Beiträge von Dornenrose

    Verstehe mich nicht böse und ich will dir auch keine Vorwürfe machen aber für mich macht es auch immer mehr den Eindruck dass das ihr doch relativ viel "Training" mach in dem Sinne dass ihr konzentriertes mitarbeiten erwartet.

    Vorher hast du geschrieben morgens darf sie im Garten toben, jetzt sagst du morgens auf dem Rückweg beißt sie in die Leine, also geht ihr da doch auch an der Leine spazieren?

    Du schreibst ihr macht mittags Dummysuche

    Was meinst du damit genau? Weil das apportieren muss ja auch erst aufgebaut werden und braucht Anfangs noch ziemlich viel Konzentration auf.

    Auch das an der Leine laufen braucht in dem Alter noch viel Konzentration.

    In dem Alter ist aber noch nicht besonders viel Konzentration vorhanden, deshalb muss man schauen wie man sich die einteilt.

    Die von dir beschriebenen genauen Situationen klingen für mich sehr nach Frust.

    Deshalb würde ich an der Frustrationstoleranz arbeiten. Das bedeutet aber meiner Meinung nach nicht, dass man den Welpen jetzt mit ganz vielen frustrierenden Situationen aussetzt und jede Reaktion darauf verbietet, wie man das in manchen Youtube-Videos und co sieht.

    Ich würde ihm Wege aufzeigen mit dem Frust besser umzugehen. Da kann ein Ventil zum Frust abbauen sehr gut helfen. Dein Welpe hat sich sogar selbst schon so ein Ventil gesucht. Schütteln zerren und Dinge tragen kann ein super Ventil sein. Jetzt ist es nur dein Job dem Hund zu erklären dass du sein Ventil nicht optimal findest und ihm eine Alternative zu zeigen, die dir besser gefällt.

    Das kann das von meinen Vorschreibern beschriebene Zergel o.ä. sein.

    Zusätzlich kannst du auch versuchen über ruhige Berührung den Frust zu senken.

    Dabei kann z.b. die Stand-by Übung von Thomas Baumann helfen. Diese sollte man aber auf jeden Fall in einer ruhigen und entspannten Situation aufbauen und erst nach und nach in frustrierenderen Situationen einbauen

    Auch wenn dir die Aussagen von manchen Usern hier vorkommen, als wollten sie dich persönlich angreifen, ist das in den meisten Fällen nicht so gemeint.

    Manches kommt beim Schreiben einfach härter rüber als im direkten Gespräch.

    Unter meinen Vorschreibern sind sehr erfahrene Trainer und Züchter.

    Mittlerweile sieht man die Aussagen, dass Welpen 18-20h pro Tag schlafen soll als überholt an (zumindest in dem Alter). Realistischer sind eher 14-16h.

    Auch beim Züchter, wenn sie zocken könnten wie sie wollten ist es unwahrscheinlich dass die Welpen wirklich 18-20h geschlafen haben.

    Um die Welpen zum schlafen zu bringen muss man nicht zwingend mit schlafen. Aber es kann helfen sich anfangs mal 5 min dazuzusetzen und ruhig ein Buch zu lesen o.ä. bis der Hund zur Ruhe kommt. Danach kann man wieder einer anderen Tätigkeit nachgehen.

    Dass ein Welpe, insbesondere ein Hütehund im größten Trubel schläft und nicht mitmischt ist unwahrscheinlich.

    Wieso braucht es denn für das kurze lösen im Garten überhaupt eine Leine

    Wenn der Garten nicht eingezäunt ist oder der Zwerg vor lauter spielen und erkunden vergisst dass er raus musste würde ich einfach einen Teil mit einem mobilen Zaun abtrennen.

    Sowas reicht da für den Übergang schon aus

    VOSS.farming classic 15m, Begrenzungszaun, Schutznetz, 90cm, 9 Pfähle, 1 Spitze, grün, ohne Strom https://share.google/bC0A8E4XGUZx4Dqxb


    Beim Gassi gehen würde ich auch eher eine Alternative anbieten. Bzw dafür sorgen dass das Spiel gar nicht so toll ist, z.b. indem du vielleicht nicht die ganze Leine fallen lässt aber immer eine Schlaufe so dass es nie zum Ziertspiel kommt

    Im Welpenthread hat neulich eine Userin geschrieben dass für sie der Gamechanger eine Flexileine war. Da hat dem Welpen das zergeln keinen Spaß gemacht.

    Wir haben mittlerweile eine Kombination gefunden, der Eisbär verträgt und mag. Ziege, Hirse, Zucchini und Salat. Daher sind wir zumindestens unter die Teilzeitkocher gegangen:winken: und er verträgt das wirklich klasse, was uns bei seinem empfindlichen Gedärm unheimlich freut.

    Allerdings muß ich immer gewolftes Fleisch verwenden... Denn wenn das nicht untrennbar mit Gemüse und Kohlenhydraten verbunden ist, wird nur das Fleisch gefuttert:roll:

    Ich habe am Anfang das Fleisch im ganzen gekocht und dann püriert

    Dann kann man es auch untrennbar verbinden, wenn es kein Hackfleisch ist

    Ich finde die Entwicklung hier toll und finde es auch super dass du Balu behalten willst. Ich glaube er ist bei dir gut aufgehoben.

    Wenn er anfängt sich zum ruhen zurückzuziehen würde ich einfach mal testen was er macht wenn du ihn für kurze Zeit alleine lässt.

    Optimal wäre es wenn du ihn dabei die ersten Male per Camera überwachen kannst. Wenn er ja nur den einen Raum zur Verfügung hast reichen da ja ganz einfache Möglichkeiten z.b. ein älteres Smartphone oder Laptop so positioniert dass man relativ viel vom Raum sieht.

    Dann kannst du direkt sehen ob er ein Problem mit dem alleine sein hat und dementsprechend reagieren bzw die Zeiten steigern.

    Ob du mit beiden gleichzeitig laufen willst oder nicht ist individuell. Ich finde es auch wichtig, dass dein Django nicht zu kurz kommt. Deshalb würde ich vermutlich die großen Runden getrennt gehen, solange Balu noch so viel Management braucht und parallel mal anfangen kleine löserunden, bei denen du auch mit wenig Hundebegegnungen rechnest mit beiden gleichzeitig zu machen. Alternativ kannst du ja am Anfang auch gemeinsam mit deiner Freundin mit beiden Hunden gehen

    Ich kann es gut verstehen dass du noch etwas brauchst um dich ins Hundetraining einzufuchsen. Und auch die Körpersprache kann schnell missverstanden werden, wenn man bisher wenig mit Hunden zu tun hatte (z.B. das Wedeln nicht unbedingt Freude bedeutet)

    Ist deine Freundin da auf dem gleichen Wissensstand wie du oder hat sie mehr Erfahrung ( es ist ja schließlich ihr Hund)?

    Wenn ihr beide auf dem gleichen Stand seid würde ich euch zu einem Hundetrainer raten der euch das eine oder andere erklärt. Ihr bekommt hier zwar viele gute Tipps aber jeder Hund ist unterschiedlich und nicht jeder Trainingsansatz hilft bei jedem Hund.

    Außerdem ist mir die wichtigste Sache im Hundetraining das Timing, da können 1-2 Sekunden frühere oder spätere Belohnung den Hund entweder fürs ignorieren oder fürs Jagen der Katze belohnen.

    Diese Basics kann man gut in einem Anfängerkurs in einer Hundeschule oder Hundeverein lernen und dann auf die Situation Zuhause anwenden. Noch besser wäre ein Trainer der zu euch nach Hause kommt und sich die Situation dort anschaut und direkt dafür angepasste Tipps geben kann.

    Meine Hündin hatte auch eine offene Pyometra nach der ersten Läufigkeit in einem ähnlichen Alter wie deine. Wir haben ebenfalls mit Antibiotika behandelt und ca. 2 Monate später offen kastriert mit Entfernung der Gebärmutter.

    Mein Tierarzt hat mir damals auch gesagt, dass es selten ist dass Hunde schon so bald eine Gebärmutter Entzündung bekommen und er deshalb kein Risiko eingehen würde.

    Mit der Kastration hatte mein Hund keine Probleme und auch die Wundheilung war problemlos.

    Aber ich merke dass sich meine Hündin durch die frühe Kastration nicht zur vollwertigen Hündin entwickelt hat. Körperlich sind ihre Zitzen nicht wirklich ausgebildet und sie ist sehr schlacksig geblieben und charakterlich würde sie unsicherer, wobei ich natürlich keine Glaskugel habe und deshalb nicht sagen kann wie sich mein Hund ohne Kastration entwickelt hätte.

    Die Tierärzte machen jetzt 7Jahre später die sehr frühe Antibiotikagabe auch mit für die chronischen Magen-Darm-Probleme verantwortlich aber auch das ist Glaskugelraten

    Und eine weitere Pyometra riskieren, die sehr wahrscheinlich ist, wenn es so bald auftritt, war und ist ja auch bei dir keine Alternative.

    Fairerweise muss man sagen dass eine Gerte aus dem Reitsport kein Filterinstrument sein muss.

    Richtig eingesetzt kann die ein einfacher Verlängerter Arm und Zeigestock sein, und das sowohl für den Menschen als auch den Hund. Die Erfahrung beim Hund habe ich mal zufällig gemacht als ich mit Pferd und Hund unterwegs war. Hund war an dem Tag etwas überdreht und hat immer mal wieder vergessen hat dass er eigentlich ganz gut leinenführig ist

    Da hat die Gerte die ich eh zufällig in der Hand hatte super als optische Begrenzung geholfen, wenn ich sie vor den Hund gehalten habe.

    In Verbindung mit dem Stachelhalsband klingt die Anwendung in deinen Fall aber nicht so gut

    Es ist schwer mit sowas umzugehen aber manche Vereine haben extrem harte Kriterien bei Vermittlungen. Im Endeffekt wollen diese aber nur unter alles Umständen vermeiden dass ein Hund wieder zurück in die Vermittlung kommt.

    Weißt du denn warum es bei der letzten Vermittlung nicht geklappt hat? Vielleicht war das auch eher ein städtisches Umfeld und für den Hund zu stressig? Dann könnte ich es verstehen. In dem Fall würdest du dem Hund auch keinen Gefallen tun, wenn du ihn zu dir nehmen würdest. Weil das eben Dauerstress bedeuten kann, wenn Hund und Lebensumstände bzw Umgebung nicht zusammenpassen.

    Da hilft nur Kopf hoch, Krone richten und einen Hund suchen der besser passt.

    Und auch wenn meine Vermutung falsch war. Du kannst den Verein nicht zwingen dir den Hund zu vermitteln, also hilft auch in dem Fall nur einen anderen Hund, am besten bei einem anderen Verein suchen. Du kannst leider nicht alle retten.

    OT: 22kg auf 30cm?!