Beiträge von Mehrhund

    Selbst meine Eurasierin fiepst mal vor Freude im Auto auf dem Weg zum Gassie .


    Haben die Vorgänger anders gemacht. Die haben zu dritt gesungen ( laut).

    Da gab's ne Ansage und (weil sie brav waren) ein: mach Platz! Weil: wenn man liegt , konnten sie nicht bellen:rolling_on_the_floor_laughing::rolling_on_the_floor_laughing::rolling_on_the_floor_laughing::rolling_on_the_floor_laughing:


    Was ich eigentlich sagen will: Auch die tollsten Hunde, machen Dinge, die wir Halter nicht toll finden.
    Manche mehr, manche weniger. Und nicht alles ist eine Großbaustelle, die "repariert" werden muss.

    Manchmal lebt es sich besser, mit der Einstellung: Mein Hund ist genau richtig, so wie er ist.

    Und dann kann man auch an Kleinigkeiten rumtrainieren.

    Aber "perfekt" ist kein Lebewesen, auch Hundehalter sind das nicht.

    Du gehst ja in eine Hundeschule, sagst Du. Dort sollte man in der Lage sein Euch ein brauchbares Abbruchkommando beibzubringen, das man natürlich jenseits der Situationen, wo man es wirklich braucht, auftrainiert.

    Ich wäre gern so optimistisch wie du. Die drei Hundeschulen, die ich kenne, können das nicht.

    Als ich noch selbst Welpengruppen gegeben habe, hab ich das gemacht.

    Die wirklich feinen ( in meinen Augen) Welpengruppen, die ich selbst besucht habe, haben Spielen, Geräte, Sitz und Platz gelehrt. Und noch nettes anderes Zeug.
    Abbruch?

    No! Und dementsprechend sortieren sich da auch Hunde und Halter mit den Nicht super netten Hunden raus.

    Die sind dann in den Problemkursen zu finden😆

    Vielleicht ist das auch das Geschäftsmodell... wer weissssssd

    Ich würde beim Geschirr anziehen immer Leckerchen vor der Nase halten und dann In den Garten gehen bis sich das positiv verknüpft hat. Mit der Leine ebendso. Evt wäre da ein Halsband besser?

    Alles sehr freundlich, aber ohne Worte und ohne Mitleiden.

    Verständnis ja, aber so ist es halt.

    Ich hatte einen Hund, der gebissen hat, wenn man ihm das Halsband ranmachen wollte. Geschirr fand er auch blöd. Und eines Tages steht er da und freut sich, dass ihn anziehe und da war ich echt gerührt. Das war soooo schön.

    Aber ganz sicher nicht! Ausser du schreibst von Saugwelpen und das waere in diesem Fall mehr als unpassend!

    Warum liest man das dann überall? Also in Büchern oder im Netz. 🤷‍♀️ Da zählt ja das ruhen dazu.

    Weiß mit allem so ist: einer bläst was ins Netz und alle machens nach und zum Schluss steht's in einem Buch.

    Wie immer liegt die Wahrheit dazwischen.

    Genau wie ich schon beim Begriff "Kommando" in Bezug auf Tiere, die grad mal 4 Wochen von der Mutter weg sind, "Plaque" bekomme, so gibts dann eben Leute, die verstehen die Welt nicht, wenn ein Tier nicht macht was sie sagen, obwohl sie doch so böse sind.

    Nein Hunde sind nicht nur 4 Stunden am Tag wach. Ja, sie dösen öfter mal.

    Ich hab mit Bert sehr viel am Umorientieren gearbeitet.

    Aus aktuellem Anlass beschleicht mich die Annahme, dass ich sowas in naher Zukunft auch brauchen werde. :hust:
    Wie macht Ihr das, dass der Hund sich aktiv umorientiert? Ich kenne es zwar, durch Schnalzen o.ä. Aufmerksamkeit einzufordern, aber da hört es dann auch auf. Ich glaube, wenn der Reiz groß genug ist, kann ich schnalzen bis zum St. Nimmerleins-Tag.

    Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob der Hund gelernt hat sich bei einem Reiz umzudrehen oder ob man ihn RUFT (ob du schnalzt oder den Namen rufst ist egal).

    Rufen (Schnalzen ect) trainier ich auch, aber die Umrientierung baue ich anders auf.

    Das mache ich mit dem jungen Hund auf Spaziergängen, dass ich das Umorientieren (mich angucken) markere.

    Dann hab ich noch die Variante, dass ich das was der Hund MACHT markere (aber nicht alles an einem Tag).

    Bei der Umorientierung wenn da Wild ist (Katzen, andere Hunde, Menschen....) markiere ich das HINGUCKEN. (Also die Aktion, die der Hund zeigt)

    Und dann schieb ich schnell was Leckeres ins Maul. (Also in das vom Hund)

    Oder der Hund ist schon so weit und dreht sich um und holt sich die Belohnung (egal welche Belohnung, eben die, die der Hund als solche sieht) .


    Wenn du schnalzt, um den Hund abzulenken, wird er entscheiden, was ihm wichtiger ist.

    Wenn du dann verbietest, arbeitest du über Strafe und Frust. Dann wird es meiner Erfahrung nach schwerer mit der freiwilligen, belohnungsbasierten Umorientierung.

    Kann auch funktionieren.:partying_face: