Beiträge von Co_Co

    2 Jobs , zusätzlich zu den Hunden und Hundesport noch ein zeitintensives Hobby ohne Hund.

    Hier gibt es im Schnitt 2h Bewegung täglich. Zusätzlich Löserunden. Je nach Tag und Planung auch mehr Bewegung, an Trainingstagen weniger spazieren gehen aber halt Training .

    Alles ne Frage des Managements und Prioritäten.

    Wobei das allgemeiner gemeint war und nicht nur auf den Labbi bezogen: in vielen Rassen gibt es unsinnige Farbregelungen zur Zucht. Diese sind mMn unnötige Einschränkungen des Genpools.

    Das kann man finden wie man will , häufig hat das ( zumidest mEn) doch gute Gründe . Kriegt man von außen nur nicht zwangsläufig so mit wenn man mit Rasse X nichts am Hut hat .

    Natürlich ist auf Farbe züchten Murks. Aber extradunkel auszuschließen bedeutet doch automatisch auch, dass man Verpaarung lieber nicht macht, die in die Richtung gehen würden, auch wenn das ansonsten wirklich gute Verpaarungen wären. Und da sehe ich schon ein Problem.

    Wenn es denn außer Farbe irgendwas gutes bringen würde. Das ist zumeist einfach nicht der Fall und die Verpaarung bringt dann auch nichts gutes. Also abgesehen von der gewünschten Farbe. Ist ja nicht nur beim Labrador Thema.

    Fokus auf Farbe ist halt unsinnig und das gilt nun mal auch für " ich will das aber so dunkel wie irgendwie möglich" ohne auf was anderes zu gucken. Auch wenn das bei einigen Rassen modern ist . |)

    Ich kenn übrigens auch Labrador Retriever die ganz normal im VDH gezüchtet wurden und der Vater z.B aus den USA kommt und da übern AKC. Die Ausrede " wir züchten nicht im VDH weil die haben ein Problem mit AKC Hunden " ist auch nur das - eine Ausrede.

    Ich würde das nicht "schubweise" geben sondern dauerhaft. Und ggfalls ( nach med. Abklärung) die Dosierung erhöhen wenn sich so starke Schmerzen zeigen . Bis die Hunde das so deutlich zeigen wie weh ihnen das tut ist schon wieder schmerzhafte Zeit vergangen, dadurch mehr Dysbalancen und Blockaden. Man kann da bei sich selbst lustig experimentieren, bei nem Tier das keine Wahl hat sollte Schmerzfreiheit oberste Priorität haben.

    Wenn ich das richtig herauslese, habt Ihr noch nie ein Kommando aufgebaut, das ein Verbot bedeutet?

    Doch, das gibt es. Und das nutzen wir bereits im Alltag auch beim Katze an der Scheibe Thema oder wenn sie mit ihrem Kaustock auf die Couch geht, obwohl sie weiß, dass sie das nur in ihrem Körbchen darf.

    Ihr belohnt sie aber laut Eingangstext dafür wenn sie kurz mit dem Verhalten aufhört. Das ist kein verbieten was ihr da tut.

    Der Wunsch nach " muss halbwegs alltagstauglich werden" ist da auch etwas kurz gedacht in Hinblick auf den Gesamtkontext . Das was euch vorschwebt wird in jahrelangem Stress für den Hund , euren Ersthund und euch enden.

    Fährten ohne Verein und darüber entsprechendes erlaubtes Gelände wird halt schwierig und ist mitunter nicht zu empfehlen.

    Da würde ich an deiner Stelle eher bei Geruchsunterscheidung oder Mantrailing ansetzen.

    Fähreten hat mit "Nasenarbeit" nichts zu tun. Das ist Gehörsames Schnüffeln😂

    Seh ich anders , aber kenne aus anderen Ländern genug DH die diese "Fährte ist keine Nasenarbeit " Aussage entkräften.

    Man kann von Sportfährten halten was man will aber NUR Gehorsam und bissl schnüffeln ist das halt auch nicht . Nur ist es natürlich aufwendiger in Hinblick auf Fahrerei, spätere Wartezeit etc als selbst Gegenstandssuche aufzubauen und das beliebig kreativ auszuleben .

    Ob ein Hund suchen als "öde" empfindet liegt halt auch viel an dem was da die Genetik vor gibt. Ich würde jetzt nicht mit nem prädestinierten Sichtjäger oder Hüter sowas machen, ebenso wenig Dummyarbeit.

    Gleichzeitig sind für viele Hunde schon "langweilige" Suchaufgabe sehr fordernd und erfüllend wenn die Bestätigung stimmig ist.

    So ein Hexenwerk zu sehen was dem eigenen Hund taugt ist es ja eigentlich auch nicht. Muss man sich halt manchmal anpassen statt Ego im Vordergrund zu haben weil " ich will aber xy machen mit dem Hund ".