Beiträge von Javik

    Perfekter Assistenzhund :herzen1:
    Immer schön bestätigen, dann kann man das ausbauen! Wir haben hier ja auch mit Schuhen angefangen. Mittlerweile bekomme ich morgens, sobald ich mich rege, meine komplette Kleidung ans Bett geliefert. Zugegebenermaßen, sein Modegeschmack hat sich nicht verbessert und er unterscheidet auch nicht zwischen "ja kann man zum Gassi schon nochmal tragen" und "stinkt zum Himmel", aber solange ich nur das offen rumliegen lasse, was ich am nächsten Tag auch wieder anziehen möchte geht das richtig gut. :herzen1:

    Ich versuchs mal zu beschreiben.

    Man stellt sowas hier ein, da wird ein HSH in einer mit Schafsnetz eingezäunten Fläche "versehentlich" erschossen.

    Das "versehentlich" in "", weil das für mich ein absolutes Unding ist, was einfach nicht passieren darf und weil Versehen ein viel zu schwaches Wort dafür ist.

    Die einzige Erklärung, die es für mich da gibt: das ist ein Jäger, der eine Schande für diese Branche ist, weil er sich nicht an das A und O der sicheren Ansprache gehalten hat. Entsprechend empörte Antworten hätte ich auch erwartet.

    Die ersten Antworten, die kamen, waren aber anders. Mehr zum Thema wie schwierig es ist, ein Tier sicher anzusprechen und vor allem in die Richtung, dass eine Verwechslung möglich sei. Selbst da gab es bei mir diesen zitierten Gedanken da oben nicht. Den gibt es auch immer noch nicht.

    Gestern gab es 15 Tote und eine entsprechende Anzahl an Verletzten in Port Moresby, weil jemandem (angeblich) ein Fehler in seinem Job unterlaufen ist, der wahrscheinlich jedem hätte unterlaufen können.


    Hast du dir beim Lesen dieses Satzes gedacht "Omg, die Javik findet es gut, dass da gestern 15 Menschen wegen eines Fehlers gestorben sind!"? Ich habe das schließlich nicht explizit verurteilt.
    Ich hoffe nicht......


    Was ich damit sagen will, es ist absolut verständlich, dass das Thema HSH dir nahe geht und dich entsprechend auch emotional trifft. Aber es sollte nunmal auch klar sein, dass Leute die nicht betroffen sind, eben auch nicht auf emotionaler Ebene betroffen sind und daher auch nicht entsprechend reagieren.

    Ich habe die Antworten die du bekommen hast, schlicht als sachliche Erklärungsversuche/Überlegungen wie sowas passieren könnte gelesen. Einfach komplett ohne jegliche Wertung.

    Und ja, ich bin halt allgemein kein emotionaler Mensch, zumindest keiner der das offen in die Welt hinaus trägt. :ka: Selbst wenn ich den Hund gut gekannt hätte und Rotz und Wasser geheult hätte, wäre meine Antwort hier im Thread wahrscheinlich trotzdem nicht groß anders ausgefallen.

    Nein, aber eben auch nicht (bis dahin), dass es NICHT ok ist. In einer Diskussion Jäger : Nicht-Jäger kommts einfach besser, wenn man das extra dazusagt, meine Meinung. Ich finds gut, dass sich da jetzt Einige deutlich von distanziert haben.

    Mag sein. Aber das sagt ja auch deutlich, dass erstmal unterstellt wird, dass man es als Jäger gut finden könnte. Da frage ich mich halt schon, wieso sollte ein Jäger es gut finden, wenn aus Versehen ein arbeitender HSH erschossen wurde?
    Wäre es jetzt ein wildernder Hund oder sowas, das wäre sicher etwas wo sich die Geister scheiden würden. Ober ob man Wölfe schießen sollte/will usw. vielleicht auch. Aber ein Nutztier hinterm Zaun? Wieso?

    Oder soll man gut finden, dass jemand mit einen Waffe einen Fehler gemacht hat und etwas geschossen hat, was er nicht schießen wollte? Das denkt ja sicher auch niemand.

    Insofern fände ich es jetzt auch nicht weiter erwähnenswert, dass ich das verurteile. Wenn ich es gut finden würde, das wäre erwähnenswert, nur, wie gesagt, ich kann mir niemanden vorstellen der noch halbwegs klar im Kopf ist, der diesen Fall befürworten würde.

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    Ich könnte mir in dem Fall auch vorstellen, dass er einfach halt auch nach Wölfen gesucht hat, sowas wie HSH eventuell nicht aktiv auf dem Schirm hatte und dann entsprechend überhaupt nicht kritisch genug geschaut hat, weil er nicht daran dachte, dass es nötig ist. Dazu halt vielleicht kein Hundemensch, dessen Auge also nicht geschärft ist für sowas. Klar kann man jetzt sagen, wenn man eine Waffe in der Hand hat muss man immer schauen usw. Aber Jäger sind nunmal auch nur Menschen und können sich irren oder Fehler machen.
    Sowas wie Kühe oder Pferde kann ich mir selbst mit schlechter Nachtsicht kaum vorstellen, vor allem weil man sein Revier ja kennen sollte und entsprechend wissen sollte wo die Weiden sind. Aber auf der anderen Seite schaue ich gerne mit Nachtsicht rum und ich muss sagen, ich kann teilweise schon verstehen woher die Missverständnisse kommen. Da steht das Tier etwas quer, es sind Zwerg- oder Langhaarvarienten und daher nicht das ganz typische Bild das man im Kopf hat usw. Da muss man mit billigeren Geräten schon wirklich genau schauen. Also klar, es ist definitiv unverantwortlich schlampig wenn man in dem Fall schießen würde, weil man das Tier ganz offensichtlich nicht sauber angesprochen hat. Aber wenn man das mal etwas gesehen hat, kann man verstehen wie solche Missverständnisse passieren können. Denn auf den ersten Blick scheinen die ja komplett unmöglich.

    Die Frage ist, was hat der Hund davon da mitgeschleift zu werden?

    Sogar mein verhaltensorigineller Angsthund ist ein Fan von Urlauben. Der andere sowieso. Das sind sicher nicht alle Hunde, aber das Hunde das prinzipiell blöd finden ist auch nicht wahr

    Wenn du nicht von einem spezifischen Fall auf ein generelles Thema schwenkst und meine Frage nicht automatisch einer generellen Abwertung gleichsetzt, sondern dich auf exakt das beziehst was ich auch schreibe, wäre das deutlich sinnvoller.

    Ich habe weder die Behauptung aufgestellt, dass alle Hunde das blöd finden, noch von Urlaub generell gesprochen.

    Hilft jetzt nur so semi, aber November/Dezember, an einem Samstag morgen zwischen 9 und 12, ist so die Zeit wann am wahrscheinlichsten damit zu rechenn ist.

    Danke dafür! Bei uns scheinen spätere Uhrzeiten, so um 13-15 Uhr, üblicher zu sein. Ist jetzt im Januar eigentlich die "Hauptsaison" für größere Jagden vorbei? Und werden einzelne Gebiete wiederholt großflächig bejagt oder kann ich davon ausgehen, dass nach einer Treibjagd in einem Gebiet erstmal keine weitere stattfinden wird?

    Ja, am 15. bzw. 31 Januar endet für sehr viele Wildarten die Jagdzeit in vielen (allen?) Bundesländern. Da im Januar der Winter schon recht hart sein kann und davor ja Weihnachten usw. ist, ist es so, dass der Hauptteil der Gesellschaftsjagden bis Weihnachten vorbei ist. Danach kenne ich (außer vom Forst.....) nur noch ein paar letzte Einzelansitze.

    Ich kenne es eigentlich nur so, dass einmal im Jahr eine Drückjagd stattfindet. Auch hier kenne ich wieder nur den Forst als Ausnahme. Aber es ist auch nicht verboten und es könnte, je nach Wildbesatz schon auch Sinn machen, dass noch eine Zweite stattfindet. Aber so als Richtwert, ja, geh davon aus, dass eine pro Jahr stattfindet.

    Alles Gute zum Geburtstag Nesa8486


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    Tja, da Hörbücher ja zählen... :pfeif:

    Achtsam morden durch bewusste Ernährung kam heute ja bei Audible raus. Er hatte die letzten Bücher mMn etwas nachgelassen, aber ich finde dieses ist wieder ein gutes Stück besser. Klar, nicht wieder so gut wie das Erste, aber für Fans der Reihe definitiv empfehlenswert.

    Bravo Two Zero basiert auf einer wahren Begebenheit im 2. Golfkrieg. Der Autor ist ein ehemaliger SAS Soldat und war bei besagter Mission tatsächlich dabei. Eigentlich ist das so garnicht mein Genre. Aber dadurch, dass es eben so realisitisch ist und wirklich (fast?) genau so passiert ist, ist es definitiv interessant, teilweise aber, gerade eben weil das wirklich passiert ist, schwer verdaulich. Aber irgendwie mag ich McNabs Schreibstil und ich werde mal in seine Nick- Stone Reihe reinhören. Alleine schon wei Stone ja ein "reales" Wort ist ;)

    Über The Good Psychopath’s Guide to Success bin ich gestoßen als ich nach weiteren Büchern von McNab geschaut habe. zuerst dachte ich, es wäre eventuell eine Art Satire, aber als ich rein gehört habe wurde klar, dass das tatsächlich ein Lebensratgeber sein soll. Wissenschaftlich basiert auf der Arbeit des Psychologen Kevin Dutton der über Psychopathen forscht. Seine These ist, dass alle Menschen auf der "Psychopathenskala" (dazu gibt es übrigens einen Test im Buch :ugly: ) irgendwo liegen, sprich, dass das keine ja-nein-Frage ist, sondern eine Skala auf der jeder Mensch liegt. Dass Psychopathen aber eben nicht nur die Hannibal Lectors und Dexters sind, sondern eben auch erfolgreiche Investmentbroker... oder eben hochdekorierte Elitesoldaten wie McNab. Und dann geht es darum wie man das für sich nutzen kann. Den Ratgeber-Teil fand ich persönlich weniger interessant, aber die psychologischen Hintergründe dafür umso mehr.

    Red Rabbit ist mein zweites Buch von Tom Clancy aus der Jack Ryan Reihe und ich bin mir immernoch nicht sicher ob ich sie gut finde oder nicht. Ich glaube mein Problem ist, dass sie zu langsam anfangen bis dann tatsächlich mal etwas passiert. Aber dafür finde ich beschreibt er die Motivationen gut und ich habe das Gefühl ein bisschen was zu lernen wenn ich sie lese. Keine harten Fakten, aber so bisschen wie der Zeitgeist war.

    Mord und Limoncello habe ich eigentlich nur gehört, weil ich Lust auf einen leichten Krimi hatte und es kostenlos ist auf Audible. Aber das was ich davon wollte, einfach leichte Unterhaltung während der Arbeit, bisschen Spannung, bisschen Urlaubsgefühl, aber nichts was zu sehr ablenkt, das hat es gehalten. Ich fand die Charaktere jedenfalls sehr sympatisch. Gerade bei Hörbüchern kann ich sehr allergisch reagieren wenn ein Buch zu schlecht ist, also alleine die Tatsache, dass ich es zu Ende gehört habe heißt, dass es ganz gut ist. Nicht wow-toll-muss man gelesen haben, aber eben gut. Und ich hätte seit gestern Abend echt Lust auf eine Zabaglione und einen Limoncello... :ugly:

    Und Rebecca Gablé... ja... die ist einer meiner Lieblingsautoren und ich habe mir zu Weihnachten die Warringham-Reihe als Hörbücher gegönnt und jetzt über den Jahreswechsel gehört. Bis auf Drachenbanner kannte ich alle schon. Das kannte ich noch nicht, da ich seit Palast der Meere das Gefühl habe, dass Gablé von sehr gut recherchiert und historisch ziemlich authentisch zunehmend zu dem derzeit beliebten 0815-starke, emanzipierte Frau in historischem Setting was niemanden ernsthaft stört-Thema wechselt. Als ich gesehen habe, dass Drachenbanner eine weibliche Hauptrolle hat (und noch dazu die Edelfrau eine Affaire mit dem Leibeigenen hat), war das das erste Gablé Buch, seit ich sie für mich entdeckt habe, das ich mir nicht sofort gekauft habe. Als Teil der Reihe habe ich es mir jetzt eben mitgekauft und... es ist okay. Also die Geschichte ist nicht schlecht erzählt und immernoch glaubwürdiger als das typische Iny Lorenz o.ä. Zeug und ich mag Gablés Stil, aber ja, ich bleibe bei meiner Meinung, es geht in den populären Einheitsbrei über. Mal schauen wie es mit Gablé zukünftig weiter geht. Ich hoffe sie fängt sich wieder...