Ich denke "Abschalttraining" ist als Begriff entstanden aus guten Motiven und lange bestehenden "Methoden" einen ERWACHSENEN! Hund zu haben, der es ertragen kann auch mal in fremder Umgebung auf einem ihm zugewiesenen Platz "abschalten" zu können.
Und hier liegt "der Hund begraben". Das Ergebnis soll sein, dass der kleine Hund bis zum erwachsenen Alter ohne Angst und Stress lernen kann, dass ein ihm zugewiesener Platz Ruhe und Sicherheit bedeutet und er "abschalten" kann.
Das Gegenteil davon ist ein "der Mensch schaltet den Hund ab".
Ich habe in den 90igern das erste mal meinem Hund beigebracht, dass er auf meiner hingelegten Jacke in Sicherheit warten kann auch in fremder Umgebung. Das habe ich aus der "Jägerscene" damals übernommen.
Später war es dann angesagt, dem Hund eine ihm bekannte Decke hinzulegen und die Eigene Jacke (in der Kneipe) über die Stuhllehne zu hängen statt unter den Tisch, damit der Hund drauf liegen kann.
Mittlerweile gibt es "DAS Deckentraining" mit grossen und kleinen Auswüchsen, so war mal hier zu lesen dass manche Hundeschulen ganze STUNDEN (bezahlt und teuer) damit verbringen, junge Hunde zumalträtieren mit absurden Geräuschen und rumgerenne und die Hunde müssen dabei liegen.
Okay, dass ist jetzt hier nicht Frage gewesen, aber ich finde dennoch man muss doch manchmal normalen Menschenverstand einschalten.
Wie ist es denn mit uns Menschen?
Können wir alle sofort und auf Befehl abschalten?
Können wir abends sofort tief und fest einschlafen, nach einem aufregendem Tag, wo wir vielleicht das erste mal in einer grossen Stadt waren oder mit dem Heissluftballon geflogen sind?
Unser TIERE sollen das alles können. Am besten von der 8. Woche an trainiert.
LEUTE