Beiträge von Mehrhund

    Wir waren bei zwei unterschiedlichen Tierärzten, alles in bester Ordnung und ihr Output ist genau wie er sein sollte.

    Sie kotzt nicht, aber worauf würdet ihr sie denn noch untersuchen lassen?

    Das macht mich stutzig.

    Warum bei zwei Tierärzten?

    Was wurde untersucht?

    Was wurde von beiden Ärzten empfohlen?

    Zur 2. Frage: wurde alles schon geschrieben.

    Kot untersuchen, Blut untersuchen, Futte Empfehlungen/ besprechen.

    Bei meiner wurde auf Gastritis behandelt und ein Probiotikum verschrieben.

    Ultraschall des Bauchraums...

    Wäre es nicht besser geworden: Magenspieglung.

    Genau!1999 der erste Hund (als erwachsener Mensch) und die Hündin vertrug kein Getreide.🤣

    Was ich natürlich nicht wusste.

    Also stand ich nachts in Berlin an Laternen gelehnt und habe den Hund beim Durchfall beobachtet und der Kreislauf der Arztbesuche und dem Ausprobieren des besten Trockenfutters begann und dann lernte ich S Simon kennen und der Barf. Ab dem Tag der ersten Fütterung mit Barf war der Hund gesund!

    Kochen hatte ich nicht "auf dem Schirm", wäre heute meine 1. Handlung mit "krankem" Hund gewesen.

    Ich habe auch einen Mäkelhund ( geht jetzt), und war beim Tierarzt und hab sie "auf den Kopf stellen lassen".

    Die Kombination aus "evt" erhält sie appetitfördernde Medikamente, ein Behandlung "ins Blaue" auf Magenschmerzen und bei mir die Wegnahme des Fokusses auf "das Problem" hat hier geholfen.

    Ich würde aber nie "hungern lassen". Niemals.

    Und auch nicht mit Leckerchen hinterher rennen.

    Wir haben das Fressen stehen gelassen und sie konnte sich nehmen, wann immer sie wollte.

    Es gibt Fressen, das frisst dieser Hund nicht! Nie! Und sie hat auch wechselnde Vorlieben. Mal will sie kein Gekochtes, Dose is immer eklig, Trockenfutter is okay und dann stürzt sie sich plötzlich wieder auf gekochtes und haut rein, dann ist das wieder Bähhh und nur Trockenfutter gut.

    Is nicht, was ich von 6 Vorgängerhunden gewohnt war, aber ist gesund und gut in Form.

    Ich denke jeder Fall ist etwas anders, aber immer erst mal die Gesundheit abklären.

    Ich kaufe sehr gehaltvolles Trofu für sie, da wären meine anderen alle Fett von geworden. Jeder muss so seinen Weg finden.

    Und das schlimmste am Mäkeln ist die Sorge.

    Und die hab ich ausgelagert. Wenn sie nicht geh ich zum Arzt! Dann is irgend was

    Das ist doch kein menschenfressendes Monster. Jeder Hund aus dem Tierschutz kann HSH Anteil haben.

    Und weil genau dieser Anteil nicht gewünscht ist, war ein Direktimport blauäugig.

    Aber wir sind alles nur Menschen.

    Der Hund ist da.

    Rein "theoretisch", könnte man dem Welpen/Junghund jetzt evt. eine gute Pflegestelle sein.

    Aber dafür muss man schon wissen was man will. Weinen ist ja okay, sich Sorgen machen, alles verständlich. Hier Rat holen auch.


    Und dann eine Entscheidung treffen. Welche auch immer.

    Als ich mich Ende der 1990iger Jahre anfing mit Hundeernährung zu beschäftigen bestand das Futter (zumindest im westlichen Teil Deutschlands) noch überwiegend aus Fertigfutter mit hohem, oft minderwertigem Weizenanteil. Der Proteinanteil wurde in den billigen Fertigfuttersorten oft über den Proteinanteil des Getreides gedeckt und deklariert.

    Daher kommt auch die heutige Irritation und das Narrativ, dass Hunde kein "Getreide" vertragen und als zusätzliche Verwirrung wird Getreide mit Kohlenhydraten gleichgesetzt.

    Die Fakten sind: Der Proteinbedarf des Hundes sollte nicht überwiegend mit minderwertigen schlecht verdaulichen Proteinen aus Getreidabfällen bestehen.

    Aber es entstand der Trend Hunde mit Massen an Fleisch zu füttern. Das wiederum wurde als Synonym für Barfen genommen und es entstand wieder ein Narrativ.

    Um es rund zu machen: beim Barfen (ohne völlig irre Flesichmast) waren die Bedarfswerte an Protein immer identisch mit den üblichen Quellen (Meyer/Zentek ect.) und somit auch die Fleischmenge!

    Wie es dann dazu kam, dass Hunde plötzlich mit weit über dem eigentlichen Bedarf an Protein mit Fleisch gefüttert werden und wurden, ist ein Mischung aus missverständlicher Prozentrechnung und dem Narrativ, dass Hunde angeblich keine Kohlenhydrate vertragen.

    Dazu noch die Prise: der Wolf frisst dieses und jenes, und fertig ist eine komplett an wissenschaftlichen Erkenntnissen vorbeigehenden "Märchengeschichten um Hundeernährung".