Beiträge von Hundundmehr

    Aber das ist halt der einzige Punkt der wichtig ist. Von Gesundheit redet da keiner, ist nicht wichtig, wichtig ist das die Hunde von Champions stammen und die Eltern Champion Qualität vererben / hervorbringen.

    Ne also sorry, aber für meine Rasse ist aus meiner Sicht kein Züchter seriös, der auf seiner HP nicht gläsern Einblick gewährt in die zuchtrelevanten Ergebnisse der Elterntiere.

    Dazu zählen neben den Ausstellungsergebnissen die Gesundheitsprüfungen, bestandener Wesenstest, Formwert und gegebenenfalls Auflagen bei der Verpaarung.

    Es mag Dissidenzvereine geben, die nur auf preisgekrönte Äußerlichkeiten Wert legen bei der Auswahl der Elterntiere.

    Im GRC brauchst du mehr dazu, als nur Showergebnisse.

    Gib doch mal ein reales Beispiel, bei welchem Züchter mit den Championaten geworben wird, und wo auf Gesundheit nicht geachtet wird?

    Soweit ich weiß, können andere Vereine aber auch nicht einfach von der VDH Ausstellungsordnung abweichen, selbst, wenn sie denn wollten.

    Wenn sie strenger ist, schon.

    Der VDH überwacht den gesetzlichen Mindeststandard.

    Wobei es ohnehin innerhalb der Vereine schon schwierig genug ist, strengere Regelungen durchzusetzen.

    Der Richter auf Ausstellungen hat zu bewerten wie gut das Gebaeude des Hundes dem Standard entspricht. Ohne die Daten des Hundes zu kennen. Evtl. fliesst das Wesen ein bisschen mit ein, aber in erster Linie ist es das Gebaeude.

    Ein LR bei Pruefungen hat auch nur die Leistung des Hundes zu bewerten (und das Wesen) und sonst nix.

    Ganz genau so!

    Ein Hund muss bei der Prüfung zur Zuchtzulassung von mehreren unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden, denn nur so ergibt sich ein Gesamtbild, welches bei der Zulassung zur Zucht zwingend erforderlich ist.

    Irgendwann vor ca einem Jahr habe ich den Dummy mal so... ich schätze eine Stunde zuvor versteckt, dann waren wir spazieren und danach hab ich sie suchen geschickt. Da ging es nur an der Flexi, wir hatten vorher einen blöden Spaziergang und ich hatte sie nicht ableinen wollen.

    Was man da bemerken konnte - es interessiert sie nur so mittel, die Motivation ist jedenfalls nicht so hoch wie wenn weniger Zeit zwischen dem Verstecken und dem Suchen liegt.

    Oh je - sich über einen langen Zeitraum mit vielen anderen Reizen immer noch für ein Dummy zu interessieren, sich überhaupt noch daran zu erinnern, ist zumindest beim Retriever eine Aufgabe, die über einen monatelangen Zeitraum intensiv und kleinschrittig erarbeitet wird.

    Dafür ist ihr Interesse daran grundsätzlich zu gering, meins irgendwie auch

    Ich denke, das ist der Punkt.

    Almas Interesse ist ja immerhin groß genug, dass du sie oft angeleint lassen musst, weil sie sonst selbstständig nach Jagderlebnissen sucht/ihnen nachgeht.

    Ach ja - was ich immer als unglaublich beglückend empfinden habe war: Zu sehen, wie der Hund immer mehr lernt, seine Fähigkeiten gezielt einzusetzen.

    Für mich gibt es nichts schöneres, als einen Hund konzentriert arbeiten zu sehen - weil er da ganz Hund sein kann und ausleben darf, was ihm in den Genen liegt; Mit Kopf, und deshalb ohne Rage.

    vermeide auch mal Laufspuren von dir zum Dummy indem du es wirfst statt auslegst, buddle es mal halb ein, häng es hoch, animiere ihren Grips 😊

    Aber so werfen, dass sie es nicht sieht, denn dann ist es eine Markierung.

    Auch so Sachen wie einbuddeln/unter Laub oder einem Stück Baumrinde verbergen sind Aufgaben, an die der Hund oft (nicht immer, manche Hunde bringen von sich aus solche Fähigkeiten mit; Die meisten Hunde aber nicht), an die der Hund mit Hilfe des Menschen herangeführt werden muss.

    Eine zu schwierige Aufgabe demotiviert genauso wie Langeweile.

    Auch das Hochhängen wird Hunden zumeist nicht in den Schoß gelegt, hier ist es hilfreich dem wartenden Hund zu ZEIGEN, dass es hoch gelegt wird, aber möglicherweise auch hier erst mal nicht zu hoch.

    Du musst ausprobieren, was Alma schon (von sich aus) kann, und die Schwierigkeit langsam steigern.

    Auch Markierungen sind unterschiedlich schwierig zu gestalten, Landestellen können für den Hund sichtbar sein, oder durch Gehölz verborgen, dass Dummy kann sichtbar sein, oder auch durch .ildungsstand des Hundes angewandt werden.

    Dafür ist Konzentration nötig, und diese muss auch erst mal beim Hund aufgebaut werden.

    Dafür ist es genau diese mentale Arbeit, in Verbindung mit den jagdlichen Fähigkeiten, die Hund so zufrieden und damit auch ausgeglichen macht.

    Hast du schon mal einen Dummy-Einsteigerkurs gemacht?

    Solche Basics in der Praxis erklärt zu bekommen, ist viel anschaulicher als nur in der reinen Theorie.

    Außerdem bekommst du bei einem guten Kurs auch einen professionelleren Blick auf deinen Hund und dessen bisherige Fähigkeiten - und evtl. auch Tipps für die "Vorlieben" von Alma.

    Momo und Lotte solche Suchspiele sind Spiele, und diese sind bei uns kurz, wenige Minuten.

    Das ist just for fun, für Zwischendurch, oder auch als Gedächtnistraining.

    "Arbeit" sind richtige Aufgaben, mit unterschiedlichem Schweregrad, im Gelände.

    Die jagdliche Kontrollierbarkeit brauche ich draußen, weshalb ich auch da trainiere.

    Da schaffe ich mit einem Hund vielleicht 2 oder 3 Aufgaben in einer viertel Stunde, weil das Warten des Hundes bei der Vorbereitung der Aufgaben ja auch mit dazu zählt, und die jeweilige Suche je nach Schwierigkeitsgrad dann auch gerne mal 2 oder 3 Minuten dauern kann.

    Je nach Hund und Ausbildungsgrad höre ich nach 2 Aufgaben auf, oder mache bis zu 3 komplexe Aufgaben (also 3 mal mehrere Dummies verteilen).

    Ich höre immer auf, wenn der Hund noch Lust hat.