Beiträge von Hundundmehr

    Bisher habe ich nur interessiert mitgelesen.

    Was bei mir hängenbleibt: Wenn jemand in einem Bereich soviel Mist verzapft, wider jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnisse, dann schwurbelt er sich selber etwas zusammen.

    Da liegt es für mich nahe, mir auch dessen Erklärungen in anderen Bereichen genau anzusehen, und zu schauen ob die dort von ihm getroffenen Aussagen wissenschaftlich tatsächlich Hand und Fuß haben - oder auch so ein Zusammengeschwurbel sind.

    On a positive note: Manche Freunde wurden dadurch enger und auch in der Familie sorgt Sky für Harmonie, die es so niemals gab. Trotzdem, an einem Sonntagmorgen denkt man doch mal über viel nach… 😄

    Manche "Freunde" teilen jetzt dieses Interesse, freuen sich daran. Das ist schön!

    Ob sie dadurch zu "echten Freunden" werden, wird einfach das Leben zeigen.

    Wenn dein Hund jetzt zu mehr Harmonie in der Familie führt, freu dich darüber.

    Ob das von Dauer ist ... wird auch das Leben zeigen.

    Ein spontaner Gedanke von mir, der nicht zutreffen muss: Kann es sein, dass deine Familie dein bisheriges Leben mit deinen bisherigen Aktivitäten (und damit verbundenen Menschen) nicht so pralle fand, und sich jetzt freut, dass du einen (aus ihrer Sicht) "sinnvolleren" Lebensinhalt hast?

    Nur ein Gedanke, hau ihn in die Tonne, wenn du findest dass er nicht zutrifft.

    Wenn eine Beziehung wegen einer solchen Kleinigkeit zerbricht, gibt es dafür eigentlich nur eine Schlussfolgerung, du hattest keine Freunde, sondern einfach nur Leute, die Zeit mit dir verbracht haben, so lange du nach ihren Bedingungen funktioniert hast und zur Verfügung standest.

    Sehe ich ähnlich, würde ich nur in dem Zusammenhang nicht mit "Funktionieren und zur Verfügung stehen" formulieren.

    Es gab, gibt und wird immer Menschen geben, mit denen man einen wichtigen Teil an Zeit verbringt, weil einen das gemeinsame Interesse aneinander bindet.

    Ändern sich die Interessen, fällt damit die einzige Gemeinsamkeit weg, die tatsächlich vorhanden war.

    In dem Zusammenhang:


    Was hast du da ausgelöst, oder sind die alle bekloppt?

    Auf jeden Fall, ist das etwas, was du dir ganz genau anschauen solltest, denn es ist ein Muster, was dir wieder und wieder passieren könnte.

    Ob das jetzt ein Muster ist, kann ich nicht sagen. Es wird ja auch von Mehrhund als Möglichkeit, und nicht als Fakt dargestellt. Genau hinzusehen ist aber schon wichtig, und zwar aus deiner Sicht, wie wichtig die Beziehung zu diesen Menschen tatsächlich für dich wahr, ob du nicht vielleicht zu viel in diesen Beziehungen reingelesen hast.

    Sky derjenige ist, der jetzt eher die Schattenseiten (die es so schon immer gab) aufzeigt, und ich sie jetzt erst durchblicke.

    Genau diese Wertung, das Verhalten deiner bisherigen Freunde als "Schattenseiten" zu bezeichnen, finde ich nicht fair diesen Menschen gegenüber.

    Das hat so ein wenig das Gschmäckle von Unterteilung in "gut" und "schlecht".

    Schau lieber darauf, was dich tatsächlich mit diesen Menschen verbunden hat, ob das wirklich Freunde waren, oder ob ihr nur befreundet wart um gemeinsamen Interessen nachzugehen.

    Meine beste Freundin war z. B. der erste Mensch, dem ich erzählt habe dass ich den Gedanken habe, mir einen Hund anzuschaffen. Zu dem Zeitpunkt war überhaupt noch nicht klar, was es für ein Hund wird, und es war auch klar dass der Zeitpunkt dafür noch mindestens ein halbes Jahr in der Zukunft liegt.

    Ui, TA teurer, jetzt gehen noch weniger zum TA.

    Diese Aussage wurde aber nicht im Zusammenhang mit den finanziellen Verhältnissen von Hundehaltern gemacht.

    Diese Aussage trifft eher die Menschen, die schon von vornherein eine - ich drücke es mal vorsichtig aus - "beschränkte Bereitschaft" haben, was sie finanziell alles für ein Tier aufbringen sollten um eine möglichst hohe Lebensqualität zu erreichen.

    Da finden sich durchaus Menschen darunter, die eigentlich ein absolut hervorragendes finanzielles Polster haben, und es sich ohne nachzudenken leisten könnten, das aber nicht wollen, weil es ihnen das nicht wert ist.

    Ja, und genau diese Menschen werden jetzt tatsächlich noch mehr den Aufwand eines Tierarztbesuches scheuen, weil es teurer geworden ist.

    Nicht gemeint sind/waren mit dieser Aussage eben genau die Hundehalter NICHT, die alles für ihr Tier opfern, obwohl sie selber wenig haben - und jetzt durch diese Verteuerung plötzlich noch mehr stemmen müssten, und es nicht können.

    Noch weniger gemeint waren mit dieser Aussage Menschen, wo deren Tiere noch einmal einen ganz anderen Status haben (z. B. alte Menschen, für die eine Katze/ein Hund noch mal einen ganz anderen Status als Sozialpartner haben). Da gibt es so einige, die sich eine Tierhaltung gar nicht erlauben dürften, und wo ich persönlich sie trotzdem befürworte.

    Ehrlich gesagt kann ich die derzeit diskutierte Kontroverse nicht so wirklich nachvollziehen :denker:

    Es wird doch ganz klar unterschieden zwischen Hundehaltern, die schon vor der Anschaffung eines Hundes wissen, dass sie keinerlei Möglichkeit haben außerordentliche Kosten irgendwie stemmen zu können, und maximal die preiswerteste Grundversorgung zu tragen in der Lage sind, und Hundehaltern, deren Lebensumstände sich unvorhergesehen so drastisch geändert haben, dass sie diese Grundsicherheit eben nicht mehr leisten können.

    Die mit Arthrose einhergehenden Schmerzen führen zu Bewegungsunlust, Fehlbelastungen und eben auch zu damit einhergehendem Muskelabbau.

    Das ist ein Teufelskreis, der eine Verschlimmerung vorantreibt.

    Schmerzmittel helfen, diesen Kreis zu durchbrechen, weil (angemessene) Bewegung und ein guter Muskelapparat die Bewegungsfähigkeit erhalten und damit einen Beitrag leisten können, der die Verschlimmerung bremst.

    Deshalb ist Librela mit seiner - im Vergleich zu den konventionellen Schmerzmitteln - nebenwirkungsfreien Schmerzbefreiung ja derzeit auch DAS Mittel der Wahl.

    Selbst wenn dann im weiteren Verlauf in 1 oder 2 Jahren weitere Schmerzmittel gegeben werden müssen, können diese i.d.R. niedriger dosiert werden, was den Organismus weniger belastet.

    In dem Alter deiner Hündin lohnt es sich sicher, begleitend zu Librela regelmäßig Physiotherapie zu machen. Auch Osteopathie ist eine gute Wahl, um den Körper mit seinen Baustellen in einer guten Balance zu halten.

    Nahrungsmittelergänzungen (Stichwort: Neuseeländische Grünlippmuschel - da bekommst du einen Einblick in die Wirkstoffe, die gerade bei Erkrankungen des Bewegungsapparates zusätzlich helfen können, Verschlechterungen zu hemmen oder zumindest zu verlangsamen) sind auch sinnvoll.

    Danke für eure Unterstützung. Es dauert auch für mich ein bisschen, die Informationen zu verinnerlichen und umzusetzen. Und die Tipps sind zum Teil etwas widersprüchlich.

    Ist doch klar dass du erst mal den Input verarbeitest.

    Aber schön, dass du es auch tust.

    Die Widersprüche klären sich oft bei Nachfrage, manche Sachen sind aber auch Einstellungssache.

    Oft lässt sich der Alltag aber mit Intuition bewältigen.

    Im Gegensatz zum "Bauchgefühl", welches eben nur mit Gefühl steuert, wird Intuition aus Gefühl und Wissen gespeist.

    Da hast du ja auch ein paar Informationen bekommen.

    Auch die müssen erst mal sacken, und du kannst dann sehen was dir hilft, deinen eigenen Weg zu und mit deinen Hunden zu finden.

    So für das Ankommen und sich Kennenlernen fühlt dein oben beschriebener Alltag sich erst mal gut an.

    Berichte mal weiter, ob und was sich daraus entwickelt.


    P.S.: Du hattest so nebenbei erwähnt, du hättest Besuch - also fremde Menschen die bei dir ein- und ausgehen - erst mal nicht auf dem Plan, weil es dir zu Beginn zu viel wäre (so ist das bei mir angekommen). Finde ich gut, dieses Gefühl teile ich mit dir, eben weil ich auch weiß dass fremde Menschen in einer Umgebung, die von den Hunden noch nicht als ihr sicheres Zuhause angesehen wird, zusätzlichen Stress bedeuten.