Beiträge von Javik

    Ich habe mir jetzt Lumis gekauft, weil ich es satt habe, dass mit den Billigen immer irgendwas ist. Ich bin eigentlich sehr zufrieden. Sie sind, selbst wenn ein Hund blöd steht, noch ausreichend sichtbar um ihn zu lokalisieren. Nur wenn einer direkt bei einem steht und man direkt drauf schaut sind sie mir fast etwas zu hell. Da ich, wenn ich nur kurz gehe, meist ohne Leuchte gehe, blendet das in der absoluten Dunkelheit hier schon sehr. Andererseits sind die so hell, dass ich tatsächlich auch ohne Leuchte, nur anhand der Lumis, ganz gut nachts durch den Wald gehen kann.

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    Hat was von Disko wenn die Jungs so um einen rumwuseln. :lol:

    Einmal, vor-vorgestern glaube ich, am Ende von ihrer Störungskette habe ich mit ihr geschimpft, ich habe ihr gesagt, dass ich kein Bock mehr habe mich irgendwo hin zu bewegen, sie soll schlafen gehen und mich in Ruhe lassen. Sie ist gleich unter diesen Tisch auf der Empore schlafen gegangen. Ich habe mich geschämt und dachte das wäre Zufall gewesen.

    Ganz ehrlich, genau das hätte ich auch gemacht. Und das sogar absichtlich.

    Man darf auch mal mit seinem Hund schimpfen, man darf auch als Mensch Grenzen ziehen und man darf auch als Mensch mal menscheln wenn man nicht mehr kann.

    Wichtig ist halt, dass man nicht unfair wird, wenn zB der Hund unruhig wäre weil er raus müsste oder so. Aber wenn du das ausschließen kannst (so sicher wie sowas eben geht wenn man nicht drin steckt) und der Hund einfach nur nicht zur Ruhe kommt oder gar ein lustiges Spiel mit einem spielen will, kann so ein kurzer Anraunzer auch mal genau das Richtige sein um solche Spiralen zu druchbrechen und eben auch Grenzen zu setzen. Und das ist auch okay.

    Wenn ihr draußen wart und du dann fernsehen willst bevor du schlafen gehst, dann mach das.

    Zu deiner ursprünglichen Frage: Ich gehe hier nachmittags/abends (abhängig von der Jahreszeit und wie ich Zeit habe) raus und setze mich dann vor den TV, den PC oder ein gutes Buch. Wenn ich ins Bett gehe gehe ich nochmal kurz mit den Hunden vor die Türe (übrigens auch meist schon in Klamotten in denen ich mich tagsüber nicht vor die Türe trauen würde) und dann ins Bett. Sehr unspektakulär.

    Dieses Video hat mich gerade zum ersten Mal seit letzter Woche wieder laut zum lachen gebracht :rolling_on_the_floor_laughing:

    https://www.instagram.com/reel/CkjBUQtg4…id=YmMyMTA2M2Y=

    Woah... Da fällt mir als erstes das Thema "nervige Tutnixe" ein... Das wäre doch DIE Lösung... Tutnix packen und wegrennen. Hat das schonmal jemand probiert? :ugly:

    Ne, aber nicht warten bis er eingesammelt wird, sondern einfach weiter gehen. Das bringt eine laute Schimpftirade über die eigene Unverschämtheit, aber zukünftig tatsächlich eine gewisse Bemühung. Letztere ist direkt proportional zur Strecke die man geschafft hat bis Frauchen endlich hinterher kam.

    Könnt ihr das Tempo runterregeln ?

    Also ich meine nicht gegen die Bremse, das ist ja im Zweifel noch anstrengender, sondern den Hunden signalisieren: es ist ziemlich warm, mach mal langsamer?

    Ja. Also die ersten paarhundert Meter geht nur gegen die Bremse, da muss erstmal die überschüssige Energie raus, aber danach kann ich das.

    Ich habe kein Interesse an Wettbewerben und fahre so wie ich Spaß habe, mal schnelle kurze Runden, mal gemütliche Distanzrunden. Mir ist wichtig, dass meine Hunde lernen sich runter zu regeln, wenn es ihnen sonst zu anstrengend wird und eben auch, dass sie sich von mir runter regeln lassen. Macht ja keinen Sinn, wenn die ein paar km full speed laufen und dann feststellen, dass ich an dem Tag lange fahren möchte und dann total k.o. sind.

    Bei drei Stunden Gassizeit überschätzt ihr den Bewegungsbedarf eines Hundes gewaltig. Anfang geht man mit Welpen für 5 oder 10 min raus (an der Leine), sitzt mal ½ h im Gras und beobachtet Schmetterlinge und Radfahrer, achtet darauf, dass der Welpe möglichst gut stubenrein wird, seine Zähnchen nicht unkontrolliert einsetzt, mit souveränen Althunden und freundlichen Welpen Sozialkontakt üben kann und das Wichtigste: genug Ruhe bekommt und schläft (die Ruhezeit liegt bei ca. 16 h bis 18 h täglich).

    Dann irgendwann kann man mit Tricks anfangen (Sitz, Platz, Fuß), Leinenführigkeit üben, den Radius und den geistigen Input erweitern bis man beim erwachsenen Hund auf 1- 2 h Gassizeit täglich kommt.

    Ähm, bitte was?

    3 Stunden ist eine gute Zeit und definitiv nicht gewaltig überschätzt. 1 Stunde Gassi täglich, das sind 4 15 Minuten Pipirunden oder den Hund einfach nur mal in den Garten lassen... Das ist aufs Klo gehen, nicht Gassi gehen. Und das ist definitiv zu wenig. Ein gesunder erwachsener Hund sollte diese 1-2 Stunden täglich am Stück bekommen und dann halt noch ein paar kürzere Löserunden, dann wird ein Schuh draus. Dann ist man aber auch automatisch bei den meist empfohlenen 2-3 Stunden.

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    Das finde ich auch bei euch etwas wenig Drasleona, wenn du sagst bis zu 2 Stunden wäre machbar. Versteh mich nicht falsch, 2 Stunden Gassi wären okay. Nur mit den Worten bis zu und machbar und bei einem Ersthundehalter habe ich da etwas Sorge, dass es dann doch deutlich weniger wird. Muss natürlich nicht, aber in den meisten Fällen wird die Beschäftigung mit dem Hund nunmal erfahrungsgemäß eher weniger als mehr. Wenn dann das untere Limit als Maximum von vorneherein nur machbar ist, dann wären wir sehr schnell beim Thema ob hier überhaupt ein Hund passt. Hunde sind nunmal aktive Haustiere. Wenn Gassigehen lästige Pflicht ist, dann ist das halt einfach das falsche Haustier.
    Denn, wenn du mal rechnest, je kürzer man geht, desto öfter muss man raus, damit der Hund sich ausreichend lösen kann. Um wenigstens das Dringendste los zu werden sollte man 10 bis 15 Minuten rechnen. Wenn man so kurz geht, dann sollte man mindestens 4-5 Mal raus. Und damit ist man, siehe oben, grob bei einer Stunde am Tag, nur damit der Hund "aufs Klo" kann. Sprich, mit einer richtigen Gassirunde am Tag ist man normalerweise bei 2 Stunden.
    Was ich damit sagen will. Diese 2 Stunden sollten schon täglich und langfristig sichergestellt sein. (Klar, kann das an einzelnen Tagen weniger sein. Jeder ist mal krank, jeder hat mal was anderes zu tun. Aber das sollte eben nicht Norm sein.)

    Ansonsten, was gefällt euch denn genau (oder vielleicht besser was nicht)? Aussie würde ja heißen Langhaar, kein Fell im Gesicht und Steh- bzw Knichohren. Da wäre dann in der Größenordnung, wenn man den Charakter noch etwas mit einbezieht, wirklich nur noch der Sheltie übrig und selbst die wollen, wenn ich hier im Forum so quer lese, meist mehr vom Leben.
    Wenn dein Mann aber nur etwas gegen das Image der Omahund hat, dann ist eure Liste extrem lang, weil das dann gar nichts raus streicht. Zum Einen gibt es, gerade auch hier im Forum, ein paar sehr schöne Beipiele, dass zB Pudel keine Omahunde sind (zeig ihm mal das hier, spätestens beim Schutzdienst sollte das Thema Omahund sich hoffentlich erledigt haben https://seidenstein.ch/der-pudel/sport). Und zum Anderen würden diese Hunde charakterlich definitiv gut zu euch passen. (Sorry, aber ihr habt nunmal die gleichen Ansprüche wie die "Omis". Leicht erziehbar, soll einen gut begleiten können, sonst aber nicht allzu viel fordern.)

    Und noch kurz zum Thema Tierschutz. Nicht jeder Hund, gerade aus dem Ausland, hat psychische Probleme. Ich finde sie noch nicht einmal sonderlich häufig (eigentlich kenne ich fast nur Leute die sich von unseriösen Orgas extreme Angsthunde oder HSH-Mixe auf Auge drücken haben lassen als negative Beispiele). Und Hunde auf Pflegestellen kann man vorher kennenlernen.

    Dieser Hund.... :roll:

    Argos hatte die letzten Tage immer mal wieder was im Maul wenn wir durch das Treppenhaus raus oder rein gelaufen sind. Irgendwas Kleines, was ich nicht erkennen konnte. Allerdings war er immer zu schnell im Garten verschwunden oder hatte zu schnell geschluckt um es ihm wegzunehmen. Ich hatte mich schon echt gewundert was das wohl sein kann...

    Heute habe ich es gesehen. Der Kerl lief vor mir glücklich tänzelnd die Treppe runter und hat sich, ohne auch nur im geringsten zu bremsen, mal eben kurz im vorbei trappeln eine Kartoffel aus dem Sack geklaut den der Nachbar da vor seiner Türe gelagert hat. Ar***ratte... :stock1: Immerhin weiß ich jetzt woher der Durchfall kam.

    Das habe ich heute nicht gemacht....

    Zwergi hat auf die Couch gekotzt.

    Also habe die Couch mit Zewa abgewischt und bin mit den benutzten Zewas, der beschmutzten Decke und dem Kissen ins Bad. Zewas ins Klo, Decke in die WaMa, Kissen wieder ins Klo und bin zurück ins Wohnzimmer um die Couch mit dem Schwamm zu putzen... als ich irgendwie das Gefühl hatte, dass da im Bad gerade irgendwas nicht gestimmt hat. :headbash: :headbash:

    Vieles was ihr wollt ist schlicht Erziehungssache oder eine Frage der richtigen Auslastung.

    Und, da du ja wegen HO sehr stark betonst, dass der Hund ruhig sein muss: da braucht ihr euch eigentlich nicht einschränken. Ich arbeite fast ausschließlich im HO und hier wohnen ein Altdeutscher Hütehund, ein Großer Münsterländer und ein Deutsch Kurzhaar, alles keine Rassen an die man bei ruhigem Gemüt denkt, und die stören genau Null. Daheim wird geschlafen. Selbst heute, wo wir morgens nur kurz im Garten waren weil ich nicht aus dem Bett gekommen bin.

    Ich denke auch, dass es hilfreicher wäre wenn ihr euch im Tierschutz Mal mit ein paar seriösen Orgas sucht, deren Hunde anschaut, und einfach Mal mit denen redet welcher denn davon für euch interessant wäre.

    Alternativ eben Rassegruppe 9 und, wenn ihr keinen Welpen wollt, bei den [Rasse]-in-Not-Seiten und auf den FB Seiten der Rasse umhören ob da etwas Passendes abgegeben wird. Nur, muss man auch Mal deutlich sagen, gesunde, gut erzogene, erwachsene Rassehunde suchen selten auf dem Weg ein neues Zuhause. Solche Hunde werden selten abgegeben und finden oft im Bekanntenkreis ein neues Zuhause und wenn es übers Internet geht, gehen wie weg wie warme Semmeln. Also wahrscheinlich wirklich Tierschutz.

    Wie gesagt, im Tierschutz auf eine seriöse Orga achten, dann werden sie dich nicht anlügen. Aber das heißt halt dann auch nur, dass sie es nicht wussten.

    Und die Diagnose eines TA ist immer nur so gut wie der TA (und dessen Ausstattung). Und auch da gibt es, ähm, nennen wir es große Qualitätsunterschiede.

    Ich kann absolut verstehen, dass du einen möglichst gesunden Hund willst. Es ist nur, wie gesagt, eine Frage der Rentabilität.

    Wenn du einen Rassehund nimmst, dann kann es sich rentieren die für die Rasse üblichen Krankheiten zu untersuchen, bei einem Mischling ist das aber ein Fass ohne Boden. Bei einem großen Hund macht sowas wie HD evtl Sinn, aber den Hund dafür unter Narkose zu legen und das bei einem Spezialisten, wenn keine Auffälligkeiten sichtbar sind und es nur ein Begleiter werden soll, hmm. Außer bei ganz starken Fällen oder körperlicher Hochleistung ist das ja eigentlich auch nur etwas, was im hohen Alter relevant wird.

    Kurz, man bräuchte ein gewisses Gefühl dafür was es sich lohnt anzuschauen. Herzfehler, v.a. solche die der Haus und Hof-TA in wenigen Sekunden erkennt sind meines Wissens zB eher selten bei Hunden. Aber sowas wie großes Blutbild und einmal abtasten geht natürlich immer und solange man selbst zahlt ist das, zumindest in D, kein großes Problem solange es noch nicht gemacht wurde. (Und ja, ein TH das auch da quer stellt würde ich auch meiden. Nicht unbedingt weil ich ihnen Lügen unterstellen würde, sondern eher weil die für mich nach verklärten Idealisten klingen und ich denen, aus mehreren Gründen, nicht trauen würde.)