Beiträge von Hundundmehr

    Ja, darf er. In dem Fall ist das Nothilfe bzw. Notwehr um einen Angriff auf andere oder von sich abzuwehren.

    Das regelt der §32 des STGB

    Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt.

    In diesem Fall wurde der Hund ja so getroffen, dass er nicht sofort starb, aber wohl "kampfunfähig" war.

    Ich meine, ein Polizist darf dann nicht noch einmal schießen, um das Leiden des Tieres zu beenden.

    So war das gemeint.

    Aber warum du den Begriff "infantil" in Bezug auf bestimmte Verhaltensweisen als abwertend empfindest, begreife ich nicht.

    Weil angewandte Kommunikationssignale (Verhaltensweisen, Handlungen) dadurch eine Bewertung bekommen: Sie sind "kindlich", und nicht "erwachsen".

    Wenn ein adulter Hund dieses Verhalten zeigt, heisst das nicht, dass der ganze Hund infantil ist - aber sein Verhalten in diesem Moment ist, wenn man es mit seinen undomestizierten Verwandten vergleicht, infantil.

    Nachdem ich mir nochmal deinen Beitrag zu diesem Zitat durchgelesen habe, verstehe ich jetzt (hoffentlich), was du damit eigentlich sagen willst (weshalb ich auch den Facepalm durch ein Gefällt-mir ersetzt habe).

    Dieses "es macht nicht den ganzen Hund infantil" ist sehr missverständlich.

    Es geht um Kommunikation; Das Nutzen von Verhaltensweisen Kommunikationssignalen), die bevorzugt im juvenilen Alter zu sehen sind, macht das Handeln nicht unerwachsen (kindlich).

    Mal am menschlichen Beispiel: Eines der ersten Kommunikationssignale beim Säugling ist das Lächeln. Wenn ich als Erwachsener lächle, mache ich mich doch nicht wieder zum Säugling?

    Anderes Beispiel beim Hund: Welpen unterwerfen sich, indem sie sich auf den Rücken schmeißen und den Bauch zeigen.

    Dieses Verhalten zeigen aber auch erwachsene Hunde im Umgang mit Welpen, und dient als Signal, um den Welpen zu ermutigen, sich ruhig näher zu trauen/sich den Umgang mit dem erwachsenen Hund zuzutrauen, weil der erwachsene Hund damit signalisiert: Von mir droht dir keine Gefahr. Eine Abwandlung davon ist z. B. auch in der Kommunikation mit ängstlichen Hunden zu sehen: Das Wälzen.

    Auch Spielaufforderungen (Vorderkörpertiefstellung) werden mitnichten immer nur als "Aufforderung zum Spiel" eingesetzt, sondern dienen in der Kommunikation oft als Signal, um z. B. einem unsicheren oder ängstlichen Hund zu vermitteln: Ich habe nichts Böses im Sinn!

    Bei artgenossenaggressiven Hunden wird man diese Signale natürlich nicht zu sehen bekommen, bei artgenossenverträglichen Hunden jedoch schon, und da dann eben auch gehäuft.

    Daraus zu schließen, artgenossenverträgliche Rassen wären infantil, was in diesem Zusammenhang dann heißt, "sie bleiben im Kindheitsstadium stecken und werden nicht erwachsen", ist ein Fehlschluß.

    Entschuldigung aber du drehst dir doch alles so zurecht wie beliebt. Oder wie war das mit dem Neandertaler?

    Bitte was?

    Das Beispiel mit dem Neandertaler war doch genau deshalb angebracht, um aufzuzeigen dass eben auch ein Vergleich Frühzeitmensch mit Moderner Mensch nicht möglich ist.

    Du argumentierst so unsauber, das macht keinen Spaß.

    Ah - andere nehmen in Anspruch, genau festgelegte Begriffe - wie hier "Infantilismus" - umgangssprachlich nutzen zu dürfen, und wenn ich darauf hinweise, dann argumentiere ich unsauber?

    Zitat


    Der Begriff Infantilismus bezeichnet den Zustand des Stehenbleibens auf der Stufe eines Kindes und kann sich sowohl auf die körperliche als auch auf die geistige Entwicklung beziehen. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort infantilis (dt. ‚kindlich‘) ab und hat in den einzelnen Fachgebieten genauer abgegrenzte Bedeutungen. (Aus: Wikipedia)

    Vielleicht lest ihr selber noch mal nach, in welchem Zusammenhang und Gebrauch hier andere User diesen Begriff "infantil" genutzt haben - und überlegt dann noch einmal, wer hier unsauber argumentiert.

    Zur Konfliktlösungsstrategie fiddle/flirt: Hierzu gehören viele Verhaltensweisen, der Hauptziel es ist, einen bestehenden Konflikt nicht eskalieren zu lassen, sondern möglichst konfliktfrei aufzulösen.

    Ein Konflikt kann gelöst werden, indem man den Gegner einen Kopf kürzer macht (fight), oder indem man sich dem Konflikt durch Flucht entzieht (in der Hoffnung, dann nicht verfolgt und erst recht niedergemacht zu werden) (flight), indem man jegliches Verhalten aufgibt und einfriert (freeze), oder indem man versucht, einen Konflikt gütlich zu lösen (fiddle/flirt).

    Den Willen zum gütlichen Lösen von Konflikten und die dabei eingesetzten Verhaltensweisen dann mit "infantilismus" gleichzusetzen, ist absolut abstrus und bar jeglichen wissenschaftlichen Kontextes.

    Entschuldigung aber du drehst dir doch alles so zurecht wie beliebt. Oder wie war das mit dem Neandertaler?

    Bitte was?

    Das Beispiel mit dem Neandertaler war doch genau deshalb angebracht, um aufzuzeigen dass eben auch ein Vergleich Frühzeitmensch mit Moderner Mensch nicht möglich ist.

    Du argumentierst so unsauber, das macht keinen Spaß.

    Ah - andere nehmen in Anspruch, genau festgelegte Begriffe - wie hier "Infantilismus" - umgangssprachlich nutzen zu dürfen, und wenn ich darauf hinweise, dann argumentiere ich unsauber?

    Zitat


    Der Begriff Infantilismus bezeichnet den Zustand des Stehenbleibens auf der Stufe eines Kindes und kann sich sowohl auf die körperliche als auch auf die geistige Entwicklung beziehen. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort infantilis (dt. ‚kindlich‘) ab und hat in den einzelnen Fachgebieten genauer abgegrenzte Bedeutungen. (Aus: Wikipedia)

    Vielleicht lest ihr selber noch mal nach, in welchem Zusammenhang und Gebrauch hier andere User diesen Begriff "infantil" genutzt haben - und überlegt dann noch einmal, wer hier unsauber argumentiert.

    Zur Konfliktlösungsstrategie fiddle/flirt: Hierzu gehören viele Verhaltensweisen, der Hauptziel es ist, einen bestehenden Konflikt nicht eskalieren zu lassen, sondern möglichst konfliktfrei aufzulösen.

    Ein Konflikt kann gelöst werden, indem man den Gegner einen Kopf kürzer macht (fight), oder indem man sich dem Konflikt durch Flucht entzieht (in der Hoffnung, dann nicht verfolgt und erst recht niedergemacht zu werden) (flight), indem man jegliches Verhalten aufgibt und einfriert (freeze), oder indem man versucht, einen Konflikt gütlich zu lösen (fiddle/flirt).

    Den Willen zum gütlichen Lösen von Konflikten und die dabei eingesetzten Verhaltensweisen dann mit "infantilismus" gleichzusetzen, ist absolut abstrus und bar jeglichen wissenschaftlichen Kontextes.

    Bei Wölfen WÄRE es ein infantiles Verhalten, wenn ein adulter Wolf noch so ausgeprägt spielen würde, wie es Jungtiere tun. Viele adulte Hunde zeigen daher - weil es ein Selektionsvorteil im Verlaufe der Domestikation war UND weil ihre Umwelt das erlaubt - ein Verhalten, dass beim Wolf infantil wäre/ist.

    Ja, wenn du innerartlich einheitliches Verhalten vergleichst - dann, und nur dann liegt bei einem Wolf, der statt zum Rudelwohl beizutragen lieber spielt, möglicherweise eine krankhaftes Verkindlichung vor.

    Hunde sind keine Wölfe.

    Oder das Verhalten fremden Artgenossen gegenüber:


    Wölfe, die in einem festen Rudel leben, interagieren typischerweise nicht mit Artgenossen, die nicht zu ihrem Sozialverband gehören. Sie wollen sie auch keinesfalls direkt umbringen.


    (Reaktionen können sehr unterschiedlich sein - der Fremde wird vertrieben. Oder wandert eine Weile parallel mit und schliesst sich nach und nach der Gruppe an. Oder klaut sich eine Gefährtin. Oder Gruppenmitglieder schliessen sich dem Neuling an.

    Es kommt auch vor, dass Rudel sich zum Zwecke der Jagd oder Wanderschaft zu einem größeren losen Verband zusammenschliessen und wieder trennen, je nach Umweltbedingungen.)

    Was du hier beschreibst, in ein hohes Maß an Kooperationsfähigkeit mit Artgenossen. Diese Kooperationsfähigkeit ist ein Muss für Lebewesen, die in Sozialverbänden leben, je komplexer und komplizierter diese Sozialverbände, desto größer ist auch die Fähigkeit zur Kooperation.

    Kooperationsbereitschaft ist das Gegenteil von Artgenossenunverträglichkeit.

    Hunde haben Fremden gegenüber ein anderes Verhaltensrepertoire, als Wölfe. Und zwar ein sehr uneinheitliches (was vermutlich die unheitlichen Meinugnen der Hundehalter erklärt..)


    Es gibt Hunde, bei denen Aggression gegenüber allem Fremden (durch menschliche Selektion) stark erhöht ist und die öfter die Option Kampf wählen, statt Flucht oder Deeskalation (im Vergleich zu Wölfen).

    Und diese erhöhte Bereitschaft zum Kampf (was Wehrverhalten ist und der biologisch verankerten Verhaltensschiene des Aversionsverhaltens zuzuordnen ist) macht diese Hunde jetzt "erwachsener"?

    Diejenigen, bei denen diese Kooperationsbereitschaft ausgebaut wurde, um ihnen ein möglichst kompatibles Leben in der Menschenwelt überhaupt möglich zu machen ... sind dann infantil?


    Es gibt (erwachsene) Hunde, die wesentlich aufgeschlossener gegenüber fremden Artgenossen sind, als (erwachsene) Wölfe es typischerweise sind, und die den Kontakt suchen und dabei stark auf Deeskalation setzen. Das ist ein (züchterisch selektiertes und domestikationsbedingtes) Verhalten, dass beim Wolf in das Verhaltensrepetoire von Welpen und Jungtieren gehört, und bei akulten Tieren nicht/weniger zu beobachten ist. Für den Wolf ist/wäre das also ein infantiles Verhalten.

    Ja, nochmal: Für den Wolf - aber nicht für den Hund, und erst recht nicht im innerartlichen Vergleich von Hunden.

    Wenn ein adulter Hund dieses Verhalten zeigt, heisst das nicht, dass der ganze Hund infantil ist - aber sein Verhalten in diesem Moment ist, wenn man es mit seinen undomestizierten Verwandten vergleicht, infantil.

    Du kannst aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Die meisten ernsthaften und Gebrauchsrassen legen im Erwachsenenalter keinen Wert auf direkten Kontakt und kommunizieren das in der Regel sehr deutlich. Leider verstehen das infantil bleibende Rassen und ihre HalterInnen oft nicht und zwingen direkte Interaktion innerhalb der Individualdistanz auf. Wer hat da nun mehr recht?

    Es hält sich immer noch hartnäckig, dass Problemlosigkeit im Umgang mit anderen Hunden - auch Fremden - und Freude am Spiel ein Zeichen von Infantilität ist.

    Das ist wissenschaftlich - sowohl verhaltensbiologisch als auch psychologisch - absolut unhaltbar.

    Ich zitiere mal aus der Erinnerung Feddersen-Petersen: "Wir haben die Entwicklungsstadien von Hunden und Wölfen miteinander verglichen ... und obwohl es Unterschiede im Auftreten dieser Stadien gibt - Hunde erreichen z. B. viel früher die sexuelle Reife als Wölfe - gab es keinerlei Hinweise für irgendeinen Infantilismus bei Hunden."

    Dieses Andichten von Infantilismus ist eine Mär, die immer wieder erneut von Möchtegern-Hundeverstehern in die Welt gesetzt und verbreitet wird; es gab und gibt nirgendwo in der seriösen! wissenschaftlichen Literatur irgendwelche Hinweise oder gar Beweise für eine Infantilität.

    Um das Ganze mal verständlich zu machen, übertrage ich diese "Infantilitätsthese" mal auf ein - hoffentlich - nachvollziehbareres Beispiel.

    "Die Neandertaler waren als Erwachsene viel ernsthafter und kompromissloser fremden Neandertalern gegenüber, und hatten als Erwachsene kein Interesse am Spiel.

    Die heutigen Menschen sind viel kontaktfreudiger, auch fremden Menschen gegenüber, und bewahren sich oft bis ins hohe Alter eine große Spielfreude. Deshalb sind die heutigen Menschen infantil."

    Exemplarisch für einen Hund, der überhaupt keinen Wert auf Fremdhundekntakt legte, der im Gegenteil Fremdhunde beschädigt hätte,

    Alle Fremdhunde, die in erreichbare Nähe kommen beschädigen zu wollen, ist mit Sicherheit kein Nachweis für "erwachsene Ernsthaftigkeit", sondern mit absoluter Sicherheit ein Nachweis dafür, dass da im Oberstübchen dieses Hundes etwas mal so gar nicht richtig läuft.

    ................

    Diese "Ernsthaftigkeit", im Sinne von "der macht Ernst", mit Erwachsen-Sein gleichzusetzen, zeugt von einem ... hmmm :denker: moderat ausgedrückt "ziemlich verschrobenen Blick" auf Hunde, der keinesfalls der Spezies Hund gerecht wird.

    Vorab: Das hier hatte ich geschrieben:

    Fremdhundekontakte: Ja, ein Muss - aber nicht wahllos mit jedem, und immer nur nach Absprache

    Nicht wahllos, und immer nach Absprache ungleich aufgezwungen.

    Meiner persönlichen Erfahrung nach gibt es leider immer mehr Hundehalter:innen, die der Ansicht sind, Hunde bräuchten weder Freilauf noch Sozialkontakte zu Artgenossen, erst recht nicht zu fremden Artgenossen.

    Das ist nicht artgerecht, und es steht auch völlig konträr zu den Umweltbedingungen, unter denen der allergrößte Teil der Hunde nun mal lebt.

    Warum braucht ein Hund den bitte Kontakt zu Fremden Artgenossen, wenn er andere Artgenossen hat.

    Das verstehe ich nicht steht Quantität über Qualität ?

    Sozialverhalten (bei Mensch und Tier) beinhaltet alle Verhaltensweisen, die auf innerartliche Aktionen/Reaktionen gezeigt werden. Genetisch ist dabei die gesamte, artspezifische Verhaltenspalette veranlagt, wobei es besondere Ausprägungen gibt.

    Völlige Artgenossenunverträglichkeit ist dabei genauso krankhaft wie unbeschränkte Artgenossenliebe.

    Dazwischen gibt es alle möglichen Grau- und Farbschattierungen, die teilweise genetisch vordisponiert sind, aber erst über entsprechende Erfahrungen ausgebildet und verfeinert werden.

    Sozial lebende Tiere besitzen eine hohe Kooperationsfähigkeit, und diese kann nur existierenden bei einem ausreichenden Maß an Neugier auf Artgenossen.

    Dass diese Neugier auf Artgenossen sich nur auf die vom Menschen gewählten Kontakte beschränkt, ist eine Annahme des Menschen, aber sicher nicht das eigentliche, individuelle Bedürfnis des Hundes. Das kennen wir nämlich nicht, weil Hunde sich uns nicht mitteilen können.

    Hunde sind aber auch Opportunisten, die sich anpassen wenn es für sie genügend Vorteile gibt.

    Das gibt - leider! - genügend Raum, um als Mensch den Schluss zu ziehen: "Der Hund braucht das/braucht das nicht.".

    Der Mensch kann das, denn: Der Hund wird ihm nicht widersprechen.

    Um ein angemessenes Verhalten mit Fremdhunden zu lernen, brauchen Hunde angemessene Erfahrungen mit Fremdhunden (d.h. - wie schon ganz oben geschrieben - ausgewählte Kontakte, und immer nach Absprache).

    Sonst entzieht man ihnen die Möglichkeit, angemessene Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln, die nötig sind für die heutige Umweltkompatibilität.

    Wir leben nun mal nicht mit unserem Hund unter einer Käseglocke, und die Welt ist nicht perfekt, weshalb es unrealistisch ist ein Verhalten von der Umwelt zu erwarten, welches einem ein "Leben unter einer Käseglocke" ermöglicht.

    Meiner persönlichen Erfahrung nach gibt es leider immer mehr Hundehalter:innen, die der Ansicht sind, Hunde bräuchten weder Freilauf noch Sozialkontakte zu Artgenossen, erst recht nicht zu fremden Artgenossen.

    und:

    Mir kommt es derzeit so vor, als würden viele Hundebesitzer vermehrt auf 'lasst die Hunde frei und rennen und machen wie sie selbst wollen' stehen!

    Sind ja zwei konträre Standpunkte/Sichtweisen/Erfahrungen, die mMn auch sehr vom jeweiligen Umfeld abhängen.

    Möglicherweise bleiben ja auch so "Negativerfahrungen", die eben konträr zu den eigenen Bedürfnissen stehen, auch mehr "im Kopf hängen" :denker:

    Oft erlebe ich aber einfach, dass die jeweiligen individuellen menschlichen Bedürfnisse und Vorstellungen die jeweilige "Haltungsphilosophie" bestimmen - und nicht die artgerechten Bedürfnisse des jeweiligen Hundes.

    Bei mir gilt:

    Freilauf: ja, ein Muss

    Sozialkontakte: Ja, ein Muss

    Fremdhundekontakte: Ja, ein Muss - aber nicht wahllos mit jedem, und immer nur nach Absprache

    Der Text ist schon ein bisschen älter, aber er passt hier vielleicht trotzdem ganz gut. Er sagt selbst, dass seine Co-Autorin ihm nicht zustimmt und ich bin mir auch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Aber in einem Punkt hat er schon Recht: Hunde dürfen sich nicht wie Hunde verhalten, müssen immer unauffällig bleiben und manche Jogger/Radfahrer/whatever empfinde ich auch als sehr egozentrisch

    Rückert über Rücksichtnahme

    Die Schreibweise vom Rückert mag ich ja sowieso sehr, und wie in allen Artikeln, die ich bisher von ihm gelesen habe, stimme ich ihm auch hier völlig zu - bis auf einen Punkt:

    Zitat


    Dem Hund die Möglichkeit zum Freilauf und damit auch zu sozialen Interaktionen bieten zu können, ist ja (erst mal!) die erklärte Idealvorstellung der meisten Hundehalter:innen.

    Das stimmt leider nicht mehr.

    Meiner persönlichen Erfahrung nach gibt es leider immer mehr Hundehalter:innen, die der Ansicht sind, Hunde bräuchten weder Freilauf noch Sozialkontakte zu Artgenossen, erst recht nicht zu fremden Artgenossen.

    Das ist nicht artgerecht, und es steht auch völlig konträr zu den Umweltbedingungen, unter denen der allergrößte Teil der Hunde nun mal lebt.