Hi erstmal 
ich habe mir jetzt keine 8 Seiten durchgelesen, sorry also, wenn jetzt was doppelt kommt!
1. Du hast schon (demnächst) einen Trainer, der auf diese Hunde spezialisiert ist - das ist gut!
2. Du hast gerade das Futter umgestellt, weil das andere mit Sicherheit nicht geeignet war, und zumindest liegt jetzt der Verdacht nahe, das neue Futter könnte tatsächlich besser vertragen werden.
Dennoch noch mal zu den Kotabsatzproblemen deiner Hündin: Ständig große, dazu noch breiige Kotmengen bis hin zu Durchfall weisen auf Störungen im Verdauungsbereich hin. Hier könnte z. B. eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse die Ursache sein. Selbst wenn keine organische Ursache, sondern eine einfache Futtermittelunverträglichkeit vorliegt (das ist auch der Fall, wenn der Verdauungstrakt das Futter nur einfach nicht genügend verwerten kann - ein Hinweis darauf ist ein übermäßiger Kotabsatz), dann hat dies bei länger andauerndem Symptomen mit Sicherheit auch Auswirkungen auf innere Organe.
Dazu passt die Koprophagie (Kotfressen). Kot zu fressen ist ein normales Verhalten - Tiere haben hier nicht den Ekelfaktor wie der Mensch. Wenn es übermäßig ist, ist das immer ein Hinweis auf Störungen, wie z. B. durch Parasiten, Erkrankungen des Verdauungstraktes oder auch Erkrankungen anderer innerer Organe (Bauchspeicheldrüse), aber auch Nährstoffmangel.
Auch wenn durch den Futterwechsel jetzt eine deutliche!!! Besserung erzielt wird, solltest du zumindest eine Darmsanierung durchführen. Sprech das mit deinem Tierarzt ab, es gibt da ganz einfache Futterzusätze, die der Darmflora helfen sich wieder zu normalisieren.
Jetzt bin ich in einem deiner Beiträge auf den Hinweis "Fastentag" gestoßen - heißt das, du machst tatsächlich einen Fastentag in der Woche?
Wenn ja - lass es!
Hunde brauchen das nicht - und gerade die ZUVERLÄSSIGKEIT von regelmäßiger Fütterung (und zwar in einer Menge, die ein Sättigungsgefühl verursacht, denn: Fressen macht GLÜCKLICH) brauchen deine Hunde. Was glücklich macht, produziert Serotonin - und das ist ein Hormon, welches den parasympatischen Bereich des vegetativen Nervensystems aktiviert. Genau dieser Bereich sorgt für Stressbewältigung und -abbau, und das ist ein ganz wichtiger Faktor für BEIDE Hunde.
Bei der Auslastung deiner Hunde hast du ja selber schon herausgefunden, hier fehlt etwas. Da kann dir aber der Trainer vor Ort besser helfen, und da bist du ja dran.
Du hast dir mit direkt ZWEI Hunden mit problembelasteter Vergangenheit ganz schön viel aufgelastet. Du weist das, und zeigst sehr viel Einsatzbereitschaft, um dieser Aufgabe auch gerecht zu werden. Das finde ich sehr schön!
Ich drücke dir und den beiden Hunden von ganzem Herzen die Daumen, dass du diese Aufgabe bewältigt bekommst.
Lieber Gruß
Moni