Außerdem ist Kenai ein fieser Leinenpöbler. Das macht das Gassi hier im Wohngebiet und in den meisten Gassigebieten echt unentspannt. Da habe ich noch keinen richtigen Ansatzpunkt, da er auf unterschiedliche Hunde unterschiedlich reagiert. Ich denke, das haben wir am Anfang vergeigt. Er durfte anfangs immer zu allen Hunden hin, wenn es für die Besitzer in Ordnung war. Er kommt auch mit Gasthunden im Haus oder bei anderen Hunden in deren Haus schwer zur Ruhe. Egal wie gut er die Hunde kennt. Da wäre ich auch für Anstöße dankbar. Wichtiger fände ich erstmal die Leinenführigkeit.
Meiner Meinung nach ist es nur ein Problem.
Weil Leinenführigkeit für mich aus zwei Komponenten besteht.
1. Wie bringe ich dem Hund das bei?
und
2. Akzeptiert der Hund mich als Führungspersönlichkeit?
Leinenpöbeln habt ihr im beigebracht, indem ihr es ihm überlassen habt Kontakte zu fremden Hunden aufnehmen zu können, wann immer er es möchte.
Daraus entsteht (oft-nicht immer) ein Dilemma. Wenn der junge Hund in die Pubertät kommt, finden andere Hunde das plötzlich total blöd und der vorher super nette Hund wird nur noch blöd angemacht und dann muss er er reagieren.
Euer Hund will andere weg haben, damit er gar nicht in den Konflikt kommt (das ist mein Kopfkino) kann natürlich auch anders sein und euer Hund ist einfach Aggro. Aber meist ist meine Assoziation der Klassiker.
Da gibt es gute Trainingsansätze, die ihr vor Ort mit einem geeignetem Trainer besprechen solltet.