Und ich persönlich fände es auch die Variante "lebt ein Jahr fröhlich und ist dann tot" ziemlich schrecklich. Auch wenn es der Hund selbst nicht versteht... ich empfinde das als respektlos dem Leben gegenüber, anders kann ich das nicht ausdrücken.
Kommt drauf an, was die Alternative wäre. 10 Jahre fröhlich und dann tot oder 10 Jahre Siechtum?
Ich empfinde es absolut nicht "respektlos dem Leben gegenüber" (kann man einem abraten Begriff gegenüber überhaupt respektlos sein?), wenn man sich (oder einem anderen Lebewesen) keine 10 Jahre Siechtum antun will, nur damit auf dem Grabstein eine höhere Differenz steht. Im Gegenteil, ich finde es verantwortungslos und Tierquälerei, wie spät bei den Qualzuchten eingeschläfert wird. Da müssen sich die armen Tiere von OP zu OP schleifen lassen, damit es besser wird (besser, aber nie gut) bis es irgendwann gar nicht mehr geht.
Würde ich für mich nicht wollen, würde ich daher meinen Tieren auch nicht antun. Denn leben zu müssen, nur um mehr Lebtage anzusammeln, ohne wirklich leben zu können, finde ich respektlos dem Lebewesen gegenüber.