Beiträge von Hundundmehr

    Danke, vor der Geburt habe ich RICHTIG SCHISS ?

    Aus eigener Erfahrung: Brauchst du nicht!

    Spoiler anzeigen

    Ich selber wollte eine Rundum-Versorgung im Krankenhaus.

    Bei jeder Wehe die vorher im Geburtsvorbereitungskurs erlernte Atemtechnik angewendet, habe ich jede Wehe mit dem Gedanken begrüßt: JETZT ist mein Sohn wieder ein Stückchen mehr in diese Welt gekommen.

    Im weiteren Verlauf gab es dann noch die Periduralanästhesie, der "Rest" war einfach. Mach dich nicht verrückt, es ist ein irres und absolut beglückendes Erlebnis, mitzubekommen wie das, was frau vorher im Bauch erlebt hat, dann real in den Armen liegt :herzen1:....

    ... und auch absolut irre: Wenn du dann später unter der Dusche die eigenen Füße nicht nur wieder sehen kannst, sondern dich bücken und selber waschen xD

    :bussi:

    Bezogen auf Deinen letzten Satz....bei Uns waren die Hunde auch immer besser erzogen als das Kind.:lol:

    Ich hab oft gesagt..."Lieber noch 5 Hunde als noch ein Kind".:D

    Nur mal so am Rande: DAS bleibt auch so!

    :flucht:

    @CarotteCake Eure Voraussetzungen finde ich ideal, den Chip würde ich jetzt auch schon einsetzen lassen, vorsorglich um die Komplikationen der Zeitgleichheit von Geburt und Läufigkeit aus der Welt zu schaffen - und später, wenn euer Tagesablauf MIT KIND sich so einigermaßen eingependelt hat, in Ruhe überlegen.

    Das wird sicher abenteuerlich - aber so gut vorbereitet und abgesichert wird dieses Abenteuer eine Bereicherung, auch wenn es manchmal stressig wird!

    Alles Gute, auch für die bevorstehende Geburt!

    Wisst ihr, wie vielen Kindern eine vernünftige, notwendige Zuwendung fehlt, weil es keine ausreichenden Gelder für diese sozialen Zwecke gibt?

    Wisst ihr, wie viele Hunde (und andere Haustiere) Jahr für Jahr eingeschläfert werden, weil deren Haltern das Geld für eine kostenintensive Behandlung fehlt?

    Spoiler anzeigen

    Ich erinnere mich da an eine Dokumentation über die Tierrettung, die den nicht mehr gehfähigen Hund eines Rentners zur Klinik gefahren hat - und dieser Mann hat unter Tränen der Euthanasie seines Hundes zugestimmt, weil er die notwendigen Behandlungskosten von um die 6.000 Euro von seiner Rente nicht aufbringen konnte.

    Ich habe geheult, weil Mann und Hund mir total leid taten.

    Mir wird das Ganze jetzt echt zu abstrus, hinsichtlich des Anspruchsdenkens bei diesem Kind-Hund-Vergleich.

    Für Hund (und das weitere Zusammenleben) ist einmal ein klarer Cut wesentlich verständlicher, fairer und besser zu verarbeiten als tausend Mal "ach bitte lass doch" und halbherziges Eingreifen.

    Losgelöst von allen möglichen realen und fiktiven Beispielen:

    Hier gebe ich dir, @Helfstyna völlig Recht!

    Trotzdem ist das erläuterungsbedürftig.

    Ein CUT ist eine Dominanzklärung, IMMER.

    Mache ich ständig und überall, in Situationen die mir als Mensch nicht passen, einen solchen Cut - unter dem Aspekt: "Das ist verständlicher, fairer und besser zu verarbeiten für den Hund!" - dann NUTZE ich Dominanz.

    Je öfter, desto mehr ist die BEZIEHUNG zum Hund durch Dominanz geprägt.

    Es gibt ziemlich populäre Methoden, die Dominanz zum Hauptbestandteil, ja sogar als BASIS für eine Beziehung propagieren.

    Diese Methoden lehne ich ab (und mag jetzt keine Beispiele dafür nennen, weil das eine völlig andere Diskussion aufmacht, die hier nicht hingehört).

    Beziehungen, die teilweise VÖLLIG auf Dominanz verzichten, spiegeln dem Hund allerdings eine "die Welt pupst nur rosarote Herzchen" Utopie vor, die der realen Welt, und dem realen Umgang, eben nicht entspricht.

    In einer Beziehung, die grundsätzlich auf ein partnerschaftliches Miteinander und Kooperation basiert, ist ein solches "Machtwort" des Menschen (ein Cut) nicht schädlich, sondern dieser Beziehung sogar zuträglich.

    Weil es KLAR ist, für den Hund.

    Ein Cut ist kein probates Mittel, welches jederzeit und überall zum Einsatz kommen sollte.

    Wohlüberlegt, da wo es wichtig und dem Hund verständlich ist, ist es aber ein wichtiger Bestandteil in einer guten Beziehung - und sinnvoller als ein "langes, halbherziges Rumhampeln".

    Habe ich solche Cuts oft nötig - dann sollte die Beziehung zum Hund und der Umgang, mit dem der Mensch diese Beziehung ja erst etabliert hat, mal genauer betrachtet werden, denn dann läuft da etwas falsch. Oder im Kopf des Menschen, aber das ist wieder eine ganz andere Baustelle...

    Vielleicht denke ich da zu einfach - aber es gab doch nur diese Möglichkeiten für den Hund:

    1. Lebenslange Einzelhaft in einem Tierheim, ohne jegliche Förderung und ohne Kontakte

    2. lebenslang bei einem professionellen Trainer, der dafür bezahlt wird

    zu 1. : Ist so eine "Einzelhaft" für ein Lebewesen okay?

    zu 2.: Dieser Trainer ist "blockiert" für andere Hunde, muss ja auch sein eigenes Leben auf genau diesen Hund einstellen. Okay, er/sie wird dafür bezahlt, und die Fortschritte, über die ja die Trainerin berichtete, sind sicher eine Verbesserung der Lebensqualität für den Hund - reichen aber wohl bei Weitem nicht aus, um diesen Hund für eine qualifizierte Endstelle (die dann auch die Kosten trägt) tragbar zu machen. Was passiert, wenn dieser Trainer mal ausfällt? Wohin dann mit dem Hund? Wer will dieses Risiko tragen?

    Wer überhaupt WILL UND KANN dieses Risiko tragen?

    ...............

    Wenn ich persönlich mir den Aufwand (und damit ist auch die potentielle Gefahr und die damit verbundene Gefahrenabwehr gemeint) ansehe, und den Nutzen für den Hund gegenüberstelle ... dann geht mir als Vergleich dazu nicht aus dem Kopf, dass ich diese Gegenüberstellung von Aufwand und Nutzen (für den HUND!!!) ja auch anstelle bei MEINEN Hunden, wenn diese schwer erkrankt sind.

    Da zählt dann für mich nicht mehr MEIN Gefühl (und auch mein Leid), sondern was für den Hund das Beste ist: Lebensverlängerung um jeden Preis, auch wenn für meinen Hund kaum noch oder gar keine Lebensqualität mehr dabei rumkommt - oder noch mal (wenn möglich) eine kurze, schönstmögliche Zeit ... und dann in Frieden gehen lassen.

    Ist das so anders?

    Im Video ist zu sehen, dass der Hund ganz gezielt das Mädchen für seinen Angriff gewählt hat, er rennt ZWISCHEN den Erwachsenen in Bögen durch, um an das Mädchen zu gelangen.

    Das Mädchen ist übrigens gehüpft, aber ich habe keine Ahnung, ob das ein Auslöser für den Hund war.

    Im Bericht steht, der Halter wäre wegen "unerlaubter Haltung eines gefährlichen Hundes" angeklagt und mit einer HAFTSTRAFE bestraft worden; D.h. zumindest, dieser Hund zählte schon vor diesem Vorfall zu den "gefährlichen Hunden", und der Halter hatte keine Befugnis, eines solchen gefährlichen Hund zu halten.

    Ich frage mich, wie der Halter festgestellt wurde (und frage mich die ganze Zeit auch, ob der im gelben Mantel oben vorbeilaufende Mensch evtl. sogar der Halter war :shocked:).

    Ich hatte jetzt eher besonders kurze Strecken gehört.... So voll in die extreme ist mir neu.... sabethfaber meinst du ich solle das die kommende woche mal ausprobieren?


    Ich bin so unsicher was wirklich gut is

    Das Gegenteil, nämlich extrem lange Strecken zu fahren, ist mir allerdings auch neu...

    Hast du dir den Artikel vom Rückert durchgelesen?

    Kurze Fahrten, die nach dem Ausstieg etwas Schönes bieten, dazu begleitend die Angst vor dem Autofahren so weit wie möglich eindämmen, sind hier angesagt.

    Mache ich momentan auch durch mit unserem Youngster Leif xD

    Der hat bei der Abholung nach 19 Minuten angefangen zu schmatzen, ich habe dann vorsorglich das Handtuch hingelegt - und BINGO: bei Minute 20 kam dann das erste Kötzerchen ...

    Warum ich nicht auf die Idee gekommen bin, dann anzuhalten, wie im Artikel vom Rückert empfohlen ... keine Ahnung :ka:

    Irgendwie finde ich es schon normal, dass aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Entwicklung des Innenohrs Übelkeit auftritt.

    Deshalb wird jetzt in kleinen Schritten geübt - und Leif kann schon ganz entspannt 10 Minuten im Auto mitfahren :hurra:

    Begonnen haben wir so:

    1. Fahrt war 10 Minuten - mit Übelkeit, war also zu viel. Was ich noch dazu rechnete: Aufregung - die steigert noch die Übelkeit, und weil seine erste Autoerfahrung ihn wegbrachte aus seiner bisher gewohnten Welt, bin ich auch bei Leif davon ausgegangen, dass diese allererste Automitfahrerfahrung schon mal eine gehörige negative Erwartungshaltung für die nächste Autofahrt mitbrachte.

    Also zurück auf Anfang:

    Offene Box auf dem Rücksitz, ich daneben, zum Streicheln (und Sichern), um die Aufregung einzudämmen. Länge der Fahrt: 5 Minuten. Zielort: Eine schöne Stelle, wo Leif in Ruhe erste Große-Welt-Erkundung machen konnte im Freilauf.

    Das Ganze mehrfach wiederholt, dabei auf 8 Minuten Fahrzeit gesteigert.

    Hat super geklappt.

    Dann habe ich blöde Kuh einen Rückfall provoziert, ich blöde Kuh.

    Tierarztbesuch, nur 5 Minuten Fahrt - aber ich dachte, weil nur einer meiner Großen mit sollte, könnte Leif ja mal die Erfahrung machen, mit diesem gemeinsam auf der ausreichend großen Ladefläche mit zu fahren ... sind ja nur maximal 5 Minuten ...

    Nach 2 Minuten hat Leif gekotzt ... jeweils auf der Hin- und Rückfahrt :wallbash::headbash:

    Wieder zurück auf Anfang ...

    Das Fazit: Bei Leif ist es eine Mischung aus noch nicht ausreichend entwickeltem Innenohr (was sich auch über Gewöhnung entwickelt) und Aufregung.

    Zwischenzeitlich hat er sich an eine neue Box gewöhnen müssen (er wurde zu Beginn in seiner Schlafbox transportiert) - und die fand er beim ersten Einsatz auch sprichwörtlich zum Kotzen.

    Schon beim zweiten Einsatz hat er sich aber während der Fahrt hingelegt, und die 5 Minuten Fahrzeit ohne Stress und Schmatzen überstanden.

    Bei ihm hat sich gezeigt, dass er Sicht haben muss - und zwar auf weitere Mitfahrer!

    Da mein Auto jetzt umgebaut ist, sieht er während der Fahrt sowohl die beiden Großen, als auch mich :smile:

    Gestern sind wir problemlos 12 Minuten gefahren :hurra:

    Die Fahrten führen uns derzeit immer in Bereiche, wo Leif im Freilauf seine Umwelt erkunden kann. Da hat er sichtlich Spaß - und fühlt sich wohl auch sehr sicher, weil neben mir auch die beiden Großen mit dabei sind.

    Da ich ihn nicht körperlich überlasten will, suche ich mir gezielt Stellen aus, die wir mit einem kurzen Fußweg erreichen, und wo wir dann verweilen können.

    Die Fahrstrecken werde ich jetzt Schritt für Schritt erhöhen, aber immer mal wieder auch die kurzen Strecken mit einbauen.

    Ich denke, in einigen Wochen sind wir mit dem Thema durch.

    Kuddelchen: Ich finde 15 Minuten schon ziemlich lang, und bei deiner Erwähnung, dein Hund müsse demnächst 45 Minuten Fahrzeit überstehen, habe ich doch ziemlich die Augen aufgerissen.

    Lies dir doch mal den link zum Rückert durch, und ich würde an deiner Stelle beim Tierarzt das Medikament besorgen, welches dort empfohlen wird.

    Edit: Andere Autofahrer finden mich derzeit wohl auch ... ziemlich bescheuert; Ich habe derzeit einen Fahrstil, als würde ich einen Wagen randvoll mit rohen Eiern beladen durch die Gegend kutschieren ... ist halt so.

    Ich fahre halt langsamer, und betätige den rechten Blinker um anzuzeigen, dass ich gefahrlos überholt werden kann, bin auch schon mal rechts ran gefahren, um die Autos hinter mir vorbei zu lassen.

    Man muss in der Werbung einfach immer sehen das man auch das dümmste, nicht selber denkenste individuum abholt

    Das kannst du nicht.

    Werbung muss die breite Masse ansprechen.

    Geschickt aufgebaut könnte das z. B so aussehen:

    Zunächst sieht man den "glücklichen Mops" in voller Aktion mit seiner "glücklichen Familie". Dann könnte eingeblendet werden: "Hier endet immer die rosarote Werbung - aber SO geht es für den Mops weiter..." - und dann sieht man diesen Mops röchelnd und hechelnd liegen, die Atemgeräusche werden deutlich hörbar gemacht, das aufgerissene Maul mit der weit heraushängenden Zunge wird in Großaufnahme gezeigt...

    WerbeWIRKSAM muss es sein.

    Dennoch wirst du nicht jeden damit abholen können - aber wenn ich an die Zahlen von TASSO denke, wie viele Frenchies z. B. Jahr für Jahr angemeldet werden ... dann ist es genau die breite Masse, die erreicht werden MUSS.

    Hi,

    deinen bisherigen Beschreibungen nach ist mir da eigentlich zu wenig Raum für das Ausleben des Erkundungsverhaltens.

    Du machst also morgens eine Löserunde - ich vermute, das ist auch jedes Mal in etwa die gleiche Runde. Das ist okay (mir würden aber 20 Minuten reichen, in denen auch keine "Meter" gemacht werden sollten).

    Ich kann verstehen, dass dir die Gewöhnung an den Arbeitsplatz wichtig ist, und so wie du das durchführst (erst mal außerhalb des normalen Geschehens, um Ort und Kollegen kennen zu lernen) finde ich das auch gut.

    Wenn ich das richtig lese, läufst du 20 Min hin, 20 Min zurück, und 20 Minuten Aufenthalt dort, und derzeit täglich?

    Das ist 1 Stunde, und wenn du den Hin- und Rückweg nicht "stramm marschierst", sondern sie da auch ausreichend Gelegenheit hat, zu Schnüffeln, "wichtige Geschäfte erledigen", Umweltreize auf sich einwirken zu lassen, dann ist das auch nicht zu viel für einen 5 Monate jungen Hund.

    Muss sie diese Strecke aber zum großen Teil DEINEM Tempo angepasst mitlaufen - dann ist das zu viel für ihren noch in der Entwicklung befindlichen Bewegungsapparat!

    Die Verarbeitung von Umweltreizen kommt dabei dann auch zu kurz.

    So spontan folgende Idee:

    Lieber nur an 2 oder 3 Tagen diese mittägliche Stunde für die Arbeitsplatzgewöhnung nutzen - und auch da jetzt immer mal wieder etwas mehr von dem dort herrschenden Alltagstrubel mit einfliessen lassen.

    An den anderen Tagen nutzt du diese Stunde, um sie andere Umweltumgebungen kennen lernen zu lassen. Dabei soll sie aber nicht 1 Stunde mit-laufen, sondern (abzüglich der Hin- und Rückfahrt) 30-45 Minuten die Möglichkeit zum Schlendern, oder auch dem Aufenthalt auf einer Wiese (oder Waldlichtung, oder Hundeauslauf - das nur mit ausgewählten Hunden! - kurzen Kontakten zu Artgenossen, spielerische Beschäftigung mit dir, freies Erkunden der Umgebung, Stadt kennenlernen) haben.

    Ihr Kopf braucht Beschäftigung - und diese ganz ruhigen Tage am Arbeitsplatz, völlig außerhalb des normalen Trubels, können dann von dir genutzt werden als "Pause" zum Verarbeiten des Stresses, wenn es für sie an einem der "Erkundungstage" mal besonders aufregend war.

    Ich habe deinen Beschreibungen nach den Eindruck bekommen, sie bekommt zu wenig neues, interessantes "Futter" für ihre Gehirnwindungen.

    Auch das macht Stress (hier möglicherweise als Vorstufe von Frust) - und der könnte sich dann eben durch diese Übersprungsreaktion (Ersatzhandlung) Rammeln zeigen.

    Der Vorschlag, das Rammeln umzulenken in eine Betätigung für die Kaumuskulatur, ist gut. Bei uns sind ein Kaffeeholzknochen und getrocknete Kalbshufe der Hit.

    Als besonderes Schmankerl (aber eben auch zusätzliche Kalorienzufuhr, und deshalb nur in Maßen) habe ich hier auch so leckere Sachen wie getrockneter Pansen, oder Rinderdörrfleisch.