Aber das war alles seichten gesäusel im Vergleich dazu
Wie meinst du das?
Was war "seichtes Gesäusel" im Vergleich wozu?
Aber das war alles seichten gesäusel im Vergleich dazu
Wie meinst du das?
Was war "seichtes Gesäusel" im Vergleich wozu?
Ich befürchte das wird ein eher vielschichtiges " merkwürdiges " Problem werden
Die Medien haben VB doch nun seit "chico " 2018 zu einer sehr kompetenten
Fachfrau aufgebaut und regelmäßig eine Bühne geboten
Dazu auch mit genügend Unterstützung anderer Fachleute für Hundefragen
Das wird dann ein interessantes "Wir haben uns geirrt "
Nein, da wird gar nix interessant - weil es keine öffentliche Stellungnahme dazu geben wird.
Es werden nur einfach keine Beiträge mehr von ihr verwendet, archiviertes Material wird dann entsprechend als "nicht mehr einsetzbar" gekennzeichnet.
Das habe ich so schon einmal erlebt: Die schon in Auftrag gegebene 3. Staffel einer zu dem Zeitpunkt sehr populären (aber völlig "abgehobenen") "Hundeflüsterin" wurde sang und klanglos eingestampft/nie produziert, weil sehr gut aufbereitete Informationen zu einem Sturm gegen die in ihren Staffeln verbreitete "These" geführt hatten.
Mehr Reaktion kam nicht von den Medien.
Aber auch eine Wiederholung dieser Eigenproduktion des öffentlich-rechtlichen Senders zu einem späteren Zeitpunkt wurde bis heute nicht gemacht.
Das ist ein Erfolg.
Meiner Meinung nach wäre im Extremfall HHF die einzig gangbare Lösung eine UNABHÄNGIGE Experteneinschätzung, welche der Insassen noch unter welchen Bedingungen vermittelbar sind. Diese werden auf Tierheime mit entsprechenden Räumlichkeiten und Fachpersonal bundesweit verteilt (wer öffentliche Gelder nimmt, muss einen übernehmen) und der Rest wird, so traurig es ist, eingeschläfert.
Dazu lebenslanges bundesweites Haltungs- und Betreuungsverbot für VB, das auch wirklich überwacht wird.
Nur so kommt man dieser Einrichtung bei, aber ich fürchte, dazu haben die Behörden nicht den Hintern in der Hose.
Das ist auch für mich die einzig gangbare Lösung.
Einzig das mit dem fehlenden Hintern in der Hose sehe ich etwas differenzierter.
Ich frage mich, welche Möglichkeiten denn die Behörden tatsächlich haben?
Es ist hier schon mehrfach aufgeführt worden, dass jeder Hund einzeln begutachtet werden muss, es muss für jeden Hund, der nicht eingeschläfert werden soll, ein Platz gefunden werden.
Noch schwieriger wird es aber mit den Hunden, für die keine weitere Unterbringung mehr in Frage kommt, und die eingeschläfert werden sollen - denn für jeden dieser Hunde muss ein eigenes Verfahren eingeleitet werden, und bei jedem einzelnen Verfahren reicht der Einspruch einer einzelnen Person, um den Beschluss der Einschläferung hinauszuzögern.
Diese Hunde müssen dann auch irgendwo "verwahrt" werden - aber wo?
Weiter bei der HHF, nicht wahr?
Womit man deren Betreiben aber offiziell weiter "erlaubt".
Mal ganz abgesehen davon, dass auch Gutachter gefunden - und bezahlt - werden müssen, die die Hunde einschätzen und eine Masseneuthanasierung veranlassen.
Es gehört - leider - mehr als nur ein Hintern in der Hose dazu, um eine solche Institution aufzulösen.
Die einzige Möglichkeit, Institutionen wie die HHF und deren Betreiber zu verhindern, besteht in der sachlichen Information der Öffentlichkeit.
Wer immer nach dieser Institution sucht, sollte auf eine Plattform stoßen, in der gesammelt die Vorgeschichte(n), der Werdegang und die Zustände aufgeführt sind.
Dazu Expertenmeinungen, Kontaktaufnahme zu den Medien (u. A. eben auch Fernsehsender, die durch Veröffentlichungen von Beiträgen von/mit/über diese Institution deren Popularität und damit auch die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung unterstützen), Kontaktaufnahme zu den zuständigen Ämtern.
Damit werden nicht die Hardcoreunterstützer dieser Institution erreicht, aber viele die sich sonst rein gefühlsmäßig für eine Unterstützung entschieden hätten, würden das dann nicht tun.
Die Betreiber einer solchen Seite werden allerdings - ungeachtet einer tatsächlich sachlichen, kompetenten und durch seriöse Experten unterstützten Information - einer "Hexenjagd" ausgesetzt sein.
Auch hier gibt es allerdings zwei Seiten: Die, die "blind" verkaufen, und die, die "blind" kaufen ...
Aber die Hunde der HHF stammen ja nicht alle "aus krimineller Hand", sondern sind durchaus Hundehaltern mit keinerlei kriminellen Motiven zuzuordnen.
Es gibt sicher ziemlich viele Menschen, die sich lieber doch keinen Hund anschaffen würden, wenn sie wüssten: "Einen Hund zu kaufen bedeutet auch Verantwortung übernehmen, die auch teuer werden kann, vor Allem wenn man den Hund nicht mehr will."
Chippflicht für alle Hunde, Registrierung in einer zentralen Datenbank mit Halterdaten, wäre schon mal ein Anfang.
Parallel dazu jegliche Vermehrung von Hunden unter staatliche Aufsicht zu stellen (ja, da müssten dann Gedanken zu gemacht werden, ob auch andere Institutionen einen Teil dieser Aufsicht übernehmen können und sollen)
Im Gespräch meinte der damalige Haupt-Zuchtwart des Verbandes: "Wir haben signifikant viele Erstzüchter, die einen A-Wurf haben, und danach nie wieder einen."
Meinte ich nur: "Joah ... das sind alle die, die mal "einen Wurf von ihren tollen Hündin haben wollten" - und das tun sie unter den sehr umfassenden Zuchtauflagen unseres Verbandes, und unter Aufsicht und Mithilfe von erfahrenen Züchtern. Ist doch toll, dass diese "wir wollen mal einen Wurf von unserer tollen Hündin haben"- Besitzer diese Auflagen erfüllen wollen, sie dafür kompetente Anleitung bekommen ... und so ganz nebenbei gibt das noch mal eine breitere Basis für den Genpool."
Der HZW zog die Augenbrauen hoch, überlegte kurz und meinte dann nur: "Stimmt - das ist tatsächlich ein überaus positiver Effekt."
Das wären mal Ansätze, die viel auffangen würden.
Wobei da sicher ein Ratenschwanz weiterer Maßnahmen dranhängt, wie z. B.: "Wie verhindern wir dann, dass der Welpenmafiaexport nicht explodiert?".
Mein aufrichtiges Beileid.
Deine Entscheidung ist unglaublich traurig, fühlt sich für mich aber richtig an.
Es gab die Diagnose "schnell fortschreitender Lungenkrebs", und der Hustenanfall mit Panik aufgrund von Atemnot ist leider ein Anzeichen für das schnelle Fortschreiten.
Du hast ihn in einem Moment gehen lassen, wo es ihm richtig gut ging.
Das ist ein Fluch für dich, aber eine Gnade für Pippi, dem so eine weitere Atemnotattacke (mit zudem ungewissen Ausgang) erspart blieb.
Fühl dich virtuell gedrückt, viel Kraft wünsche ich dir.
"Seid traurig, das hilft beim Verarbeiten" schrieb mir die Züchterin von Amigo, als ich ihr von seinem Tod berichtete.
15 Jahre sind nicht wegzuwischen, auch wenn man weiß dass es richtig war.
Es dauert seine Zeit.
jetzt heul ich auch wieder ...
Mitfühlende Grüße
Moni
Also zwischen Menschen und Tieren ist aber ein gewaltiger Unterschied was die Moral angeht. Tiere besitzen nun einmal keine Moral und reagieren instinktiver.
Moral nicht, aber es gibt Hemmschwellen.
Eine zwischen Drohen und Beschädigen wollen, und eine zwischen Beschädigen und Töten wollen.
Da wir bei Wahrscheinlichkeiten sind - die Wahrscheinlichkeit niedrigerer Hemmschwellen für bestimmte Handlungen sind durchaus auch rassespezifisch zuordnungsfähig.
Wobei hier der Faktor Erfahrung/Erziehung auch eine maßgebliche Rolle spielen kann.
Den ich bei mir unbekannten Hunden erst mal nicht kenne.
Weshalb ich mir bei bestimmten Rassen (und das bezieht nicht nur sogenannte Listenhunde mit ein) immer genau die Menschen ansehe, wenn ich den Hund noch nicht eindeutig einschätzen kann.
Die meisten werden sicher nie erwischt, hätte es in dem Fall keinen Unfall gegeben, würde vermutlich auch kein Hahn danach krähen,
Das war aber kein Unfall, der zwischen den Hunden passiert ist.
Der Hund der Ersthelferin ist so mehrfach gebissen worden, dass er noch vor Ort an den Bissverletzungen starb.
Ich finde es erschreckend, wie hier der Ersthelferin ein Fehlverhalten vorgeworfen wird.
Genauso erschreckend finde ich die Behauptungen, "in einer solchen Ausnahmesituation könnte jeder Hund so reagieren".
Nein, es wird eben nicht jeder Hund in einer Ausnahmesituation einen Artgenossen dermaßen beschädigend angehen, dass er daran stirbt.
Mir tut die Ersthelferin unendlich leid, die für ihr couragiertes Handeln einen solch entsetzlichen Preis zahlen musste.
Mir tut ihr Hund leid, den es das Leben gekostet hat.
Die Radfahrerin hat zwei große Hunde geführt.
Damit trägt sie ein erhöhtes Risiko, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für sich.
Ich kann jeden verstehen, der sich in dem Moment gegen ein Zu-Hilfe-Eilen entscheidet, und lieber nur den Notruf wählt.
Würde ich zumindest bei großen Hunden auch so machen.
Jetzt.
So aus der Distanz.
Weil ich weiß, dass ich zunächst diejenigen schützen würde, die ich liebe.
Das wären meine Hunde, die dann mit dabei wären.
Ob ich in einer solchen Notsituation allerdings tatsächlich ein so klaren Kopf bewahren könnte, weiß ich nicht.