Dazu gehört u.a. die Miete, die er bezahlt (und nicht die Miete des Kunden) und z.B. auch die örtlichen Verhältnisse.
Nicht zu vergessen die Ausstattung der Praxis; Rückert hat in dem Podcast mal ein paar Ausstattungskosten genannt, z. B. Röntgenapparat, oder auch ein Augeninnendruckmessgerät - da kommt Einiges an Kosten zusammen.
Auch wie die individuellen Kosten berechnet werden, gibt er beispielhaft an.
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In der Klinik in Hofheim habe ich mitbekommen, dass die Patientenbesitzer bei einem geplanten OP-Termin bei der Abgabe des Tieres bezahlen müssen - ob jetzt den gesamten (kalkulierten) Betrag, oder ob das die Hälfte war, habe ich jetzt nicht mitbekommen.
Wohl mitbekommen habe ich, dass die betreffende Patientenbesitzerin unter Tränen diskutiert hat, von einer Freundin unterstützt wurde, irgendwie wohl die "Erlaubnis" des Partners per Telefon einholen musste für diese "Vorkasse" - und dann noch schauen musste, wie sie diesen fast 4-stelligen Betrag noch bis zum Morgen organisiert bekommt.
Ich kann diese Zahlungspraxis verstehen - erst Recht, nachdem der Rückert in dem Podcast erzählte, wie hoch sein Verlust in den ersten 10 Jahren mit eigener Praxis war, weil er da noch die übliche Praxis des In-Rechnung-Stellens angewandt hat ... und auf reichlich sitzen geblieben ist...