Beiträge von Mehrhund

    Absolut nicht wertend gemeinte Frage, ihr, die hier schreibt, ihr hättet aus Grund X keine Vorräte im Haus? Geht ihr immer auswärts essen oder geht ihr jeden Tag einkaufen?

    Ich bin wie geschrieben nicht so eine Person :D Aber ich kenne es z. B. von Frankfurter Kolleg*innen, die das HO nicht nutzen. Die essen täglich in der Kantine, haben für abends Toast da, noch ein wenig was für drauf und viel Kaffee. Wochenends wird eingekauft oder auswärts gegessen. Oder bestellt.

    Is hier bei meinen Kollegen auch. Auch aus Brandenburg mit Häuschen. Ich kenne viele, die damit kokettieren nie zu kochen.
    Die Tatsache, dass Menschen nicht kochen finde ich absolut nachvollziehbar. Die finden das lästig und es macht ihnen keinen Spaß. Die machen andere Sachen.

    Mich nervt das "Getue" damit. Und dann andererseits das "sich lustig machen" über Vorratshaltung.

    Ich hab das auch im engeren Umfeld.

    Als am Weihnachstsessen, als 3 Leute von "Aperol" schwärmten und ich eine verstaubte Flasche Aperol aus dem Keller holte, die ich irgendwann mal gekauft hatte, weil es ein Angebot war und ich denke: Alkohol in Krisenzeiten kann nicht verkehrt sein🤣, da kam das Gespräch auf Vorratshaltung und zumindest dieser Vorrat kam sehr gut an.

    Man muss nicht kochen können um ein paar Konserven im Haus zu haben. ( Gibt auch die Luxusvarianten, also es müssen nicht Raviolidosen sein.

    Ich find ja grad gut so ein Real auf Insta:

    "Ich würd ja Vegan leben, aber ich schaffe nicht auf Parmesankäse zu verzichten"

    Antwort:

    "Sei Veganer und iss Parmesan."

    Das heißt schlicht, dass jeder anfangen kann, ohne sofort 5 Tag im Wald sich selbst ernähren zu müssen.

    Aber so ne große Flasche Wasser, wie man das in sämtlichen südlichen Länder schon zum Zähneputzen stehen hat, könnte ein Anfang sein.

    Oder 5 gekaufte leckere Fertiggerichte.

    Einfach machen

    Wäre das nicht sinnvoller, dass in einen feuerfesten Safe zu legen? Je nach Situation kommt man ja auch nicht an der Haustür vorbei, oder ist in einem Zimmer eingeschlossen oder oder oder. Ich finde das Thema total spannend, auch wenn ich selbst nicht dazu gehöre. Ehrlich gesagt größtenteils aus Faulheit und weil ich so schrecklich unorganisiert bin. Aber spannend finde ich das allemal.

    Ich hab da als recht einfache und günstige Lösung Kopien wichtiger Unterlagen einfach wo ganz anders gelagert (z. B. Freunde/Familie denen man sowas anvertrauen kann)

    Und wenn es dort brennt?

    Es gibt Leute, ich zum Beispiel, die keinen Platz für Vorratshaltung haben. Und dann gibts Leute (zu denen gehöre jetzt nicht ich), die kein Geld für Vorratshaltung haben. Darf man auch nicht vergessen.

    Wegen Outdoorkrams und anderen Fähigkeiten bin ich ein bisschen gerüstet, das ist gut.

    Die Diskussion hatten wir hier schon früher mal. Der Vorschlag war: Angenommen, man nimmt jedesmal, wenn man einkauft, eine Dose von was mit, was man sonst auch sicher verbraucht und tut das in einen Karton unterm Bett oder im Kleiderschrank ganz unten im Eck.

    Einmal Kidneybohnen, einmal ne Packung Kartoffelpüree, dann wieder ne Dosensuppe, eine Flasche Mineralwasser, ne Packung Knäckebrot… das sind jedesmal vielleicht 1 oder 2 €, die man extra ausgibt, aber über die Zeit hat man bissi was da, was wenigstens kalt gegessen werden kann. Fand ich nicht schlecht, den Vorschlag.

    Die Diskussion ist die ewig gleiche.

    Ich kann nicht, weil.... (einfügen, was passt).

    Für 3 Tage kann (fast) jeder. Bin ich überzeugt von.

    Ja Prepper/Prepping ist sehr negativ besetzt.

    Und "Vorratshaltung" ist eben "altbacken".

    Aber Overnight Oats waren auch mal "unmodern", nämlich als es noch Haferflockenbrei hieß.

    Sowas....

    Das müsste so selbstverständlich werden

    Ich hab mir vor Weihnachten Brischpren zum Kathastrophenschutz zuschicken lassen, die sind gestern angekommen.

    Einfach so geb ich die mal ein paar Leuten und leg die aus.

    Mich erschreckt es auch, dass nicht alle Menschen in der heutigen "Weltkrisenlage" mit Krieg in Europa und Anschlögen auf Stromversorgung, nicht wenigstens das allernötigste Zuhause haben.
    Wir haben grad auch mit Bekannten aus dem Berliner Stadtteil gesprochen ( gut versorgt in der Zeit), wo der Strom weg war.

    Vorsorge???

    Nö, warum denn.

    Ich sehe diese Weigerung sich auch nur minimalst auf Krisen vorzubereiten als destruktiven Akt.