Ja und ich habe quasi die ,Gegenseite‘ erklärt..
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Nein, hast du nicht - du fütterst doch gar nicht das gesamte Futter über den Tag verteilt in kleinen Bröckchen, und darum ging es doch.
Deshalb bist du also gar nicht die Gegenseite ![]()
Wenn das jetzt bei dir so ankam, ist das ein Missverständnis.
Es ging mir - neben den ganzen bisherigen Argumenten gegen die ausschließliche bröckchenweise Fütterung während des Trainings - eben auch um den bisher hier noch nicht erwähnten hormonellen (und psychischen) Zusammenhang.
Mit Sinn und Verstand (wozu eben auch das Berücksichtigen der hormonellen Abläufe gehört) eingesetzt, ist gegen eine Manipulation des Hundes über Futter doch gar nichts einzuwenden.
Ich nutze Leckerchen tagtäglich als positiver Verstärker bei meinen Hunden. Auch das ist Manipulation.
Ich mache Futter aber nicht zu einer Ressource über Mangel, und niemals oder nur ungewiss satt werden zu können ist ein Mangelempfinden, mit ein klein wenig Pech eben auch mit organisch-negativer Auswirkung.
Bei manchen Hunden zeigt sich diese negative Auswirkung sofort, am Verhalten (was ja sehr anschaulich von Amy-Mama geschildert wurde), bei anderen Hunden zeigt sie sich erst nach Jahren, weil eine dauerhafte Disbalance im vegetativen Nervensystem auch schleichende Prozesse bewirken kann. Bei manchen Hunden könnte es auch gar keine Auswirkungen haben, weil die Balance des vegetativen Nervensystems durch andere Bedürfniserfüllungen erhalten wird.
Das ist aber ein Spiel wie Russisch-Roulette - es kann halt niemand "in" einen Hund hineinsehen, welche psychischen und auch organischen Vorgänge dort laufen, und mit welchen Folgen.
Da diese Art der Futterabhängigkeit aber immer aus einer Machtposition heraus erfolgt, die den Hund in eine Abhängigkeit zum Menschen bringen soll, lehne ich sie für mich persönlich sowieso ab, und halte mich auch von Menschen fern, die so mit ihren Hunden verfahren.