So, nun muss ich nochmal mit der Stubenreinheit dazwischen grätschen... da haben wir ja so unsere Probleme. Ich schildere mal - was meint ihr dazu?
Die Situation gestern war z.B. folgende: ich bereite Abendessen vor, mein Partner setzt den Welpe nochmal in Garten damit er pinkelt - hat er erledigt, wir essen. Keine 10 Minuten (er tapst so in der Küche rum), setzt er sich neben mich auf das Hundebett und pinkelt. Ich nehme ihn, trage ihn raus, er muss natürlich nicht mehr. Wir essen weiter - er pinkelt wieder in das Hundebett. Also ungefähr 3 Mal in 30 Minuten. Wenn wir aber draußen sind, pinkelt er nicht so oft.
Nun gut, zur Sicherheit habe ich heute doch Urin aufgefangen und zum Tierarzt gebracht. Die haben eine Segmentprobe und einen Teststreifen verwendet. Am Telefon wurde mir folgendes mitgeteilt: mehr Protein als üblich, keine Bakterien, viele Leukozyten, keine Erythrozyten.
Der Tierarzt hat empfohlen vorerst unterstützend ein Cranberrypräparat zu geben und bei Bedarf wohl nochmal eine Untersuchung des sterilen Urins auf Bakterien zu machen.
Wir sind am Freitag beim Impfen dort und können das weitere besprechen.Das häufige Koten ist mit der Futterumstellung übrigens besser geworden, momentan ca. 5 Mal (vorher ja 8mal) am Tag.
Zur Einordnung, der Welpe, Rüde, ist 11,5 Wochen alt und wiegt gute 2kg.
Der Rüde hat eine Blasenentzündung.
Wenn der Körper es schafft mit Ruhe, Warmhalten ( natürlich Welpengerecht) und Vitamin C es schafft zu besiegen ist gut.
Wenn es nicht besser wird eine sterile Probe zu entnehmen auch.
Man könnte auch mit einem Antibiotikum rangehen, mit der Gefahr, das Darmmillieu langfristig zu stören.
Blasenentzündungen bei Rüden sind seltener, weil die Harnröhre ja länger ist und Bakterien eher selten bis runter schaffen. Also ist die Chance gut, den Infekt mit VC noch zu besiegen.
Ich würde auf erhöhte Flüssigkeit achten.
Bekommt er Trockenfutter? Wenn ja, mit genügend Flüssigkeit?