Koda der alte Charmeur ist gut in sowas.
In dem Haus in dem wir gewohnt haben als er ein Welpe war hat auch eine alte Dame gewohnt die panische Angst vor Hunden hatte. Also wirklich richtig schlimm.
Die erste Begegung war: Der 8 oder 9 Wochen alte Welpe saß angeleint zu meinen Füßen (und hat versucht meine dicken Winterstiefel zu zerlegen, war also beschäftigt) und ihr haben die 3 oder 4 Meter Platz nicht ausgereicht die sie hatte um an uns vorbei auf den Hof des Hauses zu gehen. (Hab damals mit dem auf meinem Schuh sitzenden Welpen drei Schitte um die Ecke gemacht. Kodawelpi war schon was ganz besonderes
)
Kurz bevor wir da ausgezogen sind, also so 5 oder 6 Jahre später, ist sie tatsächlich mit uns in dem Miniaufzug (1 qm Fläche oder so) mitgefahren. Sie war zwar nicht ganz entspannt und hat mich gebeten ihn so kurz zu halten, dass der Kopf nicht zu ihr kann, aber der wedelnde Schwanz hat ihr die ganze Fahrt gegen das Bein geschlagen und das war okay. Sie war auch sichtlich stolz auf sich. (Ich auch.)
Ein anderer großer Erfolg war eine sehr gute Freundin die Angst vor Hunden hatte. Die hat den Einzug des Welpen zum Anlass genommen ihre Angst anzugehen (und das obwohl "Schnappi das kleine Krokodil" nicht umsonst sein Titellied war). Bis wir weggezogen sind hatte sie ihn tatsächlich schon paarmal gesittet, ihn nachts zum Laufen mitgenommen und als Haustiere angegeben 2 Katzen und 1/2 Hund.
Mit meinem Opa hat er auch kurzen Prozess gemacht. Vor dem Essen "Hunde gehören nicht ins Haus, sondern in den Zwinger!", nach dem Essen "nein, die zwei Stücke habe ich für den Hund aufgehoben." 