Nachtrag: Eine Freundin hat ihren Welpen das erste Jahr keine Treppen laufen lassen. Danach hat er es nicht mehr gelernt. Sowas habe ich noch nie gesehen, aber dieser Hund hat immer versucht 3 bis 4 Stufen im Galopp auf einmal zu nehmen, hoch und auch runter. Der traf dann natürlich nicht die Stufen und segelte die letzten Stufen runter. Was habe ich mich erschrocken, als er es mal versucht hat und ich dabei stand. Er konnte es einfach nicht.
Der wurde richtig hektisch, wenn er eine Treppe laufen sollte, auch draußen irgendwo in der Stadt. Das war ein 60 kg Hund und dem das dann noch beizubringen war für meine Freundin im Alltag nicht nötig, hat halt dazu geführt, dass er nicht wusste wie man das macht.
Ich habe für meine Treppe Stufenmatten gekauft. Die werden mit einem Streifen Klebenad geklebt und zur Not könnte man die später wieder entfernen. Aber nachdem ich mal auf Socken vorher ausgerutscht bin, finde ich die immer noch gut. Inzwischen kleben die seit über 20 Jahren auf den Stufen.
Meine Welpen habe ich die ersten Tage getragen und dann habe ich sie alleine hochgehen lassen, aber am Halsband/Geschirr geführt und runter habe ich sie immer getragen bis ca. 20 kg. Danach mussten sie alleine gehen, zuerst am Geschirr gehalten, damit sie lernen langsam Stufe für Stufe runter zu gehen.
Damit keiner am Anfang alleine die Treppe geht wie er möchte, habe ich unten und oben ein Kinderschutzgitter an der Treppe installiert.
Ach du liebe Güte, was für ein Schreck. Wie gut, dass es ihr schon besser geht. Glucantime muss man oft 2 bis 3 mal geben, bis die Leishmaniose endlich Ruhe gibt. Ich drücke eurer tapferen Maus die Daumen.
Ich würde ihn auch mit hoch nehmen, oder halt Tür auf, dann kann er alleine entscheiden, ob er hoch will. Du kannst auch viel schneller reagieren, wenn er mit im Raum ist, falls er eine Katze jagen will. Hört sich aber nicht danach an. Ich hätte wohl etwas Angst um meinen Hund, wegen der Katzenkrallen, aber wenn du mit im Raum bist, hättest du da ja ein Auge drauf.
Sollen die Katzen denn ewig oben bleiben? Sonst könnten die ja schon mal die Wohnung alleine erkunden, während du mit dem Hund zusammen im Homeofficebereich bist. Da kannst du ihn auch kurz mal anleinen, damit er nicht alleine hinter den Katzen her läuft.
Klar soll er die Katzen sehen. Es sind deine Katzen, oder? Dann fände ich es ideal, wenn deine Freundin eine der Katzen auf dem Arm hat, wenn du mit Hund hoch gehst, so dass der Hund sieht, ah, mein Frauchen hat da was auf dem Arm, das gehört wohl jetzt dazu.
Ist halt die Frage, ob die Katze ruhig auf dem Arm bleibt, oder beim Anblick vom Hund gleich abhaut und evtl. einen Nachrennreflex beim Hund auslöst. Daher ist die Idee ihn anzuleinen gut.
Ich hatte es so gemacht, dass mein Hund nach 2 Tagen mal ins Zimmer durfte, da kannte sich die Katze ja schon aus und saß auf dem Tisch. Hat sich dann von oben den Hund angesehen und der wollte natürlich gerne an ihr schnuppern. Da hatte sie natürlich keinen Bock drauf. Aber ich konnte die Katze auf dem Tisch streicheln, was er gesehen hat und dann habe ich ihn wieder aus dem Raum geschickt und die Tür zu gemacht.
Das immer wiederholt, Katze durfte aber noch nicht im ganzen Haus laufen. Nach drei Wochen durfte meine Katze sich auch den Rest des Hauses ansehen, durfte auch auf die Terrasse, dann irgendwann hat sie sich in den Garten getraut und ist dann auch irgendwann mit Gassi gelaufen. Da durften nur keine fremden Hunde kommen, dann hat sie sich versteckt.
Als meine Katze zu mir und meinem Hund zog, habe ich sie die ersten drei Wochen getrennt vom Hund in der oberen Etage gehalten. In diesen drei Wochen durfte der Hund immer nur mal kurz mit in den Raum, um mitzubekommen was da für ein Tier neu dazu gekommen ist.
Ich habe auch sehr darauf geachtet, dass mein Hund genau gesehen hat, dass ich die Katze gestreichelt habe. So nach dem Motto: "Die gehört jetzt dazu."
Nach den drei Wochen kannte die Katze die obere Etage ganz genau und wusste, wo sie sich verstecken konnte. Da habe ich die Zeiten, wo ich mit Hund auch in der Etage war immer mehr ausgedehnt. Auch da habe ich die Katze immer wieder gestreichelt, damit mein Hund wusste, dass das meine Katze ist und sie nun dazu gehört.
Klar, wenn ich nicht da war habe ich noch die Tür zwischen Hund und Katze geschlossen, aber irgendwann war das nicht mehr nötig.