Beiträge von Hundundmehr

    Einem schlafenden Welpen eine Tube in die Gosch drücken weil man ihm unbedingt im Tiefschlaf Zähne putzen beibringen will nennst du "einfühlsam"?

    Ne, da hast du Recht, das war wenig einfühlsam.

    Ich hatte mehr den Fokus auf die Durchführung des "Zähneputzens" - wobei hier natürlich auch die bisher absolut chillige Art des Welpen ein gutes Stück zum Gelingen beigetragen hat.

    Die Tochter "helfen" zu lassen, hat mir aber gefallen, und auch wie sie am Maul rumhantierte fand ich jetzt nicht wie ein "du musst", sondern eher wie ein spielerisches "probier mal".

    Edit: Wobei sie die Tube nicht in die Goschen gedrückt hat, als er noch schlief, sondern ihn zum Aufwecken hochgehoben hat, und ihn erst als er wach war an der Tube hat schlecken lassen.

    Hui, da hat RTL ja wieder schöne wandelnde Klischees aufgetan ... :hust:

    Eine blöde Frage, weil ich extrem mies in Rassebestimmung bin: Der andere Hund von dem Paar mit Bernhardiner-Welpen, was ist denn das für eine Rasse? Irgendein Sennenhund?

    Ich meine, das ist ein großer Schweizer Sennenhund :denker:

    Diesem war das Füttern vermutlich zu nah. Möglicherweise findet das Füttern ja auch normalerweise für ihn an einem anderen Platz statt, und sie sind nur nach draußen gegangen weil dort mehr Platz ist.

    Nach dessen Reaktion hätte ich sein Futter allerdings woanders hingetragen, in einen anderen Raum, damit er begreift dass wir Menschen dafür sorgen dass er auch in Zukunft ganz in Ruhe fressen kann.

    Der Doggenwelpe war ja tiefenentspannt, und dessen Halterin fand ich schon ziemlich straight, aber auch einfühlsam. Das Einbinden der Tochter in die (Zahn-)Pflege fand ich auch gut. Einziger Wermutstropfen bei der Familie: Die Nacktkatze....

    Bist du dir sicher dass er es nicht merkt?

    :streichel:

    Amigo hockt sich auch nicht mehr hin zum Kacken ...

    Er läuft hinten etwas breitbeinig, verharrt dann kurz, und geht dann breitbeinig weiter.

    Dabei "fallen" dann Kotstücke raus.

    Dass er sich nicht mehr hinhockt, liegt wohl an seinem Cauda-Equina-Syndrom.

    Dazu kommt, dass der Kerl sich immer schon nie unnötig lang mit diesen "Geschäften" befasst hat, das wird nach wie vor zumeist zu Beginn des Spaziergangs "mal eben schnell" erledigt, damit er Zeit für die wirklich wichtigen Dingen des Spazierganges hat.

    Eine Zeit lang habe ich mir auch sehr Gedanken dazu gemacht, ob er jetzt aufgrund CES die Kontrolle über den Kotabsatz verliert, was für ein Fortschreiten spricht.

    Da habe ich echt Angst vor ... :( ... denn dann müsste entschieden werden, ob nicht die Zeit für eine OP da ist, oder .... :(

    Jetzt war Amigo aber immer schon ein wenig ... "merkbefreit" hinsichtlich seiner "Geschäfte".

    Er ist stubenrein, ohne Zweifel, aber als Junghund hatten wir bei ihm aufgrund des Futters immer Probleme mit dem Kotabsatz (große Mengen, und die immer weich bis breiig) - und wenn ihm die Zeit bis zur nächsten Lösemöglichkeit zu ungewiss schien, hat er ganz ungeniert einen Haufen in die Wohnung gemacht. Edit: Das war nach der Futterumstellung weg, aber was zeitlebens geblieben ist, war die Ungeniertheit, nicht lange zu fackeln, wenn es doch mal "drückte". Was mir aber lieber ist als ein Hund, der sich unendlich damit quält, es doch irgendwie einzubehalten bis sein Mensch ihm draußen das Lösen ermöglicht.

    Vor ein paar Wochen kam dann noch ein ungewöhnliches Pinkelverhalten dazu, aber nur bei der letzten Löserunde (die ich unmittelbar bevor ich selber ins Bett gehe mit ihnen mache): Er hat immer schon bei dieser letzten Löserunde die Angewohnheit gehabt, ziemlich zu Beginn bei ersten Pinkeln die Blase nahezu komplett zu entleeren. Als wüsste er: "So - ist jetzt die letzte Runde, dann mach ich das Ding mal komplett leer, dann ist das schon mal erledigt."

    Mir fiel dann - weil ich zufällig mal die Taschenlampe draufhielt - auf: Er entleert sich, kneift aber nicht ab, bevor er dann weitergeht, sondern ging ein paar Schritte, in denen er weiterpinkelte... :shocked:

    Natürlich kam mir da auch der Gedanke: "Verliert er da jetzt die Kontrolle? :( " - aber ich habe dann mal ausprobiert, mich vor ihn zu stellen und ihm zu sagen, er soll mal langsam machen.

    Das habe ich vielleicht zwei oder drei Mal gemacht - und seitdem bleibt er (auf drei Beinen übrigens, wie es sich für einen Rüden gehört xD) stehen, kneift ab, und geht erst dann wieder weiter.

    Beim Kotabsatz das Gleiche - wenn ich ihn darauf hinweise, doch bitte inne zu halten, bleibt er stehen bis er komplett abgesetzt hat.

    Zumindest hat er also wohl noch Kontrolle darüber, ist da nur nachlässig geworden.

    Markieren war ihm aber noch nie wichtig, Kotabsatz immer schon eher lästig - es gibt wichtigere und spannendere Dinge im Leben für ihn.

    Ich versuche, mir keinen zu großen Kopf zu machen (was mir nicht immer gelingt), und schau lieber seine Gesamtmobilität an. Aufstehen fällt natürlich schwer, er hat die von mir im WZ ausgelegten Badematten zu schätzen gelernt, weil er da einen deutlich besseren Halt beim Aufstehen hat als auf den Fliesen.

    Bei den Spaziergängen ist er aber sehr mobil, rennt noch gerne - vor Allem zum Dummy - und ist da voller Lebensfreude unterwegs.

    Amigo schläft auch deutlich tiefer als früher. Sein Gedächtnis hat auch nachgelassen, er kann sich die Ablageorte für Dummies nicht mehr so gut merken wie früher.

    Aber gut - wenn ich will dass ein Hund alt wird, dann muss ich auch hinnehmen dass er eben auch Alterserscheinungen hat, und die körperlichen (und geistigen) Fähigkeiten mit dem Alter eben nachlassen.

    Genau wie beim Menschen.

    Amigo ist auch sturer ... und dreister geworden: Meine Hunde "betteln" natürlich alle, sie haben gelernt, sich hinzulegen wenn wir essen. Wenn mein Mann und ich abends gemütlich auf der Couch sitzen und noch einen Film sehen, essen wir auch am niedrigen Wohnzimmertisch.

    Was nie ein Problem war, weil die Hunde dann zwar sehnsüchtig zum Essen schielten - aber der Tisch war immer tabu, und sie haben sich hingelegt.

    Amigo macht das seit einigen Monaten nur noch auf deutliche Aufforderung hin, und es ist schon einige Male passiert, dass er völlig ungeniert mit seinem Kopf über den Tisch ging und am Teller meines Mannes gerochen hat, was es denn Leckeres gibt :shocked:

    Das ist so ein wenig Altersstarrsinn ... und auch die Schuld meines Mannes, der sich immer schon öfter mal nicht an Regeln hielt xD

    Müssen wir mit leben, dass wir unser Essen nicht mehr für einen Moment unbeaufsichtigt am WZ-Tisch stehen lassen können :ka:

    Ist halt eine neue Marotte ... und ich bin überzeugt davon, dass wir diese irgendwann einmal schrecklich vermissen werden ....

    Besuch tangiert das allerdings nicht, denn mit diesem sitzen wir immer am Esstisch, da gibt es dieses Problem nicht.

    Amigo lehrt uns seine ganz eigenen Lektionen zum alternden Hund ...

    Ich hoffe, er macht das noch recht lange.

    Sowohl mein Mali aus Belgien mit Einkreuzung, als auch mein Mali aus reiner VDH Zucht , sind beide mit sehr viel Verstand gezogen wurden und sehr gute Diensthunde mit allen Eigenschaften die man sich so wünscht -

    Das hat vielleicht mal mit viel Verstand angefangen, für den Diensthundebereich.

    Aber: Machts einer, machts jeder.

    Was dann in Privathänden landet, hat mit diesem anfänglichen Verstand nicht mehr viel zu tun.

    Es wurde Mode, plötzlich wollte jeder einen X-Mechelaar.

    Was hat Labradoodle-Zucht eigentlich mit gefährlichen Hunden zu tun?

    Weil diesen Mode-Mixvermehrungen eines gemein ist: Sie haben einen ganz bestimmten Aspekt bei dem Mix solcher Hunde im Fokus, der einen bestimmten Bedarf (Wunsch) der Käufer bedient, und dabei "exotischer" ist als nur ein Hund einer "popeligen" Rasse (weil: die sind ja sowieso alle krank, z. B.).

    Dabei kommen dann so gezielte Vermehrungen von Kangal-Malinois (als Beispiel) heraus.

    Oder X-Mechelaar ...

    Edit: Wobei ich gerade gegoogelt habe, dass dieses X jetzt für jede beliebige Rasse steht, die dann mit einem Malinois gekreuzt wurde ... ursprünglich handelte es sich beim X-Mechelaar aber um eine Kreuzung von Malinois mit DSH.

    Aber genau das - eine "neue Rasse" zu züchten - ist bei den ganzen Doodles niemals das Ziel gewesen.

    Darum gings in meinem Text auch gar nicht, es ging um Hybride und warum diese eben keine "Rasse" sein können

    Ist vielleicht falsch rübergekommen (als "Kritik" an dich?):

    Es war von mir als Ergänzung gemeint, zusätzlich zu deiner Aussage: "Hybride der ersten Generation können keine Rasse sein" kam von mir noch der Hinweis, dass bei dieser ganzen Doodelei niemals das Zuchtziel einer neuen Rasse hinter diesen Verpaarungen stand - sondern nur eine Verkaufsstrategie.

    Solche Doodle sehe ich in den letzten Jahren häufiger - und deren Besitzer sind alle der Meinung, hier läge gezielte Zucht vor, und sie hätten einen Rassehund, wo eben auf das Ziel einer eigenständigen Rasse hingearbeitet wird.

    Jeder Versuch, eine neue Rasse aus Labrador und Pudel zu erschaffen, hätte züchterisch nichts mehr mit dem Hybriden Labradoodle zu tun.

    Aber genau das - eine "neue Rasse" zu züchten - ist bei den ganzen Doodles niemals das Ziel gewesen.

    Es ging immer nur darum, über den Pudel das "Doodelige" (Synonym für die angebliche Allergiefreiheit) in irgendeine gut zu vermarktende Moderasse einzubringen.

    Über Golden-, Labrador-, Australien-Shepherd-, und was es mittlerweile noch so an -doodles gibt,

    wird eine x-beliebige Rasse mit größerem Abnehmerpotetial mit dem Prädikat "Allergiefrei" versehen.

    Das wars.

    Nix mit "Schaffung einer neuen Rasse" - einfach nur ein Verkaufsmodell.

    Funzt :bindafür:

    :ironie2: