Scheue nicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen
Das Problem, was ich da sehe ist: bis man einen Therapieplatz bekommt, ist es
nächstes oder übernächstes Jahr.
Es ist nicht hilfreich nichts zu versuchen, weil es schwierig ist.
Der erste Weg ist der Hausarzt und die wirklich fantastische Telefonseelsorge kann auch weiterhelfen und es gibt bundesweit Netzwerke zu Selbsthilfevereinen.
Hilfe suchen ist der erste Schritt.
For manche kann es ja auch reichen hier im Forum zu schreiben und zu erfahren, dass es eben NICHT verrückt ist um ein Tier zu trauern und dabei in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen.
Ich finde es wichtig auch zu ermuntern, sich professionelle Hilfe zu holen, weil ich das auch tun würde, wenn jemand Zahnschmerzen hätte.
Man weiß ja auch gar nichts vom gegenüber.
Vielleicht ist sie religiös und Kann zur Gemeinde gehen? Vielleicht ist sie Privat versichert und bekommt gestern einen Termin.
Und es ist gibt auch die Möglichkeit sich in einer Notaufnahme vorzustellen.
Und es gibt Kriseninterventionsstationen.
Ich arbeite ja seit Jahrzehnten in dem Bereich.
Manchmal braucht's nur einige Gespräche. Es muss nicht gleich eine Therapie sein, manchmal reicht auch ein gehört werden nachts um 2:00 bei der Seelsorge.
Also: Hilfe holen!
Egal wo und wie.