Beiträge von Hundundmehr

    Das klingt wirklich mehr als schräg. Ich war gerade einkaufen, und da gab es z.B. noch reichlich und billig Karotten in Dosen, damit kriegt man selbst einen großen Hund gut über längere Zeit. Und wenn's für Frauchens Seelenheil was Rohes sein MUSS: Im Moment schießt schon überall Giersch wie verrückt. Ein paar Blätter zu den Dosenmöhrchen und wir sind schon fast wieder bei der reinen BARF-Lehre.


    Sorgen haben manche Leute, echt beneidenswert!

    Nicht als Vorwurf, nur mal als Erklärung:

    Für mich persönlich ist es wichtig, meine Hunde nicht gravierend umstellen zu müssen.

    Gerade unser Amigo - der wirklich nur Barf verträgt - würde sich die Seele aus dem Leib scheißen, dabei Abnehmen ohne Ende.

    Mal einen längeren Zeitraum nur Junkfood zu bekommen - da mache ich mir keine Gedanken hinsichtlich irgendwelcher Mangelerscheinungen.

    Über einen Hund, der permanent Durchfall hat, und keine tiermedizinische Versorgung möglich ist, weil man selber in Quarantäne ist, schon.

    Ich habe gerade wieder für 2 Wochen Gemüse eingekauft - das mache ich immer so, schnibbel das klein und portioniere das, bevor es eingefroren wird.

    Gerade in den Nachrichten mitbekommen: Außer in die Niederlande und nach Luxemburg (Belgien??? Keine Ahnung) sind ab morgen die Grenzen dicht.

    Wichtig aber: Der Lieferverkehr bleibt offen, und auch Berufspendler sollen weiterhin die Grenzen passieren dürfen.

    Wie das kontrolliert werden soll - keine Ahnung.

    Hinsichtlich des Lieferverkehrs hatte ich mir Sorgen gemacht, weil viele Güter für die Einkaufsläden (und damit auch Tiernahrungsmittel) ja importiert werden.

    Zumindest das scheint gewährleistet zu sein.

    Was mir einfach sehr verstärkt durch unseren Neuzugang Leif auffällt, ist, wie sehr das "Vermächtnis" meines geliebten Marco in unserem Vasco weiterlebt ... er zeigt eindeutig Verhaltensweisen in seinem sozialen Verhalten Leif gegenüber, die von Marco stammen.

    Diese Duldsamkeit und Nachsicht dem Grünschnabel gegenüber, und die Sinnhaftigkeit und Angemessenheit, mit der er notwendige Ansagen macht, berührt jedes Mal massiv mein Herz :herzen1:

    Sie leben weiter, in uns, in unseren Herzen, in der Erinnerung ... und sie haben etwas weiter gegeben an diejenigen, die mit ihnen zusammen lebten. Traurig, aber auch schön zugleich.

    Klar gibts die. Aber lieber ein paar Blaumacher als Leute, die mit Corona in einer überfüllten Arztpraxis stundenlang andere anstecken.

    Kann - oder wird das vielleicht sogar schon - das nicht anders gelöst werden?

    Über eine Blutentnahme bei einem Verdachtsfall muss ja geklärt werden, ob tatsächlich eine Ansteckung vorliegt oder nicht.

    Deshalb soll ja mit dem Hausarzt TELEFONIERT werden, um dann die weiteren notwendigen Schritte in Erfahrung zu bringen.

    Niemand darf mehr ohne wichtig Grund sein Haus verlassen oder irgendwo hinfahren.

    Wobei die Entscheidung, was wirklich wichtig ist oder nicht, doch erst mal eine eigenverantwortliche ist - oder gibt es eine Liste, die vorschreibt was als wichtig erachtet wird?

    Genau diese Eigenverantwortung ist derzeit der wichtigste Aspekt, um eine Eindämmung der Ausbreitung zu erreichen.

    Inzwischen dürfen Hausärzte per Telefon für 7 Tage krankschreiben. Es wird aktuell diskutiert, dies auf 14 Tage auszuweiten, damit jeder, der infiziert sein könnte(!), bei Erkäktung/Grippesymptomen für diese Zeit zu Hause bleiben kann.


    Finde ich sinnvoll und sollte meiner Meinung nach möglichst von allen genutzt werden.

    Das sehe ich allerdings sehr skeptisch:denker:

    Es gibt einfach Menschen, die so etwas ausnutzen.

    Kommen diese noch zu den gerechtfertigten Ausfällen dazu, sind Engpässe vorprogrammiert.

    Mal ein Gedankengang, den ich für nicht unrealistisch halte:

    Mein Barf-Lieferant gewährleistet eine schnelle Versendung der tiefgekühlten Ware.

    Normalerweise wird am Tag nach der Bestellung die von mir gewünschte Ware versendet.

    Der Versand-Dienstleister benötigt also ausreichend Personal, um diese schnelle Lieferung zu gewährleisten.

    Kommt es jetzt zu großen personellen Ausfällen, verlängert sich die Lieferzeit - auch, wenn die Tiefkühllager des Herstellers randvoll sind. Einfach, weil die Kapazitäten des Lieferungsdienstes ansonsten nicht ausreichen, um die Zustellung der Ware innerhalb eines Tages zu gewährleisten.

    Statt wie bisher 5 Tage vor Ende meines Vorrates zu bestellen, werde ich dies nun 10 Tage vorher tun - und darauf hoffen, dass dies ausreicht.

    Sonst muss ich an die Dosen ran ... :igitt:

    Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass der Gesetzgeber bei Quarantäne oder Ausgangssperre große Rücksicht auf Hunde bzw. Hundehalter nimmt. :( :

    Ja, ich glaube auch nicht - wenn es wirklich hart auf hart kommt - dass dann großartig Rücksicht genommen wird.

    Quarantäne ist aber nicht gleich Quarantäne. Es gibt da Unterschiede, etwa, ob Einzelpersonen/einem einzelnen Haushalt und die dort lebenden Personen oder eine Region unter Quarantäne gestellt wird.

    Hier hatte irgendwo auf den ersten Seiten jemand geschrieben, das VetAmt würde sich um die Haustiere kümmern, wenn deren direkte Betreuer ausfallen - UND die Hunde z. B. für die Zeit dieses Ausfallens nicht in andere Hände gegeben werden können.


    Schon jetzt - also ohne Quarantäne und Ausgangssperre - dürfen Angehörige in Pflegeheimen und Altenheimen nicht mehr besucht werden oder es gibt große Einschränkungen.

    In Bayern ist das Besuchsrecht für Krankenhäuser heute stark eingeschränkt worden, in Berlin wurde sogar ein absolutes Besuchsverbot (bis auf wenige Ausnahmen) verhängt usw.

    Und da geht es um Menschen, für die die Besuche vielleicht sehr wichtig wären.

    Es gibt ja auch noch andere, einschränkende Maßnahmen. Ich weiß z. B., dass ab Montag (weitestgehend?) Behördengänge nur noch auf Termin möglich sind. Veranstaltungen sind abgesagt oder nur noch eingeschränkt/in Abstimmung mit den Behörden möglich.

    All diese Maßnahmen haben den einzigen Zweck, die Ausbreitungsrate von Corvid-19 zu verlangsamen, um

    - eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden

    - einen Zusammenbruch der Infrastruktur zu vermeiden

    Das was der Einzelne dazu tun kann, die die Empfehlungen

    - (Hand-)Hygiene

    - Sozialkontakte vermeiden

    - den Hausarzt TELEFONISCH zu kontaktieren bei einem Verdacht auf eigene Ansteckung, damit die weiteren notwendigen Schritte eingeleitet werden können

    - KEINE Hamsterkäufe zu machen, sondern "mit der notwendigen Umsicht das zwingend Nötige für eine kurzfristige Überbrückung von Engpässen zu beschaffen, aber eben NICHT für einen langen Zeitraum Sachen einzulagern" *.

    Hält sich jede/r daran, wird es nicht zu deutlich strikteren Maßnahmen kommen MÜSSEN.

    Wichtig ist einfach, dass nicht sorglos gehandelt wird, nach dem Motto: "Ach - mir wird schon nichts passieren!"

    Das betrifft vor Allem diejenigen, die nicht zu den Risikogruppen gehören, weil bei diesen die Wahrscheinlichkeit auf einen weniger massiven Krankheitsverlauf deutlich größer ist, als bei einer Erkrankung von Risikopatienten.

    EDIT: Einschränkung der Behördengänge in DUISBURG - wie das in anderen Städten gehandhabt wird, weiß ich nicht. Nicht dass da jemand Panik bekommt.

    * das ist die ungefähre Botschaft, die von Angela Merkel als Empfehlung des Robert-Koch-Institutes weitergegeben wurde, und nur aus meiner Erinnerung in meinem Wortlaut so zusammengefasst.

    @Kronsbein Diese Idee mit der fb-Gruppe ist ja echt gut, schön dass dadurch ein paar der "Was passiert, wenn..."-Sorgen aufgefangen werden.

    Ich habe jetzt auch eine Notfalllösung gefunden, sollte die Barf-Lieferrungskette mal plötzlich abreißen: Ich habe hier jetzt - danke einer Anregungen hier, u.A. auch von @Mrs.Midnight - doch für eine Woche Dosen-Barffleisch eingekauft.

    Die sind "eiserne Reserve", um eine Lücke in der Versorgung zu überbrücken.

    Dazu ein kleiner Reisvorrat, und für Vitamine muss ich mir was einfallen lassen. Zur Not bekommen die Hunde einen Orthomol-Nahrungszusatz ... da wird die fehlende Gemüsezufuhr etwas mit ausgeglichen |)

    Ich rechne hier ja nicht mit Kriegszuständen, aber schon damit, dass bei einer Notfallversorgung auch etwas Anlaufzeit benötigt wird... und die Versorgung der Menschen dabei erst mal Priorität hat.

    Ansonsten habe ich für uns Menschen eine Auswahl an einigermaßen gesunden Konserven angeschafft, die ich mit Kartoffeln oder Reis aufpeppen kann. Da überstehen wir 2 Wochen ohne Einkauf mit, ohne dass wir in der Zeit nur von Nudeln mit Ketchup leben müssen ... |)

    Bis jetzt merke ich im normalen Leben noch nicht viel von den Maßnahmen, die derzeit von den Behörden durchgeführt werden, um eine Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen.

    Eine große Feier, zu denen Freunde von uns für heute eingeladen hatten, ist abgesagt worden. Habe ich vollstes Verständnis für.

    Ich habe schon angeregt, bei schönem Wetter doch mal draußen mit Freunden etwas gemeinsam zu machen - dann bringt jeder halt seine eigenen Sachen mit.

    Vielleicht wie früher, eine Schnitzeljagd z. B. ... xD

    Durch die Tätigkeit meines Mannes bin ich etwas näher an den Maßnahmen dran; So sind ab Montag in Duisburg z. B. jegliche Behördengänge nur noch auf Termin möglich.

    Ich rechne einfach mit kurzfristig verordneten, drastischen Einschränkungen des Alltags, und möchte darauf vorbereitet sein.

    Die Menschen im Kreis Heinsberg wurden davon ja völlig überrollt, und bei irgendwelchen Panik-Aktionen möchte ich nicht mitmachen müssen.

    Boah - aber jetzt mal echt:

    Vor nicht ganz 2 Jahren, bei meinem Bandscheibenvorfall, wurde mir im ersten Krankenhaus wo ich lag, gesagt: "In meinem Alter müsste man halt mit Einschränkungen und dem Abbau der Leistungsfähigkeit leben."

    Der Physiotherapeut, der mir im Krankenhaus geschickt wurde, sollte mir das richtige Laufen mit Rollator zeigen ...

    Mir gings richtig beschissen nach den 9 Tagen dort, und ich war nicht nur körperlich, sondern auch mental völlig am Boden...

    Ich dachte echt: Lange Runden mit den Hunden adé, jetzt kannst du nur noch mit Rollator schleichen.