Beiträge von Mehrhund

    Aber ich sag mal so. RO hat es echt in sich und ist ein wunderbarer Einstieg in die Welt des Obedience

    Klingt aber sehr danach, als würdest du sagen, RO sei so zu sagen die "Startkategorie" für das weiterführende Obedience.

    Nein. Dann war das blöd ausgedrückt.

    Ich habe unterstellt, dass es hier darum geht mit einem Hund Im Sport anzufangen, ohne großes Vorwissen.

    Da finde ich tatsächlich RO als Einstieg sinniger. Aber, nicht als Einstieg für Obedience.

    Ich tue mich einfach schwer mit Aussagen, dass manche Hunde möglichst viel ignoriert werden sollen, im Haus unsichtbar sind, man nicht auf Kontaktaufforderungen vom Hund reagieren darf, der Hund im Haus überhaupt nicht (!!) hinterherlaufen darf, oder gar in eine Box gesperrt werden soll.

    Wer sagt sowas?

    Und dann zwischendurch immer mal „Lass das“, Pfui, Aus, wie man will, positiv aufgebaut.

    Beim Spazierengehen dann gezielte wenige Clickerübungen.

    Zuhause mal Sitz und Platz erklärt.

    Also alles Vorschule, ohne, dass sie ihren Namen schreiben lernten, aber einzelne Buchstaben.

    Das Riesenthema „Jagen nicht erwünscht“, war dann lange dran und Leinenführigkeit. Wobei der Collie das genetisch implantiert hatte, oder ich bin obergenial. (Eher 2.):lachtot:

    Ich habe mit meinen Welpen rumgesessen (also quasi Home office), hab sie regelmässig rausgetragen.

    Bin in die Natur gefahren und dort konnten wir mal fremdes Grünzeug angucken, ansonsten waren wir im Garten (hatte immer mehrere erwachsene Hunde für Interaktionen). Welpen zum spielen gabs in der sehr guten Welpenschule, oder wenn ich jemanden mit Welpen grad kannte.

    Neues kennenlernen kam ganz langsam hinzu. Beim ersten Welpen war ich viel zu forsch. Das hat uns Monate zurückgeworfen.

    Mit dem Junghund dann, wenn der gut drauf war, bin ich mal zum Bahnhof, mal mit dem Bus gefahren, mal Bahn, mal Innenstadt angucken.

    Einmal die Woche so Zeug halt und einmal die Woche Hundeschule.

    Ich habs editiert.

    Und jetzt gucke ich, wo ich geschrieben habe, dass es ein Einstieg fürs Obedience ist???

    Das habe ich nämlich tatsächlich nicht gemeint!

    Spoiler anzeigen

    RO ist ein eigenständiger Sport, der nicht so einfach ist, wie oft angenommen, wenn man es genauso kleinschrittig aufbaut wie am man vergleichbare einzelne Übungen im Obedience auch aufbaut.

    Wenn man eine BH macht und dann ernsthaft RO, ist man auch schlecht bedient, weil schon alleine das hinsetzten ins Sitz beim BH Hund für RO ätzend ist. Und wenn man Fuss so O815 aufgebaut hat, kann man im Obe damit neu anfangen.

    Sorry für OT

    Is gut,

    ich ging von etwas aus, was anscheinend nicht vorhanden ist.

    Ich habe alle Hunde immer so aufgebaut, dass ich erst über Körpersprache trainiere und dann das Kommando aufs Wort übertrage. Und dann (bei den BCs) teils auch auf Pfeiffen.

    Selbstverständlich muss der Hund sauber geführt werden und nicht über irgendeine "Schulter".

    Aber das wird zu OT.

    Es sind 2 Sportarten!

    Ich finde Huskys rassetypisch gar nicht kompliziert?

    Wer sagt denn sowas.

    In meinen Augen sind sie sehr simpel und wunderbar.

    Nur sind es Jagdthunde. Und nicht darauf gezüchtet mit oder für den Menschen zu jagen. Und das kann es schwierig machen.

    Ich kenne einen Husky, der reißt alles, was sich bewegt und ich kannte einen, das war in Berlin, der lief immer frei.

    Die meisten müssen jedoch immer an der Leine laufen. Immer!

    Das ist das komplizierte. Nicht der Charakter.

    Ich lebe mit meinen Hunden.

    Und wenn wir zusammen zuhause sind, dann sind wir meist in einem Raum. Wer kuscheln will, kuschelt, wenn ich nicht will, dann sag ich dass, ich zwangsbekuschel niemanden und möchte auch nicht zwangsbekuschelt weeden

    Sorry aber RO und Obedience haben ausser das Wort obedience nix gemeinsam .

    Die Bewertungskriterien sind ganz andere, beim RO muss der Hund auch keine adäquate Fußarbeit zeigen, du kannst zich Hilfen geben etcpp .

    Obedience ist halt Perfektion und Speed.

    Dann kann ich leider nicht erklären, was ich meine.

    Der Beginn der akuraten Fussarbeit ist in jeder Unterordnungssportart dieselbe. Wenn ich einem meiner Hunde als erfahrenere Hundesportlerin die Fussarbeit beibringe, dann mache ich das immer so, dass es akurat oder meinetwegen auch adäquat ist.

    Egal ob für BH, für den eigenen Spass, oder für Obedience oder für RO.

    Mein Aufbau ist immer kleinschrittig. (Je nach Sportart geringfügig anders, siehe andere Erwartungen in der jeweiligen Prüfungsordnung)

    Auch im RO kann man in Perfektion arbeiten. Es ist schon klar, dass es Unterschiede gibt, keine Frage. Und man wird im RO mehr latschige Transusen sehen.

    Und welcher Sport auch immer: Vor Speed kommt Perfektion!

    Ich habe 1996 mit Agi angefangen, da hiess das Stangenhopsen und auf meinem ersten Hundeplatz war man der Meinung, dass sei dasselbe wie Tunierhundesport.

    Nein, ist es nicht. Aber der Hund muss beim THS springen und beim Agi. Und es schadet keinem Hund in beiden Sportarten sauber geführt zu werden.