Bei 8 Hunden würde ich auch nicht dazwischen gehen, selbst wenn ich in dem Moment alleine und damit ohne Verantwortung für eines meiner Tiere wäre.
Hilfe rufen natürlich, über Handy.
Bei 8 Hunden würde ich auch nicht dazwischen gehen, selbst wenn ich in dem Moment alleine und damit ohne Verantwortung für eines meiner Tiere wäre.
Hilfe rufen natürlich, über Handy.
In deiner Vorstellung steht, dass ihr einen Border Collie habt.
Was macht ihr denn, um seine Hütequalitäten zu fordern und fördern?
Deinen Beschreibungen nach sehe ich hier auch die Möglichkeit, dass seine rassespezifischen Ambitionen selber nach einer Aufgabe suchen, und ihr/du die einzigen "Objekte" seid, an denen er sich ausprobieren kann.
flying-paws wurde ja schon gerufen, möglicherweise kann sie ja tatsächlich einen Trainer empfehlen, der in erreichbarer Nähe ist.
Einen Trainer mit Hütehunderfahrungen halte ich für absolut notwendig, nicht nur weil hier (möglicherweise) tatsächlich die Hütehundeigenschaften mitspielen; "Brennen" tut mMn das Ganze vor Allem deshalb, weil hier etwas schon ganz schön viel schief gelaufen ist in der Beziehung Mensch und Hund.
An deiner Stelle wäre meine erste Soforthilfemaßnahme ein Maulkorb, der erstens dir die Angst nimmt, evtl. gebissen zu werden.
Zweitens kannst du dann mit "passiven Widerstand" seine Hüteambitionen dir gegenüber einfach abprallen lassen.
So kannst du zumindest die Zeit überbrücken, bis sich ein kompetenter Trainer eures Problems annimmt.
Danke für eure Kleeblätter!
Mit Fieber würde ich nicht alle paar Stunden an ein Feld gehen - oder ist dein Hund noch jung und nicht stubenrein ?
Ich schaffe das besser als zweimal länger zu gehen. Da gehe ich lieber viermal für fünfzehn Minuten. Das scheint so das Minimum zu sein, was geht für meine Hündin.
Nutzt ja auch nix, wenn du länger gehst und dann dabei umkippst.
Klar ist das absolutes "Magerprogramm", aber zumindest kann deine Hündin die Blase regelmäßig leeren, das ist wichtig.
Ganz ehrlich? Wenn die Zeit dann doch mal nicht ausreichend für die Darmentleerung ist, landet ein Haufen eben mal in der Wohnung.
Ist unangenehm, aber immer noch besser als draußen umzufallen, weil es noch zu anstrengend ist.
Ich halte es für möglich, dass sowohl euer gesundheitlicher Zustand als auch die sehr offensichtliche Sorge um deine Hündin diese noch mal zusätzlich "stressen".
Versuche mal, etwas "entspannter" mit der Situation umzugehen, klar ist es für deine Hündin gerade nicht so ideal wie sie es gewohnt ist - aber sie wird das verpacken, und du kannst dich darauf freuen, dann wieder mit ihr all das zu tun, was ihr ansonsten gewohnt seid.
Erzähl ihr einfach, was ihr für tolle Sachen macht, wenn du erst wieder fit bist, freu dich darauf - und werde wieder gesund.
Gute Besserung!
Ja, darf er. In dem Fall ist das Nothilfe bzw. Notwehr um einen Angriff auf andere oder von sich abzuwehren.
Das regelt der §32 des STGB
Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
In diesem Fall wurde der Hund ja so getroffen, dass er nicht sofort starb, aber wohl "kampfunfähig" war.
Ich meine, ein Polizist darf dann nicht noch einmal schießen, um das Leiden des Tieres zu beenden.
So war das gemeint.
Darf ein Polizist überhaupt so ohne Weiteres einen "Fangschuss" oder "Gnadenschuss" geben?
Soweit ich weiß ist das Ziel beim Einsatz einer Waffe dann erreicht, wenn keine weitere Gefahr mehr droht, in diesem Fall der Hund kampfunfähig ist.
Aber warum du den Begriff "infantil" in Bezug auf bestimmte Verhaltensweisen als abwertend empfindest, begreife ich nicht.
Weil angewandte Kommunikationssignale (Verhaltensweisen, Handlungen) dadurch eine Bewertung bekommen: Sie sind "kindlich", und nicht "erwachsen".
Wenn ein adulter Hund dieses Verhalten zeigt, heisst das nicht, dass der ganze Hund infantil ist - aber sein Verhalten in diesem Moment ist, wenn man es mit seinen undomestizierten Verwandten vergleicht, infantil.
Nachdem ich mir nochmal deinen Beitrag zu diesem Zitat durchgelesen habe, verstehe ich jetzt (hoffentlich), was du damit eigentlich sagen willst (weshalb ich auch den Facepalm durch ein Gefällt-mir ersetzt habe).
Dieses "es macht nicht den ganzen Hund infantil" ist sehr missverständlich.
Es geht um Kommunikation; Das Nutzen von Verhaltensweisen Kommunikationssignalen), die bevorzugt im juvenilen Alter zu sehen sind, macht das Handeln nicht unerwachsen (kindlich).
Mal am menschlichen Beispiel: Eines der ersten Kommunikationssignale beim Säugling ist das Lächeln. Wenn ich als Erwachsener lächle, mache ich mich doch nicht wieder zum Säugling?
Anderes Beispiel beim Hund: Welpen unterwerfen sich, indem sie sich auf den Rücken schmeißen und den Bauch zeigen.
Dieses Verhalten zeigen aber auch erwachsene Hunde im Umgang mit Welpen, und dient als Signal, um den Welpen zu ermutigen, sich ruhig näher zu trauen/sich den Umgang mit dem erwachsenen Hund zuzutrauen, weil der erwachsene Hund damit signalisiert: Von mir droht dir keine Gefahr. Eine Abwandlung davon ist z. B. auch in der Kommunikation mit ängstlichen Hunden zu sehen: Das Wälzen.
Auch Spielaufforderungen (Vorderkörpertiefstellung) werden mitnichten immer nur als "Aufforderung zum Spiel" eingesetzt, sondern dienen in der Kommunikation oft als Signal, um z. B. einem unsicheren oder ängstlichen Hund zu vermitteln: Ich habe nichts Böses im Sinn!
Bei artgenossenaggressiven Hunden wird man diese Signale natürlich nicht zu sehen bekommen, bei artgenossenverträglichen Hunden jedoch schon, und da dann eben auch gehäuft.
Daraus zu schließen, artgenossenverträgliche Rassen wären infantil, was in diesem Zusammenhang dann heißt, "sie bleiben im Kindheitsstadium stecken und werden nicht erwachsen", ist ein Fehlschluß.
Entschuldigung aber du drehst dir doch alles so zurecht wie beliebt. Oder wie war das mit dem Neandertaler?
Bitte was?
Das Beispiel mit dem Neandertaler war doch genau deshalb angebracht, um aufzuzeigen dass eben auch ein Vergleich Frühzeitmensch mit Moderner Mensch nicht möglich ist.
Du argumentierst so unsauber, das macht keinen Spaß.
Ah - andere nehmen in Anspruch, genau festgelegte Begriffe - wie hier "Infantilismus" - umgangssprachlich nutzen zu dürfen, und wenn ich darauf hinweise, dann argumentiere ich unsauber?
Zitat
Der Begriff Infantilismus bezeichnet den Zustand des Stehenbleibens auf der Stufe eines Kindes und kann sich sowohl auf die körperliche als auch auf die geistige Entwicklung beziehen. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort infantilis (dt. ‚kindlich‘) ab und hat in den einzelnen Fachgebieten genauer abgegrenzte Bedeutungen. (Aus: Wikipedia)
Vielleicht lest ihr selber noch mal nach, in welchem Zusammenhang und Gebrauch hier andere User diesen Begriff "infantil" genutzt haben - und überlegt dann noch einmal, wer hier unsauber argumentiert.
Zur Konfliktlösungsstrategie fiddle/flirt: Hierzu gehören viele Verhaltensweisen, der Hauptziel es ist, einen bestehenden Konflikt nicht eskalieren zu lassen, sondern möglichst konfliktfrei aufzulösen.
Ein Konflikt kann gelöst werden, indem man den Gegner einen Kopf kürzer macht (fight), oder indem man sich dem Konflikt durch Flucht entzieht (in der Hoffnung, dann nicht verfolgt und erst recht niedergemacht zu werden) (flight), indem man jegliches Verhalten aufgibt und einfriert (freeze), oder indem man versucht, einen Konflikt gütlich zu lösen (fiddle/flirt).
Den Willen zum gütlichen Lösen von Konflikten und die dabei eingesetzten Verhaltensweisen dann mit "infantilismus" gleichzusetzen, ist absolut abstrus und bar jeglichen wissenschaftlichen Kontextes.
Entschuldigung aber du drehst dir doch alles so zurecht wie beliebt. Oder wie war das mit dem Neandertaler?
Bitte was?
Das Beispiel mit dem Neandertaler war doch genau deshalb angebracht, um aufzuzeigen dass eben auch ein Vergleich Frühzeitmensch mit Moderner Mensch nicht möglich ist.
Du argumentierst so unsauber, das macht keinen Spaß.
Ah - andere nehmen in Anspruch, genau festgelegte Begriffe - wie hier "Infantilismus" - umgangssprachlich nutzen zu dürfen, und wenn ich darauf hinweise, dann argumentiere ich unsauber?
Zitat
Der Begriff Infantilismus bezeichnet den Zustand des Stehenbleibens auf der Stufe eines Kindes und kann sich sowohl auf die körperliche als auch auf die geistige Entwicklung beziehen. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort infantilis (dt. ‚kindlich‘) ab und hat in den einzelnen Fachgebieten genauer abgegrenzte Bedeutungen. (Aus: Wikipedia)
Vielleicht lest ihr selber noch mal nach, in welchem Zusammenhang und Gebrauch hier andere User diesen Begriff "infantil" genutzt haben - und überlegt dann noch einmal, wer hier unsauber argumentiert.
Zur Konfliktlösungsstrategie fiddle/flirt: Hierzu gehören viele Verhaltensweisen, der Hauptziel es ist, einen bestehenden Konflikt nicht eskalieren zu lassen, sondern möglichst konfliktfrei aufzulösen.
Ein Konflikt kann gelöst werden, indem man den Gegner einen Kopf kürzer macht (fight), oder indem man sich dem Konflikt durch Flucht entzieht (in der Hoffnung, dann nicht verfolgt und erst recht niedergemacht zu werden) (flight), indem man jegliches Verhalten aufgibt und einfriert (freeze), oder indem man versucht, einen Konflikt gütlich zu lösen (fiddle/flirt).
Den Willen zum gütlichen Lösen von Konflikten und die dabei eingesetzten Verhaltensweisen dann mit "infantilismus" gleichzusetzen, ist absolut abstrus und bar jeglichen wissenschaftlichen Kontextes.
Bei Wölfen WÄRE es ein infantiles Verhalten, wenn ein adulter Wolf noch so ausgeprägt spielen würde, wie es Jungtiere tun. Viele adulte Hunde zeigen daher - weil es ein Selektionsvorteil im Verlaufe der Domestikation war UND weil ihre Umwelt das erlaubt - ein Verhalten, dass beim Wolf infantil wäre/ist.
Ja, wenn du innerartlich einheitliches Verhalten vergleichst - dann, und nur dann liegt bei einem Wolf, der statt zum Rudelwohl beizutragen lieber spielt, möglicherweise eine krankhaftes Verkindlichung vor.
Hunde sind keine Wölfe.
Oder das Verhalten fremden Artgenossen gegenüber:
Wölfe, die in einem festen Rudel leben, interagieren typischerweise nicht mit Artgenossen, die nicht zu ihrem Sozialverband gehören. Sie wollen sie auch keinesfalls direkt umbringen.
(Reaktionen können sehr unterschiedlich sein - der Fremde wird vertrieben. Oder wandert eine Weile parallel mit und schliesst sich nach und nach der Gruppe an. Oder klaut sich eine Gefährtin. Oder Gruppenmitglieder schliessen sich dem Neuling an.Es kommt auch vor, dass Rudel sich zum Zwecke der Jagd oder Wanderschaft zu einem größeren losen Verband zusammenschliessen und wieder trennen, je nach Umweltbedingungen.)
Was du hier beschreibst, in ein hohes Maß an Kooperationsfähigkeit mit Artgenossen. Diese Kooperationsfähigkeit ist ein Muss für Lebewesen, die in Sozialverbänden leben, je komplexer und komplizierter diese Sozialverbände, desto größer ist auch die Fähigkeit zur Kooperation.
Kooperationsbereitschaft ist das Gegenteil von Artgenossenunverträglichkeit.
Hunde haben Fremden gegenüber ein anderes Verhaltensrepertoire, als Wölfe. Und zwar ein sehr uneinheitliches (was vermutlich die unheitlichen Meinugnen der Hundehalter erklärt..)
Es gibt Hunde, bei denen Aggression gegenüber allem Fremden (durch menschliche Selektion) stark erhöht ist und die öfter die Option Kampf wählen, statt Flucht oder Deeskalation (im Vergleich zu Wölfen).
Und diese erhöhte Bereitschaft zum Kampf (was Wehrverhalten ist und der biologisch verankerten Verhaltensschiene des Aversionsverhaltens zuzuordnen ist) macht diese Hunde jetzt "erwachsener"?
Diejenigen, bei denen diese Kooperationsbereitschaft ausgebaut wurde, um ihnen ein möglichst kompatibles Leben in der Menschenwelt überhaupt möglich zu machen ... sind dann infantil?
Es gibt (erwachsene) Hunde, die wesentlich aufgeschlossener gegenüber fremden Artgenossen sind, als (erwachsene) Wölfe es typischerweise sind, und die den Kontakt suchen und dabei stark auf Deeskalation setzen. Das ist ein (züchterisch selektiertes und domestikationsbedingtes) Verhalten, dass beim Wolf in das Verhaltensrepetoire von Welpen und Jungtieren gehört, und bei akulten Tieren nicht/weniger zu beobachten ist. Für den Wolf ist/wäre das also ein infantiles Verhalten.
Ja, nochmal: Für den Wolf - aber nicht für den Hund, und erst recht nicht im innerartlichen Vergleich von Hunden.
Wenn ein adulter Hund dieses Verhalten zeigt, heisst das nicht, dass der ganze Hund infantil ist - aber sein Verhalten in diesem Moment ist, wenn man es mit seinen undomestizierten Verwandten vergleicht, infantil.
Du kannst aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Die meisten ernsthaften und Gebrauchsrassen legen im Erwachsenenalter keinen Wert auf direkten Kontakt und kommunizieren das in der Regel sehr deutlich. Leider verstehen das infantil bleibende Rassen und ihre HalterInnen oft nicht und zwingen direkte Interaktion innerhalb der Individualdistanz auf. Wer hat da nun mehr recht?
Es hält sich immer noch hartnäckig, dass Problemlosigkeit im Umgang mit anderen Hunden - auch Fremden - und Freude am Spiel ein Zeichen von Infantilität ist.
Das ist wissenschaftlich - sowohl verhaltensbiologisch als auch psychologisch - absolut unhaltbar.
Ich zitiere mal aus der Erinnerung Feddersen-Petersen: "Wir haben die Entwicklungsstadien von Hunden und Wölfen miteinander verglichen ... und obwohl es Unterschiede im Auftreten dieser Stadien gibt - Hunde erreichen z. B. viel früher die sexuelle Reife als Wölfe - gab es keinerlei Hinweise für irgendeinen Infantilismus bei Hunden."
Dieses Andichten von Infantilismus ist eine Mär, die immer wieder erneut von Möchtegern-Hundeverstehern in die Welt gesetzt und verbreitet wird; es gab und gibt nirgendwo in der seriösen! wissenschaftlichen Literatur irgendwelche Hinweise oder gar Beweise für eine Infantilität.
Um das Ganze mal verständlich zu machen, übertrage ich diese "Infantilitätsthese" mal auf ein - hoffentlich - nachvollziehbareres Beispiel.
"Die Neandertaler waren als Erwachsene viel ernsthafter und kompromissloser fremden Neandertalern gegenüber, und hatten als Erwachsene kein Interesse am Spiel.
Die heutigen Menschen sind viel kontaktfreudiger, auch fremden Menschen gegenüber, und bewahren sich oft bis ins hohe Alter eine große Spielfreude. Deshalb sind die heutigen Menschen infantil."
Exemplarisch für einen Hund, der überhaupt keinen Wert auf Fremdhundekntakt legte, der im Gegenteil Fremdhunde beschädigt hätte,
Alle Fremdhunde, die in erreichbare Nähe kommen beschädigen zu wollen, ist mit Sicherheit kein Nachweis für "erwachsene Ernsthaftigkeit", sondern mit absoluter Sicherheit ein Nachweis dafür, dass da im Oberstübchen dieses Hundes etwas mal so gar nicht richtig läuft.
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Diese "Ernsthaftigkeit", im Sinne von "der macht Ernst", mit Erwachsen-Sein gleichzusetzen, zeugt von einem ... hmmm
moderat ausgedrückt "ziemlich verschrobenen Blick" auf Hunde, der keinesfalls der Spezies Hund gerecht wird.