Beiträge von Dornenrose

    Der aktuelle Hund vom Rütter ist soweit ich weiß ein Mix aus Terrier und Hütehund, auch wenn er aussieht wie ein Border. Der ist ihm mehrmals zugelaufen und jedesmal wieder abgehauen und zu ihm gekommen, wenn er ihn zum früheren Besitzer zurückgebracht hat. Bis er ihn dann voll übernommen hat.

    Zwischenzeitlich hatte er mal noch einen Ridgeback. Da hat er mal erzählt dass er den erst mit 8 Jahren kennengelernt hat, also war der auch second Hand oder Tierschutz

    Und ganz früher einen Goldie oder Mix daraus, da weiß ich gar nichts darüber wo er den her hatte

    Ich würde vermutlich trotzdem mal mit dem TA darüber sprechen mal testweise für ein paar Tage Schmerzmittel zu geben.

    Es könnten ja auch Kopfschmerzen oder sonst was sein was man nicht bei den ersten Untersuchungen findet.

    Wenn es nichts ändert ist ja alles gut.

    Die Augen und Ohren untersuchen macht auf jeden Fall Sinn. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man das lange nicht merkt und die Hunde es sehr gut verstecken können, wenn sie schlechter sehen

    Meine Hündin hatte neulich auch so eine Phase

    Sie hat chronische Magen-Darm-Probleme und vermutlich in letzter Zeit eine Futterkomponente nicht vertragen. Das war mir auch aufgefallen und ich war gerade am austesten, wie ich das Futter am besten anpasse.

    Auf einmal hat mein Hund es nicht mehr ausgehalten, wenn die Katze im Haus war oder nur vorm Fenster stand und rein wollte. Es kam auch noch Angst vor Geräuschen (z.b. klapperndes Geschirr beim Spülmaschine ausräumen) hinzu, wobei ich da die Vermutung habe dass das nur ein Folgeproblem durch den hohen Stresspegel war.

    Ich dachte erst dass ich den Hund stresse weil ich zu der Zeit sehr darauf fokussiert war ob sie frisst und mich dadurch selbst gestresst habe.

    Und ich habe mir ernsthaft Gedanken gemacht ob ich Hund oder Katze abgeben muss, wenn das meinen Hund so sehr stresst.

    Ich habe auch überlegt ob Bauchschmerzen die Ursache für den Stress ist und testweise Novalgin gegeben, das hat aber nicht geholfen.

    Ich war dann wegen der Magen- und Futterproblematik beim Tierarzt, weil sie auch das Futter, was sie eigentlich gut verträgt nicht mehr fressen wollte. Da bekam sie als Sofortmaßnahme gegen vermutete Übelkeit Cerenia gespritzt und ich bekam Cerenia für ein paar Tage nach Bedarf mit nach Hause.

    Und mein Hund war quasi sofort wie ausgewechselt. Hat wieder gut gefressen und die Katze war auch kein Thema mehr.

    Also bei uns war die Ursache für den Stress die Übelkeit, die jetzt natürlich nicht nur sympathisch behandelt wird, sondern wir sind gerade dran die Ursache zu beheben.

    Lange Rede kurzer Sinn ich würde überlegen ob er unentdeckte Schmerzen oder Übelkeit o.ä. haben könnte und das zur Verhaltensänderung geführt hat

    Gestern hat der Zwonkel nun also die ehemals verträgliche Portion Schweinefleisch, Kartoffeln und Möhren bekommen, wobei ich da zwei brocken Möhre drin hatte und auch einige Kartoffeln wieder raus genommen habe. Also eher Fleisch mit sehr wenig beilage.

    Resultat, Durchfall diesmal schon zwei Std nach dem Essen. Bislang kam es immer am nächsten Tag. Dazu rennt er schon wieder zwei Tage mit Tüte rum, weil er so juckig ist. Habe ihn Samstag gewaschen in der Hoffnung es sind Umweltallergene, aber es ist eher schlimmer geworden.

    Ich ziehe jetzt erstmal die Reißleine, was das Kochen angeht. Er bekommt jetzt wieder das Trofu, von dem ich weiß, dass er es verträgt.

    Fühle mich schlecht, weil er wegen meiner Kochideen jetzt noch mehr leidet. Mist das alles, armer Zwonkel

    Hast du diesmal auch das Napfcheck Cookit dazugegeben oder erstmal weggelassen

    Ich vermute bei meinem Hund auch dass sie darauf reagiert (und auch auf Zusatzstoffe in den meisten Trockenfuttersorten)

    Ich mache aber zur Sicherheit jetzt doch noch eine Ausschlussdiät

    Ich könnte mir da einen Beagle schon auch vorstellen.

    Ich kann mir vorstellen dass der Mann mit der Art von will to please zufrieden ist, die Vriff beschrieben hat.

    Findet Futter toll und guckt dafür lieb oder macht 1-2 Tricks. Da kann ja ansonsten auch bei Ihm die Leine dranbleiben

    Und für sie ist ganz viel an Training und Beschäftigung möglich und der Beagle ist bei vielem gerne dabei.

    Größentechnisch würde es auch passen.

    Ich finde Beagle ja Klasse. Könnte für uns auch ein Kompromiss sein, wenn das Fell nicht wäre...

    Ich puste mal den Staub weg

    Ich trainiere in unserem Verein die Welpengruppe und Junghundegruppe und finde es immer schön das Training durch unterschiedliche (sinnvolle) Spiele aufzulockern.

    Also vielleicht hat der eine oder andere nach 6 Jahren Ruhe in dem Thread neue Ideen

    Ich teile für den Anfang der Wiederbelebung mal ein paar Sachen die ich schon mache

    Reise nach Jerusalem

    Ich spiele das so dass die Leute während die Musik läuft mit ihrem Hund zusammen Kreuz und quer über den Platz laufen

    Es sind Reifen verteilt, wenn die Musik stoppt sucht sich jeder einen Reifen und stellt dich rein/setzt den Hund rein, je nach Trainingsstand

    Bei den Welpen nehme ich teilweise gar keine Reifen weg weil das teilweise dazu führt dass die Leute zu ehrgeizig werden und zu viel von ihren Hunden verlangen

    Zu Ostern gibt es einen Eierlauf

    Dafür bauen wir einen kleinen Parcours auf z.b. mit Plane zum drüberlaufen, kurzem Hütchenslalom und co. Am Anfang dürfen sie eine Runde den Löffel in der anderen Hand halten als die Leine

    Danach kommt beides in die gleiche Hand

    Es gibt 2 gleiche Parcours und die Leute laufen um die Wette oder die Zeit wird gestoppt

    Körpersprache-Reifen

    Es liegen 4-5 Reifen im Zickzack auf dem Boden

    Ziel ist es den Hund mit Körpersprache nacheinander in die einzelnen Reifen zu lotsen und dort stoppen zu lassen ohne an der Leine zu ziehen oder mit Futter/Spielzeug zu locken

    Zirkeltraining

    Die klassischen Erkundungssachen aus der Welpenstunde werden auf dem Platz verteilt (z.b. Stangenmikado, Bällebad, Balken zum balancieren und co. , so viele wie Teilnehmer) jeder bekommt eine Station zugewiesen und beschäftigt sich 3 min nur damit (ich stelle einen Timer) nach Ablauf der Zeit geht jeder eine Station weiter

    Ich mache das auch gerne mit den älteren und baue da Übungen zur Körperwahrnehmung und co ein

    Oft ist eine Station auch einfach ein Pappkarton, der mit Bällen und Klorollen gefüllt ist und aus dem der Hund Leckerlis suchen darf

    Das Zirkeltraining entspannt diese Erkundungsübungen ganz stark weil die Leute sich bewusster mit den einzelnen Stationen auseinandersetzen und nicht einfach nur schnell drüberlaufen

    Wenn ein Paar sehr unterschiedliche Ansichten hat und auch unterschiedlich Konsequent ist, ist es immer schwierig einen gemeinsamen Hund auszusuchen.

    Bei mir ist es ganz genau so.

    Aktuell haben wir einen Jacky Russell und einen Shi-Tzu-Mix (Tierschutz). Den Mann ist der Jacky zu aktiv und der Shi-Tzu zu schwierig mit Fremdhunden

    Er träumt von einem Labrador oder sogar Neufundländer und andere Riesen und will etwas mit will to please.

    Da bin ich absolut raus. Allein schon optisch, größentechnisch und bei den Riesen auch gesundheitlich. Und der Labbi ist charakterlich nicht meins

    Ich habe eine Freundin von mir mit ihren 2 Labbis zu uns eingeladen, die sich absolut Rassetypisch verhalten haben (Regale ausgeräumt, versucht essen zu klauen und eben die typische stürmische Art)

    Aber auch das hat den Mann nicht von seinem Wunsch angebracht.

    Eine endgültige Lösung gibt es bei uns noch nicht

    Vermutlich wird bei mir irgendwann wieder ein Terrier einziehen,der halt dann mein Hund ist und nicht unserer. Wenn er mal Gassi gehen o.ä. übernimmt bleibt halt dann im Zweifelsfall die Leine dran

    Und wenn er einen Labbi will, dann wrd das sein Hund und darf er ihn auch selbst erziehen, das wird ihn hoffentlich schon davon abhalten

    Da jedes Jahr zig Kitze getoetet/massiv verletzt werden, es immer mehr Angebote gibt mit Drohnen zu schauen, bevor der Landwirt loslegt, usw., scheint da ja etwas mit dem Zeitfenster wann gemaeht werden kann und der Setzzeit zu kollidieren :ka: Das hat nix mit 'mit dem Finger zeigen' zu tun. Ich find dieses 'ja, aber die kuemmern sich/nehmen Ruecksicht' immer sehr strange. Das waere so, wie wenn man behaupten wuerde, alle HH nehmen Ruecksicht.

    Aber auf die Landwirte oder die Landwirtschaft zu schimpfen ist umgekehrt genauso wie zu sagen alle HH verhalten sich rücksichtslos

    Ohne Landwirte würde die Landschaft in meiner Region komplett verbuschen und es gäbe gar kein Grünland und somit auch keine Flächen mehr für Bodenbrüter und co. Da hilft nur Beweidung und mähen und das ist in Steillagen mit entsprechendem Aufwand verbunden. Hier kann fast kein Landwirt davon leben und die Förderung reicht nicht annähernd aus um die Kosten zu decken

    Ich wollte mit meinem Post nicht ausdrücken, dass Abwechslung schlecht ist, oder man nur an einer Proteinquelle festhalten soll.

    Ich bin auch absolut für Abwechslung und habe meine Hunde immer so gefüttert. Aber genau das fällt mir jetzt auf die Füße, weil mir für eine Ausschlussdiät eben nur noch Känguru und eigentlich keine Kohlenhydratequelle bleibt.

    Ich hätte mir gewünscht dass mir jemand in der Welpenzeit gesagt hätte, fütter gerne abwechslungsreich und schau dass dein Hund unterschiedliches kennenlernt, aber spar dir manches auf und achte darauf dass es auch nicht im Fertigfutter enthalten ist, falls der Worst Case eintritt.

    Also genau so wie PinguinEmmi es auch schon geschrieben hat.

    Sachen weglassen, die häufig Allergien auslösen, wird beim Hund eh schwierig, wenn man nicht direkt mit Exotenfleisch starten will. Die klassischen Allergien sind ja gegen Huhn, Rind....


    Beim Menschen ist die Situation ja auch wieder eine andere, weil einfach andere oder zuverlässigere Allergietest möglich sind und dann eher gezielt den Allergieauslöser weglassen kann