Beiträge von Mehrhund

    Ich hatte es umgekehrt.

    Kasse hat bei einer Bearbeitungsgebühr von 40€ jährlich 3000€ pro Versicherungsjahr übernommen.

    Ich hab 2 mal 3000 € erhalten, weil die OPs zwar zeitlich eng beieinander lagen, aber das Ende des Versicherungsjahres zu meinem finanziellem Glück, genau dazwischen lag. Die restlichen 3000€ die nicht abgedeckt waren Handbuch aus meiner Portotasche gezahlt(räusper).

    Deshalb würde ich so eine Versicherung nicht mehr abschließen, denn für mich sind das schon ordentliche Summen.

    19.3. Wie hoch ist deine Arbeitsmoral

    hoch.

    Aber die Freude ist leider ansteigend, weil die Umstände in der Pflege immer frustrierender werden.

    Die Hirarchie stoppt Motivation und das finde ich bei meinen jungen Kollegen bedauerlich. Wenn die an den selben Dungen scheitern, die ich schon vor Jahren verändern wollte und wir dieselben Gespräche um kleine leicht zu verändernde Dinge führen und dann auch frustriert sind, finde ich das schlimm.

    Und ich bin froh, wenn ich in Altersteilzeit gehe. Denn arbeiten tu ich gerne.

    Musst mal gesagt werden🤣

    Scheue nicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen

    Das Problem, was ich da sehe ist: bis man einen Therapieplatz bekommt, ist es
    nächstes oder übernächstes Jahr.

    Es ist nicht hilfreich nichts zu versuchen, weil es schwierig ist.

    Der erste Weg ist der Hausarzt und die wirklich fantastische Telefonseelsorge kann auch weiterhelfen und es gibt bundesweit Netzwerke zu Selbsthilfevereinen.

    Hilfe suchen ist der erste Schritt.

    For manche kann es ja auch reichen hier im Forum zu schreiben und zu erfahren, dass es eben NICHT verrückt ist um ein Tier zu trauern und dabei in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen.

    Ich finde es wichtig auch zu ermuntern, sich professionelle Hilfe zu holen, weil ich das auch tun würde, wenn jemand Zahnschmerzen hätte.

    Man weiß ja auch gar nichts vom gegenüber.

    Vielleicht ist sie religiös und Kann zur Gemeinde gehen? Vielleicht ist sie Privat versichert und bekommt gestern einen Termin.

    Und es ist gibt auch die Möglichkeit sich in einer Notaufnahme vorzustellen.

    Und es gibt Kriseninterventionsstationen.

    Ich arbeite ja seit Jahrzehnten in dem Bereich.

    Manchmal braucht's nur einige Gespräche. Es muss nicht gleich eine Therapie sein, manchmal reicht auch ein gehört werden nachts um 2:00 bei der Seelsorge.

    Also: Hilfe holen!

    Egal wo und wie.

    War bei meinem Hausarzt wegen der massiven Schlafstörungen. Er war erst mal erstaunt, daß ich 2 Monate nach Dhanyas Tod noch solche Probleme habe. Ich habe ihm erst mal klar gemacht, daß der Tod eines Hundes für den Hundebsitzer genauso schlimm ist , als wenn ein Mensch stirbt. Er hat mir den Rat gegeben, positiv zu denken. Ah ja.... und hat mir eine Packung mit 10 Schlaftabletten verschrieben und nach Ostern soll ich wiederkommen, da er jetzt in Urlaub fährt. Hat mich nicht wirklich weiter gebracht. Schlaftabletten möchte ich auf Dauer natürlich nicht nehmen, da sie abhängig machen. Ich hatte irgendwie die Hoffnung gehabt, daß es ein Mittel gibt, daß mir hilft und nicht abhängig macht. ER meinte auch noch , daß Schlafprobleme bei Trauer normal sind. Ich überlege jetzt, wie ich das Problem in den Griff bekommen kann. Mehr Sport? Entspannungsübungen? Mal sehen....

    Hatte jemand von euch auch solche Schlafprobleme und wenn ja, wie habt ihr das in den Griff bekommen. Komischerweise haben die Probleme erst 2 Monate nach Dhanyas Tod angefangen.

    Du schilderst eine posttraumatische Belastungsstörung/ Depression und dagegen helfen keine Pillen (allerhöchstens Therapiebegleitend).

    Du bist nicht alleine und du bist nicht die erste, deren Trauer durch Ärzte und Therapeuten nicht gesehen wird, weil: "War doch nur ein Tier."

    Lass dich nicht beirren. Deine Trauer ist real!

    Scheue nicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Und lass dir gleich gesagt sein: Nicht jeder Therapeut /In ist geeignet bei diesem Thema.

    Was ich gar nicht nachvollziehen kann, denn einen Hund zu verlieren ist hart!

    Und Trauer ist individuell.

    Bei meiner Hündin Meggie hab ich mir Heit zum Weinen genommen. Bewusst und zeitlich begrenzt, so lange, wie es eben dauerte, aber nicht 24 Stunden am Tag.

    Das hat zu mir gepasst.