Beiträge von Mehrhund

    Es geht doch wohl nicht um die Wohnung, und es wurde oft genug erklärt von euch HH, dass die Wohnungsgröße keine Rolle spielt. Das kann ich zwar falsch verstanden haben, bitte erklärt mir, falls ich da falsch denke.

    Wenn da etwas falsch wäre, dann vermutlich eher das Umfeld, also die Umgebung außerhalb der Wohnung. Mitten in der Stadt, zuviel Straßenlärm oder sowas.

    Was der kleine Welpe eben so nicht kennt.

    Deine Belehrungen finde ich manchmal echt anmaßend, da neige ich dann dazu den Angegriffenen in Schutz zu nehmen. Wobei Thor sich durchaus selbst wehren kann.


    Einen sehr reizoffenen Hund in einer belebten Stadt zu halten ist nicht unmöglich, und mit Auto auch machbar, aber schon mit Erfahrung kein großer Spass.

    Und deshalb habe ich auch beim dritten Mal lesen, seinen Beitrag nicht als boshaft gelesen, sondern als Hinweis, was alles nötig ist mit diesem Hund angenehm zu leben.

    Denn ich sehe da kein Licht am Horizont. Wirklich überhaupt nicht. Ist sowas von zum Scheitern verurteil dies unüberlegte Anschaffung.

    Und am Ende haftet wieder mal der Hund dafür. Nicht selten mit dem Leben.

    Da kann man schon mal deutlich werden, finde ich.

    Dass ich meine Hunde umarme ist für mich toll. Richtig toll finden das mein Hund nicht. Sie erdulden es.

    Aber das gehört für mich auch zur Desensibilisierung.

    Aber wenn ich schon Kindern erkläre, dass ein Hund erst an der Hand riechen soll (wo kommt das Märchen eigentlich her), damit er mich kennenlernt, dann kann ich dem Kind auch erklären, dass ein Hund eben kein Affe ist und das Umklammern blöd findet.

    Ich zeig doch Kindern kein dummes und falsches Verhalten.

    Dass mein Collie sich dennoch umarmen ließ vom Kind auf dem Markt, dem ich alles erklärt hatte, ist Absicht, weil ich den Hunden beibringe, sich auch mal was gefallen zu lassen, oder den Hund, der das nicht kann absolut NIE!!! in so eine Situation bringe.

    Dexter wurde von einem fremden Kind von hinten umarmt, dem ich vorher gesagt hatte, dass man fremde Hunde nicht streicheln darf, dass man das nur macht, wenn man den Hund kennt.

    Das fremde Kind hat mich dann aus dem Fell vom Hund strahlend angeschaut und gesagt, gut, dass wir uns kennen.

    Kinder haben einen offenen Verstand, ich hab natürlich das soooo nicht erklären wollen. :lachtot:

    Unter Hunden ist es asozial, wenn Fressen weggenommen wird.

    Dennoch sollt ein Hund in der Wohnung auch lernen, dass Menschen keine Futterkonkurenten sind.

    Ich habe das bei all meinen Hunden so gemacht, dass diese immer! IMMER! in absoluter Ruhe fressen dürfen und nicht gestört werden, an ihrem jeweiligen Fressplatz.

    Ich habe jetzt den zweiten Futteraggressiven Hund, der aber „nur“ ( unerwünscht) aggressiven den anderen Hunden ist, NIE!! gegen Menschen.

    Wie schaffe ich das?

    Von Tag eins an, gebe ich immer mal was zum Napf dazu!

    NIE! würde ich den Napf wegnehmen und solche Machtspiele machen, denn damit macht man die Hunde erst recht aggressiv.

    Wenn der Hund gefüttert wird, kommt das Kind halt kurz auf den Arm, oder die Tür ist zu oder sonst was…..

    Wer stellt wen über andere?

    Ich stehe weder über fremde Kinder, noch ältere noch jüngere Menschen, die ich irgendwie wahllos treffe.

    Ich bin auch nicht die Herrin über den Jagdhund des Jagdpächterin hier. Und die steht auch nicht über meine Collies, es sei denn sie steht grad auf dem Hochstand und ich mit Hund unten.

    Meine Hunde gehören zu mir, es sind meine tierischen Familienangehörigen. Es sind keine Menschen, es sind Hunde. Wir sind nicht blutsverwandt, aber wir gehören zusammen.

    Fremden Menschen begegnen wir meist neutral bis freundlich. Kleine Kinder finde ich meistens super süß, mit größeren komme ich meistens gut klar.

    Ich nehme Kinder immer ernst, habe oft schnell eine gute Beziehung zu Kindern und jungen Menschen, wie zu Tieren auch, weil sie meistens merken, wer es gut mit ihnen meint.

    Aber es gibt auch genügend bekloppte Menschen jeden Alters. ( mal ganz kleine Kinder ausgenommen).

    Jetzt hab ich den Faden verloren. Wer steht über wem? Und warum?

    Alles in Allem diskutiert hier ein Ehepaar sehr ausführlich über die Anschaffung eines Hundes, wobei sie Angst vor Hunden hat und er eben begeistert wäre.

    Wir sind irgendwie mit dabei und haben alles aufgeschrieben, was zu bedenken ist, nett und auch nicht nett.

    Ich würde mich freuen die Fortsetzung mal zu lesen, was jetzt weiter passiert.