Beiträge von Mehrhund

    Ich habe keine Ahnung, was für dich "genetik" bedeutet.

    Ja klar ist Genetik oft "schwierig". Keine Frage. Dennoch denke ich Emil ist mit seinem Leben zufrieden, er darf ja was tun.

    Die kleine war - verhaltenskreativ - ähnlich wie Emil es war in der Ausprägung. Jetzt arbeitet sie 2x die Wo an Schafen und schwupps, entspannter Hund.

    Mir tun diese Hunde leid.

    Weil sie eben wollen, oft aber nicht können

    Hinter Verhaltenskreativ stecken oft Stereotypien und/oder Zwangshandlungen.

    Und es ist nie angenehm für denjenigen, der damit bezeichnet wird.

    Man weiß ja nicht wie stark die Genetik zuschlägt.

    Richtig!

    Wenn man nur vermehrt anstatt zu züchten, kann man das nicht wissen.

    Das unterscheidet/soll unterscheiden die Zucht vom planlosen Vermehren.

    Denn beim Zuchthund ist recht klar, wo die "Genetik zuschlägt".


    OT: das passt hier ganz gut rein, weil es beim Dackel, dem Golden, dem Jack Russel ect....exakt das gleiche ist.

    Beim Rassehund sollte man einfach wissen, was da im Gepäck (Genetik) mit bei ist.

    Und dann, und nur dann, kann man überlegen ob das , was der Hund mitbringt, auch ins eigene Leben passt.

    Die wenigsten Dackel, die ich kenne werden jagdlich geführt (genau einer, von etwa 15 bekannten Dackeln). Heißt das die vegetieren nur so vor sich hin? Glaube ich eher nicht. Mich persönlich schreckt Jagdtrieb eher ab, aber darum geht es ja nicht.

    Auch die wenigsten Hütis, die ich kenne und das sind nochmal ne ganze Masse mehr, arbeiten am Vieh. Dennoch sind es keine seelischen Krüppel. Reicht es denn nicht die jeweiligen Hunde so zu beschäftigen, dass sie eben "einen Job" haben?

    Jein

    Die schwierige Genetik hast du beim Emil.

    Nicht, dass ich denke, der müsste hüten.

    Aber das Erbe ist da. Sein Hartnäckigkeit, bei hohem wtp.

    Und du hast gefühlt 1000 Beiträge geschrieben, wie schwierig er ist.

    Ja, diese Hunde sind schwierig.

    Ich kenne solche und solche Dackel.

    Was ich nicht kenne sind nicht jagende Dackel.

    Und ich mag Dackel sehr.

    Übrigens:

    Im Alltag IST Sumi eine große Erleichterung an der Herde - vielleicht sogar mehr, als ein schlecht ausgebildeter Hund mit grandiosen Anlagen.

    Schon klar!

    Die is ja auch gut ausgebildet!

    Ich habe eine Bekannte, die hat 2 absolute Shoknollen, da arbeitet ein Hund wirklich hilfreich.

    Aber du und ich kennen eben die Unterschiede.

    Deswegen ist dein Hund oder meine kleine, nicht weniger wert! Und die von meiner Bekannten auch nicht im Gegenteil, die würde ich sogar als ganz fantastischen Familien allround Border betiteln...und so ist ja wohl auch das zuchtziel. Die is toll im Agi.....kein Geschwindigkeitswunder, aber eine velässlicher A 3 Hund, mit dem man irre viel Spass hatte, bis die Schafherde andere Prioritäten setzte. Und "natürlich" kam dann der "working Border" und mit ihm eben sozusagen eine andere Rasse.

    Nun kann der laie denken: Ja, die Abstammung ist egal....

    Nö, isse eben nicht.

    Es gibt genug Züchter, massenhaft "Abstammung" und jeder kann sich aussuchen, was der möchte!

    EGAL ist die Abstammung nicht!

    Und du hast ja ganz bewusst diese Abstammung präferiert, also passt es für dich.

    Und darauf kommt es schliesslich an.

    Nur mein Tipp: man darf nicht denken, dass einen Hund zu diesen Leistungen zu bringen, wie du das geschafft hast, kann jeder mit einem Hudn DIESER Abstammung!

    Nein, du würdest auch einen Working Border zu Höchstleistungen trainieren können, weil du a) die Schafe lesen kannst und b) deinen Hund ausgebildet hast.

    Und das meine ich nicht abwertend oder so.

    Ich kenne ja die BC Scene und weiss was das für Knallies mitunter sind.

    Ich kenne sogar noch die Show knaller BC Scene randläufig...


    Und deshalb hab ich jetzt Collie:D, das sind alles einfache Menschen, die einfache Hunde wollen, wo nur die Schräglage der Mandelaugen zählt......:D (und die Ohrenhaltung....)

    Ich würde platzen vor Stolz auf das Kleinteil.


    Da wäre mir die Abstammung sowas von egal.

    Würde ich auch, wenn ich das mit meiner auch so hinbekommen hätte.

    Hab ich nicht im Ansatz!

    Ich war schon bei der Schilderung, dass Sumi im ersten Outrun so super lief, ganz erleichtert und konnte den Thrill nachfühlen, wie es gewesen sein muss, den Hund dann abzurufen (das ist ja sonst oft das Zeichen für : DU BAUST MIST, komm zurück).

    Und noch genialer fand ich die Schilderung, dass Sumi auf die Hilfen und das Anfeuern so grandios weiterlief!

    Nur, es ist eben viel einfacher mit einem für genau diese Arbeit gezüchteten Hund!

    Und das darf man sagen! Auch ohne diese Leistung zu schmälern.

    Denn wenn es nicht gesagt wird, versteht eben niemand, was das für ein GROSSARTIGE Leistung ist vom Handler, Hunde mit etwas weniger Talent so zu trainieren!

    Das ist nämlich einfach mal Schwerstarbeit und Hobby! Aber nicht die arbeitserleichterung, die ein normaler "Schäfer" zum Beispiel von einem Hund hätte, der passendere Anlagen mitbringt.

    Und da kann man einfach mal auch zuhören.

    Ich glaub, das muss man sportlich sehen.

    Wenn man mit einem mittelmässig veranlagten DHS auftrumpft im örtlichen Verein, wird man auch beklatsch, wenn man den Hund zur Bundessiegerschau schafft.

    Aber da hätte er dann eben keine Chancen mehr.

    Die DSH Leute reden über so was offen.

    Warum kann die Border Scene nicht offen reden?

    Sind halt Fakten

    Alle Jagdhunde, die ich kenne und vom Züchter als Welpe geholt wurden, können die Situationen "ich gehe mit dem Herrn auf die Jagd" und "ich gehe gassi oder in den garten" sehr wohl unterscheiden.

    Die Aussage passt nicht zusammen!

    Es hat nicht (viel) damit zu tund, dass der Jagdhund als Welpe kam. Es hat mit den Rassen zu tun und mit dem was wer unter Jagd versteht.

    Es gibt Menschen, die haben das Talent alles erziehen zu können. Ich zähle mich nicht dazu. Und ziehe den Hut vor so einigen, die sich einen "Arbeitshund" anschaffen, um dann mit dem zu üben, immer Gassie zu gehen.

    Für mich ist das eine Leben(Hundeleben)s-Aufgabe.

    Und ich finde das anhand eines Röntgenbildes und einer Schilderung in einem Laienforum, wo immer mal wieder am Ende die Sachlage sich ganz anders darstellt, ich ruhig schreiben kann, dass ich das zu forsch finde.

    Der Hund gehört nicht dir, nicht mir, keinem....

    Und wenn es mein Hund wär, dann würde HIER keiner davon erfahren!

    Weil genau das bräuchte ich dann in dieser schlimmen Zeit nicht.

    Oder ich würde gezielt danach fragen.

    Hier war die Fragestellung: Was kann man noch tun! Ausser einschläfern. Die TÄ empfehlen Hüftprothesen, ich kenne Hunde, denen es ganz gut geht mit Hüftprothesen...

    Ob und wie das bezahlt wird, ist die zweite riesige Frage!

    Wenn Tierärzte ein OP empfehlen, dann ist doch zumindest noch mal die Frage, warum empfehlen die das? Sind das geldgierig Monster oder sehen sie für den Hund eine Chance?

    Und was würde denn diese Op im Ausland kosten?

    Ganz ehrlich, heutzutage sind Hüftops beim Menschen nicht so tragisch, die stehen am gleichen Tag auf, werden gut abgedecht mit Schmerzmitteln und dann gehts weiter....das Leben!