Es sei denn der neue Halter zieht mit ihm um ....
Beiträge von Hundundmehr
-
-
Also ich würde JEDEN Hund, der auf einen Menschen losgegangen ist mit der Absicht ihn so zu beschädigen, dass er tot ist, auch lieber tot sehen, als in Hochsicherheitsverwahrung oder Händen, die ihn romantisieren.
Völlig unabhängig von der Rasse.
-
Vorab: Ich selber hatte noch nie Welpenblues, so wie er hier beschrieben wird.
Klar hatte ich auch Momente, wo ich mit mir haderte: "Wann hört das endlich auf?" (Thema Stubenreinheit, Beißhemmung); "Schaffe ich es überhaupt, diesen Hund so großzuziehen, dass er ein glückliches Leben bei mir hat?" (Hinsichtlich Eigenschaften/Umweltkompatibilität/Freilauf).
Aber die Oxytocinschübe, die so ein Welpe bei mir verursacht (alleine wenn ich ihn dabei beobachte wie er für sich die Welt entdeckt, oder sich vertrauensvoll bei mir ankuschelt und einschläft) haben mich auch über Schlafmangel, Pfützen wegwischen, die Rennerei nach Draußen, (kleinere) Blessuren an den Armen/Händen hinweggetragen, und möglichen Ärger und auch Selbstzweifel - die ich ja durchaus hatte - so schnell vergessen lassen wie sie gekommen waren.
Was ich mich frage: Wenn man nur noch traurig/genervt/unglücklich ist, und selber gar keine Bindung aufbauen kann - wie kann dann ein Welpe in dieser prägenden Zeit dann eine so große Bindung aufbauen, die ihn durch sein ganzes Leben trägt?
Denn trotz aller Bemühungen und Fürsorge, dass es dem Welpen an nichts mangelt, spiegelt man als Mensch gegenüber dem Welpen Ablehnung.
Was macht das mit einem Welpen - und: Ist es richtig, dann trotzdem "durchzuhalten", über einen Zeitraum der die ganze Welpenzeit anhält?
Oder tut man dem Welpen dann nicht besser den Gefallen, ihn in Hände abzugeben, wo die Fürsorge von Liebe zum Hund getragen ist?
Anmerken möchte ich, dass ich durchaus einen Unterschied sehe zwischen einem Welpenblues, wo ein Mensch schier verzweifelt weil er überfordert ist oder sich überhaupt nicht fähig fühlt, diesen Welpen großzuziehen, und überhaupt keine Gefühle für diesen Welpen entwickelt, und einem Welpenblues, wo man auch Zweifel und unglückliche Momente hat, aber eben getragen von dem Gedanken:"Ich habe den Kleinen ja lieb, und möchte ihn nicht mehr missen - aber ich habe Zweifel ob es die richtige Entscheidung war, mir einen Welpen zu holen, weil mir irgendwie alles über den Kopf wächst."
Bei Letzterem kann man praktische Hilfen/Tipps anbieten, die einem diese anstrengende Zeit erleichtern, aber bei Ersterem finde ich nur einen einzigen Tipp hilfreich: Den Welpen so schnell wie möglich in Hände geben, die liebevoller sind.
-
Ich denke mal persönlich dass die sich nicht schlechtes denken, sonst würden die nicht einfach ihre Adresse so preisgeben oder?
Das ist jetzt aber sehr naiv gedacht.
Übrigens: Es wird schon seinen Grund haben, dass du die Mutterhündin, aber auch die Geschwister bzw. den Rüden für den du dich eigentlich interessiert hast, erst gar nicht zu Gesicht bekommen hast.
-
Schuld kann natürlich moralische Aspekte haben, ist aber hinsichtlich rechtlicher Konsequenzen eben ein rechtliches Thema.
Bei einer Straftat (in diesem Fall der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung) ist es eine Schuldfrage.
Wer für welche Schäden in welchem Umfang haftet, ist eine zivilrechtliche Angelegenheit (zumeist); Hier wird allerdings der Ausgang der strafrechtlichen Untersuchungen mit berücksichtigt.
-
Im Ursprungsbeitrag ist die Sachlage aufgrund des nicht angeleinten Hundes
Das "nicht angeleint" reicht alleine nicht aus.
Ein Szenario: Halter geht mit seinem nicht angeleinten Hund an einem anderen Hund vorbei, sein nicht angeleinter Hund bleibt dabei dicht bei ihm und nimmt keine Notiz vom anderen Hund-Halter-Gespann.
Der angeleinte Hund dieses Gespanns springt aber beim Passieren in die Leine und bringt dadurch seinen eigenen Halter zu Fall.
Hier hat sich die Gefahr des eigenen Hundes des Gestürzten realisiert, denn der andere Hund hat - obwohl nicht angeleint - nichts getan, was den angeleinten Hund hätte veranlassen können, in die Leine zu springen.
Im vorliegenden Fall war aber der wohl anscheinend in aggressiver Art und Weise sich schnell annähernde Hund der Auslöser für die plötzliche Flucht des angeleinten Hundes.
Wie hier schon gesagt wurde: Es geht erst einmal um eine Anzeige, die Anlass für eine behördliche Untersuchung ist.
Deshalb werden auch Zeugen gesucht.
Wobei es etliche andere Faktoren geben kann, die sich noch mal rechtlich auswirken, mal zugunsten des Geschädigten, mal zu Gunsten des (scheinbaren) Schadenverursachers.
Insofern: Die reine Anwesenheit reicht nicht aus, um haftbar gemacht zu werden - es müssen schon Aspekte dabei mitspielen die zweifelsfrei belegen, dass ohne deine Anwesenheit der Unfall nicht passiert wäre. (Bezieht sich auf die Frage von Lauretti )
-
Ich glaube, Du hast da was falsch verstanden! Niemand hat behauptet, daß die Belohnung stark genug sein muß, damit der Hund erst was macht,
Tatsächlich?
Ich finde diese Aussage unmissverständlich - und sie ist falsch.
.ich will damit sagen, für den Hund muss es sich lohnen zu kommen, es muss einen Grund geben, warum er kommen soll. Eben doch Leckerchen oder was anderes tolles.
Um hier dann wieder den Bogen zum TE zu drehen:
Es gibt tatsächlich Hunde, bei denen es wirklich schwierig ist etwas zu finden, was bei diesem Hund als "positiver Verstärker" ankommt.
Wirken Leckerchen bei einem Hund als positiver Verstärker, dann ist das tatsächlich EIN GESCHENK.
Ein Leckerchen kann wirklich überall, zu jeder Gelegenheit, an jedem Ort gegeben werden.
Einen Ball zur Belohnung werfen, ein Zergelspiel machen, ist nicht überall möglich.
Natürlich kann man einen Hund auch ohne "positive Verstärkung" erziehen - ist nur nicht so mein Ding, vor Allem, weil ich die Erfahrung gemacht habe dass das Nutzen dieser Methode zu einem sehr verlässlichen Hund führt.
-
Es ist wirklich traurig, dass du nicht verstehst was "Konditionierung" eigentlich bedeutet.
Auch wenn du es nicht magst, werde ich dennoch in Zukunft immer darauf hinweisen dass es falsch ist, wenn jemand schreibt dass die Belohnung stark genug sein muss, damit ein Hund etwas macht.
Dass Hunde unterschiedliche Vorlieben haben, was bei ihnen als "positiver Verstärker" wirkt, habe ich überhaupt nicht zur Sprache gebracht - eben, weil es stimmt.
.............
Hm ...

Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass du, Murmelchen deinen Hunden nicht ihre Belohnung vor die Nase hälst, und dann sagst was sie machen sollen, also im Sinne von: "Mach das was ich dir jetzt sage, und du bekommst deine Belohnung.", sondern ihnen zuerst sagst, was sie machen sollen - und wenn sie es dann gemacht haben, dann erst rückst du mit der Belohnung raus.
Irgendwann brauchst du dann diese "positive Verstärkung" nicht mehr, weil es verlässlich konditioniert ist.
Vielleicht ist es so verständlicher ausgedrückt:
Wenn ich bei einem Hund etwas positiv verstärken will, dann muss etwas sein, was beim Hund auch positiv verstärkend wirkt.
Positiv Verstärken ist etwas ganz anderes als Belohnen.
-
Alles anzeigenAlles anzeigen
Nein, nein, nein.
Du verstehst hier etwas völlig falsch.
Es geht beim Konditionieren nicht um lohnenswert.
Wenn man immer mehr "bessere Leckereien" einsetzen muss, damit es sich für den Hund lohnt etwas zu tun - dann arbeitet man mit Bestechung, aber nicht "Belohnen".
Es geht um "positive Verstärkung" - der Hund zeigt ein positives (=erwünschtes) Verhalten, und man setzt da noch etwas für den Hund Positives oben drauf.
Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Verhalten öfter gezeigt wird.
In diesem Zusammenhang:
Mein Lieblingsspruch, wenn jemand mit angeleintem Hund mir sagt: "Jaaaa - mit Leckerchen kann ich das auch!"
"Schön blöd, wenn Sie's nicht machen."
Nein Merrie versteht da gar nix falsch. Sie schreibt, ihr Hund fand Leckerlies bloed, also gabs den Ball. Und genau das ist richtig. Der Hund entscheidet, was fuer ihn eine Bestaetigung ist (in einem gewissen Rahmen, klar). Sonst klappts naemlich nicht mit der positiven Verstaerkung. Kein Plan wondi da rausliest, dass man immer bessere Leckerlies nehmen soll.
Liest du bitte mal genauer, auf welche Aussage von Merrie ich geschrieben habe?
Meine Hunde kommen ALLE nicht für die Belohnung, die es gibt wenn sie irgend etwas gut gemacht haben - sie machen es, weil sie es so GELERNT haben.
Damit sie es schneller, freudiger und zuverlässiger LERNEN, verstärke ich positiv.
-
ich will damit sagen, für den Hund muss es sich lohnen zu kommen, es muss einen Grund geben, warum er kommen soll. Eben doch Leckerchen oder was anderes tolles. Ich hatte mal einen Hund, der fand Leckerchen doof, hat es aber geliebt als Belohnung den Ball geworfen zu bekommen. Vielleicht ist das eine Alternative für deinen Wauzi.
Nein, nein, nein.
Du verstehst hier etwas völlig falsch.
Es geht beim Konditionieren nicht um lohnenswert.
Wenn man immer mehr "bessere Leckereien" einsetzen muss, damit es sich für den Hund lohnt etwas zu tun - dann arbeitet man mit Bestechung, aber nicht "Belohnen".
Es geht um "positive Verstärkung" - der Hund zeigt ein positives (=erwünschtes) Verhalten, und man setzt da noch etwas für den Hund Positives oben drauf.
Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Verhalten öfter gezeigt wird.
In diesem Zusammenhang:
Mein Lieblingsspruch, wenn jemand mit angeleintem Hund mir sagt: "Jaaaa - mit Leckerchen kann ich das auch!"
"Schön blöd, wenn Sie's nicht machen."