Beiträge von Hundundmehr

    Mal zur Info, vielleicht kennen hier manche diesen Thread noch nicht?

    Librela - neuer Ansatz in der Schmerztherapie ein Erfahrungsbericht - Gesundheit - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum

    Da kann man sich speziell zu Librela austauschen, und es gibt dort auch einige Hunde, die zusätzlich zu Librela noch eine begleitende Schmerzmedikation benötigen.

    Nur vorab: Librela hat keinerlei schmerzlindernde Wirkung, die durch entzündliche Prozesse ausgelöst werden.

    Bei Arthrose kann es immer wieder zu Entzündungsschüben kommen, die dann einer speziellen, entzündungshemmenden Medikation bedürfen, bis die Entzündung wieder abgeklungen ist.

    Aber auch, wenn andere Baustellen zu schmerzhaften Beeinträchtigungen führen, werden diese von Librela nicht "neutralisiert".

    Librela blockiert aber die Schmerzen, die Arthrose grundsätzlich verursacht - und das ist, je nach Hund, mal ein mehr, mal ein weniger großes "Schmerzpaket", was dem Hund genommen wird.

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    Für meinen Vasco lerne ich gerade neu .... :roll: :D

    Er hat sich sehr angewöhnt, hinter mir zu laufen .... zu sehr.

    Der Kerl ist - für mein Empfinden - einfach so unkompliziert, dass ich mir selber gerade ganz extrem vor Augen halten muss, wie alt er ist ...

    In Menschenjahren nähert er sich den 90ern ... und ja, verdammt noch mal, der Kerl DARF langsamer laufen, sich mehr Zeit nehmen, und MUSS DANN NICHT MEHR den Abstand zu mir aufholen müssen :fluchen:

    :headbash: :headbash: :headbash:

    Ich lerne gerade darauf zu achten, immer hinter ihm zu bleiben, und dann eben stehen zu bleiben wenn er sich einer Stelle zuwendet zum Schnüffeln, und erst dann weiterzugehen wenn er es auch tut.

    Einen kleinen Erfolg meine ich schon sehen zu können: Er läuft tatsächlich schneller, wenn er vor mir ist.

    Wird wohl noch eine Zeit dauern, bis er feststellt dass tatsächlich er das Tempo bestimmen darf, in dem wir unterwegs sind.... und bis ich das tatsächlich bei mir so verinnerlicht habe :ops:

    Ich bin einfach noch zu sehr im jahrelang praktizierten Stechschrittmodus, wo wir - trotz Unterbrechungen durch Apport oder andere Hundekontakte - in einer Stunde 6km geschafft haben.

    Aber wie heißt das so schön?

    "Wirst alt wie ne Kuh, und lernst immer noch dazu!"

    Ich habe ein schlechtes Gewissen Vasco gegenüber.

    Eben weil er so unkompliziert ist, habe ich vor Allem durch die ganzen Sorgen um Amigo völlig verdrängt, wie alt er tatsächlich ist - und das ich eben das auch nicht aus den Augen verlieren darf und berücksichtigen muss.

    Wir hatten gestern wieder Tierarztpraxis-To-Go :D

    Vasco (wird im Juni 13) und Amigo (seit letztem Freitag 11) haben ihre Dosis Librela wieder im Auto bekommen.

    Das ist sehr angenehm für meine Jungs, ich muss sie dann nicht die Rampe runter und wieder rauf laufen lassen. Die Ladefläche ist bei meinem Auto extrem hoch, und die Beiden gehen nicht mehr so locker-flockig darüber ins Auto wie früher...

    Meiner Tierärztin habe ich dann noch eine kurzes Video von Amigo gezeigt, wie er auf der Wiese apportiert; Er RENNT, und es ist ihm anzusehen, wie viel Agilität und Lebensfreude noch in ihm steckt.

    Sie bekam Tränen in den Augen, vor Freude... :herzen1:

    Ich mag meine Tierärztin ... :nicken:

    Sie und ich kamen übrigens gleichzeitig auf die Idee mit Librela, Vasco und Amigo waren auch ihre ersten Patienten, die damit versorgt wurden.

    Ich hatte davon irgendwann im April gehört, und sie hatte zeitgleich eine Weiterbildung, wo dieses Medikament vorgestellt wurde - unmittelbar nachdem bei Amigo CES diagnostiziert wurde.

    Fürs nächste Mal habe ich für Vasco eine höhere Dosis bestellt. Er tickert immer mal wieder vorne links, und wir wollen zumindest ausprobieren, ob hier die nächsthöhere Dosis für Vasco sinnvoll sein könnte; Die Dosis nach Gewichtsklassen ist ja eine Empfehlung/ein Richtwert, und Vasco liegt einfach sehr nah an der Grenze zur nächsthöheren Dosis.

    Wenn ich dadurch den Einsatz einer dauerhaften, begleitenden konventionellen Schmerztherapie um einige Monate hinauszögern kann, haben wir noch mal etwas Zeit gewonnen.

    Denke ich mir so.

    Ansonsten ... :ka:

    Du gehst aber jetzt nicht davon aus, dass meine Hunde kein Nein kennen würden, oder?

    Sie kennen das, sie kennen auch ein "lass das", und sie kennen auch Strafe.

    Wobei Strafe selten zum Einsatz kommt, weil auch ich der Auffassung bin: Ich kann nur Strafen, wenn der Hund weiß dass er gerade etwas tut was ihm als Nicht-Tun beigebracht wurde.

    Wobei ich bei längerem Nachdenken auch sagen muss, dass es durchaus auch Strafen gab ohne dass der Hund es eigentlich hätte besser wissen müssen. Notfallaktionen, bei denen ich nur durch aversives Handeln Schlimmeres habe verhindern können.

    Dem Hund kräftig ins Fell gepackt, weil er sonst über eine Straße gelaufen wäre (ich hätte mir in den Hintern beißen können, so wütend war ich auf mich - vorher Anleinen wäre die bessere Option gewesen :headbash: ).

    Oder den völlig überraschend weil vorher nie erlebten vom pubertären Größenwahn übermannten Amigo in seinem aus dem Nichts heraus Anpöbeln eines anderen Hundes am Geschirr wegzerren und ordentlich anmeckern.

    Also ja - ich sehe mich selber als "Weichgespülte", aber meine Hunde müssen alle irgendwann auch mal lernen, dass in bestimmten Situationen nicht immer gut Kirschen essen mit mir ist.

    Nur lernen sie es bei mir eben erstens "durchs Leben", und Zweitens vor Allem erst dann, wenn sie eine genügend hohe Resilienz UND ein entsprechendes Vertrauen in mich als wohlwollendem, erfahrenem und liebenswertem Partner haben.

    Sonst konditioniere ich über Einschüchterung - und das lehne ich ab.

    Keine Ahnung wie schwierig das für meinen Amigo einzuordnen ist.

    Hier hat mir der Zufall auf die Sprünge geholfen, unerfahren wie ich hinsichtlich Jagdverhalten war.

    So habe ich schon als er 9 Monate alt war, mit intensivem Apportieren angefangen. Als er dann in der Pubertät war und seine jagdlichen Ambitionen sich voll zeigten, hatte ich schon eine sehr solide Basis - und den Lockruf, der sich dank tausendfacher Wiederholung so tief in sein Hirn gebrannt hatte, dass er bei dessen Hören wusste: "Da ist Beute, die mir sicher ist!".

    Amigo ist total beutegeil.

    Als schwierig habe ich das nicht empfunden - aber es war sehr arbeitsintensiv, und hat meine grauen Zellen gut zum Qualmen gebracht :D

    Ansonsten hast du schon Recht hinsichtlich der Umlenkbarkeit beim Golden - es muss nur berücksichtigt werden, dass diese Hunde

    - Jagdhunde sind

    - wesensentsprechend eine Basis zum Willen für kooperatives Handeln mitbringen, die aber ausgebaut werden will

    Von nix kommt nix :ka:

    Dabei hat der Golden ein durchaus vielfältiges Umweltinteresse, um dem mal Futter zu geben:

    Er ist ein prima Alltagsbegleiter, der es genauso interessant findet gesellige Zusammenkünfte vom Menschen mitzumachen, wie auch Stadtbummel, oder auch ausgedehnte Wanderungen durch die Natur.

    Das Jagdbedürfnis ist als Jagdhund (für nach dem Schuss) zwar gut ausgeprägt, und sollte eben auch dementsprechend bedient werden, ist aber nicht das einzig Seligmachende in seinem Leben.

    Dieses vielfältige Umweltinteresse bringen aber mittlerweile sehr viele Hunde(-rassen) mit.

    Es gibt aber sicher auch Hunde und Rassen, wo die Spezialisierung deutlich mehr Raum einnimmt, und mehr Kenntnisse bzw. Lernfähigkeit des Halters einfordert.

    Schwierig war eigentlich bei Amigo, ihm klar zu machen dass das Leben auch außerhalb von Jagd interessant und lohnenswert ist.

    Aber das ist eine andere Geschichte.

    Wobei das erwähnte "laß das" jetzt ein schlechtes Beispiel ist, weil das ist kein Kommando, sondern ein Verbot. Damit weiß der Hund trotzdem nicht, was ich gerade möchte und welches Verhalten erwünscht ist.... *gg

    ... oder die Entwicklung (Erziehung plus Lernen) ist in einem Maße fortgeschritten, dass dem Hund zuzutrauen ist eigene Lösungen (Verhaltensalternativen) zu finden, die sich im Rahmen dessen bewegen was ich für zulässig halte.

    Die Verlässlichkeit meines Hundes setzt sich aus 2 Komponenten zusammen:

    1. Die Verlässlichkeit des Verhaltens, welches ich mir wünsche

    2. Die Verlässlichkeit des Verhaltens, welches von mir nicht erwünscht wird.

    Erwünschtes Verhalten erziele ich zum Einen über Konditionierung. Damit bewege ich mich im Behaviorismus.

    Ich lehre einem Hund, auf ein Signal (Kommando) ein bestimmtes Verhalten zu zeigen, und zwar so lange, bis dieses Verhalten reflexartig auf dieses Signal hin gezeigt wird.

    Zum Anderen erziele ich dieses aber über Kognitivismus, bei dem der Hund auf einer Basis dessen, was er bisher erlernt hat, selber entscheidet, welche Lösung aus seiner Sicht die bessere ist.

    Setzt voraus, dass ich sehr gut überlege, welche Basis ich dem Hund beibringe, um das Verhaltensspektrum, auf welches der Hund dann zugreift, in dem Rahmen zu halten den ich mir wünsche.

    Das hat Grenzen.

    Diese Grenzen im Verhalten meines Hundes muss ich kennen - und dann eben entsprechend managen.

    Am Beispiel:

    Mein Amigo ist der geborene Jäger.

    Dieser Dummy-Lockruf ist bei ihm so durchkonditioniert, dass er jegliches Verhalten sofort abbricht, sobald er dieses Signal hört.

    Er ist überaus beutegeil - und dieses Signal signalisiert ihm sichere Beute.

    Eine Beute, die er als bevorzugt abgespeichert hat.

    Weil er sein stark ausgeprägtes Jagdbedürfnis an dieser Beute ausleben darf, sind andere Beutereize für ihn fast uninteressant geworden.

    Sichtet er Hühner, setzt er sich hin.

    Würde ich ihn aber in ein Freigehege mit Hühnern lassen, wo die Hühner aufgrund seines Auftauchens wild herumflattern würden ... würde er vermutlich ein Blutbad anrichten.

    Deshalb wird er von mir angeleint, wenn unsere Waldspaziergänge uns ganz dicht an einem Bauernhof vorbei führen. Da könnten nämlich immer Hühner auch außerhalb des Bauernhofes plötzlich im Gebüsch aufflattern.

    Das ist mein Management hinsichtlich der Grenzen im Verhalten von Amigo.

    Ach ja - gehen wir übrigens dicht an einem Freigehege vorbei ... wirft er den Hühnern nur einen kurzen Blick zu, und geht weiter.

    Ja, sorry, ich habe jetzt nur beim Trockenfutter nachgesehen, da waren 30% angegeben.

    Manche Hersteller geben Protein, andere Rohprotein an.

    Rohprotein ist dabei ein Sammelbegriff für Proteine, Aminosäuren und Alkaloide.

    Ich bin kein guter Ratgeber bei Trockenfutter, ich barfe meine Hunde weil vor Allem unser Amigo gar kein industriell verarbeitetes Futter verträgt.

    Habe da eine kleine Odyssee durch, bin zum Schluss bei Canis Alpha gelandet, fand das Gesamtkonzept einfach nur hervorragend ... aber Amigo blieb zu dünn, obwohl er (bei allen Trockenfuttersorten) immer deutlich mehr als die angegebene Menge bekommen hat.

    Sein Output war dabei immer gigantisch, und sehr weich.

    Da braucht es nur einen kleinen "Schubs", um von weich zu Durchfall zu kommen.

    Ich kann dir auch keinen wirklichen Tipp geben, ab wann die abgesetzte Kotmenge zu viel ist ...

    Gefühlsmäßig: 3 große Kothaufen pro Tag hören sich schon nach mehr an, als ein gutes Hundefutter "übrig" lassen sollte.

    Hat Cooper denn auch beim Züchter schon das Nassfutter bekommen, oder bekam er dort nur Trockenfutter?

    Bei manchen Hunden macht die Verdauung durch die Mischfütterung Nass/Trockenfutter Probleme.

    Es gibt aber auch Hunde, die überhaupt kein Dosenfutter vertragen, und davon zu weichen Kot/Durchfall bekommen.

    Grundsätzlich finde ich die Gabe von Nassfutter gut, weil der deutlich geringere Proteinanteil den hohen Proteingehalt des Trockenfutters etwas ausgleicht.

    Aber wie schon von mir geschrieben, ich denke, die zusätzlichen Knabbereien sind eben auch zusätzliche Stoffe, die der Organismus vorher nicht gewohnt war.

    Zum Abschluss:

    Außerhalb der Spaziergänge ist zu Hause echt wenig Party. Da schläft er die meiste Zeit.

    Dein Hund kommt also gut zur Ruhe (es sei denn, du musst ihn zwingen, durch eine geschlossene Box z. B. - aber ich denke, das hättest du erwähnt).

    Dann kannst du nicht viel verkehrt gemacht haben.

    Mache dir nicht so einen riesigen Kopp, du hast ja einige Hinweise hier bekommen, versuche da mal, ob du hier und da zu etwas mehr Balance kommst, die zu euch passt.

    Hi,

    mal ein paar Gedanken zu deinen Ausführungen:

    Cooper (* 24.10.2021) hat seit Anfang Februar immer mal wieder weichen Kot und Durchfall. Die Festigkeit variiert innerhalb eines Tages. Oft kommt es in einem Absatz erst fest und zum Schluss dann noch etwas weich.

    Hier schreibst du "oft".

    Es ist durchaus im Rahmen, dass der erste Kotabsatz fester ist, und gerade der letzte dann weich bis sehr weich. Kann an Aufregung liegen, möglicherweise auch Veränderungen bei der Futtergabe.

    Die Veränderung beim Kotabsatz hat ca. 1-2 Wochen nach dem Einzug von Cooper bei euch eingesetzt.

    Möglicherweise hängen hier Aufregung plus Veränderungen beim Futter zusammen, und bewirken gemeinsam diese Veränderung bei der Kotkosistenz.

    Aufregung: Neue Umgebung, und "die große weite Welt", die ihr Cooper natürlich zeigt.

    Futterveränderungen: Die unterschiedlichen Knabbereien, die ihr im gebt.

    Sein Futter ist die Junior-Version von NaturPlus (hat er bereits beim Züchter bekommen).

    Ist es das mit Huhn, mit einem Proteingehalt von 30%?

    Das finde ich viel zu viel für einen Goldenjungspund von 18-19 Wochen.

    Dazu noch die Knabbereien (wobei ich euch glaube, dass ihr die schon sehr dosiert einsetzt), die noch zusätzliche Proteine beinhalten. Plus die Proteine der Ziegenmilch.

    Puh.

    In diesem Zusammenhang:

    Sein Gewicht entwickelt sich gut. Er liegt (und lag immer) eher an der unteren Gewichtskurve. Wenn ich mir Mutti und Vati anschaue, vermute ich, dass das wohl auch so bleiben wird.

    Das Gewicht alleine ist aber nicht ausschlaggebend für das Wachstum, auch das Größenwachstum (Höhe) ist etwas, was sorgsam im Auge behalten werden sollte. Zu schnelles Wachstum der Knochen ist schädlich, auch wenn der Hund dabei ein Spargeltarzan bleibt.

    Mein Tipp: Gutes, aber weniger proteinreiches Futter. (nur mal als Beispiel: Canis Alpha Welpen/Junghunde Huhn).

    Auf jeden Fall ein gutes Futter speziell für Junghunde großer Rassen. Bei der Suche danach solltest du darauf achten, ob hier der Hinweis auf geringeren Proteingehalt für im Wachstum befindliche Junghunde großer Rassen gegeben ist.

    Die Gassi-Zeiten sind: 6:00 Uhr, 8:00 Uhr, 12:30 Uhr, 16:00 Uhr, 19:00 Uhr und 21:00 Uhr.


    Falls gesundheitliche und futtermittelunverträgliche Gründe ausfallen, habe ich mal Tante Google bemüht. Sie sagt, dass hier auch Stress eine Ursache sein kann - sowohl negativer als auch positiver. Das Gassigehen macht mir und ihm (mein Eindruck) riesig Spaß. Er läuft dabei relativ frei an einer fünf Meter langen, dünnen und leichten Schleppleine. Wir haben immer ein Spielzeug dabei, das wir in ein oder zwei kurzen Einheiten benutzen. Treffen manchmal auch nette Hunde, mit denen gespielt werden darf. Schnüffeln ist natürlich auch immer sehr spannend. So dauern ein oder wenn ich einen freien Tag habe, manchmal auch zwei Spaziergänge auch schon eine halbe Stunde.

    Also 1-2 Spaziergänge von bis zu einer halben Stunde am Tag, die anderen 4-5 Gassigänge sind deutlich kürzer und dienen eher nur dem Lösen?

    Das hört sich nicht nach zu viel an.

    Schau mal genau darauf, was Cooper bei diesen Spaziergängen geboten wird; Das Leben ist für einen noch so kleinen Wutz ein großes Abenteuer, und je nachdem wie abenteuerlich die jeweiligen Spaziergänge sind, bedeuten sie Umweltreize, die auch Zeit zum verarbeiten benötigen.

    Viele Reize sind so aufregend, dass hier ein, zwei oder gar drei Tage zum Verarbeiten benötigt werden.

    Beispielsweise kann das nette Spiel mit einem unbekannten Hund durchaus ein positiver Stressreiz sein, der mehrere Tage benötigen kann um verarbeitet zu werden. Nach einer solchen Begegnung sollten ein bis drei Tage danach die Spaziergänge lieber reizärmer gestaltet werden. Ein Aufenthalt auf einer Waldlichtung statt Spaziergang mit ständig neuen Umweltreizen ist da genug "neue, weite Welt".

    Vielleicht habt ihr da ja auch von Beginn an "zu viel" gemacht, denn gerade in den ersten paar Wochen sollte der Fokus darauf liegen, den Welpen Vertrauen in sein unmittelbares Umfeld gewinnen zu lassen - und das seid ihr als seine neuen Lebenspartner, und sein neues Zuhause.

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    Möglicherweise ist von allen Komponenten ein bisschen für diese Veränderung im Kotabsatz verantwortlich. Wissen tue ich das allerdings nicht, denn nur du kennst euer Leben - schau also mal, ob du bei meinem Geschriebenen etwas wiederfindest, was auf euch zutreffen könnte.

    Eine Frage zum Abschluss, weil es darauf keine Hinweis von dir gibt:

    Wie ist denn das Kotvolumen?

    Hast du den Eindruck, Cooper setzt sehr viel Kot ab, unverhältnismäßig viel?

    "Zu viel/zu voluminöser" Output kann ein Hinweis auf schlechte Verwertung des Futters sein - was auch dazu passen könnte, dass Cooper immer eher an der unteren Grenze der Gewichtszunahme liegt.

    Auch dann wäre eine Futterumstellung anzuraten.

    Hi,

    Zweieinhalb Jahre - das hört sich nach Übergang zum erwachsenen Hund an.

    Ein paar Aspekte machen mich nachdenklich:

    Mehrfach wird "Spielpartner" erwähnt (auch bei der Hündin, mit der es auch schon Vorfälle gab) - da frage ich mich, wie die Treffen abliefen :???:

    War das wirklich so ausgeglichen, wie von euch empfunden, oder gab es da schon Spannungen?

    Wurde bei diesen Treffen nur getobt, oder gab es auch längere andere Interaktionen, die sehr viel ruhiger waren?

    Da die Besitzerin von Ayva auch von einer anderen "Spielgefährtin" spricht, tut sich mir der Verdacht auf dass hier möglicherweise der Fokus bei den Hundetreffen auf "Spiel, Toben" gelegt wurde, und hier möglicherweise dann die Tendenz des "Kräftemessens" zu sehr zum Zuge kam.

    Aus dieser Tendenz könnte sich dann ein Mobbingverhalten entwickelt haben, dass sich jetzt beim (fast?) erwachsenen Hund in dieser Form zeigt.

    Ein Rolle spielt dabei möglicherweise auch die körperliche Überlegenheit von Ayva, derer sie sich jetzt evtl. bewusst ist und ihr Verhalten zum Durchsetzen von Dominanz verstärkt.

    Das ist jetzt aber tatsächlich ein Glaskugelraten von mir, aber wenn es nicht irgend einen Vorfall gegeben hat der als Auslöser für eine Verhaltensänderung bei Ayva verursachte, sehe ich ehrlich gesagt nur die Möglichkeit, dass schon vorher bei diesen "Spieltreffen" eine Tendenz da gewesen ist, die euch entgangen ist, und sich jetzt beim (fast) erwachsenen Hund in dieser Form zeigt.

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    Ich werde immer hellhörig bei der Erwähnung von "Spielpartnern"; Möglicherweise gab es hier zu viele Möglichkeiten des Kräftemessens mit der Erfahrung des Überlegen-Seins, was beim Junghund noch die Tendenz des Spielerischen hatte und sich jetzt beim erwachsenen Hund als übermäßiges Nutzen von Dominanzklärungen zeigt.

    Das ist total übergriffig, deine Behauptungen hier auf Basis irgendwelcher Videos. I

    Wieso nur Videos?

    Besteht/bestand hier etwa keine Einigkeit aufgrund der Vorkommnisse in der Vergangenheit, und der jetzt schon wieder sichtbaren Tendenz, hier betreibt jemand Animal Hoarding ?

    Die sonstigen, für mich erkennbaren Anzeichen für eine psychische Störung führe ich hier nicht aus - da sollen sich Fachpersonen vor Ort drum kümmern.

    Es passiert nicht das erste Mal, dass durch Propaganda vom sichtlich psychischen Problem abgelenkt wird, und dadurch jemand in eine "Machtposition" gelangt, die es ihm ermöglicht Einfluss auf eine Menge Menschen zu nehmen.

    Menschen, die eben auch so sehr in ihrer Wahrnehmungsblase leben, dass die Offensichtlichkeiten völlig weggedrängt werden.

    Eigentlich sollten wir eine Brief an SAT1 schreiben, in dem gefragt wird warum bei den ganzen Offensichtlichkeiten, aber eben auch aufgrund der ganzen Vorgeschichte und den Hintergründen eine solche (Un-)Trainerin immer noch einen Platz in den Medien bekommt, der sie stärkt - statt tatsächlich aufzuklären und die Augen der Öffentlichkeit zu öffnen für das Elend, welches da produziert wird.