Beiträge von Hundundmehr

    die wollen das schnell hinter sich bringen

    Wer ist denn bitte "die"?

    Entsprechend der hier vorliegenden Informationen trifft wohl eher das zu, was Murmelchen hier schreibt:

    Na ich hoffe doch mal das Behoerden sowas nicht entscheiden, weil in anderen Laendern Theater war.

    Ich vermute es ging so schnell, weil die HH den Hund eh haetten einschlaefern lassen. Und/oder weil man sich klar war, was dieser Vorfall bedeutet und so ein Hund ohnehin nicht vermittelt werden kann.

    Die Halterin hatte wohl schon geäußert, dass der Hund eingeschläfert werden soll.

    Möglicherweise hat es ja tatsächlich in der Vergangenheit keinerlei Voranzeichen für das Eintreten eines solchen, absolut schrecklichen Vorfalls gegeben.

    Möglicherweise ist dieser mittlerweile euthanasierte Hund ja tatsächlich eines dieser "nicht rund im Kopf tickenden", äußerst seltenen Exemplare, deren Verhalten eben niemals vorhersehbar sein wird.

    Möglicherweise hat dies auch die Halterin so eingeordnet, und dementsprechend die Euthanasierung dieses Hundes schnellstmöglich veranlasst, eben weil sie weiß, dass es keine lebenswerte Zukunft für diesen speziellen Hund gibt.

    .................

    Es ist absolut schrecklich, mit so einer grausamen Realität konfrontiert zu werden.

    Wenn ich mir überlege: Ich vertraue meinen Hunden, ich habe tagtäglich so dermaßen engen Umgang mit ihnen (gehabt; 3 von ihnen sind ja mittlerweile verstorben), wie oft ich mein Gesicht dicht an dicht mit ihrem Kopf habe, kann ich gar nicht mehr zählen - das ist absolut üblicher Umgang, und niemals, wirklich niemals habe ich dabei Angst gehabt.

    Zu Recht, denn wirklich niemals ist einer meiner Hunde mir gegenüber in irgend einer Form beschädigungsmotiviert aufgetreten.

    Allerdings behandel ich - wie wohl auch die meisten User hier im Forum, und auch viele Hundehalter im Reallife - meine Hunde mit Respekt; Ich respektiere, dass sie Lebewesen sind, die Denken und Fühlen ... und bei aller Nähe zum Menschen eben dennoch einer anderen Spezies angehören.

    Einer Spezies, die grundsätzlich dem Menschen positiv zugewandt ist.

    Um das mal mit Zahlen zu untermauern:

    Es gibt offiziell ca. 10.000.000 Hunde in der BRD, manche Quellen gehen sogar von bis zu 14.000.000 Hunden aus.

    In 2021 gab es 5 tödliche Hundebisse am Menschen.

    Auf 10 Millionen Hunde bezogen beträgt also die Wahrscheinlichkeit für einen tödlichen Beißvorfall beim Menschen 0,00005 %.

    Die Wahrscheinlichkeit, als Mensch nicht zu Tode gebissen zu werden, beträgt also 99,9995 %.

    Wie nah an 100% soll es denn noch sein?

    Vielleicht kann man sich das einmal vor Augen halten bei so Kommentaren:

    "Jeder Hund kann töten."

    Ganz banal gesagt "Staff tötet Katze" kann man so erklären aber nicht "Staff tötet Mensch".

    Warum nicht?

    Töten ist die letzte Sequenz des Beutefangverhaltens, getötet wird Beute.

    Deshalb spricht man auch von "fehlgeleitetem Beutefangverhalten", wenn etwas gejagt oder getötet wird, was nicht in das normale Beuteschema fällt.

    Über das "Warum" im vorliegenden Fall kann nur spekuliert werden, da halte ich mich raus.

    Solche Vorfälle "aus dem Nichts" sind aber kein normales, typisches Canidenverhalten, da läuft - ganz platt ausgedrückt - irgendetwas "nicht rund" im Gehirn.

    Gibt es auch bei Menschen, das gruselt mich genauso.

    Es ändert aber nichts an der Gesetzeslage, dass das Kind zwar grundsätzlich Eigentümer sein darf, die damit verbundenen Rechte aber bis zur Volljährigkeit nicht ausüben kann.

    Das dürfen dann die Vertretungsberechtigten, in diesem Fall die Eltern.

    Ein Geschenk kann im Übrigen auch zurück verlangt werden, z. B. wenn etwas anderes mit dem Geschenk gemacht wird als erwartet.

    Fazit: Die Mutter hat hier "die Macht" - sie allein kann bestimmen, wie mit dem Hund umgegangen wird, und diesen letztendlich sogar in eine neues, geeigneteres Zuhause geben. Ein Erlös für diese Abgabe müsste dann nur mit Volljährigkeit der Tochter dieser ausgehändigt werden.

    Dem Hund kann nur geholfen werden, wenn die Mutter ihre Rechte auch durchsetzt, um ihrer Pflicht dem Hund gegenüber nach zu kommen.

    Ich beneide die Mutter gerade mal so gar nicht - mit einem pubertären Mädchen in der Phase der völligen Uneinsichtigkeit klar kommen zu müssen, ist verdammt harter Tobak.

    Ich wünsche der Mutter ganz starke Nerven, und die Fähigkeit, mit Gleichmut die Reaktionen ihrer Tochter behandeln zu können.

    Hausarrest und Social-Media-Verbot halte ich übrigens nicht für geeignete Maßnahmen.

    Das sind Strafen - und fehlgeleitetes Handeln erfordert Konsequenzen, die eben dieses Handeln verhindern und mit diesem in Zusammenhang stehen.

    Bitte sagt mir wie ich dem Hund helfen kann.

    Gib die Tochter ab!

    ................

    Nein, das ist jetzt natürlich nicht mein Ernst :streichel:

    Wenn ich deinen Eingangspost so durchlese, dann ist nicht der Hund das Problem, sondern dein menschlicher Pubertierling.

    Hier benötigst du Unterstützung, weil deine Tochter ja völlig uneinsichtig - und du leider völlig hilflos bist.

    Eine Idee, die darauf baut, dass du die Erziehungsberechtigte bist:

    Nimm ihr den Hund ab!

    Sie darf ihn einfach nirgendwo mehr mit hinnehmen, und auch zu Hause keinerlei Tricks mit ihr machen, sich nicht mit ihr befassen.

    Du hast ja schon einige Videotipps bekommen - diese soll deine Tochter sich erst mal ansehen, und sich dann vernünftig mit dir zusammen setzen um einen Vorschlag zu erarbeiten, bei dem sie nicht ihr TikTok-Wissen anwendet, sondern die Hinweise und Anleitungen, die eben aus diesen hier vorgeschlagenen Videos stammen.

    So lange sie das nicht macht und kann, bekommt sie den Hund eben nicht mehr :ka:

    Es werden tausend Vorwürfe und Gründe von Seiten deiner Tochter kommen, warum du das nicht tun darfst; U. A. auch, dass der Hund ihr Eigentum ist.

    Da sie noch nicht volljährig ist, hast du aber über ihr Eigentum die Verfügungsgewalt, und das Recht, dieses im Sinne des Eigentums zu verwalten.

    Hierbei handelt es sich aber um ein Lebewesen, welches von deiner Tochter nur zur Verwirklichung ihres Profilierungswahns ausgenutzt wird - zum Schaden des Hundes!

    Zieh die Notbremse!

    Evtl. auch mit Unterstützung des Jugendamtes; Es gibt dort Ansprechpartner, die dich bei deiner Problematik beraten, und auch im Gespräch mit deiner Tochter unterstützen.

    Alleine das Problem mit dieser Social-Media-Abhängigkeit wäre für mich persönlich schon Grund, mir hier Hilfe und Beistand zu suchen.

    Ich wünsche dir viel Glück, und starke Nerven :streichel:

    Es betrifft natürlich auch noch andere nicht-Qualzucht-Rassen, zB die Backcross-Ideen beim Silken Windsprite, wo man sich dann für Sheltie und Whippet die Erlaubnis in Ländern holen müsste, wo es die Rasse offiziell nicht anerkannt gibt 🙈 Wie soll das gehen?

    Das verstehe ich jetzt nicht?

    Es geht doch bei dieser Zustimmung um die Zustimmung des Clubs aus dem Herkunftsland der betreffenden Rasse - und da gibt es beim Sheltie und Whippet in dem Herkunftsland keine offizielle Anerkennung?

    :???: :ka:

    Ich bin unglaublich froh in einem Land zu leben, in dem niemand verhungern muss, und in dem Jedem ein Existenzminimum gewährt wird, unabhängig von der Ursache, die diese Situation geschaffen hat.

    Ja, dieses System bietet eben auch denjenigen "Unterschlupf", die diese sozialen Leistungen ausnutzen, ohne selber zu diesem sozialen Gefüge Beitrag leisten zu wollen.

    Dennoch erschreckt es mich, wenn es um die Forderung von Maßstäben geht, wem diese Leistungen zustehen, und wem nicht.

    Dieser soziale Anspruch, niemanden hängen zu lassen, ist ein Grundbaustein unserer Republik, und dieser wird Stück für Stück demontiert, wenn gefordert wird, mehr "gerechte Zuteilung" zu machen unter dem Aspekt "wer verdient es - und wer nicht".

    Insgesamt empfinde ich es als sehr unschön wie in unser Geselschaft mit finanziell weniger gut gestellten Menschen umgegangen wird unabhängig von Tierhaltung oder nicht und wie sie behandelt werden was ihnen oft vorgeworfen wird und welche Doppelmoral und Ungerechtigkeiten herrscht, deswegen triggern mich aussagen in so eine Richtung wahrscheinlich etwas.

    Mich triggert, wenn all diese Menschen pauschal als "arme Opfer dieser Gesellschaft" dargestellt werden.

    Das mag für einige, aber lange nicht für alle zutreffen deren Lebensunterhalt vom Staat getragen wird.

    Zur Tierhaltung als Hobby im Vergleich zu anderen Hobbies:

    Gerate ich in eine Notlage, kann ich diese kostenträchtigen Hobbies sofort aufhören, und damit Geld einsparen.

    Bei einer Tierhaltung als Hobby geht das nicht.

    Das Problem ist halt auch, wenn du einen Arzt hast der dir Kredit gewährt oder Ratenzahlung, wird das halt auch oft genug ausgenutzt und der Arzt hat darauf keinen Bock mehr.

    Tatsächlich nutzen etliche Tierärzte auch Inkassounternehmen, das Honorar wird von diesen sofort gezahlt gegen Abtretung der Verbindlichkeiten des Patientenbesitzers gegenüber dem Arzt.

    Kostet eine Gebühr, stellt aber das Honorar des Arztes sicher.

    Macht z. B. unser Zahnarzt auch so, er spart sich so den ganzen Aufwand für ein Mahnwesen.

    Das von mir bevorzugte Kleintierzentrum schickt keine Rechnungen, dort muss sofort bei Abholung des Tieres gezahlt werden.

    Eine Ratenzahlung ist allerdings auch möglich, muss aber vor Beginn der Behandlung abgesprochen werden.

    Ich denke, dass dann zunächst eine solche Abtretungserklärung unterschrieben werden muss, denn welchen Umfang die Behandlung hat, stellt sich ja erst im weiteren Verlauf heraus.