Co_Co nichts. Wir legen auf dem Sofa und gucken fernseh. (Gestern Abend)
Heute Morgen (wir haben vorher geschlafen und sind gassi gegangen)
Essen war bereits fertig im Kühlschrank.
Vorab: Mahlzeiten gibt es bei uns nach den Gassigängen, weil müde und satt zufriedene Hunde macht - und ich außerdem gerade bei der Größe meiner Hunde nicht möchte, dass sie nach dem Fressen toben.
Sein Futter wird ihm aber nicht kühlschrankkalt gegeben, oder? Kaltes Futter und empfindlicher Magen-Darm - da sind Probleme vorprogrammiert.
Trockenfutter einschleichen, indem man zunächst kleine Mengen zum Nassfutter dazutut - auch das könnte bei einem "angeschlagenen" Hund zu Problemen führen, weil Trockenfutter ganz anders verdaut wird als Nassfutter.
Das gleichzeitig zu leisten könnte bei einem sowieso magenempfindlichen Hund zu Problemen führen.
Ich würde das Trockenfutter separat geben, um es "einzuschleichen".
Was ich dazu noch machen würde:
Dieses von flying-paws empfohlene Caricol Gastro VOR dem Füttern mit einer KLEINEN Portion Trockenfutter geben; Es kann nicht schaden, hilft Cuper aber möglicherweise beim gewöhnen an TF.
Ruhe in den Magen-Darmtrakt zu bekommen, bis dieser wieder stabil ist, hätte bei mir oberste Priorität.
Auch die von flying-paws erwähnte Kotuntersuchung würde ich machen - denn ein Aufbau der Darmflora ist nur dann sinnvoll wenn das aufgebaut wird was tatsächlich fehlt.
Die weitere Priorität ist sinnvolle Auslastung.
Was ich nicht verstehe: Er darf ungehindert im Garten rumlaufen, aber nur kurze Gassirunden gehen?
Garten ist langweilig, er kennt dort alles, und seinen ganzen Sinnen wird immer nur das Gleiche geboten.
Habt ihr schon meine Ideen mit Futtersuche/Dummysuche und Pause ausprobiert?
Ich hätte da - wenn ihr noch kein Trockenfutter nutzen wollt - noch eine kleine Idee:
Eine kleine/winzige Menge Nassfutter in einer (gut ausgewaschenen) Spülmittelflasche oder ähnlichem mit viel Wasser vermischen, und damit dann eine "Duftspur" legen, an deren Ende dann eine Belohnung in Form einer größeren Nassfutterportion wartet.
Das kann er dann in Ruhe fressen, ihr trinkt dabei einen mitgenommenen Kaffee - und anschließend geht es dann in Ruhe wieder nach Hause.
Ich würde wirklich den Aufenthalt draußen so verlängern, dass der Hund dort mehr Zeit hat, und auch etwas Kopfarbeit (Nasenarbeit) machen kann, weil ihm das viel mehr gibt als etliche kleine Gassigänge.
Natürlich gehört Geduld dazu, denn Cuper muss sich auch daran erst gewöhnen.
Kein Hund macht eine vom Menschen verordnete Pause, wenn er das noch gar nicht kennt.
Zuhause gäbe es dann auch mal Intelligenzspiele, wo der Hund seinen Kopf einsetzen muss.
Manche Intelligenzspielzeuge können in der Spülmaschine gewaschen werden, weshalb man diese dann auch mit Nassfutter füllen kann, sollte Trockenfutter für Cuper tatsächlich nicht gehen.
Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass Cuper bei längeren Spaziergängen aufdreht - er kennt diese ja aus der Zeit vor der OP, musste jetzt aber lange darauf verzichten.
Er braucht sie aber, für seine mentale Gesundheit.
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Ich habe in den ganzen Jahren viele Jungspunde kennen gelernt, die mindestens zum Ende, oft sogar schon nach der Hälfte des gemeinsamen Spaziergangs anfingen, völlig hohl zu drehen.
KEINER dieser Hunde hatte je gelernt, mal eine "Pause" während des Spaziergangs zu machen.
Ich habe schon von Welpe an eine solche Pause bei den Spaziergängen etabliert.
Keiner meiner Hunde hat jemals "hohl" gedreht auf den Spaziergängen (mal eine Flitzerunde, aus lauter Lust und Lebensfreude, drehen, haben alle gemacht - aber eben nie überdreht).
Ihr und Cuper tut mir echt leid, es hatte sich so schön weiter entwickelt - bis sich seine gesundheitlichen Baustellen auftaten.