Meine Küche ist ja winzig und absolut unmöglich geschnitten. Eigentlich habe ich kein Problem damit, dass die Hunde in die Küche kommen, aber so war ich seit ich hier wohne eh schon nicht sonderlich begeistert von Hunden in der Küche.
Seit DDDD (Die Diebische Dohle Dio) hier eingezogen ist, der absolut kein Schamgefühl whatsoever hat, ist die Küche Sperrzone.
Findet Argos absolut okay was die anderen beiden Hunde betrifft. In seinem eigenen Fall ist es jedoch Majestätsbeleidigung. Das heißt selbst nach über 1,5 kommt er mit in die Küche wenn ich es nicht direkt beim übertreten der Schwelle verbiete oder die Türe zu mache.
Gegen Türe zu machen hat er aber vor einer ganzen Weile schon einen Trick entdeckt. Nase dazwischen bremst die Türe und Frauchen merkt es oft nicht.
Hat eine ganze Weile lang gut funktioniert.
Bis es mir aufgefallen ist. Seitdem ziehe ich die Türe gnadenlos hinter mir zu bis es klick macht. Wenn da eine Schnauze dazwischen ist, ist das nicht mein Problem. Lernt er dann schon dachte ich.
Er hat gelernt.
Nur wie üblich nicht was ich beabsichtige.
Er zaubert einen Schuh, Socken, Kleidungsstück in sein Maul und wirft die dazwischen. Und ja zaubern, dennich kann ddenKerl komplett auf dem Weg in die Küche anschauen und da ist nichts in seinem Maul und wenn ich mich umdrehe um die Türe zuzuziehen, liegt da dann trotzdemwas dazwischen.
Während ich mich dann bücke um das aufzuheben, schlingelt sich der 68cm/37kg Hund beeindruckend unscheinbar in die Küche und liegt dann da ganz entspannt drinnen und schaut mich an, nachdem ich die Türe zugemacht habe um die Hunde auszusperren.
Der bettelt nicht einmal! Der findet es einfach nur unverschämt, dass ich den Raum verbiete.