Beiträge von Hundundmehr

    Mir hilft es, Mensch u Hund zu beobachten. Wenn mir der frende große Hund zu aufgeregt wirkt, Ruf ich meine her.

    Ansonsten fördere ich entspannte Kontakte zu großen Fremdhunden.

    Um so mehr ruhiger Kontakt, um so besser bei meinen 2.

    Hi Schlupfinchen8, ich habe einen deiner Beiträge in einem anderen Thread jetzt frecherweise mal hierhin zitiert, weil mir deine obige Aussage so gut gefällt :bussi:

    Ich hoffe, dir ist das Recht?

    Im Reallife begegnen wir oft Hundehaltern/innen wie dich, die einen Kontakt ihrer Kleinhunde - natürlich nach positiver Einschätzung meiner Hunde, ob das auch gutgeht - zu meinen Hunden zulassen.

    Wieso es mir bei bisher allen meinen 4 Golden gelungen ist, einen sorgfältigen, rücksichtsvollen und vor Allem untaktilen Umgang mit kleineren/schwächeren Hunden zu zeigen, weiß ich gar nicht genau.

    Einen Teil trägt sicher mein Vorgehen dazu bei, schon beim Welpen absolut penibel darauf zu achten, im Umgang mit kleinen/alten/schwächeren Hunden eben nicht taktil werden zu können.

    Es scheint so, als würden sie ihre "körperliche Überlegenheit" sehr genau einschätzen, und entsprechend einsetzen zu können - bzw. deshalb genau NICHT einzusetzen.

    Mir ist es immer wieder eine große Freude, meine Jungs im Umgang mit solchen Hunden zu sehen, und eben auch zu sehen, wie wohl und sicher diese kleineren/schwächeren/alten Hunde sich in Gegenwart meiner Jungs fühlen.

    Natürlich leine ich immer an, und gehe aus dem Weg, wenn es von anderen Haltern so gewünscht wird.

    Es ist mir aber immer eine Freude, wenn ein solcher Kontakt zugelassen wird.

    :winken:

    Für den Hund ist es sicher besser, woanders unter zu kommen.

    Der neue Hund ist schon da, mit diesem klappt alles besser, und die schon vorher nicht passende Chemie mit dem Ersthund verstärkt sicher auch noch dieses Gefühl, völlig abseits zu stehen und Unwillkommen zu sein.

    Der Gedanke, bei Abgabe weiterhin Eigentümer zu bleiben dient doch nur dazu, das schlechte Gewissen zu beruhigen.

    Forgetit Wenn du weiterhin Verantwortung für diesen Hund übernehmen willst, dann suche ihm einen Platz, wo er versorgt wird und ein hundegerechtes Leben hat, und zahle weiterhin sowohl für seinen Lebensunterhalt als auch evtl. anfallende Tierarztkosten.

    war ja nur eine idee. bin ja keine genetikerin. :upside_down_face: :woman_shrugging:

    Auf genau diese "Idee" fallen aber viele rein, gerne im Zusammenhang: "Mixe sind sowieso viel gesünder als Rassehunde" - weshalb der Markt mit Mops-Dackel/JackRussel - Mix genauso boomt wie der Markt für FB-Dackel/JackRussel-Mix.

    Muss mensch wirklich genetisch fundierte Kenntnisse haben, um selber zu dem Schluss zu kommen, dass es unmöglich ist, bei solchen Verpaarungen nur das jeweils "Beste" aus den jeweiligen Elterntieren als Ergebnis zu bekommen?

    Aber wie wurden sie denn darauf selektiert? Man hätte ja über Generationen nur die Hunde fortpflanzen dürfen, die am Besten mit Hitze umgehen konnten.

    Warum müssen sie darauf selektiert worden sein?

    Möglicherweise sind sie ja einfach nur gesund?

    Ein gesunder Organismus kommt auch mit kurzfristigen Überlastungen klar, ohne zusammenzubrechen.

    Was nicht vergessen werden sollte: Das genetische Ursprungsmaterial von Haushunden kommt von einer äußerst robusten Spezies, dem Wolf.

    Dass der Mensch durch menschliche Vorstellungen geleitete Selektion Rassen hervorgebracht hat, die nicht mehr über die eigentliche Fitness des genetischen Ursprungmaterials verfügen, findet seinen Gipfel in Qualzuchten.

    Ehrlich gesagt bin ich etwas verwirrt :denker:

    Ich selber kennzeichne Nicht-Beute immer als "uninteressant", sehe sie, sage meinem Hund dass ich das auch sehe - und bewege mich weg davon, um das Interesse daran erst gar nicht anzufachen :denker:

    Aus meiner Sicht (mein Empfinden!) mache ich durch dieses "nähere Inspizieren" das, was eigentlich Nicht-Beute sein soll, noch interessanter, und lege möglicherweise den Grundstein dafür, dass der Hund das zukünftig "immer näher inspizieren" will.

    Nur mal als Gedanke ...

    Danke für eure Antworten, da kann ich etwas mit anfangen.

    Es geht also darum, Trägern von Qualzuchtmerkmalen keinerlei offizielle Plattform zur Präsentation mehr zu geben.

    Bei Kurzschnauzen ist das natürlich im hohen Maße nachvollziehbar, denn die wenigen Exemplare, die durch den Zufall der Natur trotz sehbaren Tragens eines Qualzuchtmerkmals (kurze Schnauze) eben trotzdem gesund sind, kurbeln ja wieder dieses "Sie sind doch gesund - will ich auch haben" an - und genau das soll ja verhindert werden.

    Wenn man jetzt aber die Thematik "Qualzucht" anpackt, und ihr keine öffentliche Plattform mehr geben will - darf oder besser sollte das dann nur auf die sichtbaren Qualzuchtmerkmale beschränkt werden?

    Oder wäre das dann auch nicht nur wieder "nix Halbes und nix Ganzes" und eine Benachteiligung der Hunde, die eben sichtbare Qualzuchtmerkmale tragen, gegenüber den Hunden, die auch Qualzuchtmerkmale tragen, die aber nicht sichtbar sind?

    Ein gutes Stück weit kann ich nachvollziehen, dass der VDH sich hier weigert, noch Differenzierungen (und damit Ausnahmen) zwischen Qualzucht und Qualzucht zu machen.

    :denker: Ich kau da aber auch noch drauf rum :denker:

    Alle Merle Hunde dürfen nur noch mit Merle-Gentest an Ausstellungen und Wettkämpfen teilnehmen, auch dann sind nur Hunde mit einer Kombination von Allelen ausgeschlossen, die ein signifikant höheres Risiko für Missbildung von Sinnesorganen haben.

    Das ist doch super!

    Eine ernsthafte Frage habe ich allerdings: Warum Ausschluss von Wettkämpfen?

    Die haben doch mit Zucht nichts zu tun?

    Oder worum geht es da?

    :denker: