Verstehe mich nicht böse und ich will dir auch keine Vorwürfe machen aber für mich macht es auch immer mehr den Eindruck dass das ihr doch relativ viel "Training" mach in dem Sinne dass ihr konzentriertes mitarbeiten erwartet.
Vorher hast du geschrieben morgens darf sie im Garten toben, jetzt sagst du morgens auf dem Rückweg beißt sie in die Leine, also geht ihr da doch auch an der Leine spazieren?
Du schreibst ihr macht mittags Dummysuche
Was meinst du damit genau? Weil das apportieren muss ja auch erst aufgebaut werden und braucht Anfangs noch ziemlich viel Konzentration auf.
Auch das an der Leine laufen braucht in dem Alter noch viel Konzentration.
In dem Alter ist aber noch nicht besonders viel Konzentration vorhanden, deshalb muss man schauen wie man sich die einteilt.
Die von dir beschriebenen genauen Situationen klingen für mich sehr nach Frust.
Deshalb würde ich an der Frustrationstoleranz arbeiten. Das bedeutet aber meiner Meinung nach nicht, dass man den Welpen jetzt mit ganz vielen frustrierenden Situationen aussetzt und jede Reaktion darauf verbietet, wie man das in manchen Youtube-Videos und co sieht.
Ich würde ihm Wege aufzeigen mit dem Frust besser umzugehen. Da kann ein Ventil zum Frust abbauen sehr gut helfen. Dein Welpe hat sich sogar selbst schon so ein Ventil gesucht. Schütteln zerren und Dinge tragen kann ein super Ventil sein. Jetzt ist es nur dein Job dem Hund zu erklären dass du sein Ventil nicht optimal findest und ihm eine Alternative zu zeigen, die dir besser gefällt.
Das kann das von meinen Vorschreibern beschriebene Zergel o.ä. sein.
Zusätzlich kannst du auch versuchen über ruhige Berührung den Frust zu senken.
Dabei kann z.b. die Stand-by Übung von Thomas Baumann helfen. Diese sollte man aber auf jeden Fall in einer ruhigen und entspannten Situation aufbauen und erst nach und nach in frustrierenderen Situationen einbauen