Ich hab mit Bert sehr viel am Umorientieren gearbeitet.
Aus aktuellem Anlass beschleicht mich die Annahme, dass ich sowas in naher Zukunft auch brauchen werde. 
Wie macht Ihr das, dass der Hund sich aktiv umorientiert? Ich kenne es zwar, durch Schnalzen o.ä. Aufmerksamkeit einzufordern, aber da hört es dann auch auf. Ich glaube, wenn der Reiz groß genug ist, kann ich schnalzen bis zum St. Nimmerleins-Tag.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob der Hund gelernt hat sich bei einem Reiz umzudrehen oder ob man ihn RUFT (ob du schnalzt oder den Namen rufst ist egal).
Rufen (Schnalzen ect) trainier ich auch, aber die Umrientierung baue ich anders auf.
Das mache ich mit dem jungen Hund auf Spaziergängen, dass ich das Umorientieren (mich angucken) markere.
Dann hab ich noch die Variante, dass ich das was der Hund MACHT markere (aber nicht alles an einem Tag).
Bei der Umorientierung wenn da Wild ist (Katzen, andere Hunde, Menschen....) markiere ich das HINGUCKEN. (Also die Aktion, die der Hund zeigt)
Und dann schieb ich schnell was Leckeres ins Maul. (Also in das vom Hund)
Oder der Hund ist schon so weit und dreht sich um und holt sich die Belohnung (egal welche Belohnung, eben die, die der Hund als solche sieht) .
Wenn du schnalzt, um den Hund abzulenken, wird er entscheiden, was ihm wichtiger ist.
Wenn du dann verbietest, arbeitest du über Strafe und Frust. Dann wird es meiner Erfahrung nach schwerer mit der freiwilligen, belohnungsbasierten Umorientierung.
Kann auch funktionieren.