Ein Praxistipp aus eigener Erfahrung: Eine kleine Pause mit einem Pausensnack für den Hund während der Spaziergänge einlegen.
So "erarbeitet" ihr euch die Möglichkeit, den Organismus wieder runterfahren zu lassen, und es ist wieder mehr Kapazität für den Rest des Spaziergangs da.
Vielleicht auch etwas Kopfarbeit während der Spaziergänge für Cuper einbauen, als spontane Idee:
Einen (vielleicht sogar gut gefüllten?) Futterbeutel gut verstecken, an einem Platz wie z. B. einer Baumwurzel, wo es Einbuchtungen/Höhlen gibt, wo der Futterbeutel gut versteckt werden kann, evtl. mit etwas Laub abgedeckt, oder einem Stück Baumrinde.
So muss er keine "Strecke" machen, und ihr könnt ihn angeleint lassen, und ihm auch ein wenig helfen (kleine Hinweise geben) bei der Suche.
Der Snack in dem Beutel kann dann direkt danach für eine "Pause" genutzt werden.
So dehnt ihr die Runden etwas aus, lastet Cuper dabei mental aus, und er kann dabei Stress abbauen.
Wenn ich mir vorstelle, wie viel Bewegung ein junger Hund in dem Alter eigentlich braucht - auch, weil er so viel Power hat - und er wird gezwungenermaßen immer nur mit kleinen Runden "abgespeist" - das sorgt für Frust, und steigert den Stress.
Nur als Idee, nehmt es als "Spielball" für Ideen, die zu Cuper und euch passen.
Edit: Möglicherweise wirkt sich das auch auf sein "Verfolgungsverhalten" zu Hause positiv aus.