Beiträge von Javik

    Ich denke für eine hundefreundlichere Gesellschaft, bräuchten wir

    - weniger Menschen, sprich eine geringere Bevölkerungsdichte, allgemein,

    - mehr Menschen, am besten alle, die noch etwas mit echten Tieren anfangen können,

    - mehr Menschen die die arbeitenden Hunde auch noch arbeiten lassen können

    - es werden sich nur zur eigenen Situation passende Hunde geholt

    - keine Hunde als Statussymbole, Selbstausdruck usw

    - weniger Hunde allgemein

    - keine Hunde bei Leuten bei denen ein Hund einfach falsch ist

    - keine Falschinformationen über Hunde (egal in welche Richtung und von wem)

    - keine Menschen mit Tierhaarallergien, Ängste usw

    Im Endeffekt eine Mischung aus den Bedingungen früher und den meist doch etwas sanfteren Art mit dem Hund umzugehen, den Freiheiten, den medizinischen Standards und Ernährungsbedingungen von heute.

    EDIT: Und ein TierSchG das tatsächlich auch umgesetzt wird

    Dass die Nutztierhaltung in Deutschland eine Schande ist, ist das eine, aber was hat das mit der Hundehaltung zu tun? Klar sollte Tierhaltung insgesamt artgerechter sein, aber das hat mit der Frage nach einer idealen Gesellschaft für Hundehalter auch wenig zu tun.

    Beides fällt unter das TierSchG, beide leiden (teilweise) darunter, dass das GEsetz das Papier kaum wert ist auf das es geschrieben wurde.

    Das TierSchG verbietet zB Tiere zu züchten bei denen abzusehen ist, dass sie Leiden (mit ein paar Ausnahmen als Hintertürchen), es verbietet außerdem den Kauf von solchen Tieren. Problem Qualzucht gelöst.... sollte man meinen.

    Eine ideale, oder auch nur gute, Gesellschaft für Hunde sollte dieses Problem nicht haben.

    Wenn Hunde wie Menschen behandelt werden, können diese dann verklagt werden? Und müssen dann wegen Körperverletzung ins Gefängnis? Rechte bedeuten auch Pflichten.

    Ich habe ja nicht gesagt, sie sollen Menschenrechte bekommen, Himmelherrgottnochmal. Vielleicht hätte ich es anders formulieren sollen: Ich wünsche mir, dass es (wesentlich) härter bestraft wird, einem Hund ein Leid zuzufügen als dies tatsächlich der Fall ist.

    Außerdem wünsche ich mir, dass es weniger Verbotszonen gibt.

    Ich würde mir wünschen, dass sämtliche Tier- und Naturschutzgesetze mal ordentlich durchgesetzt werden.

    Die Gesetze die wir haben reichen für so ziemlich alles aus, es sind die Hintertürchen für die Wirtschaft und die feste zugekniffenenen Augen die ein Problem darstellen.

    Sehr interessanter Thread. Ich habe vor kurzem mal die Flexis rausgekramt (die gehören eigentlich zum Urlaubsequipment um die Hunde an Zelt, WoMo so anzubinden, dass sie sich bewegen können, aber möglichst wenig Kabelsalat ist.

    Meine Hunde laufen meist frei. Im kompletten Freilauf nutzen sie den auch und machen ihr Ding und rennen eben auch gerne und viel auf den Wiesen neben mir. Wenn sie auf den Wegen bleiben müssen, dann merkt man schon, dass der Radius kürzer wird, viel gependelt wird und meist nur kurz geschnüffelt.

    Die kurze Leine dagegen ist immer ein Kampf, vor allem mit Baldur, aber durchaus auch mit Koda. Die korrigieren sich zwar meist sofort, aber halt immer erst nachdem Zug auf der Leine war, nachdem man da geschnüffelt hat usw. Das ist purer Stress für alle.

    Jetzt hatte ich sie letztens an der Flexi dabei, weil es dunkel war und ich was anderes zu tun hatte als auf die Hunde zu achten. Es gab überraschenderweise keinen Kampf, fast nie Zug auf der Flexi obwohl sie den Radius daran ja nicht kennen und wenn dann wenig und nur kurz. Der Radius scheint okay zu sein. Aber sie sind auch größtenteils komplett passiv neben mir her geschlurft, kaum schnüffeln, kein Traben. Eigentlich das was ich mir an der kurzen Leine wünschen würde. Aber definitiv nichts was ein guter Ersatz für Freilauf wäre.

    Heißt für mich, kurze Leine meiden, lange Leine möglich, aber ich werde mich definitiv aus Gegenden mit Leinenpflicht fern halten.

    Was ich mir am wahrscheinlichsten holen werde:

    Schäferhunde

    Aber ich schwanke noch zwischen DSH LZ, Mali und Herder

    Was ich mir gerne holen würde (aber keine Lust auf den Jagdtrieb habe):

    Vorsteher

    Am liebsten ein Weimaraner Langhaar, realistisch wäre wahrscheinlich höchstens der MV, aber hmm, ich weiß nicht.

    Was ich mir holen sollte (womit ich mich aber ums verrecken nicht anfreunden kann):

    Retriever

    Gerade ein FT-Labi würde würde echt gut zu meinen Anforderungen passen, aber charakterlich absolut nicht meins.

    Der Hund natürlich.

    Wer in der Lage ist, gleichzeitig zu kochen und Lehrvideos zu folgen, ist ja bereits ein Genie.

    Vorausgesetzt, daß Essen ist anschließend genießbar.

    Marktlücke: Wann gibt's endlich digitales Homeschooling für Hunde?

    Dagmar & Cara

    Vielleicht sollte ich anmerken, dass kochen in dem Fall bedeutet mit einer > 2 kg Lammkeule zu hantieren und da u.a. auch Sehnen usw für die Hunde abzuschneiden.. Das könnte möglicherweise auch leicht motivierende Einflüsse auf das Verhalten der Hunde gehabt haben.

    (Und das Essen war hervorragend, ich habe aber größtenteils keine Ahnung worum es in den Videos ging. :D)

    Koda braucht keinen Bettelkurs, aber Baldur hätte das dringend nötig. Der ist doch tatsächlich so naiv zu glauben, dass sich Geduld und ehrliche, harte Arbeit auszahlen. :lachtot:

    Ich habe gerade neben dem Kochen Youtubevideos von Hundetraining geschaut.

    Es wurde natürlich viel gelobt und motiviert und auch ein bisschen korrigiert, was man halt so macht.

    Ich hatte schon gemerkt, dass die Hunde hinter mir irgendwie unruhig waren, aber ich habe mich nicht weiter drum gekümmert.

    Nach einer Weile hat Baldur dann angefangen ziemlich frustriert zu quietschen, so dass ich mich doch mal umgedreht habe um zu schauen was da los ist.

    Er hatte auf das Loben der Videos reagiert und versucht herauszufinden was er tun muss um es richtig zu machen. Das hat natürlich so nicht funktioniert und der arme Kerl war total frustriert, weil er einfach nicht erkannt hat was denn da gerade von ihm gefordert wird. :lol::lol: