Beiträge von Hundundmehr

    Also nur mal so am Rande: Bei meinem Pferd war am Mittwoch auch die Tierärztin, geplant, kein Notfall.

    Max lahmt vorne etwas, was in seinem Alter (27 Jahre) aber jetzt nicht so wirklich überraschend ist.

    Das könnte Alles und Nichts sein - also hin von beginnende Hufrehe bis hin zu "einfach nur ein bisschen vertreten" ist da die ganze Palette möglich.

    Jetzt hat er ja seit mehreren Jahren Cushing, ein Bluttest war mal wieder fällig, sein Medikament auch, und weil die TÄ'in nun mal schon da war und Blut abzapfte, wird jetzt auch mal ein großes Blutbild gemacht.

    Außerdem brauchte ich neues Schmerzmittel.

    Eine homöopathische Kur hatte ich bei der Terminabsprache auch schon direkt geordert.

    Es ist wohl Arthrose, hatte er bisher nie Probleme mit, aber mit 27 ... also ich bin unendlich froh, dass es nichts Schlimmeres ist.

    Die Rechnung wird diesmal wohl an den 4-stelligen Bereich schrappen, alleine die Medikamente fallen da schon ordentlich zu Buche.

    Unglaublich angenehm: Die Tierärztin hat sich sehr viel Zeit genommen, wobei ich da anmerken muss: Für den Cushing-Bluttest (Bestimmung des ACTH-Wertes) muss das Blut unverzüglich zur Praxis gebracht und für das Labor präpariert werden (zentrifugiert? glaube ich ...), sonst bekommt man den Wert nicht; Die Tierärztin hatte also keinen weiteren Patiententermin im Anschluss an ihren Besuch bei mir, sondern Mittagspause.

    Die wird vermutlich etwas kürzer ausgefallen sein, eben weil sie sich wirklich Zeit genommen hat bei uns.

    Das ist eine ordentliche Stange Geld, die uns das wieder kostet.

    Aber ich persönlich finde diese tierärztliche Dienstleistung incl. der Kosten für Medikamente preiswert, im Sinne dieses Wortes:

    Es ist den Preis wert.

    Jetzt bin ich gespannt auf den Blutwert, mit etwas Glück bekomme ich den heute.

    Vasco bekommt seit Samstag Phen-Pred, wir konnten schon nach 1 Tag sehen, dass er bewegungsfreudiger und umweltinteressierter ist.

    Dabei hat man ihm auch vorher keine Schmerzen angemerkt ... :( er bekam ja auch Schmerzmittel zusätzlich zu Librela.

    Laufen darf er soviel er will, die größeren Runden von 5-7km gehen wir dann halt langsamer, machen mehrere Trinkpausen.

    Vorgestern hat er sich mit so viel Freude und Elan auf eine Spiel-/Tobefrequenz mit uns eingelassen, dass es eine Freude war, ihn wieder so zu sehen :herzen1:

    Am nächsten Tag hat er vorne wieder mehr gelahmt ... gab dann eine kurze (knapp 3km), aber sehr interessante Runde in den Maasduinen.

    Heute läuft er wieder klar (so klar es geht mit seinem Alter und seinen Arthrosen).

    Vasco wird am 5. Juni 14, und wir wissen, dass er im Rücken, in den Gelenken und in den Pfoten Arthrose hat.

    Ich halte nichts davon, ihn jetzt "in Watte" zu packen, und möglichst schonend zu bewegen - wofür?

    Damit er für uns noch länger lebt?

    Es ist sein Leben, und wir handeln jetzt nach dem Motto: "Nicht das Leben mit Tagen, sondern die Tage mit Leben füllen!"

    Natürlich hoffen wir, das Phen-Pred wieder absetzen zu können, denn es hat unweigerlich Auswirkungen auf den gesamten Organismus, weshalb morgen wieder ein Gespräch mit der Tierärztin ansteht.

    Aber was nutzen uns funktionierende Leber und Nieren, wenn der Hund nicht mehr laufen und am Leben teilnehmen mag?

    Bei den Spaziergängen halte ich freudige, aber in ihrem Ungestüm grobmotorische Hunde von ihm fern - aber ansonsten darf Vasco selber bestimmen, was er sich zumutet, und was nicht.

    Wir freuen uns über jeden Tag mit Vasco, und niemand weiß, wie viele Tage ihm noch bestimmt sind.

    Es gibt von Veronika Rothe ein Video, wie sie das mit ihren Spaniels trainiert. Die sollen ja stöbern und dann, wenn das Wild hoch geht, verharren und eben nicht hinterher laufen. Vielleicht hilft es ja, eine gute Übung zur Impulskontrolle ist es allemal, gerade mit dem Running-Rabbit-Dummy den sie am Schluss zeigt.

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    Was für ein wunderbares Trainingsvideo!

    Ich hoffe, es ist allen klar, dass das ein Zusammenschnitt ist, aus dem nicht hervorgeht, wie lange sie für dieses Ergebnis tatsächlich trainiert hat?

    Auch, dass es bestimmter Basics bedarf, die natürlich vor diesem speziellen Bewegungsreiztraining erarbeitet wurden, wie z. B. die Hochwertigkeit dieses speziellen Balls?

    Was mich interessieren würde: Welcher Hundetyp ist denn nicht in der Lage, intrinsische Impulskontrolle zu lernen?

    Der Sanguiniker?

    Der Choleriker?

    Der wolfsartige Typ?

    Der brackenartige Typ?

    Der ängstliche Typ?

    Der forsche Typ?

    Wovon redet ihr, wenn ihr schreibt, es gibt bestimmte Typen, die das lernen können - und es gibt bestimmte Typen, die das nicht können?

    Die arme Frau musste sich von ihren Designerhandtaschen trennen, um damit zumindest einen Teil der Tierarztrechnung abzudecken.

    Sorry, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen.

    Übrigens: 37.000 australische Dollar entsprechen ungefähr 22.500 Euro.

    Mich wundert bei der Exklusivbetreuung der Behandlungsbetrag nicht.

    Vrania Das hier stand im Eröffnungspost der TE

    Ich bin jetzt vermehrt selbstständig im Pferdebereich und würde den Hund fast immer mitnehmen können.

    - geplant wäre ein Mal täglich eine große Runde zu gehen (mind. 1 Stunde), dazu tägliche Begleitung im Stall bei den eigenen Pferden und natürlich noch kleinere Gassirunden zum erleichtern

    Wunschgröße wäre mittelgroß, damit der Hund auch gut mit den Pferden mithalten kann

    Außerdem sind da auch noch Wohnungskatzen.

    Edit: Zumal das Thema "Welpe vom Züchter oder Tierschutzhund" lang und breit diskutiert wurde - und da ging es nicht um die Wohnsituation, da bestand tatsächlich Einigkeit dass dies kein Ausschlussgrund ist - und die TE aufgrund dieser Betrachtungen aus unterschiedlichen Blickwinkel doch lieber eine Welpen nehmen will.

    Ich will nur anmerken, dass es viele Tierschutzvereine gibt, die ganz tolle Hunde haben und diese auch an Leute ohne Garten und mit kleiner Wohnung vergeben. Wir hatten jetzt 3 Hunde aus dem Tierschutz unter ähnlichen Voraussetzungen, zeitweise zu dritt. Die Größe der Wohnung ist echt egal für den Hund.

    Das ist sicher schön, wenn man selber durch keine Verpflichtungen gebunden ist, die es einem unmöglich machen sich auf "besondere Baustellen" bei einem Hund einzulassen.

    Neben den Wohnbedingungen hat die TE aber auch noch berufliche Bedingungen, weshalb sie sich jetzt für einen Hund ohne bekannte und oft auch unbekannte Vorerfahrungen entschieden hat.

    Das finde ich nur fair dem zukünftigen Familienmitglied auf vier Pfoten gegenüber.

    Ich habe wirklich die Erfahrung gemacht, dass da viel zu schnell verurteilt wird und Halter mit TS Hunden, sehr oft beleidigt werden, nur weil die Hunde kupiert sind.

    Genau aus den Gründen die du nennst, urteile ich nicht.

    Weil ich eben zumeist nicht weiß, welche Gründe für das scheinbare Kupieren vorliegen.

    Ändert aber nichts daran, dass ich bei Hunden, die auf den ersten Anschein hin nach "kupiert" aussehen, ein ungutes Gefühl habe.

    Oft reicht ein Blick auf die Menschen, um dann noch weitere Gedanken - im guten wie im schlechten Sinne - dazu kommen zu lassen.

    Was aber auch von Vorurteilen geleitet ist - und von diesen will ich mich nicht leiten lassen.

    Weshalb ich meine Klappe halte, solange ich die Hintergründe nicht kenne.

    .................

    Ein einziges Mal bin ich nicht beleidigend, sondern äußerst scharf geworden - das war ein Fall in einem anderen sozialen Netzwerk, wo ich intern von den betreffenden Menschen selber erfahren haben, dass sie sich einen im Ausland extra für sie kupierten Welpen vom Züchter, dazu noch illegal, weil für die Einfuhrbestimmungen zu jung, angeschafft haben.

    Nach dieser - nicht öffentlichen - Ansage sind sie sang- und klanglos aus der betreffenden Gruppe verschwunden.

    (Da gab es noch ein paar Fakten mehr, die das Ganze noch mehr zum :kotz: machten ...).

    Seid ihr auch gleich negativ drauf, wenn ihr kupierte Hunde seht, auch wenn ihr gar nicht den Background dazu kennt?

    Ja.

    Allerdings erwarte ich von mir selber die Höflichkeit, erst einmal diesen "Background" in Erfahrung zu bringen, bevor ich ein Urteil fälle.

    Gedanken habe ich, oft ganz, ganz viele, und auch sehr unterschiedliche.

    Die kann ich nur sortieren, und bin da einfach gerne auch zielgerichtet unterwegs.

    Fremden Menschen irgend etwas vor den Kopf zu klatschen, ohne die Hintergründe/Motivationen desjenigen zu kennen, halte ich nicht für zielgerichtet.

    Du steckst ja in dem gleichen Zwiespalt, ziehst auch die Möglichkeit in Betracht, dass hier völlig andere Hintergründe für das Kupieren in Frage kommen.

    Aber ja, mit deinen negativen Gedanken bist du da nicht alleine.

    Kommt halt darauf an, wie man selber damit umgeht :ka:

    Na ja - es geht auch mit der Schlepp, aber nur mit einer bestimmten Technik; Die Leine darf einfach nie länger sein als der Abstand, den man selber zum Hund hat, dann hat der Hund auch keinen "Anlauf", mit der die Kraft aufgrund des Gewichtes dank der Geschwindigkeit vervielfacht wird ... :pfeif:

    ...........

    Da du jetzt mit Halti (nach ausführlicher Anweisung, das finde ich unglaublich wichtig beim Halti, weil es sonst gerne auch mal zu brutalen Einsätzen verwendet wird, die äußerst gefährlich für den Hund sein können) arbeitest, könntest du jetzt auch mal den Begriff "langsam" etablieren: Einfach im Garten (später auch außerhalb der häuslichen Umgebung, aber erst mal völlig reizarm) so 10m vor dem Hund etwas Begehrenswertes hinlegen, und mit dem angeleinten Hund gesittet hingehen, dabei jeglichen "ich will da jetzt hin"-Impuls durch kurzes Stehenbleiben und mit einem "langsam" belegen.

    Ziel ist, dass der Hund verinnerlicht: Ich darf da hin, aber das Tempo bestimmt mein Mensch, und ich darf ihn nicht ziehen!

    Diese Tempobestimmung durch den Menschen ist Grundvoraussetzung für die Leinenführigkeit.

    Wobei mir gerade einfällt: Du hast ja jetzt die Aufgabe von der Trainerin bekommen, das "Hinter" zu trainieren.

    Auch damit bestimmst du ja das Tempo, weshalb es jetzt möglicherweise etwas zu viel wäre, noch dieses "langsam" zu etablieren :denker:

    Sprech mal mit deiner Trainerin darüber.

    Die gleiche Übung für's "langsam" lässt sich nämlich auch für das "Hinter" nutzen.

    Weiter viel Erfolg!