Insofern ist die Aussage des Experten schon wieder relativierend und für mich objektiv eher positiv als negativ.
Genau so sehe ich das auch.
Gerade mit Blick auf die bluttriefende Schlagzeile...
Mir tut der Mann wirklich leid, und gerade deshalb halte ich gegen die falsche Wiedergabe der angeblichen "Diagnose" des Hundetrainers so gegen.
Dieser Mann wird sich zeitlebens Vorwürfe machen, neben den existenziellen Aspekten, die sich auch ohne diese Verbreitung in den Medien schon stellt (umso schlimmer, das nun als reißerische Schlagzeile dort wieder zu finden).
Ich frage mich, wie ich persönlich damit umgehen würde, wenn einer meiner geliebten Hunde, denen ich absolut vertraue, völlig aus dem Nichts mir gegenüber brachial die Zähne einsetzen würde. Damit meine ich nicht Situationen, in denen eine Verletzung als Collateralschaden (bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Hunden beispielsweise) vorkommen KÖNNTE, sondern Aggression mir gegenüber aus dem Nichts heraus.
Ich wäre am Boden zerstört.
Wie schlimm muss es dann sein, wenn dadurch auch noch ein geliebter Mensch zu Tode kommt?
Unfassbar.