Beiträge von Mehrhund

    Lass dich überraschen, du hast sie gut aufs Leben vorbereitet.

    Ich bin gespannt, was du hoffentlich berichten wirst.

    Wir sind letztes Jahr mit unserem "Landei" auch verreist und sie alles tadellos mitgemacht.

    Restaurantbesuche, Zelturlaub, komplett neue Umgebung. Angebunden rumliegen.

    Und ich war nie vorher mit ihr in einem Restaurant. Mach ich aus Prinzip nicht. Find ich unnötig.

    Aber der Hund lernt, dass bei mir gut ist, egal wo.

    Kannst du bitte meinem Hund genau das mal erklären?

    Auf mich hört sie nämlich nicht.

    😇

    Wenn die Trainerin dich trainieren soll und sie dir aber durch die Blume sagt: "Der Hund hört nicht, du sollst dich besser durchsetzen." , dann wäre das keine gute Trainerin, weil sie dich unter Druck setzt und dich dann aber ohne Hilfe stehen lässt.

    Jede Trainerin müsste wissen, dass dein Hund zur Zeit andere "Probleme" hat.

    Ich habe meine erste Eurasierin, die grad 12 Monate älter ist als deine.

    Und sie und alle liebevoll aufgezogenen Hündinnen dieser Rasse sind sehr homogen in ihrer Genetik.

    So wie du sie beschreibst ist das ein super braver kleiner Hund.

    Du hast alles bisher richtig gemacht.

    Mach einfach weiter so.

    Überfordere sie jetzt aber nicht Ansprüchen. Die Hunde entwickeln sich.

    Meine am Sonntag Situationen routiniert gemeistert, die früher schwierig waren. Einfach so.

    Und sollt dein Hund nicht völlig anders sein, als du sie hier beschreibst, wird das bei ihr auch so sein.

    Die guckt sich alles an, verarbeitet das nach Eurasiermanier langsam und wohlüberlegt und entscheidet dann: "Okay-passt, manche Menschen benehmen sich komisch und manche Hunde auch. Und es gibt eine große weite Welt."

    Toni hat jetzt die ganze Woche wieder reingehauen. Fleisch und Nudeln. Und sogar ein müh 😇püriertes Gemüse.

    Denn obwohl ich weiß, dass Hunde nicht zwingend Gemüse benötigen, kommt es mir komisch vor, wenn ich nichts ins Futter mache.

    "Normalerweise" sortiert sie das aus, auch püriert, oder lässt dann alles stehen.

    Jetzt eine Woche: Normal gefressen,

    Mit den üblichen Zusätzen natürlich.

    Ich mag ja Leinen in der Zeit auch ziemlich gern. =)

    Wobei das kein Plädoyer für keine Erziehung ist. Aber, dass ein junger Hund, der gerade das ganze Leben entdeckt, genau dieses viel spannende findet als mich, finde ich völlig normal und macht mir überhaupt keine Sorgen. Natürlich schule ich ihn darin, wie er zukünftig damit umgehen soll. Aber, ich begebe mich dafür nicht absichtlich in Situationen mit dem Hund, denen er noch nicht gewachsen ist und sich daher natürlich für die Reize entscheidet.

    Ggf. ist das mein Problem: Meine Hündin hört (m.E.) prima in Standardsituationen. Aber halt nicht bei "Neuheiten" bzw. ungewohnten Umgebungen. Aber irgendwie muss ich doch Neues/Ugewohntes trainieren, um in einen "Regelmodus" zu kommen?

    Glaube uns.......( Kennst du Ka, die Schlange?, Dann stell dir jetzt meine Augen vor)

    Es ist die Pubertät. Dein Hund lernt gerade Neues und zwar massenhaft.

    Geh nicht in irgendwelche unnötigen Konflikte, mach einfach so ( wie es sich liest) ganz normal und sehr nett mit dem Hund weiter. Konsequenz, gepaart mit Weitsicht und Leine in Situationen, wo sie nicht hört.
    Eigentlich wie bei Kindern: Regeln aufstellen, Rahmen geben, Bindung behalten auf Bedürfnisse eingehen, lange Leine.

    Manchmal hilft eine Pause von Trainern und Hundeschulen.😉

    Du wirst staunen, wie der Hund irgendwann den schon erlernten Grundgehorsam wiederfindet und DANN ist der nächste Schritt im Training dran.

    Mach es dir jetzt nicht schwer.