Also wenn ich von normalen Hundedingen rede, dann ist da Jagdverhalten nicht inbegriffen. Da ist auch nicht inbegriffen, die nächstbeste läufige Hündin zu besteigen, was ja auch normales Verhalten wäre. Ich zähle darunter eher was ein Durchschnittshund in seinem Durchschnittsalltag halt so macht, zB die Dinge die Phantomaus aufgelistet hat, und nicht die Bandbreite an natürlichen Verhaltensweisen.
Beiträge von Javik
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Ja, sowas habe ich schon oft gehört.
Entweder reagier ich gar nicht groß drauf, oder halt so Richtung "joa"

Ich würde sowas aber jetzt nicht als Ratschlag interpretieren. Eher so als, oh die Rasse kenne ich und das ist doch eine von diesen anstengenden Rassen.
Davon abgesehen wurden die Jungs ja nicht vor meiner Haustüre ausgesetzt und gnädigerweise von mir aufgenommen. Ich habe mir die absichtlich geholt und ich wusste was ich mir da hole und ich wollte genau das. Und mal ganz ehrlich, wer den Satz so raus haut, hat normalerweise jetzt nicht die Art von Qualifikation, die mich dazu bewegen würde, deren ungefragten und unbenötigten Ratschlägen zu folgen.
Jetzt mit Argos gibt es da aber meist eher eine neuere Abwandlung davon, à la "Und der jagt nicht?" Und dann wird das Gespräch meist auf die ein oder andere Art amüsant... für mich zumindest.

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Und auch hier: der Pudel haart ja gar nicht (das war meinem Mann wichtig) und es ist tatsächlich so, dass es nicht viel dreckiger ist als vor dem Hund. Eher aufgeräumter, weil sonst der Hund wenn ihm langweilig ist, sich Sachen schnappt und die mal gründlich untersucht

Klar, wenn es draußen regnet kommt ein bisschen Sand mit rein, aber ansonsten? Pfoten werden abgetrocknet bevor es reingeht, und gut ist.
Sabbern tut er auch nicht, im Gegensatz zu zB sämtlichen Labradoren die ich so kenne, da sind die Lefzen halt schlabberiger und dann hat man halt Sabber an der Hose.
Auch das war hier ein Wunsch von uns und hat die Rasse mit entschieden, ist doch in Ordnung 🤷♀️
Ist ja schön, dass euer Pudel nie durch Matsch und Pfützen rennt, sie nicht wälzt usw. Aber könnt ihr das auch für andere Hunde garantieren?
Also oftmals ist es halt mit den Pfoten in der nassen Jahreszeit nicht getan, sondern da muss man den ganzen Unterboden abrubbeln um zumidest das Gröbste raus zu bekommen.
Und dann bleibt halt der Punkt, dass das nicht-Haaren durch stark erhöhten Pflegeaufwand ersetzt wird. Ich kämme meine Hunde dann, wenn sie mir im Fellwechsel zu stark haaren (und Argos regelmäßig hinter den Ohren). Einen Tod muss man sterben, man hat nur die Wahl welchen.
Und „nicht zwingend benötigen“, das war hier auch ein Kriterium. Also keine absolute Arbeitsrasse, die einem die Wände hoch geht wenn mal ne Woche nur spazieren gegangen wird.
Das heißt doch nicht, dass man nicht gerne jeden Tag ne Stunde draußen ist, das heißt nur, dass man nicht jeden Tag 3 Stunden durch den Wald laufen möchte und halt einen entspannten Hund möchte, der auch mal an einem Tag mit weniger zufrieden ist, wenn es sich so ergibt.
Völlig legitim, macht man halt am Tag vorher mehr und gut ist 🤷♀️

Ich habe dem TE nicht unterstellt, dass er keinen Bock auf den Hund hat und nur ein Stofftier will. Ich habe ihn gebeten seine Punkte zu erläutern, weil man es so lesen kann und in diesem Fall ein Hund falsch wäre. Genau genommen, habe ich extra geschrieben, warum er die Punkte doch bitte erläutern soll.....
Übrigens, meine Arbeitsrassen waren jetzt ein paar Wochen nicht nur nicht Arbeiten, sondern auch sehr wenig Spazieren (außer man zählt draußen rumliegen und warten als arbeiten). Liegen noch ganz brav am Boden rum, keine Pfotenabdrücke an der Decke zu sehen.
Das sind auch nur Hunde. Sie passen halt nur normalerweise nicht problemlos in den typischen Begleithundealltag, genau wie ein Begleithund einen mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Wahnsinn treibt, wenn man damit mal richtig ernsthaft arbeiten will/muss.
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Wie sollte der Wunschhund sein:
- Klein bis mittelgroß
- Wenig Haaren, Fellpflege benötigen
- Wenig sabbern
- Keine ausgedehnten Spaziergänge zwingend benötigen
- Gerne verspielt sein
Darf ich Mal fragen was die Motivation hinter den einzelnen Punkten ist? Ich frage deswegen, weil das so die absoluten Klichee-Standard Anforderungen von Ersthaltern sind und da meist falsche Vorstellungen dahinter stehen. Sprich, wenn man darüber redet was du dir wirklich wünschst, würde sich das eventuell ganz anders lesen. Auch weil der Punkt Charakter des Hundes komplett fehlt.
Mal allgemein zum Thema saubere Wohnung und Hund. Wer es gerne sehr sauber mag muss entweder Putzen lieben oder auf die Hundehaltung verzichten. Die bringen nunmal einiges an Dreck ins Haus. Die kotzen, die Wälzen sich, die machen was an usw. Vielleicht bin ich bzgl. Haaren einfach schon Recht blind, aber gerade in den feuchten Jahreszeiten, sind die Haare wirklich das kleinste Problem hier. Und sabbern, fast alle Hunde sabbern wenn sie Futter vor der Nase haben und es nicht fressen dürfen, die wenigsten (keiner?) jedoch komplett ohne Grund. Und ob der Hund es schafft Mal kurz seinen Sabber runterzuschlucken oder einfach laufen lässt, ist eher individuell.
Was die Haare angeht kann man entweder auf die Rassen zurückgreifen die nicht/kaum Haaren, da braucht es dann aber meist viel Fellpflege, oder man muss eben damit leben. Meist ist Langhaar hier sogar angenehmer als Kurzhaar, weil sich die Haare ist besser entfernen lassen. Aber so ist so, regelmäßig saugen, ein Trockner und Liegestellen des Hundes mit waschbaren Überzügen versehen oder da auch regelmäßig drüber gehen gehört einfach dazu, wenn man es sauber will. Und man gewöhnt sich einfach daran, dass die Wohnung nicht mehr ganz so sauber ist wie davor. Wenn nicht wird man meist nicht glücklich mit Hund.
Ähnlich beim Gassi. Wenn du einen Hund willst, dann solltest du dich gerne draußen bewegen und das nicht nur eine lästige Pflicht sein. Sonst ist ein Hund einfach das falsche Haustier. Man muss nicht super sportlich sein oder jeden Tag Wandern gehen, aber man sollte nicht schon von Anfang an, wenn man noch super motiviert ist, mit einem "so wenig wie möglich" dran gehen.
Oh, und verabschiede dich von diesem Medienbild des allzeit loyalen, immer zu dir stehenden usw usf Hachiko-Lassie-Verschnitts. Hunde sind eigenständige Lebewesen, mit einem eigenständigen Charakter. Die sehen es normalerweise nicht als ihren Daseinszweck an ihren Menschen zu vergöttern. Erst Recht nicht, wenn man wenig Zeit in den Hund investiert, so wie du es planst. Also treuer Begleiter, ähm ja... Erwarte lieber öfter Mal gepflegt die Mittelkralle gezeigt zu bekommen.
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Ich Überleg zwischen Variante Keks werfen, oder so stark erschrecken, das er uns zukünftig meidet.
Tendiere derzeit zu Keks werfen und entweder ist es für die Halterin ok, oder sie leint zukünftig an, weil sie keine Fremden Kekse im Hund will. Und mit Glück mag der Chi Leckerchen.Das was hilft.

Ist zwar Schade, wenn du die Erziehung eines fremden Hundes übernehmen musst, aber wenn du es tun musst, dann mach es so, dass die Erziehungswirkung bei Frauchen und Hund gleich nach dem ersten Mal einsetzt.
Ich werfe nur für nette Tutnixe/Junghunde Leckerlies. Wer hier zum Stänkern her kommt bekommt ein entsprechendes Echo. Meist in Form einer surrenden Leine. Vielen reicht die Drohung des zischenden Luftzugs, wenn nicht lernen sie halt warum sie davor Respekt haben sollten.
Und spätestens dann werden auch die Halter schnell.
Eigentlich entsteht das Verhalten ja schon durch eine Gewisse Angst? Oder hält der den kleinen Park für sein Territorium und zeigt Territoriale Aggression? Haben Chihuahua Territoriale Aggression?
Das ist einfach nur unerzogen. Kann sein, das er andere Hunde einfach sch...lecht findet, das aber aufgrund der Größe nicht ernst genommen wird. Kann sein, dass es Angst Aggression ist oder ein Testen, oder sonst wie erlerntes Verhalten. Motivationen. Ist ziemlich egal, der Halter hat dafür zu sorgen, dass er anderen Hunden nicht in die Hacken beißt. Egal wie.
Ich habe hier echte territoriale Hunde, immer gehabt. Sowas hat keiner von denen je versucht und sollte es einer versuchen würde ich dem ordentlich was Husten. Außerhalb des Grundstücks haben die sich zu benehmen.
Und selbst auf dem Grundstück beißt man nicht einfach in alles rein was man findet. Tun sie auch nicht...
Ich finde man macht es sich etwas leicht immer alles auf Territorialität zu schieben. Zum einen kann man auch diese Hunde erziehen und zum anderen sind es überraschend selten echte territoriale Hunde (sauber im Kopf sind und nicht komplett sich selbst überlassen wurden) die hier Probleme machen. Warum wohl...
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Gesundheitlich war sie anfangs eine Großbaustelle mit hohen Tierarztkosten,
Bei Wärme macht sich die Rasse bemerkbar.
Sie will toben, überhitzt aber schnell.
Ja und genau deswegen lässt man die Finger von Qualzuchten und empfiehlt sie nicht auch noch.
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3. Was sind eure Meinungen zu Korrekturen und Beziehungen (zum Welpen)? Kann ein solcher Ansatz wie bei Trainer 3, also zB bei einer Versuchung im Training, direkt ein paar Stufen der Eskalationsleiter zu überspringen, einen negativen Einfluss auf die noch junge Beziehung haben? Ich denke da jetzt ganz konkret an seine Hündin, die schon unmittelbar, als er seine Hand mit dem Keks zu ihr hinführte, sofort den Kopf abwendet, züngelt und blinzelt und nicht mehr zum Mitmachen zu überreden war. Ich fände es arg schade, wenn mein Hund schon so deutlich beschwichtigen müsste, wenns an sich erst mal nur um eine Hand mit Keks geht. Andererseits bin ich ja hundeunerfahren. Wie seht ihr das?
In der Theorie ist 100% wattebauschen ja toll, in der Praxis funktioniert das aber genauso gut wie eine rein antiautoritäre Erziehung bei Kindern.
Es gibt Regeln und es gibt Grenzen und die setzt man durch, auch bzw. gerade wenn der Hund andere Interessen oder gerade keine Lust hat. Was es dafür braucht entscheidet der Hund, aber so weit muss man mitgehen, egal was die eigenen Ideale sagen. Ansonsten wird das nichts mit dem auch nur halbwegs erzogenen Hund. Im privaten Bereich muss man es ja mit den Regeln usw. auch nicht unbedingt übertreiben, aber ein Mindestmaß muss einfach sein.
Strafen ist nichts Schlimmes, auch aus Sicht der Hunde nicht, solange man es richtig macht. Also richtiges Timing, auf den Hund und die Situation zugeschnitten, fair und, ganz wichtig, der Hund muss verstehen warum.
Grundsätzlich wäre ich daher für den Trainer der beides macht, allerdings setzt das eben voraus, dass er richtig strafen kann.
Und ja, hmmm. Das ist ja genau das was hier etwas (sehr) fraglich ist.... Also bei einem Welpen und dieser Übung, noch dazu wenn die Übung noch neu ist, sofort pauschal zu körperlich massiv zu drohen und zu schreien klingt für mich ehrlich gesagt nicht wie jemand der positiv und negativ arbeitet, sondern eher nach jemanden der versucht seinen alten, groben Methoden einen neuen Anstrich zu verpassen, weil die Kundschaft das heutzutage so will.
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Das hat er mir dann ganz brav, ohne Aufforderung, gebracht
Boah, Vorzeigehund!
Nee, wir machen momentan kaum was anderes als den Apport nochmal ordentlich durchzuexerzieren. Der bringt mir momentan alles... egal ob ich es haben will oder nicht.
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Theo will um den wohnzimmertisch rumlaufen. Zwischen Couch, wo ich liege und tisch bleibt er stehen. Vor geht nicht. Zurück geht nicht. Hund kurz vor der Verzweiflung.
Ich gucke, was das Problem ist. Jaahaaa, okay. Da hängt ein Kabel zwischen Couch und Tisch. Etwa 5 cm über dem Boden.
Ich sage leicht genervt" boah, du wirst ja wohl über das Kabel steigen können " (wir erinnern uns, er war heute abend gemein zu mir).
Und er? Steigt über das Kabel.
versteht er etwa alles, was ich sage? Ist es eigentlich doch Alf, verkleidet als Hund?Meine wären da eiskalt durch gelaufen. Alles fällt runter, Möbel stürzen um, die Wände brechen ein.
Alles besser als der Aufwand den es bedeuten würde, darauf zu achten wo man hin rennt.So, warum ich eigentlich hier bin.
Ich habe heute Brot gebacken und das dann im Wohnzimmer zum Auskühlen auf den Tisch gelegt. Ist ein paar Stunden her.
Argos schlurfte gerade bequem rüber ins Wohnzimmer und kam wenige Sekunden später ebenso gemütlich-entspannt zurück. Mit meinem Brot im Maul....

Das hat er mir dann ganz brav, ohne Aufforderung, gebracht. Er hatte es auch ganz zart im Maul, also keine Löcher drin. Aber leider sabbert der Herr, dass jede Dogge vor Neid erblasst...
Tja, die Hunde hatten jetzt jeweils einen halben Laib Brot und ich geh mir jetzt was zu Essen kaufen.
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Ich empfinde es absolut nicht "respektlos dem Leben gegenüber" (kann man einem abraten Begriff gegenüber überhaupt respektlos sein?), wenn man sich (oder einem anderen Lebewesen) keine 10 Jahre Siechtum antun will, nur damit auf dem Grabstein eine höhere Differenz steht.
Jetzt hast du mich aber schon sehr doll missverstanden.
Ich habe gesagt SELBST WENN es möglich wäre dass ein Hund nur ein Jahr lebt und dann ohne Krankheit tot umfällt, was es nicht gibt, SELBST DAS fände ich dem Leben gegenüber respektlos.
Lange Krankheit und Leiden sowieso, wie ausführlich geschrieben.
Aber wenn man unbedingt falsch verstehen will, dann geht das. Ich staune immer wieder...
Nein, unbedingt falsch verstehen wollen würde ich dich, wenn ich deine Erklärung jetzt ignorieren würde. Aus deinem anderen Beitrag lese ich das aber immer noch nicht raus.

Ich bin aber halt trotzdem nicht ganz deiner Meinung. Also wenn man gezielt darauf selektieren würde, dass Hunde nur 1 Jahr alt werden, damit man sich nicht so lange festlegen muss oder was auch immer der Grund dafür wäre, und dann tot umfällt, ja, definitiv. Aber nicht prinzipiell.
Und doch, sowas ähnliches gibt es. DCM. Die Diskussion kommt hier ja regelmäßig auf. Sterben ohne vorher lange zu leiden gibt es auch in mehreren Varianten, nennt sich dann Schlaganfall und Co.
Mein Punkt ist, ich als "Hinterbliebene" fände es natürlich schrecklich wenn mir ein Junghund plötzlich tot umkippt, plötzlich mit Ansage (also einen Rasse kaufen die nur 1 wird) würde ich mir gar nicht erst antun. Aber wenn es mich hier und jetzt treffen würde, bzw. vor 15 Jahren getroffen hätte als ich in vergleichbarem Alter war:
Okay. Hatte ich wohl doch Mal Glück, dass mir längeres Leiden erspart geblieben ist.