Die Rassegeschichte vom Russell-Terrier ist so ein wenig speziell, ob ich da alles richtig verstanden hab, weiss ich auch nicht. Die niederläufigen sind wohl hauptsächlich in Australien gezüchtet worden. Dort besiedelte der eingeschleppte Fuchs alte Kaninchenbauten und dafür war der hochläufige einfach nicht geeignet. Vom FCI anerkannt ist sowohl der Hochläufige (31 - 38 cm), als Parson Russell als auch der australische niederläufige (25 - 30) als Jack Russell. Der Kennel Club erkennt den Jack Russell nach FCI (niederläufig) aber nicht an. Der englische Standard an sich kennt nur den (Parson) Jack Russell Terrier als hochläufig und unterschiedet nicht bei der Widerristhöhe, hier ist von 25 - 38 cm alles vertreten. Im Kennel Club läuft die Rasse seit 1999 unter Parson Russell Terrier, die Bezeichnung übernahm der FCI dann 2001, grenzt die Rasse höhentechnisch aber mehr ein, um sie vom australischen, den es seit dem Jahr 2000 im FCI gibt, abzugrenzen. Der allgemeine englische Standard, der sich auch vom Kennel Club abgrenzt oder eben nicht unter ihm züchtet und eben auch nur den hochläufigen kennt, nennt die Rasse aber seit jeher Jack Russell Terrier. So ungefähr hab ich das verstanden.
Mir war damals nur wichtig, dass ich z. B. definitiv keinen niederläufigen Terrier haben wollte. Mir sagt das Verhältnis von Beinlänge zu Rückenlänge (Rücken länger als Beine) nicht zu. Der hochläufige ist da ausgeglichener (Beine ca. = Rücken). Ich hatte daher sowohl nach Parson Russell Terrier, als auch nach "englischem Standard" gesucht. Wenn mich jemand fragt, was das für ein Hund ist, sag ich mittlerweile einfach Russell Terrier. Da komm ich dann nicht ins Trudeln 
Der Foxterrier geht meines Wissens noch etwas weiter, hier sind die Beine im Verhältnis zur Rückenlinie sogar länger, das hab ich aber nur am Rande mitbekommen.
Wir waren grad mal wieder im Schnee, dem Hund ist es schnuppe, wie wir ihn nennen:
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