Beiträge von Lennox0611

    Lennox war zu Beginn ähnlich, ursprünglich ja von meiner Muttet angeschafft mit meiner Unterstützung damit sie was zum knuddeln hat (hat ja nicht so wirklich geklappt :pfeif:) ist er ja zu mir gezogen (haben auch im gleichen Haus uns gegenüber gewohnt). Mit meinem Vater war er gnädiger als mit meiner Mutter, hat da zu Beginn aber auch Theater gemacht.

    Was bei uns geholfen hat war das ich wenn er bei meinen Eltern blieb ich von mir was zurück gelassen hab, meist ein getragenen strickmantel oder Pulli der auf der Couch lag. Da hat er es sich dann zu Beginn gemütlich gemacht anstatt sich in den Flur zu verziehen und auf mich zu warten. Mit der Zeit wurde es dann einfach besser und er offener was das angeht sodass er mit der Zeit auch kein Problem damit hatte das jemand anderes auf ihn aufpasst wenn ich nicht da bin

    Erwartet er aber dann auch Rücksicht vom Hund, dass dieser sich bei seinen eigenen Bedürfnissen zurücknimmt, "weil er ja verstehen muss, dass es seinem Menschen schlecht geht", dann übertragt der Mensch seine menschlichen Erwartungen auf den Hund - und damit vermenschlicht er ihn, denn das kann ein Hund einfach nicht leisten.

    Wobei Menschen, die sowas von einem Hund erwarten, in der Regel auch zwischenmenschliche Defizite aufweisen ^^

    Was für Defizite weisen diese denn zwischenmenschlich auf?

    Wobei zurücknehmen auch nicht unter vermenschlichung wirklich fällt. Meine Hunde, egal ob der kleine zwockel oder die beiden großen nehmen sich immer zurück von ihrem verhalten wenn es mir nicht gut geht und man merkt es ihrem verhalten stark an.

    Seit gestern habe ich wieder eine thrombose im Bein, macht das laufen nicht gerade einfach und 3 rüpelige Rüden nehmen sich hier zurück ohne das ich was sage - da wird nicht an der Leine gezogen, nicht gebockt oder rüpelig miteinander gespielt wo ich in die schusslinie geraten könnte und auch auf große Runden werden eigenständig ausgeschlagen und lieber auf der Couch gechillt

    Also ja, Hunde können unterscheiden und sich in ihrem verhalten auch selbständig zurück nehmen und stecken

    Durch eine ehemalige Arbeitsstelle habe ich viel Kontakt zu den Mitarbeitern der Städte und Kommunen um meinen Wohnort (NRW) und kenne es von denen das wenn spezifische Mixe die auffällig sind (wie zb der berühmte Labrador x Boxer) oder je nach Herkunft wenn angegeben, die Hunde bei der Anmeldung mal vorgezeigt werden müssen bzw Termin zur Überprüfung gemacht wird ob es tatsächlich "nur" ein XY Mix sein könnte.

    Bei den Bildern kann ich mir sowohl von der kopfform vorstellen was ein möglicher Listenhund mit drin ist, als auch was Shar Pei ähnliches.

    Was sagt denn die Orga wo er her kommt, also wurde er im TH geboren, von der Straße aufgespielt, von einem Vermehrer abgegeben/ausgesetzt? Sollte er im TH geboren sein müsste ja das muttertier da sein/gewesen sein das man da auch vergleichen ziehen könnte oder wenn noch wirfgeschwister da sind

    Ich habe es genutzt und mich Hundemama genannt, allerdings eher um die Stimmen zum verstummen zu bringen die mir immer ein tatsächliches Kind einreden wollten und auch bis kurz nach meiner GB Entfernung die meinten ich würde auch dieses bereuen weil ja somit niemals mehr wieder Kinder Thema sein könnte - bei sowas bezeichne ich mich gerne als Hundemama oder den Zwockel als Babyhund etc um da so ein bisschen zu triezen.

    Ob mich jemand so nennt wenn es mal im Gespräch fällt ist mir tatsächlich egal, bei den einen bin ich Hundemensch, bei anderen Halter und wieder andere eben Hundemama/Hundemutter

    Es war übrigens eine völlig gechillte Socke, Dackelmischling, meinungsstabil 😆

    Hehe, joa :ugly:

    Ich hab hier einen recht redegewandten Hund sitzen, fiepen, brummeln, grummel, bellen.... alles dabei was man sich an Geräuschen vorstellen kann.

    Ich persönlich find es lustig da ich wusstest der zwockel so wird, seine Vorgänger Dackel waren genauso - und es stimmt, es ist eines der ersten dinge die man später anfängt zu vermissen und da ich das weiss bin ich da halt recht entspannt (und immer wieder verwundert weil die beiden großen halt gar nicht so sind).

    Ich unterhalte und diskutiere mit dem kleinen und nutze blöd gesagt seine verbale Art zu meinem Vorteil. Er hat ein ganz bestimmtes fiepen wenn er in den Garten will, eine bestimmte Tonart wenn er Hilfe braucht weil zb sein Spielzeug irgendwo fest hängt, ein ganz bestimmtes grummeln wenn er spielkämpfen will usw. Mit der Zeit lernt man die verschiedenen Arten einfach kennen.

    Fiept er zb grad wenn ich mit den großen beschäftigt bin, dann sag ich ihm das er jetzt warten muss und danach dran ist oder schon dran war und er sich anderweitig beschäftigen soll so lange - das bedeutet natürlich das man da mit der Frustration arbeiten muss das der Hund weiss das er halt mal grad nicht die erste geige ist.

    Schmales Handtuch, entweder unter dem Bauch grad lang oder grob 2 Ausschnitte fürs bin rein machen, kann man dann ja direkt wieder entfernen

    Unterm Bauch durch ist bei 4,5 kg kein Platz beim kacken 😅 und das mit den Löchern kann ich mir gerade nicht ganz vorstellen. Ist dann beim hinhocken nicht der Popo auch verdeckt?

    Sollte eigentlich funktionieren, beim dackel hat es locker drunter gepasst - so ein kariertes küchenhandtuch doppelt gelegt

    Das ist nur in diesem Fall so und der Trainer verkauft es seinen Kunden eben auch so dass die anderen ihre Hunde immer nur mit Leckerlis Vollstopfen und ohne gar nichts mehr funktioniert.

    Was auch gar nicht schlimm wäre, wenn es mit Leckerlis funktioniert.

    Absolut nicht, das soll auch keine Kritik sein an mit leckerchen zu trainieren, im Gegenteil, ich wäre manchmal froh wenn meine Hunde daran interessiert wären, da es manche sachen einfacher gemacht hätten - stattdessen musste ich mir halt andere dinge überlegen die für sie Ansporn und Belohnung sind.

    So wie aber auch das mit leckerchen trainieren oft mal runter gemacht wird, wird auch das trainieren ohne gerne kritisiert (nicht in dem Fall den ich zitiert habe), vor allem halt mit einem beiklang das da halt nur aversiv oder mit Gewalt trainiert wird

    Aber auch das ist bei einer Rasse, die nicht wirklich auf diese Art von Kooperation ausgerichtet ist, ja eher ungewöhnlich. Was ich im Wesentlichen meinte, mein Herr Hund lässt sich sehr ungern vorschreiben, was er tun muss oder nicht tun darf. Wenn er den Sinn nicht sieht, ist da nicht viel zu wollen, wenn er eine andere andere Idee hat. Da müsste ich wirklich massivst brutal strafen, um überhaupt irgendeinen Eindruck zu hinterlassen. Es ist viel leichter und hat uns zu einem wesentlich besseren Verständnis geführt, ihm zu erklären, wann und was wichtig ist.

    Vielleicht habe ich auch einfach ein falsches Bild im Kopf, wenn hier über Schwarz/Weiß gesprochen wird, weil ich das in letzter Zeit nur in Verbindung mit der Rechtfertigung von massiver Maßregelung/Strafe des bis Gewalt gegen den Hundes "zu seinem Wohle" gehört hab, weil ein Hund ja sonst nicht sozialtauglich werden kann. Gerne auch in Verbindung mit "gewaltfreier Kindererziehung und deren Auswüchsen".

    Mit dem Fett gedruckten Absatz beschreibst du zb gerade 1 zu 1 wie man Dackel kennt - und das man sie so kennt kommt ja nicht von ungefähr und da sind die beiden Rassen sich ja ziemlich ähnlich (auch was das verbale betrifft :ugly:)

    Eigentlich bedeutet schwarz/weiß ja nichts anderes als erlaubt/nicht erlaubt, für mich zb wie ein weißer Kreis um mich rum wie der Hund sich zu verhalten hat, was er tun darf um gewisse priviliegien zu genießen und darum eine schwarze Linie die einfach bedeutet das dahinter die Sachen liegen die man nicht mag.

    Wie ich nun meinen Hund in diesem Kreis halte hat natürlich was mit dem Charakter, Erziehung, Kompromissbereitschaft und meiner Fähigkeiten dies anzuführen und durchzusetzen zu tun - wobei durchsetzen ja nichts mit Gewalt zu tun hat.

    Da ist es dann aber auch, gerade wenn man einen sehr eigenständigen und meinungsstarken Hund hat mit dem passenden Charakter dazu halt ein bisschen mehr Arbeit, feinschliff und kompromissbereitschaft gefragt als mit einem Hund der fühliger für sowas ist zu sehen das deine Idee dann doch mehr Sinn hat als das wes der Hund sich grad in den Kopf gesetzt hat - bei den einen kannst du da mit etwas mehr Nachdruck ran gehen, mit anderen muss man da halt was sensibler sein