Beiträge von jUmOs

    Eine subjektive Anmerkung zum Whippet: Hundewiesentauglichkeit sehe ich nur sehr eingeschränkt bzw. eher gar nicht. Bedingt ableinbar wegen des Jagdtriebs sehe ich auch so und wenn man gewillt und in der Lage ist, dem Hunde rasseentsprechende Auslastung (Rennbahn, Coursing, regelmäßige Sprintmöglichkeiten/Freilauf) und Haltung (Bett, Sofa, weiche Plätze, niemals nich bei Regen raus gehen) zu bieten, finde ich Whippets nahezu perfekt, auch als so genannte Begleithunde. Handlich, nicht zu groß oder zu schwer, das Fell ist pflegeleicht (sorgfältige und regelmäßige Krallen- und Zahnpflege ist jedoch unbedingt notwendig), kein Eigengeruch. Noch besser sind nur zwei Whippets.
    Und hier noch was zu lesen: 9 Gründe gegen einen Whippet, trifft es ganz gut.

    Es gibt hier im DF einige Whippethalter*innen, die wesentlich erfahrener sind als ich.

    Seit Montag sind wir zurück in Berlin, es wird jeden verf***ten Tag geböllert.

    Wegen diverser Missstände hier im Bezirk habe ich eine Beschwerde auf kommunalpolitischer Ebene eingereicht, die Antwort des zuständigen Bezirksamts in Bezug auf das ganzjährige illegale Zünden von Pyrotechnik war, dass kaum Anzeigen vorliegen. Das ändere ich jetzt: ich reiche jeden Abend eine Sammelanzeige für den Tag via Internetwache ein. Das ändert die Datenlage zu den Anzeigen. Das hat zwar was von Don Quijote, aber den fand ich immer schon toll.

    Eben hat eine Gruppe Jugendlicher mehrmals gezielt extrem laute Böller gezündet und auf eine Gruppe Menschen mit Hunden geworfen, ich habe es genau gesehen und konnte die Gruppe - wenn auch in schlechter Qualität - fotografieren. Anzeige ist raus, auch von einer unmittelbar Betroffenen, die ich namentlich kenne. Wir wissen, wo die Jugendlichen hingehören und können sie identifizieren.

    Nala2007 Ich sehe das ähnlich. Für mich ist die Grenze längst überschritten. Ich hätte nie gedacht, dass ich die USA nicht mehr nur kritisch sehe, sondern als reale Gefahr für Demokratie und internationale Stabilität sehe. Trump, Putin, der weltweite Rechtsruck – das fühlt sich nicht mehr abstrakt an, sondern ziemlich konkret und bedrohlich. Ich habe seit etwa einem Jahr Amazon, Google, Microsoft, Facebook und Instagram gestrichen und die Accounts gelöscht. Realistisch betrachtet weiß ich, dass das diese Konzerne nicht beeindruckt. Das ist kein ökonomischer Hebel. Aber für mich fühlt es sich trotzdem richtig an – wie ein kleiner Akt von Selbstachtung und Klarheit. Ganz konsequent bin ich auch nicht: Paypal, WhatsApp nutze ich noch, Apple ebenso. Komplett sauber kommt man aus den Abhängigkeiten ja kaum raus, ohne sich massiv aus dem Alltag auszuklinken. Das sehe ich inzwischen etwas entspannter – Perfektion ist da schlicht unrealistisch. Leider. Mir geht es weniger darum, Marktmacht zu brechen, sondern darum, Haltung zu zeigen, darüber zu reden und diese Entwicklungen nicht einfach zu normalisieren. Bewusstsein schaffen, widersprechen, laut bleiben. Ähnlich wie bei Boykotten von Müllermilch, Weihenstephan etc. aus bekannten Gründen. Ich habe eine Zeitlang Müllermilchprodukte im Supermarkt mit Aufklebern versehen, die auf das blau-braune Netzwerk hinweisen. Das ersetzt keine Politik, aber es setzt ein Zeichen – nach außen und für einen selbst. Ob das am Ende „wirksam“ ist? Vielleicht nur begrenzt. Aber Schweigen und Weitermachen, als wäre nichts, fühlt sich für mich deutlich falscher an.

    Seit Montag sind wir zurück in Berlin, es wird jeden verf***ten Tag geböllert.

    Wegen diverser Missstände hier im Bezirk habe ich eine Beschwerde auf kommunalpolitischer Ebene eingereicht, die Antwort des zuständigen Bezirksamts in Bezug auf das ganzjährige illegale Zünden von Pyrotechnik war, dass kaum Anzeigen vorliegen. Das ändere ich jetzt: ich reiche jeden Abend eine Sammelanzeige für den Tag via Internetwache ein. Das ändert die Datenlage zu den Anzeigen. Das hat zwar was von Don Quijote, aber den fand ich immer schon toll.

    Mit Sileo und Gehörschutz (Momo) und Cessna - lediglich etwas verunsichert - haben beide Hunde eben nochmals im Garten pieseln können, an mehr war nicht zu denken.
    In Berlin ist es viel schrecklicher, das weiß ich. Aber ein bisschen scheixxe ist eben auch scheixxe.
    Kommt gut durch die Nacht und passt auf Euch auf.

    Der Mittagsspaziergang im Biosphärenreservat war für den Angsthund eine Katastrophe. Rundherum wird in sehr weiter Entfernung Pyrotechnik gezündet, extrem laut. Das war’s für Momo. Wir werden uns nachher im Haus verbarrikadieren, Sileo und Gehörschutz helfen hoffentlich. Der Geheimtipp für Hunde mit Silvesterangst ist Mönchgut sicherlich nicht mehr. Und mit mutmaßlich blau-brauner Landesregierung ab 2026 ist Mecklenburg-Vorpommern eh raus für mich. Es ist zum Kotzen.

    Ein absolutes und vollumfängliches Böllerverbot ist unumgänglich und überfällig. Was ich ausnahmslos allen verf***ten Pyroheads wünsche, kann und darf ich hier detailliert nicht schreiben. Es gibt keinen Grund, mit Sprengstoff zu hantieren. Keinen.

    In Berlin wird auch ganzjährig geböllert, ab Halloween ging es richtig los. Im nahen Polen kann der Mist ganzjährig gekauft werden und im Netz sowieso. Eine Zeitlang haben wir auch in Brandenburg am Rand vom Nirgendwo gelebt - dort wurde jeder verschi**ene Anlass mit Pyrotechnik gefeiert.

    Wir sind in der glücklichen Lage, wenigstens zum Jahreswechsel fliehen zu können. Das ist dann auch der Jahresurlaub, weil teuer und Hauptsaison. Hier auf Rügen - am Rande des Biosphärenreservats und in einem Ort mit vielen Reetdachhäusern - ist Böllern verboten. Kümmert auch nicht alle. Noch ist es ruhig. Noch. Aber kein Vergleich zu Berlin.