Außer ..er wird von Fremden angesprochen..dann muss ich mich wieder interessanter machen, damit ich wieder seine Aufmerksamkeit erlange.
Möglicherweise ist hier ein Fallstrick, der Trainingserfolge verhindert.
Euer Fokus muss bei euch liegen, noch bevor die anderen Menschen aktiv werden können.
Also Leine dran, du konzentrierst dich völlig auf deinen Hund, ignorierst die anderen Menschen, führst den Hund möglichst so an ihnen vorbei, dass sie keine Chance haben an ihn ranzukommen.
Oft reicht bei solchen Menschen zu sehen, dass du gerade sehr intensiv etwas anderes machst, und sie dabei nicht stören sollen.
Wie HiRoEm wäre mir da auch egal, was die anderen Menschen von mir denken.
Das "Fuß"-Kommando wäre mir auch noch zu früh, das kann er noch nicht leisten.
Du willst doch auch das Lernziel erreichen, Menschen zu ignorieren und sie zu passieren, ohne sich ihnen zuzuwenden?
Grundsätzlich bin ich der Auffassung, es ist schön wenn andere - auch fremde - Menschen meinen Hund mit positiven Augen sehen, sich in dessen Gegenwart an ihm erfreuen und es schön finden dass er da ist.
Trotzdem soll er nicht von sich aus andere Menschen mit seiner Aufmerksamkeit beglücken.
Mein Leifur ist auch so ein überaus menschenfreundlicher Kandidat, diese Menschenfreundlichkeit ist von mir erwünscht.
Bei ihm hat es auch länger gedauert ihn zu lehren, nicht zu jedem Menschen hinzugehen.
Dazu habe ich schon frühzeitig angeleint und seine Aufmerksamkeit bei mir gehalten.
Heute läuft er im Freilauf an allen Passanten vorbei - es sei denn, sie sprechen ihn freundlich an.
Ihnen darf er sich dann auch zuwenden, weil ich mir bei solchen Menschen eben sicher sein kann: Sie wollen diesen Kontakt.
Wo das nicht erwünscht ist, weil es z. B. zu Komplikationen kommen kann, leine ich einfach an.