Beiträge von Co_Co

    Deshalb hab ich das an unterschiedlichen Orten gemacht. Wobei selbst ortsbezogen da ein Gewinn gewesen wäre.

    Ich verstehe auch nicht was immer alle so schwierig an dem Timing (& Intensität ) finden beim eigenen Hund den man ja doch regelmäßig sieht und dementsprechend einschätzen können sollte.

    Ist das nicht gegeben , ja dann lässt man sowas bitte. Aber dann ist vermutlich eh alles verloren. Timing (& die richtige Intensität) braucht man auch beim belohnen und jeglicher Form von Markern .( Da hab ich heute wieder ein tolles Video gesehen was ein absolutes Negativ Beispiel war)

    Es sagt auch niemand das man Strafe ohne Gehirn einsetzen soll . Das macht dann idR keinen Sinn und bringt nicht den gewünschten Erfolg .

    Hier brachte 3x Strafe über Schreckreiz mit ca 1 Jahr den gewünschten Erfolg , nämlich das dieses Thema den Rest ihres Lebens nicht mehr aufkam . Egal in welchem Land wir unterwegs waren .

    Noch eine Anmerkung.

    Die ED Operation eures Hundes ist noch nicht lange her und er wird vermutlich schon vorher Verspannungen gehabt haben. Durch die Schonung hat sich da natürlich keine alterstypische Muskulatur entwickelt und es kann gut sein das ihm allein schon das vernünftige, statische sitzen und dann noch ein extra Gewicht festhalten körperlich unangenehm ist aktuell.

    Ich würde dahingehend erstmal gar nichts machen außer den eventuell mal ein paar Meter was tragen lassen .

    Wobei auch das bei mir sehr weit hinten anstehen würde.

    Alles Richtung Apportiertraining.

    Da hätte ich glaube ich Angst dass der Hund dann doch mal nen Giftköder anzeigt, nich warten kann und dann frisst weil er ja weiss das er es eh kriegt

    Ging mir erst auch so, aber ich verstehe die Argumentation dahinter. Wenn der Hund etwas sehr reizvolles findet, ist es für ihn leichter, auf die Belohnung zu warten, in der Erwartung, dass er auf das Gefundene hinterher nicht verzichten muss.
    Wenn mans über Vermeidung aufbaut, muss man ja auch die Sorge haben, dass es in dem Moment doch zu verlockend ist, um nicht eben schnell hinzulangen.

    Wie sorgst du denn im Alltag dafür das es sich nicht abnutzt? Je nachdem wie / wo du wohnst muss der Hund ja doch sehr oft etwas anzeigen und du wirst ihn draußen ja nicht GENAU DAS was er anzeigt geben bzw nehmen lssen wie im Training ? Da hätte ich Sorge das der Hund je nach Typ nach 1-3x "Ernstfall" genau das tut was man nicht möchte weil er verstanden hat was gestellt ist und was nicht.

    Das ist halt wieder der Punkt mit Timing und Intensität bei Strafe .

    Das war bei meiner alten Hündin etwas wo ich 3x was hab vorbereiten lassen auf verschiedenen Gassi Strecken um die " aus dem Nichts" durch einen für sie deutlichen Schreckreiz ins Meideverhalten zu bringen und danach hat sie immer verlässlich Bögen gemacht um alles essbare . In der Zeit waren in der Gegend teils tgl Giftköder und Co ausgelegt in veschiedenen Parks/Wäldern und ich wollte auf gar keinen Fall riskieren da einmal zu langsam zu sein.

    Fand ich das toll zu machen? Nein. War das für mich aber in Relation der sicherste , schnellste , effektivste Weg für diesen Hund und vertretbar ? Ja.

    Wobei ich auch den jetzigen Hunden beigebracht habe wir ignorieren ungewöhnliche aber verlockende Dinge bitte oder Fragen nach. Die sind aber auch nicht so verfressen und haben irgendwann gelernt sie müssen eh weiter und dürfen nicht dran also interessiert es nicht.

    Witzig, wie du mich Sachen fragst und wenn ich antworte bist du genervt :roll:
    Und wieso muss ich denn bitte deine Meinung so hinnehmen und darf meine Erfahrungen und Ansichten nicht sagen. Austausch... ach ja... nee, scheinbar nur für dich. :ka:

    Nö. Ich schreibe ja es ist schön wenn es bei dir anders ist als hier .

    Aber ich gewinne den Eindruck das du hier die letzten Seiten eher ausweichst statt tatsächlich auf die Themen einzugehen. Wenn es nur um Meinung ginge würde hier ja niemand ( auch ich ncht ) Beispiele liefern etc um zu verdeutlichen was gemeint ist.. naja. Schönen Abend dir noch:winken:

    Für Dummyarbeit?

    Vielen Hunden fällt es schwer statisch zu beginnen. Gib ihm den Dummy doch im laufen zum Tragen ( er nimmt es selbst ) oder lass es ihn im laufen neben dir auf das entsprechende Kommando aufnehmen.

    Ganz wichtig wäre mir bei der Verknüpfung die er zu haben scheint das räumlich/ ortsbezogen von euren Suchspielen zu trennen. Er scheint sich da sehr schwer zu tun offen für was neues zu sein.

    Bei wem passiert rumschreien oft ? Bei dir ? In deinem (Wohn) Umfeld ?

    Ich lebe in einem Kurort... hier sind viele Menschen und nicht wenige schreien ihre Hunde an wen die an der Leine bellen oder vom jagen wieder kommen, am Strand zu anderen laufen, auf den Rückruf nicht hören usw. Warum muss ich das rechtfertigen?

    Nochmal - Management ist genau das. Management. Kein Training, kein verlässliches Endergebnis in Sachen Gehorsam womit es leider oft gleichgestellt wird.

    In meinem Umfeld ist Management genau das... Absicherung und Minimierung von Risiken, aber kein Training. Und sollte auch nicht das Endprodukt oder Ziel sein.

    Himmel es ist ein Forum , das hier ist ein Austausch / eine Diskussion und ich möchte gerne ohne Missverständnis kommunizieren. Herrje.

    Dann ist das doch super das es bei dir so ist !


    Wird ja leider auch oftals ( zumindest hier in der Umgebung) genauso von HuSchu & Trainern propagiert. Keine Grenzen setzen , nichts korrigieren, um Gottes Willen keine Strafe und nur Management. Das klappt einfach nicht mit allen Hundetypen und mir tut das so leid für die Leute und ihre Hunde die so hilflos gemacht werden statt vernünftig angeleitet.

    Seh ich in meinem Umfeld so nicht. Eher das Gegenteil.

    Und das hat, wie gesagt, auch nichts mit gutem Hundetraining zu tun... egal ob R+ oder nicht.

    Das ist schön. Hier ist es halt anders :ka::ugly:

    Natürlich hat das etwas mit gutem Training zu tun. Gutes Training, schlichte Erziehung für den Alltag sollte keine unlösbare Mammutaufgabe sein und die Trainingsansätze keine Probleme heraufbeschwören. Also bitte .

    Management sollte ja auch nur dann bestehen wenn man es gerade nicht anders lösen kann. Und nicht dauerhaft - für immer.

    Aber da sieht die Realität ja auch anders aus.

    Wird ja leider auch oftals ( zumindest hier in der Umgebung) genauso von HuSchu & Trainern propagiert. Keine Grenzen setzen , nichts korrigieren, um Gottes Willen keine Strafe und nur Management. Das klappt einfach nicht mit allen Hundetypen und mir tut das so leid für die Leute und ihre Hunde die so hilflos gemacht werden statt vernünftig angeleitet.