Beiträge von Hundundmehr

    Je nach Situation und Laune. Aber ich kann euch wirklich nicht sagen, wie ich das beigebracht habe...

    Aber ich kann dir das sagen ... Hunde lesen uns, und lernen dabei den alltäglichen Umgang, ohne dass wir das jemals bewusst "trainieren".

    Ganz viele kleine und große Sachen sind einfach "übliches Procedere", und etablieren sich dabei, weil sie unsere eigenen Gewohnheiten sind, die wir selber oft gar nicht merken - unsere Hunde aber, und darauf stellen sie sich eben ein.

    Hier noch eine Stimme für Einhalten des derzeitigen Weges.

    Kängurufleisch hat wenig Fett, und ist leichtverdaulich, wodurch der Darm nicht belastet wird.

    Cuper ist noch im Wachstum, er benötigt Nahrung für den Aufbau der Muskulatur.

    Dazu ist er nicht gesund, und er benötigt jetzt erst einmal eine Ernährung, die ihm hilft wieder gesund zu werden - und da ist der Magen-Darm-Trakt einfach die Baustelle, die derzeit am Wichtigsten ist.

    CupersHerrchen : Hast du deine EB mal auf dieses Caricol Gastro angesprochen, und gibst du das derzeit?

    Ihr macht ja Physio - auch Unterwasserlaufband?

    Das würde ich mit ins Muskelaufbauprogramm aufnehmen.

    Ich bin der Meinung: Erst wenn die derzeitige Ausschlussdiät wirklich gute Erfolge zeigt, und parallel dazu auch ein Muskelaufbau erfolgt, kann man zunächst noch um Nährstoffergänzung speziell für Junghunde ausbauen - und dann, in mehreren Monaten, wenn Cuper wirklich fit ist und einen entsprechenden Sport zur Auslastung machen kann (hier denke ich an Dummytraining), dann kann man mal gemeinsam mit der EB überlegen, in welchen Schritten man was ausprobiert an weiteren Nahrungskomponenten.

    Wenn die derzeitige Ernährung gut für Cuper ist - dann habt erstmal Spaß mit eurem Hund, und macht die Dinge, die ihr eigentlich vorhattet gemeinsam mit eurem Hund zu tun.

    Ich drücke die Daumen für weitere ruhige Nächte - das ist auch erst mal wichtig für euch, euren Schlaf.

    Schritt für Schritt.

    Kein Plan, was du mir damit jetzt sagen willst :ka:

    Dass diese Auflistung der genannten Rassen nicht von dem Komitee kommt, welches die Gesetzesänderung plant, sondern von den Aktivisten, die gegen diese Gesetzesänderung sind.

    Dass ich diese Rasseliste für Meinungs- und Panikmache halte.

    Überlege mal: Bei allen dieser 67 Rassen müssen mindestens 3 der Merkmale auf die GESAMTE Population der jeweiligen Rasse zutreffen, um ein ZUCHTVERBOT der gesamten Rasse bewirken zu können.

    Ja, wenn sich bei einigen Rassen gar nichts ändert, könnte es passieren dass es kein Zuchtmaterial für ein Fortsetzen der Zucht gibt, bzw. nur so wenig Zuchtmaterial da ist, dass ein Aussterben dieser Rasse vorprogrammiert ist.

    Aber bei ALLEN 67 Rassen?

    Meiner Ansicht nach gibt der bisher bekannte Zeitrahmen den Vereinen die Möglichkeit, ihre Zuchtzulassungen so zu ändern dass die Merkmale der Liste nicht mehr auftreten:

    5 Jahre haben die Vereinszüchter Zeit, durch freiwillige Umsetzung eine breite Basis zu schaffen.

    Ab dem 6. Jahr MÜSSEN die Kriterien bei ALLEN angewandt werden - und wer da nicht in den Jahren zuvor schon daran gearbeitet hat, die Zuchtkriterien zu ändern, der steht dann möglicherweise vor dem Problem, keine oder zu wenige Tiere zu haben, die den gesetzlichen Kriterien entsprechen.

    67 Rassen waeren betroffen, inkl. Border Collie...

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-1…%20is%20healthy.

    Aus dem Artikel, direkt der erste Satz:

    Zitat

    Siebenundsechzig Hunderassen könnten in Großbritannien verboten werden, wenn neue vom Parlament festgelegte Zuchtrichtlinien verpflichtend werden, warnen Aktivisten.

    schon dieser Einführungssatz zeigt auf, dass die Rasseliste nicht von dem derzeit mit diesen Kriterien befassten Komitee , sondern von den Gegnern (Aktivisten) dieser (noch in der Planungsphase befindlichen) Gesetzesänderung zusammengestellt wurde.

    Natürlich zielen die Gegner dieser geplanten Gesetzesänderung darauf ab, möglichst viele Menschen an ihrem empfindlichsten Nerv ("Ja - auch DEINE Rasse könnte zukünftig verboten werden!") zu treffen.

    ..............

    Interessieren würde mich das tatsächliche Konzept dieses Komitees - hat da irgend jemand eine (seriöse) Quelle zu?

    Bisher lässt sich nur aus den Pro-Aktivisten-Informationen unterschiedlicher Quellen ableiten, dass das Komitee eine Merkmalsliste entwickelt hat, mit einem 10-Punkte-Qick-Test für Normalpersonen, wobei der Test für Hunde die zur Zucht eingesetzt werden sollen wohl umfangreicher und detaillierter ist, als die offensichtlichen Punkte dieses Qick-Tests, und dass es eine Zeitplanung gibt, die Raum lässt für eine mMn realistische Umstellung der Zuchtkriterien für Rassehundevereine.

    Um das mal an einem realen Beispiel zu veranschaulichen: Beim Corgi könnte der Verein schon jetzt eine Mindestlänge der Beine festlegen; Um den Genpool jetzt nicht von jetzt auf gleich drastisch zu verkleinern, könnte man als Übergangsregelung festlegen, dass Hund mit kürzeren Beinen als die jetzt neu festgelegte Länge dann in die Zucht dürfen, wenn sie

    1. ansonsten eine herausragende Zuchtqualität haben und

    2. mit einem Partner verpaart werden, der längere Beine als die vorgeschriebene Mindestlänge hat.

    So kann man innerhalb von 5 Jahren - was mehrere Generationen von Hunden umfasst (nicht viele, aber eben mehr als eine Generation) schon mal eine deutlich größere Basis an längerbeinigen Corgis aufbauen, mit der man dann in weiteren 5 Jahren eine Corgirasse etabliert, die nicht mehr diese extreme Kurzbeinigkeit hat.

    Ich sehe den Sinn hinter dieser geplanten Gesetzesänderung - denn solange niemand rechtlich bindend vorschreibt, was berücksichtigt bzw. vermieden werden muss, werden sich auch die meisten keine Gedanken dazu machen, überhaupt etwas ändern zu wollen.

    Also auf die Schnelle habe ich jetzt auch nur Informationen aus der Regenbogenpresse gefunden.

    Zumindest ist nicht von einem sofortigen Verbot die Rede, sondern einem 10-Jahres-Plan, der wohl auch beinhaltet, den betroffenen Rassezuchtvereinen Zeit zu geben, ihre Zuchtrichtung diesbezüglich zu ändern.

    Weil in GB sehr populär, wird hier als Beispiel der Corgi benannt, und ja, einige der Berichte machen aus diesen Ansichten der Initiative das Horrorszenario eines Zuchtverbotes von Rassen - was es mMn aber nicht ist.

    Am Beispiel Corgi würde ich es sehr begrüßen, wenn diese Hunde nicht mehr Richtung "Gehwarzen" gezüchtet würden, sondern wieder längere, funktionale Extremitäten hätten.

    So als Fazit: Es sieht eher so aus, als würde eine Gesetzesgrundlage entwickelt werden, die ein aktives Eingreifen in die Produktion von Hunden (also nicht nur Verbandszucht, sondern auch jegliche Produktion von Welpen auch außerhalb der offiziellen Zuchtverbände) ermöglicht hinsichtlich Qualzuchtmerkmalen.

    Dies Aussage, "betrifft über 60 Rassen" (in einem Artikel wurde von 67 Rassen geschrieben) ist eine von den Berichterstattern "erdachte" Zahl.

    Ja mei - vielleicht bekommen die Briten es ja hin, dass in 10 Jahren nur noch Hunde mit einem (von Tierärzten empfohlenen) Gewicht zwischen 5-50 Kilo, funktionalem Gebäude, funktionaler Nase, etc, in Großbritannien rumlaufen.

    Ein schöner Traum, ich weiß...

    Unser Youngster war eine echte Herausforderung für mich bei der Übernahme - er war nämlich gewohnt, den Tag sehr früh zu beginnen bei den Züchtern ... die erste Mahlzeit gab es um 4 Uhr morgens :flucht:


    Ich habe mich dem zunächst angepasst, und ihn innerhalb mehrerer Wochen Schritt für Schritt an unseren Alltag angepasst (halbwegs - 7 Uhr morgens die erste Mahlzeit war für mich immer noch sehr früh xD)

    Die ersten Tage morgens um halb 5 im Garten lösen lassen und anschließend die erste Mahlzeit zu geben ging bei mir nur mit Streichhölzern zwischen den Augenlidern ...

    Mittlerweile ist es so, dass sie liegenbleiben wenn mein Mann aufsteht (ist Frühaufsteher) und weiter pennen, bis mein Mann sie aus dem Schlafzimmer holt zum Morgenspaziergang.

    Sie haben sich da gut angepasst.

    Allerdings sind Beide eigentlich jederzeit zu irgendwelchen "Schandtaten" bereit, und wären sofort fit, wenn man irgendwann etwas mit ihnen machen will, egal ob 4 Uhr morgens oder erst um 9.

    Das Einzige worauf ich achte: Dass die Löserunden nicht zu lange auseinander liegen.

    Es ging doch gar nicht darum, ZV und TS mehr Verantwortung oder Macht zu geben?

    Sondern das Niveau außerhalb Verbandszucht und seriösem Tierschutz auf das Niveau eben dieser anzuheben.

    Doch, genau darum ging es. Züchter, TS Orga oder sonstiger Verkäufer sollten dafür haften, wenn ihr Hund beim neuen Besitzer gefährlich wird/Schaden anrichtet.

    Um ein gesetzlich festgelegtes Niveau an Gesundheitsuntersuchungen und Schutz der Hündin usw. ging es hier im „gefährliche Hunde“ Thread eigentlich nicht.

    Mir ging es um Macht.

    Oder meinst du mit Macht die Möglichkeit, sich auszusuchen an wen sie einen Hund geben?

    Diese "Macht" hat eigentlich jeder - sie wird eben nur nicht von jedem im Sinne des Hundes genutzt.

    Eigentlich bin ich aber bei Phonhaus : Ich sehe keinen Anlass hinsichtlich der Gefährlichkeit von Hunden, hier weitere, strengere Regelungen einzuführen.

    Die vorhandenen reichen mMn auch, und müssten nur durchgängig genutzt werden, möglicherweise auch besser kontrolliert.

    Einzige Ausnahme, wo ich mir eine strengere Regelung wünsche: Wenn ein Hund einen Menschen getötet hat.

    Das passiert tatsächlich so selten, dass man sich durch eine strengere Handhabung den ganzen Shitstorm ersparen könnte, der bisher immer dabei entsteht.

    Ach doch - Eines würde ich noch überlegen: Dass Hundehalter zumindest den Teil an Geld, der sowieso für die Hundehaltung anfallen würde, von ihnen bezahlt werden muss an die Institution, die diesen Hund dann aufnimmt; Entweder bis zum Lebensende des Hundes, oder bis dieser Hund zu neuen Haltern vermittelt wurde.

    wenn Zuchtvereine oder TS noch mehr Verantwortung oder Macht über Entscheidungen der Hundehaltung überlassen würden.

    Es ging doch gar nicht darum, ZV und TS mehr Verantwortung oder Macht zu geben?

    Sondern das Niveau außerhalb Verbandszucht und seriösem Tierschutz auf das Niveau eben dieser anzuheben.

    Damit würden Ups-Würfe ebenso bestraft wie Menschen, die ihre "nette Hündin" oder den "tollen Rüden" mal eben einfach Welpen produzieren lassen, ohne die Standards für seriöse Zucht zu berücksichtigen, und auch der Import von Billigwelpen würde deutlich eingeschränkt.

    Das Gleiche gilt für seriösen Tierschutz, wobei hier umfassende Überlegungen angestellt werden müssen, was eigentlich hier der Mindeststandard sein muss, um als seriös bezeichnet werden zu können.

    Wäre die Vorgehensweise ok, wenn die Süßkartoffel jetzt erst mal gegeben wird, und wenn das gut läuft dann die Hirse wie von flying-paws vorgeschlagen zubereitet dann versucht wird?

    Das ist doch absolute Zukunftsmusik. Darueber kann man sich Gedanken machen, wenn alle Ergebnisse da sind UND der Hund mal laenger als 2 Tage stabil ist.

    Ob Hirse dann was taugt oder nicht, kann man auch erst dann sagen/testen. :ka:


    Irgendwie werden hier teilweise zig Schritte vor dem ersten gemacht/diskutiert....

    Es sind doch zwei Paar Schuhe, die parallel laufen:

    Zum Einen geht es natürlich in erster Linie darum, erst mal Ruhe in den Magen-Darm-Trakt zu bekommen, deshalb wurde ja Känguru und Hirse empfohlen.

    Da es mit Süßkartoffel aber besser klappt (so sieht es zumindest jetzt aus), und wohl auch die Nacht endlich mal ruhiger war, ist doch jetzt erst mal die Frage: Bleibt man zumindest für einige Tage (eine Woche?) bei Känguru und Süßkartoffel - oder probiert man doch wieder die Hirse aus mit der richtigen Zubereitung, eben auch unter dem Aspekt dass ja eigentlich Hirse empfohlen wurde von der TAEB.

    Zum Anderen: Die Untersuchungen laufen ja parallel (werden jetzt gestartet), aber das dauert eben - und bis die Ergebnisse da sind muss man doch einen Plan haben, wie man bis dahin ernährt.

    Aus diesem Gedanken resultiert meine Frage an flying-paws , was sie machen würde.

    Direkt noch eine Frage: Bei normalen Kartoffeln wird ja auch empfohlen, diese am Vortag zuzubereiten - gilt das auch für Süßkartoffeln?

    Einmal kurz aufgekocht und 10 Minuten stehen gelassen. Aber auch da, es ärgert mich, keine genaue Angabe von TAEB bekommen. Ist halt Mist, wenn man seine Kunden nur nebenbei berät.

    Also sorry so n bisschen Selbstverantwortung und Selbstständigkeit darf man wohl von Erwachsenen erwarten wenn man denen sagt Hirse kochen. Dieses ewig für alles Verantwortung abwälzen heutzutage ist echt unglaublich.

    Wenn das so auf der Packung draufsteht, dann macht man das auch so.

    Ich lese gerade gierig die Tipps von flying-paws und finde die unglaublich informativ.

    Wäre die Vorgehensweise ok, wenn die Süßkartoffel jetzt erst mal gegeben wird, und wenn das gut läuft dann die Hirse wie von flying-paws vorgeschlagen zubereitet dann versucht wird?

    Hirse scheint ja noch mal eine Wirkung für den Darm zu haben.

    CupersHerrchen Ich finde es gut, dass du jetzt noch mal entsprechende Untersuchungen machen willst, und drücke die Daumen dass ihr jetzt erst mal Ruhe reinbekommt, für Cuper, aber auch für euch, und dann auch der Ursache auf die Spur kommt.