Beiträge von Javik

    tipps, um den Rückruf zu verbessern? wie habt ihr das geschafft dass eure Hunde in starken Ablenkungssituationen hören?

    Ganz ehrlich? Ich würde an deiner Stelle erstmal bei dir selbst ansetzen, also hier:

    heute lies ich die Schleppleine schleppen, im glauben und grossen vertrauen dass der Hund mir nachkommt, wie er immer tut. sie schnüffelte sich an einem spannenden baum fest und guckte lange nicht wo ich blieb, ich ging entspannt weiter, etwa 30m.

    In den zwei Sätzen sehe ich 4 Punkte bei denen ich mit denke "mutig, mutig".

    Ich habe hier ja momentan auch ein freilaufendes Pubertier. Aber vertrauensvoll nicht auf den Hund achten ist da einfach nicht. Das kann ich bei meinem erwachsenen Hund machen, aber bei dem Jungen absolut nicht. Da ist immer mindestens ein Auge und ein Ohr auf dem Hund.

    Gerade wenn ich merke, dass er sich festschnüffelt, wenn ich merke dass er anfängt in seine eigene Welt zu rutschen und ich egal werde, reagiere ich entweder gleich oder richte wirklich 100% der Aufmerksamkeit auf ihn, bereit sofort zu reagieren. Gut, wir haben hier halt auch eher das Thema Jagd als das Thema Hund, aber so groß ist der Unterschied ja nicht.

    Es ist halt einfach sehr, sehr, sehr viel schwerer den Hund abzurufen wenn er schon hinrennt oder gar bei dem anderen Hund ist.

    Und, was auch helfen kann, manchen Hunde tun sich leichter zu stoppen als zurück zu kommen.

    Aber von unseren anderen Hunden hier vom Bolonka bis zum Aussie sagen alle Halter, dass auch ihre Hunde bei der Hitze empfindlich reagieren. Und das sind ja nun keine Extreme. Deshalb finde ich es erstaunlich, dass es Hunde gibt, die da absolut überhaupt keine Anzeichen von Trägheit oder schnellerer Erschöpfung zeigen. Wie gesagt, sieht hier in der Realität einfach anders aus.

    "Empfindlich" und "keine Anzeichen von Trägheit oder schnellerer Erschöpfung zeigen" ist ja aber nunmal schon ein ziemlich großer Unterschied und noch dazu ziemlich relativ.

    Argos wäre mir heute fast aus dem Fenster gesprungen. 2.Stock (2,5 wenn man genau ist).

    Argos schlief in meinem Bett, als der Nachbarsjunge von unten hoch rief "Hey, Javik, kannst du..."

    Argos ist aufgesprungen wie von einer Tarantel gestochen, und mit zwei riesigen Sätzen zum Fenster, auf die Fensterbank und von da aus voll ins Fliegengitter geknallt....

    Glücklicherweise habe ich ein sehr stabiles Fliegengitter da dran. Das ist jetzt zwar unten ausgerissen und hat Löcher von den Krallen, aber das hat dann, mit Argos eigener Bremsaktion, gerade noch so gereicht um ihn davon abzuhalten sich in die Tiefe zu stürzen.

    Phonhaus

    Danke fürs zitieren. Hab vergessen hier rein zu schauen obs was Neues gibt.

    Wollteufel Ja genau, es ist die Blutrote. Wenn ma ngenau hin schaut kann man das auf dem Bild auch wirklich bestimmen. Aber ich dachte auch so, dass das nicht so schwer wäre weil sehr häufig und eben eindeutig rot.

    Ein Deutsch Drahthaar, oder einem Weimaraner kann ich garantiert kein Hüten beibringen. Aber aus dem Border Collie einen brauchbaren Jagdhund (bestandene Brauchbarkeitsprüfung) zu machen.... da würde ich die ein oder andere Wette für eingehen.

    Große Münsterländer wurden als "Bauernhunde" für alle anfallenden Arbeiten verwendet. Die Mutter meines GM hütet nebenbei auch Rinder (zusammen mit einem Hütehund) und das macht sie wohl, nach Aussage des Züchters, sogar ziemlich gut.

    Ich denke also deine Wette würde nicht unbedingt so laufen wie du es erwartest.

    Sunti

    Das hier sind meine Röhrchen. Die habe ich in verschiedenen Größen.

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    So und wir haben jetzt unseren ersten Batch Schokostreußel erhalten, Geschmacksrichtung Breitflügel-Mix. :D

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    Mein Chef plant auch gleich schon weiter für Feldhamster und Fischotter :headbash:

    Ich glaube ich brauche noch einen Hund :pfeif:

    Mein Vater hat, als er seine alte Hündin plötzlich nicht mehr mitnehmen konnte, eine alte Dame ausfindig gemacht die früher immer (große) Hunde hatte, aber zu dem Zeitpunkt einfach schon zu alt für einen eigenen Hund war. Gassi oder so hätte sie auch kaum noch gehen können (mit der auch alten, zuverlässig leinenführigen Hündin einmal um den Block wäre so das Maximum gewesen), aber da sein und wenn nötig kurz in den Garten lassen ging. Sie war zuverlässig, hatte immer Zeit und wollte nicht viel dafür, da sie es ja zum einen nicht wegen des Geldes gemacht hat und zum anderen auch quasi nichts gemacht hat außer da zu sein. Im Endeffekt hatten beide was davon.

    Vielleicht wäre es also eine Idee so zu inserieren, dass man diese Personengruppe erreicht, also über Zeitung oder Aushang o.ä.

    Oder allgemein eher der Sharing Ansatz? Vielleicht finden sich so passende Sitter.

    Alternativ wird dir wohl keine andere Wahl bleiben zwischen Hund abgeben und Jobwechsel.

    Vielleicht wäre es das Klügste erstmal in alle Richtungen die Fühler auszustrecken und dann siehst du schon was dir wirklich an Optionen bleibt.

    Bei mir steht und fällt auch eigentlich alles mit dem Benehmen des anderen HH. Unfälle passieren, gerade auch wenn man Hunde hat, auch welche mit Verletzungen. Kann blöd laufen. Kann mir genauso passieren, wie du sagst "das hat er ja noch nie gemacht".

    Ansonsten Wiederholungstäter die ein echtes Problem darstellen und nichts dazulernen würden wahrscheinlich auch irgendwann mal meine Geduld überreizen, auch wenn sie nett reagieren. Und bei wirklich schweren Verletzungen Sachen, also wenn sich ein Hund sofort mit Tötungsabsicht auf meine stürzt usw. und das auch kein Unfall ala Leine gerissen war, dann wäre ich wahrscheinlich auch eher weniger geduldig.

    Ich finde der Eurasier passt da schon gut. Es sind quasi gemäßigte Nordische vom Typ her.

    Motto: Hauptsache dabei.
    Ansonsten aber herrlich unkompliziert und wenn auch absolut kein sklavischer Gehorsam zu erwarten ist, lassen sie durchaus mit sich reden und bringen viele von den Qualitäten die man von einem Begleiter erwartet schon mit, weswegen das mit dem Gehorsam auch einfach nicht so wichtig ist.

    Jagdtrieb könnte halt eventuell ein Thema sein, aber das ist ja okay (und wirklich dramatisch im Vergleich zu echten Jägern ist der normalerweise auch nicht, nur wenn er da ist, dann kann man da mit Erziehung nicht soo viel reißen). Wachtrieb ist da, aber nicht hirnlos. Schutztrieb in dem Sinne nicht, wobei sie im Falle eines Falles schon auch anders können. Aber auch nur dann.
    Was man öfter mal sieht ist ein Problem mit Artgenossen. Wobei ich persönlich noch keinen kennengelernt habe, der in kompetenten Händen war und damit ein Problem hatte. Kann Zufall sein, oder auch nicht. Aber ich kannte im Laufe der Jahre doch einige, insofern würde ich sagen, dass sich da ein erfahrener HH nicht zu viele Sorgen drum machen muss.
    Im Sommer, bei echter Hitze, hauptsächlich faul im "Garten" liegen, dabei sein und Hundedinge tun, dürfte ihnen auch sehr gelegen kommen. Je kälter es wird, desto aktiver werden sie allerdings. Und wenn die Temperaturen unter 0 Grad sinken, hat man quasi einen anderen Hund. Da werden sie, gerade die jüngeren, schon auch wirklich aktive Hunde die sich draußen bewegen wollen.

    Was man eventuell noch anmerken sollte ist, dass sie normalerweise sehr gesund sind und dann oftmals auch wirklich alt werden, v.a. für die Größe, und dann auch bis ins Alter durchaus relativ aktive Hunde sind. Wenn der Hund erst +/- zum Renteneintritt einziehen soll, ist das eventuell schon etwas was man im Hinterkopf haben sollte. Unsere war ca. 15 als wir angefangen haben Seniorenrunden zu gehen, mit 13 ist die noch eine Gipfeltour mitgelaufen.

    Ich denke hier wäre eher die Frage ob deinen Schwiegereltern dieser Typ Hund zusagt. Wenn ja, dann werden sie mit einem Eurasier nicht viel falsch machen können. Wer allerdings Schäferhunde mag, kommt mit diesem Typ normalerweise eher weniger gut zurecht.