. A. dass der Dobermann den ursprünglichen Besitzer beim Versuch, eine Beißerei zu trennen, in den Arm gebissen hat.

    Angeblich nimmt kein Tierheim und auch die gängigen Anlaufstellen für gefährliche Hunde den Hund nicht. Und wenn in 6 Wochen kein Platz gefunden wurde, wird der Hund eingeschläfert - was angesichts der paar Dinge, die ich in den Kommentaren schon gelesen habe, womöglich die beste Option für alle Beteiligten ist.

    KI ist dann ganz nett, wenn man nur mal brainstormen oder laut denken will, ohne sein Umfeld damit totzulabern. Für bare Münze sollte man das, was ChatGPT, Claude, Gemini und Co. raushauen, aber auf gar keinen Fall nehmen, sondern immer auch selbst überprüfen.

    Ich beschäftige mich in anderen Kontexten viel mit KI und seh das ganze inzwischen sehr kritisch, erst recht die Einbindung/Anwendung in der Industrie oder im Gewerbe. KI wird mittlerweile viel zu oft eingesetzt, ohne dass der Output bzw. die Ergebnisse von einem denkenden Menschen kontrolliert werden, und DAS kann richtig in die Hose gehen.

    Ich zitier da mal einen Freund von mir, der auch ziemlich tief in der Materie drinsteckt:

    Zitat

    Hat man ja an einer Schlagzeile von neulich gesehen. Da hat eine Firma die Mitarbeiter angewiesen KPIs nicht mehr selbst auszuwerten sondern nur noch über AI das Reporting zu erstellen.

    Die Firma hat ein Jahr lang Entscheidungen auf diesen Daten getroffen... bis einem Mitarbeiter etwas komisch vorkam und sich herausgestellt hatte, dass die KI durchweg halluziniert hat und Entscheidungen auf nicht existenten Daten getroffen wurden und es vor allem wirtschaftlich absolut dumme Entscheidungen waren.

    Wie das ausging, kann man sich wahrscheinlich denken.

    Ich nutz den Kram ja selbst und das auch sehr gerne, aber ich würde mich auf keine KI verlassen, egal in welchem Kontext, egal wie gut die sein mag. Zum Anregungen sammeln und laut denken oder schlicht als Spielerei und Zeitvertreib - klar, kein Thema. Aber als Berater o. Ä. ... hm, nein danke. Für mich geht dahingehend nichts über den Austausch im Forum, wo man oft viele differenzierte Meinungen und vor allem auch Erfahrungswerte zu lesen bekommt. =)

    FFO ist hier ums Eck ... und liegt halt direkt an der polnischen Grenze. Mich würds nicht wundern, wenn das zumindest bei dem Chi-Mädchen ne gewisse Rolle spielt. Billig aufm Polenmarkt gekauft, festgestellt dass Hunde halt doch nicht soo toll sind, und dann wird das Kleinteil eben stumpf weiterverkauft, scheiss auf Impfungen etc.

    Die sieht schon sehr bemitleidenswert aus, die Maus. Ich kann ja sonst nix mit Chis, generell mit Kleinhunden, anfangen, aber hätte ich die Möglichkeiten und wäre die Maus kein gesundheitliches Vollrisiko für meinen Seniorenhaushalt hier, würd ich die wohl zumindest zum Päppeln einsammeln. Aber halt nicht für 700 € (alter Schwede WTF) ...

    Edit: hab mal aus Neugierde nachgefragt, warum das Kleinteil nicht geimpft/gechipt ist. Und im gleichen Zuge auch mal das Profil gemeldet.

    Und noch einfach für niedlich - HSH lassen sich von ihren Schützlingen unglaublich viel gefallen (aber nichts sagen)

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    Da seh ich soooo viel von meiner Masha, weil die sich 1:1 genauso verhält und bewegt, wenn ich irgendwie an ihr rummanipulieren muss. :herzen1:

    HSH sind schon toll, wenn man ihnen das richtige Umfeld bieten kann. Diese stoische Gelassenheit ist der Wahnsinn.

    Ich stelle mir die Frage im Moment auch, weil Dino Anfang des Monats auch (etwa) 10 geworden ist, und es ist gar nicht so einfach, eine Antwort auf die Frage zu finden. Die ist mit Sicherheit auch sehr individuell und von zig Dingen abhängig.

    Mir wäre es ganz lieb, wenn der Nachfolger noch zu Dinos Lebzeiten einzieht, so ganz grundsätzlich. Allerdings mit der Voraussetzung, dass Dino noch fit und nicht irgendwie schwer krank ist. Dann muss der Nachfolger ja auch noch kompatibel mit Dino sein, also auch nicht ganz so reaktiv, sodass gemeinsame Gassirunden nicht zum Management-Marathon ausarten.

    Für mich ist ein ganz klarer Vorteil, zumindest so beim gedanklichen Durchspielen, dass ich im Falle von Dinos Versterben dann "wenigstens" den Nachfolger schon als Tröster im Haushalt habe. Es würde sich nicht anfühlen, als ob ich Dino ersetzen würde, denn der Nachfolger ist ja schon da.

    Meine Erfahrung mit der Mehrhundehaltung hat gezeigt, dass die Hunde sich das Alleinebleiben durchaus voneinander abschauen. Dino konnte von Anfang an alleine bleiben, der hat das bei den Vorbesitzern schon gelernt, und Bonny war als (anfänglicher) Angsthund eh sehr froh, wenn ich nicht da war. Dadurch hatte ich dann schon zwei sehr solide "Alleinbleibhunde", sodass Masha - die das Zusammenleben mit Menschen in unserer Form gar nicht kannte - direkt hier einziehen und sehen konnte, dass das völlig normal ist. Ich verschwind halt zu gewissen Zeiten mal und die zwei Alteingesessenen pennen in der Zeit. Ich finde, das ist sehr sehr sehr viel Wert für einen Nachfolger (oder überhaupt einen Zweit-/Dritt-/Viert-/.../hund).

    Es hat sich dann auch einfach durch unseren Alltag und die Solorunden mit Dino ergeben, dass nur die Omis alleine zuhause waren. Dann war auch mal Masha allein zuhause. Vielleicht liegts an der HSH-eigenen Selbständigkeit, aber sie hat sich das Alleinebleiben definitiv von den anderen beiden abgeschaut, obwohl wir das nie besonders geübt haben.

    Einen Nachteil, den ich bei "Nachfolger zieht zu Lebzeiten des Ersthunds ein" aber sehe, sind die eventuell unterschiedlichen Bedürfnisse. Dino läuft noch viel und gerne, aber wenn in 2-3 Jahren vielleicht ein Nachfolger einzieht, kann das schon anders aussehen. Wenn der Nachfolger ein junger Hund ist, will der natürlich auch entsprechend beschäftigt und gefördert werden, und wenn Dino nicht mehr so kann, dann brauchen die Hunde eben separate Runden. Das hab ich ja jetzt schon, es wäre also nix neues für mich. Es ist aber trotzdem lästig, wenn der alte Hund gemütlich bummeln will, während das Junggemüse Strecke machen und rennen will. Oder wenn der alte Hund nicht mehr so weit laufen kann und man den erst heimbringen muss, bevor man dem Nachfolger die "große" Runde spendieren kann. Das muss man auch zeitlich leisten können und wollen, diese doppelten Runden.

    Je nach Hund noch ein Nachteil: der Neuankömmling schaut sich mit variierender Wahrscheinlichkeit bestimmt auch die Macken vom Althund ab :ugly:

    Für mich ist klar, wenn ein Nachfolger zu Dinos Lebzeiten einzieht, dann wird das wieder ein erwachsener Tierschutzhund sein. Wenn die Umstände ganz besonders toll passen, vielleicht auch ein 1-2 Jahre alter Junghund, aber eben kein Welpe.

    Erstmal will ich als doch eher stiller Mitleser auch mal eine Fuhre gedrückte Daumen und Pfoten für eine baldige Diagnose da lassen. Ich weiß ja grad selbst, wie blöd und nervenaufreibend das ist, wenn Hund was hat und aber niemand einem so wirklich sagen kann, WAS der Hund hat. :streichel:

    Meint ihr, wenn Bolle eine Schmerzspitze hat, sollte ich dann überhaupt trösten?

    Ausm Bauch heraus würde ich sagen, ja. Vielleicht nicht unbedingt trösten im Sinne von "och du armes Ding, es wird bald alles gut, ich bin ja da", sondern einfach... für Bolle da sein.

    Die Situation ist wahrscheinlich nicht unbedingt vergleichbar, aber Dino hatte vorletztes Jahr seine große Zahnsanierung. Er lag drei Stunden lang im OP und als ich ihn wiederbekam, war er wirklich noch sehr high. Der war nur ruhig, wenn er Körperkontakt zu mir haben konnte, ich durfte ihn nicht nicht berühren. Sobald ich kurz weg war oder so, fing er an zu jammern und fiepen. Kaum war ich wieder da, war der bedrogte Hund happy.

    Sprich: wenn du merkst, dass es Bolle gut tut und/oder wenn Bolle von selbst diesen Trost oder deine Nähe sucht, dann gib ihm das.

    Ich würde mich auch fragen: beruhigt es MICH? Tut es MIR gut, wenn (in Dinos Fall) der völlig zugedröhnte Hund quasi auf mir wohnt, weil er sonst weint?

    Weil, mein Gedanke ist: wenn es dir damit besser geht und du ruhiger bist, dann überträgt sich die Ruhe ja auch auf Bolle und die anderen. Und wenn's hilft, dann isses auch richtig.