Beiträge von Hundundmehr

    Nachdem die 2te Spritze nur etwa 1,5 bis 2 Wochen etwas Erlösung geben konnte, sind wir wieder umgestiegen.

    Habt ihr denn auch eine Kombination von Librela und konventionellen Schmerzmitteln versucht?

    Meine Überlegung dazu: Librela hat ja zumindest eine Wirkung gezeigt, die aber für das gesamte Schmerzpaket nicht ausreichend war.

    Ich bin der Ansicht, wenn doch ein Mittel einen guten Teil der Schmerzen nimmt, und der andere Teil muss dann mit anderen Schmerzmitteln behandelt werden, so ist die Menge an diesen anderen Schmerzmittel doch geringer, als wenn sie in einer Dosierung für das gesamte Schmerzpaket gegeben werden müssen.

    Habe gerade nicht die Zeit das nochmal im einzelnen rauszusuchen.


    Aber ich gebe dir Recht bzgl. Arthrose und Belastungsschmerz. Ganz schlimm wird es dann, wenn dann noch eine Entzündung drauf kommt. Aber der reine Arthroseschmerz ist je nach Grad auch nicht beschönigen.


    Ist wahrscheinlich schwierig, weil NGF Entzündungen fördert, blockt man das reduziert sich laut der Arbeit das Entzündungsgeschehen, weil keine "Weiterleitung" stattfindet.

    Wobei NGF ja auch eine Aufgabe im Körper haben - sie werden an Stellen gesandt, wo sie reparieren sollen.

    NGF= NerveGrowsFaktor= Nervenwachstumsfaktor.

    Auch hier gilt das Abwägen der Nutzen-Risiko-Bilanz (ja - genau wie bei den Impfungen).

    Aber in dem Alter, in dem meine beiden Großen sind, ist einfach jeder Tag, jede Woche und jeder Monat, den sie schmerzfrei verbringen, ein Gewinn.


    Wir haben ja jetzt erst die 1. Dosis. Durch Arthrose und Spondylose kommt es ja auch zu Schonhaltung und ein Verschieben im Muskel- und Bänderapperat.

    Ich merke bei Kami an den Muskeln wo es zickt und diese Muskelverspannungen und Verkrampfungen Schmerzen zum einen ja auch, klemmen aber auch unter Umständen Nerven ein.

    Genau dieses Problem meine ich sehr gut im Griff zu haben durch Osteopathie, weil diese ganz gezielt diese Gesamtbalance des Körpers im Blick hat.

    Leif hatte noch Monate nach der ED-OP Probleme mit den Fehlbelastungen, die durch die eigentliche Ursache (FPC) verursacht wurden, obwohl dieses Problem operativ beseitigt worden ist.

    Kann man als "Körpererinnerung" bezeichnen, wobei diese "Schonbewegungen" zumindest für das Auge in seinem Bewegungsablauf nicht zu erkennen waren.

    Das ist Schritt für Schritt und Stück für Stück mit jeder Osteopathiebehandlung wieder "gerade gerichtet" worden, bis diese "Körpererinnerung" komplett weg war.

    Jeder Hund (und auch Mensch) hat in seinem Leben immer mal wieder solche Verspannungen und/oder Blockaden, die sich in einem gesunden Körper aber von selber wieder lösen.

    Lösen diese sich nicht, hat das aber Folgen für den gesamten Organismus.

    Dieser Prozess kann dabei über Jahre schleichend sein, und irgendwann hat man dann z. B. das Ergebnis eines übermäßigen Verschleißes in einem (oder mehreren) Gelenken.

    Um dem Vorzubeugen, wird Leif lebenslang regelmäßig osteopathisch begleitet.

    SanSu Ich hatte mich damals mit meiner TÄin über Librela ausgetauscht, und hatte eben auch einen ähnlichen Gedankengang wie du:

    Die Annahme das es einfach nur Schmerzausschaltung ist, ist ja durch die Kommunikation berechtigt. So wird es ja oft gesagt. Aus der selben Annahme heraus, haben wir auch lange überlegt, weil ich befürchtete, das es dann zu stärkeren Entzündungen kommt, die ja dann folglich auch behandelt werden müssten.

    Wobei ich mir da mehr die Frage stellte, woran ich jetzt erkenne dass eine Entzündung für das Symptom ursächlich ist, oder evtl. doch eine andere Baustelle (Bandscheibe drückt z. B. durch eine falsche Bewegung/Nerv wurde durch eine falsche Bewegung gequetscht).

    So kann der Einsatz nicht-entzündungshemmender Schmerzmittel (die dann magenschonender sind) angeraten sein, aber eben auch der Einsatz entzündungshemmender Schmerzmittel.

    Außerdem noch der Gedanke: Aufgrund von Schmerzfreiheit oder zumindest deutlich reduzierter Schmerzen erhöht sich die Bewegungsfreude.

    Was aber eben auch zu Überlastungen führen kann, die

    - Entzündungsprozesse fördern

    - einen weiteren Verschleiß beschleunigen

    Ich habe da tatsächlich abgewogen zwischen Lebenserwartung und Lebensqualität, und dem Wissen dass - sollten zusätzliche Schmerzschübe kommen - konventionelle Schmerzmittel gegeben werden müssen, zumindest phasenweise.

    Ein gesundes Maß an Bewegung muss ja gegeben sein bei Arthrose, sonst wird es rasant immer schlimmer. Unter Schmerzen wird diese Bewegung aber eingeschränkt.

    Seit Amigo Librela bekommt, ist er in seiner Hinterhand wieder stabiler geworden.

    Das Mehr an Bewegung und die damit einher gehende Beanspruchung der Muskulatur scheint sich doch positiv auszuwirken.

    Was natürlich schön wäre: Wenn durch den Effekt der Schmerzblockade auch

    - die entzündungsfördernde Wirkung der NGF blockiert wird

    - die durch Schmerzen initiierten Entzündungsfaktoren reduziert werden

    dann kommt unterm Strich durch die Medikation mit Librela auch eine Reduzierung der Entzündungswahrscheinlichkeit bei rum.

    Ändert doch aber nichts an meiner Aussage, dass Librela keine entzündungshemmende Wirkung (auf ein bestehendes Entzündungsgeschehen) hat - und damit eben auch nicht auf die durch eine Entzündung verursachten Schmerzen einwirkt.

    :???:

    Arthroseschmerzen sind doch durch Entzündung verursachte Schmerzen.

    Nein?

    Arthrose ist ein Belastungsschmerz, der auch da ist wenn keine zusätzlichen Entzündungen vorliegen.

    Gibt es nicht auch einen "Mittelweg"?

    Wenn bei Dalila Ernährungsberatung und Tierärzte aufgrund dieser doch sehr speziellen Wachstumsstörung eine Reduzierung der Proteinzufuhr angeraten haben, dann ist doch der alleinige Grund nicht nur in einer Reduzierung der Energiezufuhr zu sehen?

    Möglicherweise lag ja eine Störung vor, die sich über die Reduzierung der Proteine regulieren ließ?

    Dobby.2019 Du hast ja jetzt anhand Barf die Zusammensetzung geschildert, wo der Anteil an Kohlenhydraten ja per se erst mal gering ist.

    Wie sieht es aber bei (vielen) Trockenfuttersorten aus, wo ja der Getreideanteil oft deutlich höher ausfällt?

    Da dürfte sich doch ein zu hoher Proteingehalt auf diese Energiebalance zwischen den einzelnen Komponenten negativ auswirken, oder?

    denn ein Hund wächst zu schnell von zu viel Energie, nicht allein von zu viel Protein

    Energie setzt sich zusammen aus Fett, Kohlenhydrate und Protein.

    Protein wird dabei in Aminosäuren umgewandelt, überschüssiges Protein in Energie.

    Insofern stimmt diese pauschale Aussage zu Protein wohl nicht:


    Zu viel Protein schadet im Wachstum übrigens nicht

    Natürlich muss die Gesamtzusammensetzung betrachtet werden; Ein hoher Kohlenhydratanteil trägt genauso dazu bei, dem Hund zu viel Energie zuzuführen, wie zu viel Fett.

    Ein sehr interessanter link übrigens, danke dafür!

    Bezüglich Librella ist das ganz interessant bezüglich des Wirkmechanismus:

    'Die Bedeutung von „Nerve Growth Factor“ (NGF) bei Schmerz- und Entzündungsgeschehen unter besonderer Berücksichtigung von rheumatischen Erkrankungen'.

    https://www.google.com/url?sa=t&sourc…nE2buTYZ9S6Trqa

    Da reicht es ab Seite 96 zu lesen oder die Zusammenfassung. Bezieht sich auch nicht nur auf rheumatische Erkrankungen.

    Umpf :ugly: - zu viel Fachchinesisch für mich xD

    Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es Hinweise, das NGF auch Entzündungen verursachen kann?

    Librela blockiert ja diese NGF - weshalb hier natürlich die Vermutung naheliegt, dass eben nicht nur die Schmerzreiz-Weiterleitung blockiert wird, sondern möglicherweise auch Entzündungsprozesse in ihrer Entstehung blockiert werden, nämlich die, die möglicherweise durch NGF verursacht werden.

    Wenn man dieser Annahme folgt, dann stimmt es natürlich, dass durch den Einsatz von Librela indirekt auf das Entzündungsgeschehen eingewirkt wird - die durch NGF initiierten Entzündungen würden verhindert.

    Ändert doch aber nichts an meiner Aussage, dass Librela keine entzündungshemmende Wirkung (auf ein bestehendes Entzündungsgeschehen) hat - und damit eben auch nicht auf die durch eine Entzündung verursachten Schmerzen einwirkt.

    :???:

    TipTopWalking .... :lachtot:

    Ja, das trifft es xD

    Mir kam der Gedanke, ich bringe Vasco durch dieses Hinterherlaufen-Müssen zunehmend in die Bedrouille, er darf den Anschluss nicht verlieren ... und irgendwann mal so sehr, dass er bei dem Versuch mitzuhalten bis zum Umfallen dann einfach tatsächlich irgendwann nicht mehr kann und sich so verausgabt hat, dass er einfach umfällt ... :shocked: :(

    Gleichzeitig hatte ich aber immer öfter den Gedanken, er "zieht" von hinten, wurde immer langsamer und ließ den Abstand immer größer werden. Manchmal denke ich, dieser Hund ist Meister des passiven Widerstands - er weicht nicht, macht aber selber auch keinen Druck :ka:

    Tja, mich selber hat diese scheinbare Trödelei hinter mir immer mehr genervt, und gleichzeitig fühlte ich mich aber äußerst unwohl mit diesen unwirschen Gedanken ihm gegenüber, weil ich das Gefühl hatte unfair zu sein ... bis mir dann aufging, dass ich den Fokus auf sein tatsächliches Alter irgendwie verdrängt hatte.

    Bei uns kommt ja noch dazu, dass ich noch einen äußerst agilen Jungspund habe, der teilweise ziemlich weit vorläuft ...

    Nun ja - ich übe mich jetzt im anpassen an Vasco ... und habe dabei die Gelegenheit, für unseren Jungspund Leif das Zurück-Kommen häufiger zu praktizieren (konditionieren), wodurch ich dieses Signal

    - immer weiter festige

    - der Jungspund dabei "Meter" macht, und sein Laufbedürfnis (Rennen) befriedigen kann

    :D

    Das Glas ist halbvoll, ne xD

    Ich hoffe, durch mein Anpassen Vasco das Gefühl und die Sicherheit geben zu können, dass er mir anzeigt wenn es ihm zu viel wird mit den großen Spaziergängen.

    Dann gibt es einfach Pausen, und zur Not kommt dann eben der - eigentlich wegen Amigo angeschaffte, und derzeit ungenutzt im Auto liegende - Hundebuggy zum Einsatz.

    Mal sehen, was das Leben so bringt.

    Ich denke sowohl bei Vasco als auch bei Amigo nicht mehr in Jahren.

    Wenn wir noch einen schönen gemeinsamen Sommer erleben dürfen - :cuinlove:

    Wenn ich sie noch gut über den nächsten Herbst und Winter bringen kann - :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Ansonsten fokussiere ich mich auf das Hier und Jetzt.

    Hat der Hund denn jedes mal beim TA-Besuch, wo er anschließend gebrochen hat, auch eine Spritze bekommen?

    Ein spontaner Gedanke, soll ja auch Menschen mit Spritzenphobie geben ... :???:

    Ansonsten - nein, wir kennen solche Probleme nicht.

    Gestern gab es nach der Spritze einen kurzen Waldspaziergang, weil ich das tolle Kaiserwetter ausnutzen wollte.

    Sowohl dieser, als auch der große Waldspaziergang mittags zeigte keinerlei Probleme bei den Hunden.