Sehe ich anders; Ich würde bei keinem Züchter kaufen wollen, den meine Lebensumstände nicht interessieren, und der mich deshalb einen Welpen selber aussuchen lässt.
Außer bei unserem Vasco (bei dem die Züchterin meines Ersthundes den Kontakt zu dessen Züchterin hergestellt hat, und auch bei der Abholung mit dabei war) haben alle Züchter entschieden, welcher Hund in Frage kommt - aber nicht ohne vorher zu fragen, welche Vorliebe ich denn hätte.
Das wäre berücksichtigt worden.
Ich hatte keine Vorlieben außer: Golden Retriever und Rüde.
Mit unserem Amigo hatte ich z. B. einen sehr erkundungsfreudigen, aber auch sehr unabhängigen (bis dickköpfigen) Welpen bekommen, und da ich keine Vorlieben hatte außer dem Geschlecht, hat meine Züchterin (von der auch mein erster Hund war, und mit der ich trotz der großen Entfernung immer in gutem Kontakt stand) gedacht, dass er bei mir in guten Händen ist.
Jetzt hast du auch eine Vorliebe - du willst den fehlfarbenen Hund nicht.
Den kann dir die Züchterin also nicht mit gutem Gewissen geben - aber dazu muss sie deine Bedenken auch kennen.
Ein guter Züchter gibt einen solchen Hund auch nur in Hände ab, wo sie weiß dass er dort auch mit allen seinen Eigenschaften willkommen ist.
Auch, wenn sie dann weiter nach einem Interessenten suchen muss ... und dafür einem anderen absagen.
Du gehst also ein Risiko ein, wenn du der Züchterin deine Abneigung gegenüber diesem Welpen kundtust - du gehst aber auch ein Risiko ein, wenn du dies nicht tust.
Meine persönliche Meinung: Ich würde der Züchterin meine Bedenken hinsichtlich dieses Welpen mitteilen, denn sie lässt sich viel Zeit bei der Zuteilung dieser Welpen, und ist bei ihrer Wahl darauf angewiesen, ehrliche Informationen von den Interessenten zu bekommen, um eine möglichst treffende Wahl fällen zu können.
Möglicherweise gibt es ja auch schon einen Interessenten für genau diesen Welpen, wo die Züchterin ein gutes Gefühl hat 
Das wirst du nur erfahren, wenn du mit ihr sprichst.
Redenden Menschen kann geholfen werden.