Meine Hündin ist mal mitten im vollen Lauf gelähmt zusammengebrochen. Habe sie zum TA geschleppt und es gab sofort hochdosiert Kortison. Bei ihr war es ein Rückenmarksinfarkt. Die Lähmung der Hinterbeine ging nach einigen Tagen weg bzw. wurde täglich besser. Bei ihr war und blieb aber die Rute gelähmt.
Beiträge von Jonah-2
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Da finden sich bestimmt noch andere. Schön, dass ihr aber schon Kontakt zu anderen Hunden habt. Man kann ja vielleicht auch mal zu einer Wiese laufen, wo sich die Hunde mit irgendwas beschäftigen und sich nebenbei erst einmal besser kennenlernen. Dann geht die Ängstlichkeit bald vorbei. Hunde spielen oft nicht sofort miteinander, eben weil sie sich noch nicht wirklich kennen und erst rausfinden müssen, ob der andere auch mitmachen möchte.
Am Anfang ist ja alles spannend. Meine Hündin setzte sich als Welpe erst einmal hin, weil ein Schmetterling vorbei flog und sie den beobachten musste. Mein Rüde hatte zB Angst vor einem Mülleimer am Wegesrand. Den haben wir uns dann gemeinsam angesehen, genauso ein Trecker, den der Bauer am Feld hatte stehen lassen, da wollte mein Rüde nicht vorbei und wir haben den mehrfach umrundet. Auch eine Plastiktüte am Wegesrand kann da eine Herausforderung sein.
Genauso im Haus, Besen, Staubsauger, das ist ja alles spannend und muss untersucht werden. Wichtig finde ich, dass man Welpen nie erschreckt, also nicht im Schlaf den Sauger anstellen, sondern immer, wenn er wach ist und das auch mitbekommt und sich am besten sogar traut sich den näher anzusehen.
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Ja, ich würde dann reingehen. Sie wird sich draußen noch nicht ganz sicher fühlen und deshalb rein wollen. Drinnen ist ihr Zuhause und da ist sie in Sicherheit. Das ist ja schon sehr gut, dass sie rein möchte. Das wird sich bestimmt bald legen und sie wird nach und nach auch draußen sicherer werden.
Habt ihr Schnee? Du könntest draußen eine Art Schneemann bauen und sie darf den dann zerstören. Laub ist auch toll, da kann man im Laubhaufen ein Spielzeug verstecken. Lass sie zuschauen und dann danach suchen. Da fällt dir sicher noch viel mehr ein was man draußen anbieten kann.
Gut wäre halt, wenn ihr euch ab und zu mit einem jungen Nachbarshund treffen könntet. Das Welpenspiel kann man als Mensch schlecht ersetzen. Evtl. findet ihr jemanden mit passendem Hund, wenn ihr euch draußen aufhaltet. Solche Jugendfreundschaften halten oft ein Hundeleben lang.
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Ich habe meine Welpen von Anfang an in meinen Alltag integriert. Also man saugt zB die Bude, da muss der Welpe natürlich alles ganz genau ansehen, Mülltüten wechseln, genauso etc. Welpen wollen alles genau erkunden und klar, Sofa anfressen ist blöd, aber irgendwas geht bei jedem Welpen kaputt, das sollte man einplanen.
Viele räumen während der Welpenzeit auch teure Sachen weg. Ansonsten hatte jemand schon vorgeschlagen was als Alternative anzubieten, wenn er zB in deine Hände beißen will, so würde ich das auch machen. Statt Hände gleich nen Lappen zum Reinbeißen anbieten.
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Gebt ihr doch Sachen die sie zerstören darf. Also zeigt ihr, was sie zernagen darf. Da bieten sich zB Kartons an. Den Karton mit Knüllpapier und ein paar Leckerchen füllen und gemeinsam das Dingen klein schreddern. Oder ein altes Küchentuch knoten und im Knoten ein Lecker verstecken.
Auch kleine Denkaufgaben können für Welpen schwierig sein zB unter ein Handtuch auf dem Boden ein Leckerchen verstecken. Da dran zu kommen ist oft schwierig für so junge Hunde. Ihr dann dabei helfen.
Junge Hunde wollen rennen und spielen, was zernagen, neue Dinge kennenlernen. Nur verbieten ist ja frustrierend, lieber zeigen was sie darf und sie sollte auch vieles ausprobieren dürfen. Kommandos üben kann man später immer noch, oder mal ins Spiel einflechten. Genießt die gemeinsame Zeit.
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Ja, ich will morgen auch zählen. Bei mir an den Futterstellen ist tagsüber auch immer viel los.
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Bei uns hat es vorhin wieder in der Nachbarschaft geknallt. Mein Rüde sitzt dann zitternd auf dem Teppich und weiß nicht was er machen soll. Zum Glück beruhigt er sich bei einzelnen Knallern relativ schnell. Vorgestern wollte er abends nicht mit raus. Keine Chance ihn zu überreden.
Wenn es mehrmals knallt zittert er gut 2 Stunden. Das war am 2. Weihnachtstag so. Bin froh, wenn die Leute ihre Vorräte endlich aufgebraucht haben.
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Bei mir auch. Gestern waren endlich wieder Schwanzmeisen am Knödelhalter. Gleich 6 Schwanzmeisen auf einmal. Die hatte ich schon vermisst.
Heute war wieder ein Rotkehlen da und endlich auch ein Gimpel. Kohl-, Blaumeisen und Spatzen waren immer da. Auch eine Amselgang, immer so 6 bis 8 Stück am Boden.
Eine Elster hat sich heute Morgen am Knödelhalter abgemüht, war aber bei ihrer Größe schwierig sich da festzuhalten.
Buntspechte sind auch seit Wochen da. Drei war bisher das Maximum.
Bei uns liegt auch Schnee, da ist zur Zeit an den Futterstellen immer viel los.
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Ich verstehe dich nur zu gut, man ist ständig unter Anspannung und erschreckt sich bei jedem rhythmischen Geräusch.
Bei dem Alter eurer Hündin würde ich auch an eine möglich vorhandene Ursache denken. Also eher Richtung sekundäre Epi forschen. Ihr habt ja schon viel untersuchen lassen, aber vielleicht sprichst du das am Montag nochmal an. Ich weiß nur von damals, dass es Tumore sein können, Leberprobleme, oder auch Stoffwechselstörungen uvm.. Evtl. kann dich der Neurologe da beraten was Sinn machen könnte noch zu untersuchen.
Bei meiner Hündin fingen die Anfälle mit knapp einem Jahr an, bei ihr wurde auch keine Ursache gefunden und auch 2 Geschwister von ihr hatten Epi. Daher war klar, dass es bei ihr eine idiopathische Epi war.
Evtl. hilft ihr die Medikation umzustellen, da würde ich dem Neurologen vertrauen.
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Ohje, das tut mir unheimlich leid. Gut, dass ihr am Montag den Termin habt. Leider ist es nicht immer möglich mit Medikamenten den Verlauf aufzuhalten. Mir hat damals die Neurologin gesagt, dass bei einem Drittel der Hunde die Medis nicht helfen. Ich hatte auch zuerst sehr darauf gehofft und trotz höherer Dosierungen und immer mehr Medis hatte meine Hündin zum Schluss täglich Anfälle, viele im Minutentakt hintereinander. Ich habe sie dann einschläfern lassen.
Bei meiner Hündin gingen die Anfälle über 3 Jahre. Am Anfang ca. alle drei Wochen einer. Die letzten zwei Monate wurden es dann immer mehr, Serienanfälle, trotz zusätzlicher Medikation. Diazepam rectal tubes hatte ich für den Fall der Fälle immer in der Tasche als Notfallmedikament dabei.
Ich wünsche euch und vor allem eurer Hündin alles Gute.