Beiträge von Hundundmehr

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    Ein unfassbar lieber und treuer Hund, für den jedes Lebewesen ein Freund war hat gerade diese Welt verlassen.

    Farewell, my friend, jetzt tun die Pfötchen nicht mehr weh.

    Danke, liebe Daniela, für deine wundervollen Worte die meinen Vasco so treffend beschreiben :bussi:

    Unser Vasco ist jetzt wieder bei unserem Amigo.

    Nachdem wir letzte Woche noch guter Hoffnung waren, dass er noch da ist wenn unsere Haustierärztin wieder aus dem Urlaub zurück ist, mussten wir dann gestern doch die extra vorsorglich abgesprochene Vertretung für Vasco in Anspruch nehmen.

    Es ging ihm ganz plötzlich Montag schlecht, er lahmte vorne ganz fürchterlich.

    Wir haben die Schmerzmittel erhöht, und auch das Cortison, in der Annahme, es handele sich wieder um einen Entzündungsschub im Karpalgelenk.

    Dienstag schien es ihm schon etwas besser zu gehen, aber ab Mittwoch ging es statt weiter besser wieder schlechter.

    Mein Mann hat noch so sehr gehofft, aber ich wusste, es ist Zeit.

    Gestern früh ging dann gar nichts mehr, Vasco kam hinten nicht mehr hoch.

    Für Abends nach der Sprechstunde hatten wir dann den Termin bei uns zu Hause, es ging ganz schnell...

    Ich kann gerade den liebevollen Worten von Daniela zu meinem Vasco gar nichts hinzufügen, irgendwie bin ich wie betäubt ... deshalb noch mal Danke an dich, für die lieben Worte zu und über meinen Vasco :bussi:

    Ok ... je nachdem wie oft das genutzt wird/werden muss, summiert sich das ganz schön ...

    Aber mal anfragen, wie teuer das für halbe Tage wäre (wenn z. B. die Mittagspause genutzt wird zum Lösen und dann erst in dieser Pension abgeben), ob das nur 2 mal die Woche genutzt werden kann (wenn die anderen Tage z. B. durch die Mutter abgedeckt werden), könnte dann möglicherweise als Option in Frage kommen.

    Wie wenn ich dabei das Gefühl habe, ich würde damit meinen alten Hund hintergehen... Irre oder?

    Wie kann ich das ändern?

    Vielleicht hilft dir dieser Gedanke:

    Das (menschliche) Herz hat eine ganz wunderbare Eigenschaft: Je mehr Liebe du rein lässt, desto größer wird es.

    Kein Hund kann den Platz in deinem Herzen einnehmen, den dein erster Hund hatte; Der Platz ist fest betoniert, da kommt nichts von weg.

    Statt dessen erobert sich jeder neue Hund seinen eigenen Platz in deinem Herzen, der auch für immer ihm gehört.

    Dabei ist die Liebe zu jedem Hund so individuell wie der Hund selbst - aber ist sie deshalb weniger?

    Ich selber mache keine Messlatte an die Liebe, die ich für jeden einzelnen meiner Hunde empfinde - eben weil ich weiß, dass jeder seinen eigenen Platz in meinem Herzen hat.

    Hi erstmal, und vorneweg: Ich empfinde es als super und sehr fürsorglich, wie du die jetzige Situation meisterst :bussi:

    Du hast auch selber schon Ideen, wie ich in deinen Beiträgen nachgelesen habe, und auch von anderen Usern hier kam ja schon Einiges an Tipps und auch positives Feedback.

    Dass du jetzt ein schlechtes Gewissen hast, weil sich die Lebensumstände für Mico so drastisch geändert haben, kann ich nachvollziehen.

    Er kommt aber bisher klar damit, und du machst dir ja auch Gedanken, was du noch für ihn tun kannst.

    Da meine ich, wird die Zeit zeigen, was da möglich und auch von dir zu leisten ist - denn eine Dauerüberlastung tut auch dir nicht gut.

    Dein eigenes Leben ist doch auch völlig auf den Kopf gestellt, und auch du bist in einer Phase der Neuorientierung.

    Habt ihr mit Mico mal eine Hundeschule besucht, irgend etwas an Sport gemacht?

    Du schreibst, erzogen ist er super, da besteht dann auch sicher kein Bedarf an Erziehungstraining.

    Meine Idee: Ein wenig "Spaßsport" in einer Hundegruppe, vielleicht auch ein Mal die Woche abends nach der Arbeit - das bringt noch mal eine extra Portion Qualitätszeit gemeinsam für dich und Mico, dir ein gutes Gefühl ... und dich ein wenig auf andere Gedanken.

    Alles Liebe und Gute für eure Zukunft!

    Wenn schon beim Welpen zuchtausschließende Merkmale vorliegen, wird ein entsprechender Vermerk mit Hinweis auf "nicht zur Zucht zugelassen" auf der Ahnentafel gemacht.

    Das kann eine Fehlfarbe sein, das kann auch ein nicht erwünschter Über- oder Unterbiss sein, oder eben Taubheit.

    Manche Züchter verzichten dann auf die Ahnentafel für diesen Hund - vor Allem, wenn man doch weiß dass ein Klientel dennoch einen guten Preis zahlt, bei einer beliebten Fehlfarbe z. B.

    Hinterfragen würde ich das Ganze aufgrund der Formulierung: "...aus FCI-Zucht".

    Möglicherweise stammen die Elterntiere ja aus FCI-Zuchten, die Zucht selber wurde aber nicht in einem Verein gemacht, welcher dem landeseigenen und dem FCI angehörigen Dachverband angehört.

    Dann suggeriert hier jemand geschickt eine Seriosität die eben nicht vorhanden ist.

    Wie gesagt kann sein, es gibt da viele Möglichkeiten.

    Sacco So wie du es beschreibst, würde ich es auch getrost als Vermehrerfarm bezeichnen.

    Selbst wenn dort die Aufzucht sach- und fachgerecht erfolgt - was bei einer reinen Zwingerhaltung nicht möglich ist, weil die Umwelterkundung nicht entwickelt und gefördert wird, wenn die Welpen gar nicht mitbekommen, dass es auch noch eine Welt außerhalb des Zwingers gibt - wäre eine solche Aufzucht nichts für mich als Welpeninteressent.

    Beim Züchter unseres Leifur waren gleichzeitig mit einem Abstand von 3 Wochen 2 Würfe da.

    Das Arbeitszimmer wurde immer zum Welpenraum umgestaltet, aber da dieser ja schon belegt war, wurde dann das Wohnzimmer zur Welpenstube ausgestattet.

    Grund für die Zeitgleichheit der Würfe war, dass die eine Hündin beim letzten Belegen leer geblieben war, und man nicht noch ein weiteres halbes Jahr verstreichen lassen wollte.

    Die Züchter waren echt froh, ihr Wohnzimmer wieder für sich zu haben nach dem Auszug der Welpen... :woozy_face:

    Das Prinzip greift also einfach nicht bei (allen) Hunden.

    Selbstverständlich greift das nicht bei allen Hunden, und es gibt dafür unendlich viele Gründe, warum es beim individuellen Hund nicht greift.

    Das macht das Prinzip aber nicht ungültig. Mehr dazu ganz am Ende, nach dem letzten Zitat.

    Verstehen, klar. Aber man kann nicht daraus ableiten, dass Hunde = Wölfe sind (oder sein sollten) im sozialen Miteinander.

    Nein, natürlich nicht.

    Hunde müssen sogar mehr sein in der Menschenwelt, sonst könnten sie nicht so leben, wie sie als Haustier zu leben hätten.

    Dass Hunde grundsätzlich so angepasst - eben auch sozial angepasst - in der Menschenwelt leben können, ist nur möglich weil die genetische Basis der Wölfe diese Anpassung - eben auch im sozialen Bereich - mitgegeben hat.

    Ja, Hunde sind hochsoziale Wesen.

    Deshalb passieren auch bezogen auf die Hundedichte so wenige Beißvorfälle.

    Ja, und dass eine nicht unerhebliche Menge an Haltern insoweit verantwortliches Handeln zeigen, indem sie die "Schwächen" ihres Hundes im sozialen Agieren mit anderen Hunden berücksichtigen (durch Anleinen, aus dem Weg gehen, Maulkorb, etc.) ist eben nur ein kleiner Anteil, der Beißvorfälle verhindert.

    Weitaus überwiegend zeigt ein Großteil der Hunde in der freien Interaktion mit Artgenossen - auch fremden - ein beschädigungsvermeidendes Verhalten.

    Dieses Maß kann eine Richtschnur dafür sein, was denn als angemessenes Verhalten für Hunde allgemein zugrunde liegen könnte.

    Bist du nun der Meinung Hunde hätten eine höhere Sozialkompetenz, wenn der Mensch sich nicht einmischt oder sollte der Mensch eben doch moderierend eingreifen?

    Hunde haben grundsätzlich (heißt: es gibt auch Ausnahmen von diesem Grundsatz) die Anlagen für eine höhere Sozialkompetenz, als viele Menschen ihnen real zutrauen.

    Gerade deshalb muss der Mensch moderierend tätig sein, damit der Hund Lernerfahrungen machen kann, die ihn in dieser Fähigkeit zur höheren sozialen Kompetenz bestärkt.

    Wenn ich z. B. bei meinen Hunden als Welpe zugelassen hätte, dass sie unmoderiert ihr noch unbeholfenes, unbedarftes und entsprechend tolpatschiges Verhalten an erwachsenen Kleinhunden ausleben dürfen ... dann hätten sie vermutlich weniger gut gelernt, dass im Umgang mit kleinen Hunden eine erhöhte Umsicht hinsichtlich der eigenen Körperkraft nötig ist.

    Ich finde hier durchaus Parallen zur altruistischen Veranlagung im menschlichen Verhalten, und wie schnell das eingedämmt oder gar gänzlich aus dem Verhaltensrepertoire verschwinden kann bei entsprechenden Lernerfahrungen; Mona X hatte hierzu einen link zu einem solchen Artikel eingestellt.

    Ob man es als Zwang definiert oder nicht - die wichtige Aussage für mich ist, dass Hunde und Wölfe ein komplett unterschiedliches Leben führen.

    Deswegen tu ich mich auch schwer damit, wölfische Verhaltensweisen als Basis (und Wertemaßstab) zu nehmen.

    Es geht bei Hunden um deren Fähigkeiten, insbesondere um die sozialen Fähigkeiten, denn genau diese ermöglichen Haushunden die Anpassung in eine Lebensweise, die sich gravierend vom Leben der in Freiheit lebenden Wölfe unterscheidet.

    Hohe Hundedichte, Einschränkungen in ihrem Flucht- und Wehrverhalten, Orientierung/Ausrichtung ihres Handelns an einem Lebewesen, welches nicht zu ihrer Spezies gehört, nämlich dem Menschen - all das sind doch die Umfeldbedingungen, an die Hunde sich anpassen müssen.

    Was sie dafür bekommen: Ein sicheres Zuhause, welches sie nicht mehr gegenüber Eindringlingen verteidigen müssen, weil ihnen das niemand wegnehmen kann. Versorgung der existenziellen Bedürfnisse durch den Menschen. Auch darum braucht der Hund sich nicht mehr kümmern.

    Welchen Grund sollte er denn haben, Abwandern zu wollen?

    All das können sie nur deshalb, weil sie die dafür nötige Basis von ihren Urahnen, den Wölfen, mitbekommen haben.

    Dazu gehört eben auch die Fähigkeit, Schwächere, Unterlegenere nicht unangemessen drastisch zu "bestrafen" - denn mit einem solchen Verhalten würde die soziale Gemeinschaft geschwächt.

    Genau diese Fähigkeit angemessenen Umgangs mit Schwächeren, Unterlegeneren besitzen auch Hunde.

    Wie ausgeprägt das beim individuellen Hund ist, kommt sowohl auf dessen genetische Veranlagung an (wenn durch menschliche Selektion z. B. Aggression, oder gar Artgenossenaggression gezielt verstärkt wurde) und auf die Lernerfahrungen (wenn ein Hund schon von Welpe an erfahren musste, dass er immer "Opfer" ist, z. B.).

    Von den "Überrollkugeln" - hier ganz klischeehaft die "Labratonne", nur um dem Ganzen mal ein Bild zu geben - ganz zu schweigen; Diese durften einfach nie lernen, ein Gespür für Schwäche, Zartheit im Körperbau oder eben auch Altersschwäche beim Gegenüber zu entwickeln.

    Wenn wir schon die genetische Basis nicht verstehen - wie sollen wir dann das Verhalten unserer Hunde verstehen lernen?

    Wir zwingen unseren Hunden aber eine deutlich andere Lebensweise auf, als bei wildlebenden Wölfen üblich.

    Worauf beruht denn deine Annahme, wird würden ihnen eine Lebensweise aufzwingen?

    Hunde sind keine Wildtiere.

    Sie "erleben" keinen Mangel an Freiheiten, die ihnen bei einem "natürlichen Umfeld" zur Verfügung stehen würden, weil es dieses "natürliche Umfeld" für sie nicht gibt.

    Sie kennen nur die Lebensweise der Menschenwelt.

    Die Domestikation hat Haushunde sogar so weit verändert, dass sie die Gesellschaft von Menschen der Gesellschaft zu Gleichartigen vorziehen.

    Ich sehe da keinen Zwang.

    Nur die Verantwortung für dieses vom Menschen geschaffene Geschöpf, niemals zu vergessen, dass es auch arttypische Bedürfnisse hat, die nicht ständig von menschlichen Ansprüchen übersehen oder gar unterdrückt werden dürfen.

    Das Rudel wird von uns Menschen zusammengestellt. Der Hund kann nicht einfach abwandern und ein neues Rudel gründen.

    Zum Einen sind Haushunde keine Rudeltiere mehr.

    Es gibt keine verwandtschaftlichen Bande innerhalb seines Sozialgefüges, die eine natürliche Hierarchie vorbestimmen könnte.

    Statt dessen gibt es die Zutraulichkeit und Zugewandtheit zum Menschen.

    Der Hund wird täglich gezwungen sein "Revier" mit vielen anderen Hunden zu teilen. Ihm wird oft täglich Kontakt zu fremden Hunden aufgezwungen.

    Auch hier: Worauf baust du deine Annahme, er könnte die Existenz anderer Hunde in seinem außerhäusigen Umfeld als Zwang empfinden?

    Im Laufe der Domestikation ist es normal für Hunde geworden, in zumindest der außerhäusigen Umwelt auf andere Hunde zu treffen.

    Richtigerweise hast du "Revier" im Bezug auf Hunde in Anführungszeichen gesetzt - denn das Revier hat für Wölfe eine andere, nämlich existenzielle Bedeutung für ihr Überleben; Es kennzeichnet ein Ressourcengebiet, das im Bedarfsfall gegenüber Eindringlingen verteidigt wird.

    Dass Fremdhundekontakte "aufgezwungen" werden, und zwar vom Menschen, ist tatsächlich ein großes Problem, das streite ich nicht ab - bezieht sich aber ausschließlich auf die individuellen Bedürfnisse eines einzelnen Hundes, der sicher nicht mit jedem fremden Hund "zwangsspielen" will.

    Das ist aber nicht das Thema hier.