Beiträge von Hundundmehr

    Du entwickelst Fingerspitzengefühl für deinen Welpen - super (und sehr sympathisch).

    Meine Wohnung war welpensicher, ich würde mich schrecklich dabei fühlen, jederzeit mit Argusaugen darüber wachen zu müssen, dass der Welpe keinen Blödsinn baut.

    Dadurch brauchte ich auch keinen Welpenauslauf.

    Frei zugängliche Steckdosen wurden mit einer Kindersicherung versehen, offene Kabel abgedeckt, zerbrechliche Deko, oder Deko, die schwer genug ist um den Welpen beim Umfallen zu verletzen, wurde weggepackt.

    Dein Welpe verbucht jetzt schon erste Erfolge in der Ordnungserziehung (Schuhe hoch bzw. wegstellen) - toller Hund!

    xD

    Die Alltagsgeräusche in der Wohnung habe ich den Welpen im wachen Zustand kennen lernen lassen.

    Mir war das Risiko einfach zu groß, dass der Welpe permanent im Schlaf aufgeschreckt wird, und dadurch verlernt zur Ruhe zu kommen.

    Er macht Kontaktliegen mit dir :herzen1: toll, diese Nähe braucht und sucht er schon bei dir - also dann in Ruhe lassen ... und genießen.

    :herzen1:

    Es wurde schon so viel geschrieben, deshalb von mir noch zwei Anmerkungen:

    Ich hab ihm vorhin mal einen alten Amazon-Karton (minus das Packband natürlich) angeboten und etwas angerissen - war ulkig anzusehen, wie er mit einem viel zu großen Stück Pappe nirgends durchpasste! Danach noch Straußenstrosse auf seiner Decke und er wurde ruhig. Nur das Endstück lies er sich nur widerwillig wegnehmen, aber er soll sich ja nicht dran verschlucken.


    Nach zwei Winslern und gutem Zureden meinerseits war der Akku leer und er ist eingeschlafen.

    Dass er dann - wie von dir geplant/erwünscht - eingeschlafen ist, ist doch ein toller Erfolg.

    Wenn ich meinen Welpen etwas Leckeres wegnehmen wollte, habe ich ihnen eine andere, kleine Leckerei angeboten.

    So musste ich nichts "aus dem Maul" nehmen, und der Welpe war zufrieden.

    in allen möglichen Situationen Nein + direkt Alternativen anbieten

    Ersetze "möglichen" durch "wirklich notwendigen", und es passt.

    Bleibe bei den wirklich notwendigen Situationen aber wirklich konsequent, z. B. beim Couch ankratzen.

    Manchmal schleicht sich da Bequemlichkeit rein (vielleicht weil man gerade telefoniert, z. B.), und ist damit inkonsequent dem Welpen gegenüber.

    Dann versteht er nicht, dass er es tatsächlich nicht machen soll.

    Auch nehme ich mit, dass ich versuchen sollte, wirklich alles unerwünschte Verhalten in gewünschtes Verhalten umzulenken, anstatt ihm ein alternativloses "Nein" zu bieten.

    Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis :bindafür:

    Das "nein" braucht im direkten Anschluss eine (erwünschte) Alternative; Bei manchen Hunden ist das lebenslang so (und geht einem in Fleisch und Blut über), bei vielen bewirkt aber im Laufe der Zeit ein "nein" den Abbruch des unerwünschten Verhaltens, und der Hund macht selber ein Alternativverhalten, das erwünscht ist.

    Ihr lernt euch gerade erst kennen, und Vertrauen und Bindung brauchen ihre Zeit.

    wie ich das gemacht habe, am Beispiel meines Leifur:

    Die ersten beiden Tage haben Haus und Garten und seine neue Familie (bestehend aus Mann, zwei weiteren Hunden, und mir) völlig für den kleinen Kerl ausgereicht.

    Am 3. Tag habe ich ihm dann eine Ahnung von der großen, weiten, spannenden, tollen Welt gegeben, indem ich ihn auf die Grünfläche 1-1,5 Minuten von der Haustür entfernt getragen habe. Dafür habe ich mir einen Zeitpunkt bei Tageslicht ausgesucht, wo wirklich nichts dort los war, gar nichts.

    Leif hat sich erst mal hingesetzt, und diese "Weite" um sich rum mit großen Augen bestaunt, bis ich ihn motivierte, mal ein paar Schritte mit mir zu gehen - unangleint, weil das dort völlig ungefährlich für ihn war, habe ich genau diese Stelle dafür ausgesucht.

    Nach 15 Minuten habe ich ihn dann wieder zurück getragen.

    Am nächsten Tag war ich 2 mal dort, auch eine recht kurze Zeit, wobei ich ihn auf dem Rückweg angeleint habe, und die kurze Strecke zur Haustüre gelaufen bin.

    Da konnte er aber auch noch weiter "erkunden", weil dieses Wegstück mit "Wildwuchs" begrünt ist.

    Am nächsten Tag wurde er dann zusammen mit den "großen Jungs" ins Auto gepackt (für die ersten Wochen in einer Transportbox), und wir sind ins Grüne gefahren, an Stellen, wo er auch gefahrlos unangeleint laufen und die dortige Umwelt erkunden konnte, und zwar in Ruhe, ohne weitere Menschen und Hunde.

    Diese "Ausflüge" haben dann recht schnell bis zu einer Stunde gedauert, wo ich da an Strecke vielleicht maximal einen Kilometer gelaufen bin.

    Da ein kleiner Tipp von mir: Es gab bei diesen Ausflügen IMMER zwischendurch eine kleine Pause von mindestens 10 Minuten, in der alle Hunde einen Kausnack bekamen.

    So habe ich von Beginn an bei diesen spannenden Ausflügen eine Ruhephase etabliert, wo auch der Welpe - angeregt durch das Kauen - herunterfahren konnte.

    Ich habe während meiner gesamten Hundehaltung so oft Junghunde erlebt, die dieses Herunterfahren beim Spaziergang nie gelernt haben, wo die Halter dann völlig verzweifelt waren, weil sie mit einem Jahr einen Jungspund hatten, der während des Spaziergangs immer weiter aufdrehte, bis er zum Schluß völlig hohldrehte, und Zuhause dann gar nicht mehr zur Ruhe kam.

    Bei mir hat sich diese von Beginn an etablierte Pause bei allen Hunden bezahlt gemacht, denn diese so eingeführte Lernerfahrung der Pause hat sich im weiteren Verlauf in alle Lebenslagen übertragen; Meine Hunde chillen überall, egal wo wir sind, wenn sie merken: Jetzt ist erst mal Pause angesagt.

    Fremde Hunde haben meine Welpen alle immer sehr dosiert (die ersten Tage reichte EIN anderer Hund aus, um dem Welpen zu zeigen, dass es auch noch andere Hunde auf dieser Welt gibt, die auch noch anders aussehen als er...), und sehr sorgfältig von mir ausgesucht kennengelernt.

    War ein Tag mal sehr aufregend, gab es danach mindestens einen Tag mit "Schmalspurprogramm", also ohne irgendwelche besonders aufregenden Umweltreize, damit der Welpe ausreichend Zeit hatte, den Stress dieses aufregenden Tages zu verarbeiten.

    Stressresilienz kann nicht nur erlernt werden, sie muss erlernt werden, damit ein Organismus Stress angemessen mit Stress umgehen und verarbeiten kann.

    Was ich nicht machen würde: Mit dem Welpen zu diesen typischen "Hundewiesen" gehen, wo sich viele Hundehalter treffen und die Hunde zumeist völlig unreglemtiert durch den Menschen "ihr Ding" machen lassen ...

    Das überfordert den Welpen nicht nur, er kann da nichts lernen - außer: Wie Hunde Dinge regeln, wenn Menschen sie keine Regeln lehren...

    Aber egal wo ich war - wenn ich meinte, es wird jetzt zu viel für den Welpen ... dann habe ich ihn auf den Arm genommen, und bin gegangen.

    Die Welpenzeit ist unglaublich schnell vorbei, und viele Dinge die ein Welpe in der Zeit (kennen-)lernt sind prägend für sein gesamtes Leben.

    Dass du zweifelst, und diese Zeit auch als sehr anstrengend empfindest ... ist übrigens genauso völlig normal, wie das Verhalten deines Welpen.

    Genau dafür hat uns die Natur das Oxytocin mitgegeben - dieser "Zuckerschock" den wir beim Welpen haben, weil er "so süß" ist - das ist unsere "Nervennahrung", die uns dabei hilft, diese doch anstrengende Phase zu überleben xD :bussi:

    Einen Karton hinstellen - wenn er selber nicht auf die Idee kommt, sich damit zu befassen, ruhig ein wenig "nachhelfen".

    In so einen Karton kann man auch wunderbar in Papier eingewickelte Leckerlie stecken - locker damit "umwickelt", damit das Fleddern gut klappt.

    Evtl. selber schon den Karton an einer Seite "anreißen", damit der Welpe einen Anfang findet :smile:

    wow - ne halbe Stunde; Du hast eine Engelsgeduld, das gefällt mir.

    Passt, so finde ich, ganz wunderbar zu der Rasse, die du dir ausgesucht hast :bindafür:

    Er ist leider wirklich schwer herunterzufahren. Sobald er sich in einer Drüber-Phase hinlegt, ich ihn dafür ruhig und leise lobe und langsam streichle, gehen seine Augen und Zähne auf meine Hände los :see_no_evil_monkey:

    Jeder Welpe ist unterschiedlich, und es braucht eine Zeit, bis ihr euch aneinander gewöhnt habt; Der eine schlummert selig unter den sanft massierenden Händen ein - der andere wird durch die Berührung wieder hellwach, und denkt: "Spielen!!!!! :hurra: :barbar: "

    Nur du kannst herausfinden, was dein Welpe in dieser Phase tatsächlich braucht.

    Vielleicht solltest du ihm, wenn er mal selber zur Ruhe gekommen ist, dann wirklich nur ein leises, freundliches: "Schlaf süß :herzen1: " zuflüstern, und ihn gar nicht berühren, sondern einen Moment ruhig dabeibleiben, und wenn du dir sicher bist dass er schläft, leise entfernen - oder lesen, oder selber die Augen zumachen.

    Wenn er mit dem Haxen-Beißen nicht aufhört, kommt ein ruhiges "Nein!", und dann das weiche Spielzeug ins Maul, ganz kurz anzergeln, und ihm dann überlassen. Ich habe es mir dann später wieder geholt.

    Denke immer daran: Welpen haben keine Hände, sie können alles nur mit ihrem Mäulchen machen - und das hat nun mal Zähne, und zwar sehr spitze in dem Alter.

    Es ist Beißhemmung, die dein Welpe jetzt zunächst einmal dir gegenüber lernt, und das dauert einfach einige Zeit.

    in einigen wenigen Wochen ist das ganz anders :streichel:

    Der Zwerg hat in jedem Fall auch Umstellungsstress.

    Seine "Beißattacken" würde ich nicht in ein Zergel umlenken, sondern in ein kleines, ganz weiches Spielzeug.

    So etwas hatte ich bei meinen Welpen immer parat in der Hosentasche.

    Das hat er immer ins Maul geschoben bekommen, als Alternative zum Bearbeiten mit den Zähnen, statt meiner Hände/Füße/sonstigen Sachen.

    So konnte ich ihn mit den Händen "weiter bearbeiten", und er konnte diesen "Reinhackbedarf" dann an diesem Spielzeug abarbeiten.

    Glaub nicht, das hätte von Beginn an problemlos geklappt :roll:

    Zu Beginn wurde das Spielzeug nach kurzem Moment wieder ausgespuckt, um wieder die Hände bearbeiten zu können.

    Mit Geduld, ruhigem Reagieren und einem sehr hohen Maß an Beharrlichkeit meinerseits hat sich aber nach wenigen Tagen etabliert, dass der Welpe das Spielzeug akzeptierte, während ich ihn weiter mit den Händen "bearbeitet" habe.

    "Bearbeiten" heißt einfach, dass ich mit meinen Händen an ihm dran war - zum spielerischen Kruscheln, oder zum sanften Streicheln.

    Zergelspiele habe für das Etablieren von Verharren-Lernen genutzt, bin also immer mal wieder eingefroren in der Bewegung, habe gewartet bis auch der Welpe "einfror" - und habe dann kurz gelobt ... und weiter gemacht mit dem Zergeln.

    Gerade die längeren Spielphasen habe ich immer mit "Ruhe" beendet, also entweder mit sanftem Streicheln den Welpen heruntergefahren, oder auch situativ mit einem "Sitz" und sanftem, kurzem Abstreichen.

    In beiden Fällen gab es dann einen (für den Welpen) längeren Kausnack, also etwa ein etwas größeres, härteres Leckerlie, oder auch ein kleines Stück getrockneter Pansen.

    Du kannst auch in eine Papprolle (vom Toilettenpapier, oder auch vom Küchenpapier; Letztere habe ich aber immer geteilt) mit Küchenpapier ausstopfen und dazwischen Leckerlie verstecken.

    Auch damit kann eine längere gemeinsame Spielphase abgeschlossen werden.

    Der Einsatz der Welpenzähne ist normal, auch die dolle-5-Minuten-Phase gerade am Abend ist eine welpentypische Stressverarbeitung.

    Was mir gut gefällt: Du verhälst dich während der Schlafphasen deines Welpen selber leise - mach das unbedingt weiter so, auch wenn der Haushalt "leidet"; Es ist sooooo wichtig, dass der Welpe Ruhe hat wenn er selber Ruhe sucht, und gerade die normalen Alltagsgeräusche bei dir sind ihm noch nicht vertraut, genauso wenig wie sein neues Umfeld, da stören diese Geräusche sehr schnell den Welpenschlaf.

    In einigen Wochen ist das vorbei, und er fühlt sich "sicher" bei dir und zuhause (geborgen) - da stört dann auch das Klappern in der Küche mit dem Geschirr nicht mehr, oder der Staubsauger, der dann in einem anderen Raum genutzt wird.

    Ich schließe mich den Vorrednern an: keine geschlossene Box, bitte.

    Noch eine Sache: Gut alleine bleiben können kommt von sich nicht verlassen fühlen!

    Wenn du also demnächst deinen Welpen in einen Welpenauslauf steckst, und er schläft dort ein - lasse ihn nicht oder wenn dann nur ganz kurz dort unbeaufsichtigt, so dass er nach dem Aufwachen sofort merkt, dass er nicht alleine ist.

    Last not least: Keiner meiner Welpen hat je irgendwelche Möbelstücke oder sonstiges angeknabbert*; Dafür hatte ich in den ersten Wochen immer eine typisch welpenoriginelle "Deko" vor Allem im Wohnzimmer: tausende Papierschnipsel von Zeitungen/kleineren Kartons, die wir für den Welpen stehen/liegen ließen, damit er seinen "Zerpflückbedarf" abarbeiten konnte.

    Viel Freude noch mit deinem Welpen!


    *stimmt nicht so ganz; Wir hatten jahrelang keine kleinen Sofakissen, weil die mit Vorliebe auf ihr Inneres untersucht wurden, und auch der Teppich in der Sitzecke hatte eine angeknabberte Ecke - wir haben dann immer gesagt, das ist ein "Colaniteppich" - der hatte ja immer ungewöhnliche Designs xD

    Bisschen Verschnitt ist immer, und Dekosachen die mir wichtig waren, habe ich in der Welpenzeit einfach weggepackt :ka:

    Im Wurf meines Leif war eine Hündin, wo der Züchter genau wusste an wen er sie gibt - in die Hände eines Jägers.

    Ansonsten hat er auch nach den Vorstellungen der Interessenten gefragt - nein, nicht der Interessenten, sondern schon derjenigen, die nach dem persönlichen Kontakt eine Zusage bekamen.

    Er hat auch gefragt, ob ihnen vielleicht ein Welpe aus dem Wurf besonders aufgefallen wäre.

    All das wurde berücksichtigt, aufgrund seiner Kenntnisse der Welpen, und uns wurde wenige Tage vor der Abholung in der FB-Gruppe mitgeteilt, welcher Welpe zu wem geht.

    Dass der Züchter aber auch berücksichtigt, wenn ein Welpenabnehmer Interesse an dem Weg zum Zuchthund äußert, finde ich absolut richtig.

    Schließlich bedarf es für "Neueinsteiger" auch einer entsprechenden Wegbegleitung, um diesen Weg zum Zuchthund zu gehen, und da ist der Züchter des Hundes die beste Wahl, weil dieser natürlich auch Interesse daran hat, seine Nachzuchten gut bewertet zu sehen.

    Dabei sind Zuchthunde keine "Klasse für sich", und auch keinesfalls die "besseren" Hunde - jeder Welpenkäufer bekommt - in meinem Fall - einen Golden Retriever, der vom äußeren und vom Wesen her dem Rassebild entspricht.

    Das sind alles gute Hunde :nicken:

    Die Züchterin meines ersten (und dritten) Hundes hat immer so 1-2 Wochen nach der Abgabe angerufen beim neuen Besitzer "ihres" Welpen, und sich erkundigt wie es allen geht.

    Das fand ich absolut nicht aufdringlich, sondern sehr fürsorglich, und sie hat damit auch noch mal untermauert, dass sie jederzeit Ansprechpartner für jegliche Probleme rund um den Hund ist - und zwar lebenslang.

    Anscheinend ist sie dabei nicht nur bei mir, sondern auch bei allen anderen Welpenkäufern sehr angenehm angekommen, denn von allen ihren Welpen weiß sie nur bei einem einzigen nicht, was aus ihm geworden ist.

    Dessen Besitzer sind wohl umgezogen, und haben die neuen Kontaktdaten nicht an sie weiter gegeben.

    Unangemeldet "auf der Matte gestanden" hätte sie aber bei niemandem.

    Sie hatte auch eine "Rücknahme" - mit Happy-End:

    Ein Jungspund kam im Alter von 1-1,5 Jahren mal zu ihr zurück, die Beziehung der Besitzerin war in die Brüche gegangen (wohl etwas unschön), und die neue Wohnsituation der Besitzerin erlaubte keine Hundehaltung.

    Neben der Rücknahme hat die Züchterin auch etwas "Seelenhygiene" bei der verzweifelten Besitzerin betrieben, und hat sich dann mit der eigentlich abgesprochenen Suche nach einem neuen Zuhause für diesen Hund Zeit gelassen ... richtig Zeit ... bis die eigentliche Besitzerin wieder Fuß im Leben gefasst, eine neue Wohnung gesucht und gefunden hatte ... und den Hund dann freudestrahlend wieder zurück nehmen konnte.

    Das hat ein halbes Jahr gedauert, und ich weiß, dass meine Züchterin diesen Hund lebenslang regelmäßig gesehen, und auch einige Male zur Urlaubsbetreuung da hatte.

    Mir ist ein solcher Züchter - so fern er nicht absolut aufdringlich ist, natürlich, sowas finde ich auch furchtbar - deutlich lieber als einer, der keinerlei Interesse mehr am Wohlergehen seiner Welpen nach der Abgabe hat.

    Auch Theo lässt sich viel weniger provozieren, wenn er merkt, dass die anderen ihren Hund unter Kontrolle haben.

    Genau das stelle ich auch immer wieder fest: Hunde beobachten auch den Menschen, viel mehr als oftmals wahrgenommen wird, und sie fühlen sich sicherer wenn sie feststellen, der zum anderen Hund/den anderen Hunden gehörende Mensch mischt sehr wohl mit und "kontrolliert", was die Hunde machen.

    Ja, Freud und Leid liegen gerade in diesem Thema oft eng zusammen...

    malimuc Auch von mir viel Kraft für das Kommende, vielleicht verhilft ja eine entsprechende Medikation noch zu einer Besserung, auch wenn die Entscheidung damit nur aufgehoben wird.

    Gestern ging es um Vascos Ehrentag, den wir uns nicht mit miesen Gedanken trüben lassen wollten.

    Leider lief er aber ziemlich schlecht schon am See, weshalb wir den "Agilityparcour" (in Anführungszeichen gesetzt, weil das nichts mehr mit Sport zu tun hat bei Vasco, sondern einfach nur eine etwas andere Beschäftigung ist, mit vielen Leckerchen) haben wegfallen lassen, und das Eis wurde von meinem Mann geholt und er hat es gemütlich zu Hause gefressen.

    Morgen gibt es für ihn Osteopathie, und dann werde ich mit meiner Tierärztin erneut über die Schmerzmittelgabe sprechen.

    Wir sind an dem Punkt wo mehr einfach mehr ist ...

    Wieso ist von dem Threadersteller keine Rückmeldung gekommen?

    Er hat das hier schon am Samstag geschrieben:

    Danke an diejenigen mit hilfreichen Antworten :) :hugging_face:

    Ich habe für mich essentielles herausgefiltert, den Hund geben wir nicht ab.

    Die HD ist natürlich von einem Tierarzt diagnostiziert worden. :nerd_face:

    Wir konnten durch die Vogelperspektive die "Problematik" besser einschätzen was wir falsch gemacht haben. Anscheinend sind wir im Bezug auf das Rudel nicht durchsetzungsstark genug für den DSH gewesen. Wir schauen uns mal nach einem Trainer um.

    Jetzt wird sich nach einem Trainer umgeschaut, so wie es empfohlen wurde.

    Damit ist doch das Ziel erst mal erreicht, und einige Beiträge hier haben doch dazu geführt, dass das Problem aus anderen Perspektiven betrachtet werden konnte, mit dem empfohlenen Ergebnis, einen geeigneten Trainer zu holen.

    Was soll denn jetzt noch mehr kommen?

    Mit viel Glück kommt ja vielleicht noch mal eine Rückmeldung, wenn man mit einem Trainer gearbeitet hat, und sich Erfolge einstellen.