Ich mag ja Leinen in der Zeit auch ziemlich gern.
Wobei das kein Plädoyer für keine Erziehung ist. Aber, dass ein junger Hund, der gerade das ganze Leben entdeckt, genau dieses viel spannende findet als mich, finde ich völlig normal und macht mir überhaupt keine Sorgen. Natürlich schule ich ihn darin, wie er zukünftig damit umgehen soll. Aber, ich begebe mich dafür nicht absichtlich in Situationen mit dem Hund, denen er noch nicht gewachsen ist und sich daher natürlich für die Reize entscheidet.
Ggf. ist das mein Problem: Meine Hündin hört (m.E.) prima in Standardsituationen. Aber halt nicht bei "Neuheiten" bzw. ungewohnten Umgebungen. Aber irgendwie muss ich doch Neues/Ugewohntes trainieren, um in einen "Regelmodus" zu kommen?
Glaube uns.......( Kennst du Ka, die Schlange?, Dann stell dir jetzt meine Augen vor)
Es ist die Pubertät. Dein Hund lernt gerade Neues und zwar massenhaft.
Geh nicht in irgendwelche unnötigen Konflikte, mach einfach so ( wie es sich liest) ganz normal und sehr nett mit dem Hund weiter. Konsequenz, gepaart mit Weitsicht und Leine in Situationen, wo sie nicht hört.
Eigentlich wie bei Kindern: Regeln aufstellen, Rahmen geben, Bindung behalten auf Bedürfnisse eingehen, lange Leine.
Manchmal hilft eine Pause von Trainern und Hundeschulen.😉
Du wirst staunen, wie der Hund irgendwann den schon erlernten Grundgehorsam wiederfindet und DANN ist der nächste Schritt im Training dran.
Mach es dir jetzt nicht schwer.